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Samstag, 26. December

Glücklich be-Flügel-t...

..drei Wochen und einen Tag steht und klingt er nun schon bei mir, der wunderschöne, alt-ehrwürdige schwarze Irmler, der auf ganz und gar unerwartete und seeeeehr wunderbare Weise in mein Leben kam.

Er ist von 1895 und somit noch 12 Jahre älter als mein geliebtes, wohlklingendes, aber leider die Stimmung schlecht haltendes Förster Klavier. Momentan ist auch der Flügel noch dabei, sich alle Tage ein bisschen mehr bzw. neu zu verstimmen und seine Saiten dem Klima meines Zimmers anzupassen, aber das lässt sich in absehbarer Zeit ja richten. Und wenn er sich erstmal 'eingelebt' hat, wird er wohl auch nicht so rasch verstimmbar sein wie mein Klavier. Jedenfalls war das an seinem bisherigen Klangplatz so..

Und auch wenn es nun schon drei Wochen sind, ich habe mich noch längst nicht an seine Anwesenheit 'gewöhnt'.. Immer wieder staune ich, ganz beglückt, dass nun so ein KlangWunder bei mir steht, ich jederzeit daran spielen kann..mich am Volumen der Klänge berauschen kann...zwischen Klavier und Flügel beim Spielen wechseln kann, wir auch gemeinsam Klavier und Flügel spielen können.. Und auch wenn beide Instrumente ja nun wirklich ältere Herrschaften sind, - das eine frisch umgezogen, das andere sowieso immer stimmungsschwankend - Ihrer beider Kammerton-a stimmt ganz fein überein. Da haben sie wohl beide, bei aller Verstimmtheit, ihren Stolz. ;-)

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Donnerstag, 10. December

Relevanz?

Fast drei Monate sind ohne..wesen-t-liche.. Worte vergangen. Nur Bilder gab es ab und an zwischendurch..

Fast drei Jahre ist es her..am 15. December war es...dass mein wunderbares Arabisches Wildrenn-Zauberpferdchen plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Ich weiß bis heute nicht, warum..

Dass aber über zwei Monate vergingen, bis ich mal wieder hier schreibe...ich habe mich oft gefragt in den letzten Wochen und Monaten, ob das noch geht, in 'diesen Zeiten'... einfach so vor mich hin schreiben, Bilder einfangen und einstellen, als wäre die Welt in Ordnung.

Wäre es relevant, in Zeiten wie diesen über Steine auf unserer Strasse schreibweise zu sinnieren?

Oder über meine neuen Schuhe? Etwa...??!

Hohe Schuhe sind es, die ich mir gekauft habe, um meine Arbeitsgarderobe mal wieder etwas aufzufüllen..wie unerwartet sehr formidabel es sich darin läuft. So formidabel, dass ich direkt auf verwegene Ideen komme..

Ich weiß ja..in Ordnung war die Welt wahrscheinlich noch nie so wirklich. Trotzdem habe ich in den letzten Monaten zunehmend das Gefühl, dass 'es' überhaupt nicht mehr in Ordnung ist. Obwohl wir in Westeuropa ja wirklich ganz gediegen leben können...

In einem Wortwechsel darüber, dann von jemandem anders der Gedanke, doch gerade in solchen Zeiten weiter zu machen, bei dem zu bleiben, was man tut, die eigene Stimme nicht schweigen zu lassen...

Dieser Gedanke hat mir ein wenig mein Zweifeln und Hinterfragen genommen..aber so ganz unbeschwert bin ich dennoch nicht.. im Vergleich zu 'früher'..

Freitag, 9. Oktober

Im Vorbeifahren...
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Donnerstag, 1. Oktober

Vollmond..

..im Verbund mit den Bäumen bzw. einem der Bäume auf unserer Koppel macht er sich besonders hübsch, finde ich. :-)

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Mittwoch, 23. September

Farben..
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Samstag, 19. September

Es regnet...

..und wir sind fast zu Hause.

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Mittwoch 16. September

Probierbilder

Als wir letztlich in Schweden waren, quittierte die Kamera, die mich in den letzten drei jahren fast ständig begleitete, plötzlich den Dienst. Weder die Tricks aus der Photographen-Erfahrungsschatzkiste noch geduldiges immer mal wieder Probieren konnten sie dazu bewegen, wieder oder weiterhin Bilder einzufangen.

Also habe ich mir eine andere besorgt, habe aber weder Zeit noch Geduld, mir das dazu gehörige Handbuch durchzulesen und probiere nun also zwischendurch immer mal, wie diese neue Kamera wohl meine Augen-Blicke festhält. Hier ein erster Versuch :

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Sonntag, 13. September

Schwedische...

...Glücks-see-ligkeit....

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Dass mein Hund und ich ausschauen wie ein altes Ehepaar, ist dem Blick meines Liebsten-Photographen geschuldet. ;-)


Mittwoch, 5. August

Frage...

Ob fliegenden Vögeln..im Sonnenschein..ihr Schatten bewusst ist ?

Heute morgen - die Sonne schien - beimBlick aus dem Badfenster, sah ich einen Wipp-stert (Bachstelze) auf dem Dach vom Pferdestall herumspzieren.. und nach einer Weile glitt ein größerer Schatten übers Dach. Den Vogel dazu sah ich nicht. Aber plötzlich war mir die obige Frage im Sinn.


Samstag, 11. Juli

Klavierlehrerin-Glück...

...mit solcher Botschaft in die Ferien verabschiedet werden :-)

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Samstag, 4. Juli

Tucholsky und sommerliche Wärme-Genüsse...

Ich könnte mir vorstellen, dass ich das folgende vor geraumer Zeit irgendwo in diesem Schreibbuch schon mal zitiert habe, weiß es aber grad nicht sicher.:

"...So schritten wir selbander dahin.

Da blieb die Prinzessin unvermittelt stehn, um sich zu pudern. "Ich begreife nicht, wie man sich in Gottes freier Natur pudern kann", sagte ich. " Die Luft ist doch..der Teint ist..." - "Du gewinn den Nobelpreis und halt den Schnabel", sagte sie. " Hör mal, ich sage dir das wirklich..." - "Daddy, das verstehn die Männer nie - und wir verstehn uns doch wirklich gut. Jeder seins, lieber Daddy. Du schminkst dich nicht, und ich genieße des Puders. ".... (aus Schloß Gripsholm, Kurt Tucholsky)

Vor allem jener letzte halbe Satz: "..und ich genieße des Puders.".

Den mag ich so, ob seiner Grammatik. Eben, als ich sehr beglückt von 32,4 Grad mit einer leichten warmwindigen Brise im Schatten unterm Apfelbaum, Erdbeeren für Marmelade putzte, dachte ich: " Ich genieße des Sommer und seiner 'Hitze'....!!!!"

Wobei ich diese Temperaturen im Gegensatz zu ziemlich vielen anderen Menschen, die unter der 'Hitzewelle' stöhnen, eben nicht als Hitze wahrnehme, sondern einfach als hochgradig angenehm empfinde. Wenn es nach mir ginge, könnte der Sommer gern so bleiben. (Auch wenn unsere Hunde da vermutlich anderer Meinung sind..)

Montag, 29. Juni

Himmel und Meer 2

Heute hatte ich zwischen zwei Unterrichten ein bisschen Zeit für ein Nordstrandweilchen und fand den Himmel so hübsch:

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Sonntag, 28. Juni

Strandhund 2

Nachdem sich im letzten Sommer unser kleiner Ku-Ka-Hu schon als Strandhund etabliert hatte, versucht sich jetzt auch unser 'neuer' Hund darin. Mit ihm waren wir heut das erste Mal am Meer. Ich glaube, er fand es toll..

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Freitag, 26. Juni

Himmel und Meer...

..heute nachmittag am Weststrand, kurz vor Ahrenshoop:

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Montag, 22. Juni

Feldwärts...

Inzwischen ist der Weizen -trotz Halmverkürzern- so hoch, dass wir unsere Feldgänge mit den Hunden nur noch in den Treckerspuren tun können, aber die Hunde springen trotzdem gern mal im Getreide rum. Der kleine Ku-Ka-Hu verschwindet fast darin, wenn sie nicht gerade sitzt und ihr Kopf grad noch so die Halme überragt. Aber auch vom großen sieht man mitunter nix mehr, wenn er auf der Suche nach dem ist, was wir da grad ins Feld geworfen haben...

Läuft die Kleine auf der Suche nach irgendwas umher, sieht man bestenfalls noch ihre Schwanzspitze, meist rennt sie allerdings ganz und gar unsichtbar durchs Feld...

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Von echtem Sommer ist derzeit übrigens immer noch nix zu merken.

Freitag, 19. Juni

Leise Tage...

...im Regen. (Der Sommer scheint grad Urlaub zu machen...anderswo.) Die Hunde liegen im Haus, lassen sich streicheln und mögen auch nicht raus.

Grün und grau ist die Welt. Aus dem Kirschbaum vorm Fenster zwitschert ein mir unbekannter kleiner Vogel eine feine, aber ziemlich kompliziert tirrilierende Melodie, im Apfelbaum auf dem Hof singt eine Amsel.

Und morgen beginnt der 24. Jahrmarkt auf Burg Klempenow....


Mittwoch, 17. Juni

Ausblick

..heute abend, zur Sonnenuntergangszeit vom Hof aus :

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Freitag, 12. Juni

Sommer und Glückseeligkeiten..

Mein letzter Eintrag hier befand, dass Pfingsten eine feine Erfindung ist. Was nun den Sommer angeht: der ist schlichtweg wunderbar, wenn er so schön daher kommt, wie derzeit.. :-)

Meine Glückseeligkeiten heute: eine kleine Klimperei an einem Petrof-Flügel.

Und..kurze Zeit später, nach dem letzten Freitagnachmittags-abend-Unterricht auf dem Darss, war es noch so warm abends gegen halb acht, dass ich auf dem Heimweg am Nordstrand anhielt und einen kleinen Strandgang machte. Da ich den barfuss tat, merkte ich, dass die Ostsee viel wärmer war, als ich erwartet hatte und wagte also ein Bad. Und da auch das nicht sooo erschrecklich kalt war, wie erwartet, schwamm ich tatsächlich - das erste Mal in diesem Jahr - einige Runden...mit Blick in die Sonne oder mit leichtem Wellengang von schräng vorn... schöööööön wars !

Mittwoch, 10. Juni

...himmlisch... war der Abend...
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Samstag, 6. Juni

Der Lauf der Dinge...

Wenn man einen Garten hat, dem man nicht sehr kontinuierlich Zuwendung zukommen lässt, dann wächst dort bvor allem das, was auch anderswo gut wachsen könnte. Auf dem was eigentlich ein Erdbeerbett ist, machten sich etliche und sehr wunderschöen Gundelreben sehr breit. Es tat mir direkt leid um sie...


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Dienstag, 26. Mai

Pfingsten, Herr Brecht diesbezüglich und Flieder

Pfingsten ist eine feine Erfindung ! Ich weiß, ursprünglich war da die Sache mit dem Heiligen Geist, welchselbiger über Jesu Jünger kam....aber ich vermute, den meisten Menschen geht es ähnlich wie mir: da ist einfach Freude über freie Tage in einer wunderschönen Jahreszeit.

Irgendwann einst hat Herr Brecht - sinngemäß - ungefähr so gedichtet:

"Zu Pfingsten sind die Geschenke am geringsten, während Ostern, Geburtstag und Weihnachten etwas einbrachten."

An der im Gedicht beschriebenen Tatsache lässt sich nicht rütteln..wenn man an 'anfassliche' Geschenke denkt. Aber diese freien Pfingsttage sind ja schon wie ein Geschenk. Ganz viel Zeit z.B. für Gartenglückseeligkeiten...auch wenn diese vorläufig noch aus viel Arbeit bestehen...oder Besuche oder Spaziergänge...

Und dann ist da noch der Fliederduft an verschiedenen Stellen auf dem Hof... schön ist das !

Freitag, 1. Mai

Maimond

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Mittwoch, 29. April

Acker-Kunst... ?

Die großen Pfützen auf dem westlichen Feld sind inzwischen ausgetrocknet und haben an ihrem Grund bewundernswerte Muster hinterlassen. Mit den Resten der Algen, die darin wuchsen und Farben hinterließen, gab das Bilder, die ich festhalten mochte :

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Samstag, 25. April

Parallelen..
..abgesehen davon, dass auch Hunde unglaublich eifersüchtig sein können, so wie manche Menschen..erheitert mich, dass es offenbar auch bei Hunden so ist, dass sich eher die männlichen Wesen für Fussball interessieren. Wenn meine Menschen-Männer hinten auf der Koppel Fussball spielen und beide Hunde sind mit dort, dann trollt sich die Hündin über kurz oder lang, der Rüde hingegen, der inzwischen gelernt hat, dass der Menschen-Fussball für ihn tabu ist, legt sich hin, mit Blick aufs Spielfeld und schaut sehr gebannt zu. ;-)

Dienstag, 21. April

Die Sache mit den Hunden...

Im letzten Sommer kam nach fast dreijähriger Hundeabstinenz wieder ein Hund in unsere Familie. So ein niedlicher kleiner Welpe, ein Hundemädchen, was uns als Mischung aus Schäferhund und Boxer angeboten wurde und uns alle innerhalb kürzester Zeit bezirzt hatte mit ihrer Niedlichkeit. Als ich am Tag der 'Übernahme' das Muttertier dazu sah..ein echter DO-KÖ (oder mopsgedackelter Dobermannspinscher), hatte ich ja schon erhebliche Zweifel an der oben erwähnten Mischung und war nicht so ganz Willens, den Welpen mitzunehmen... aber nun ja...das Hundetierchen kam also mit uns mit....war klein und knuffig und niedlich und wer weiß..wenn diese Tiere wachsen..dann würde man schon erkennen, dass da Schäferhund und Boxer....die Boxermaske im Gesicht war ja schon mal da:

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Aber je größer unser Hundekind wurde, desto weniger schaute sie nach Schäferhund oder Boxer aus und desto größer wurde meine Überzeugung, dass wohl mindestens in der Großelternschaft, sowie in der weiteren Verwandschaft dieses Hundes etliche Staffordshireterrier vertreten sein müssen... Die Form der Schnauze, wenn sie die Zähne bleckt oder mal was beißen will und ihre augenfällige Nackenmuskulatur schauen mitunter sehr 'a la Kampfhund'aus. Auch ist da in ihrer Art so wenig von der Wesenart eines Schäferhundes zu erkennen (Mit Boxern kenne ich mich nicht so aus...). Obwohl sie 'ihre' Menschen heiss und innig und mit großer Begeisterung liebt, ausgiebige Streicheleinheiten und Kuschelrunden sehr sehr seeeehr schätztliebt, hat sie nichts von der Schäferhund-typischen Anhänglichkeit/Mit-Läufigkeit, sondern macht gern ihr ganz eigenes Ding, separiert sich häufig, überwindet (oder unterkriecht) alle Zäune, öffnet alle Türen, um ihre Wege zu gehen ..... und dann ist da noch dieses 'Ich bleib dran, ich geb nicht auf, ich lass mich nicht unterkriegen'....das Alles in Kombination mit ziemlich viel Intelligenz und Gewitztheit.

Dieser Hund zeichnet sich durch eine wirklich extreme Lebhaftigkeit und sehr großen Überschwang im Umgang mit seinen Menschen aus. Letzterer kommt vor allem dann zum Ausdruck, wenn einer ihrer Menschen wieder nach Hause kommt, dann werden wilde Tänze aufgeführt und es werden regelrechte Arien 'gesungen' vor Begeisterung über das Wiedersehen und es wird sehr gern jederzeit seeeehr ausgiebigst und hingebungsvollst gekuschelt. Ansonst ist sie, wie beschrieben, ein eher eigen-will-iger Hund und macht ihr Ding...egal, was ihre Menschen grad dazu meinen. Wenn sie der Meinung ist, sie müsse jetzt bellen, dann bellt sie auch und lässt sich nicht durch gute, noch durch harsche Ansprachen, auch nicht durch Schnauze zuhalten, davon abbringen, (zum Glück kommt solches Gebelle nicht so oft vor) geht auch gern mal 'biddeln'..sich also irgendwohin verkrümeln und ihr Ding machen, ist alles in allem also ein sehr wildes, kuschelbedürftiges, und überaus eigenwilliges Wesen, was wir der Kategorie 'Kuschel-kampf-hund' zugeordnet haben . Aber so ein allein-samer Hund auf einem großen Hof mit ständig und viel beschäftigten Menschen...ist irgendwie nix. Und so lebt nun seit einigen Wochen noch ein weiterer Hund wieder mit auf dem Hof..kein bisschen 'Misch-Masch'..sondern ein 'reinrasslicher' ;-), echter Altdeutscher Schäferhund, groß und wunderwunderschön, ein echter Gentleman-Macho, (in den ich geradezu 'verliebt' bin..;-)...), der dezent, aber mit viel Aufmerksamkeit und - wenn nötig auch Engagement - Haus und Hof, Mit-Hund und seine Leute bewacht.

Am Sonntag auf unserem Feld- und Wald-Mittagsspaziergang waren die beiden ein gutes Stück des Weges damit beschäftigt, einen Eichenast zu transportieren...

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Donnerstag, 16. April

Absurditäten...

..ganz real: Zahnseide mit Vanille-Aroma !

..als abstruser Gedankenblitz beim Lesen einer ZEIT- Ausgabe: "Warum steht eigentlich nicht in der Zeitung, wie spät es gerade ist??!!"

P.S. Ob sich überhaupt schon jemals jemand diese nun wirklich ziemlich frag-würdige Frage gestellt hat ?

Mittwoch, 1. April

Abends....

..kurz vorm Dämmern in heftigen Winden war ich mit den Hunden auf dem Feld:

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Und auf dem Rückweg, der Abwechslung halber und nach langer Zeit mal wieder, ein 'Schaukelblick'...sehr verwindet.

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Dienstag, 17. März

Fundstück in der ZEIT

..vom 26. Februar, auf Seite 6 (Ressort Politik) unter der Überschrift 'Pflicht und Gelassenheit' ein Auszug aus Helmut Schmidts gerade erschienenem Buch "Was ich noch sagen wollte". In diesem vorab gedruckten Buchauszug geht es um Schmidts Gedanken zu Mark Aurels "Selbstbetrachtungen". und ich las da in einem Absatz etwas, was mir nach-denkenswert scheint, aber auch frag-würdig. Ich habe beide Worte bewusst auseinander geschrieben, weil ich diesen Worten tatsächlich nach-sinne...und mir tatsächlich Fragen bleiben..

"Marcus Aurelius war für mich ein Vorbild. Seine Ermahnungen sind mir selbstverständlich geworden. Seine beiden für mich wichtigsten Gebote, innere Gelassenheit und Pflichterfüllung, standen mir immer vor Augen. Das Gegenteil von Gelassenheit ist Aufgeregtheit, Nervosität - ein Zustand, in dem man im äußersten Fall nicht mehr Herr seiner selbst ist. Gelassenheit bewahrt einen davor, zu schnell zu entscheiden und dabei Fehler zu begehen. Sie ist eine Hilfe, fast eine Voraussetzung für die Anwendung von Vernunft: Nur wer die innere Gelassenheit mitbringt, kann auf die Stimme der Vernunft hören."

Dem ist ja grundsätzlich erstmal nichts entgegen zu setzen.

Nur frage ich mich, auch rückblickend auf meine bisherige - natürlich aus Gründen kürzerer Lebenszeit und eines gänzlich anderen Lebensweges - deutlich bescheidenere Lebenserfahrung: ist die Stimme der Vernunft tatsächlich und immer für alle Dinge, Angelegenheiten, Begebenheiten, anstehenden Entscheidungen, die richtige ??!

Donnerstag, 12. März

Ein Monat später.. Klavier-leer

Nun ist es auf den Tag einen Monat später und ich habe nichts von unseren Klavierlädenbesuchen geschrieben...

Seit Montagmittag dieser Woche ist das Innenleben, also die Mechanik, meines geliebten, einhundertundacht Jahre alten und so wunderbar klingenden Förster Klavieres, beim Klavierdoktor. Und es fühlt sich ziemlich scheusslich an, nicht einfach jederzeit, wenn es mir danach ist, Klavier spielen zu können. Es ist mir seitdem schon einige Male passiert, dass ich mich hingesetzt habe, wie ich es normalerweise öfter zwischendurch am Tag oder auch am Abend mal tue und spielen wollte und dann sah ich wieder die Tasten, die wie kranke Tiere darnieder liegen... Ich fühle mich fast ein wenig 'amputiert'. Bis Dienstag muss ich noch darben....

Was mir neulich bewusst wurde, an einem Ort war, wo Kiefern wachsen: wenn man mit einem 'halben Ohr' hinhört oder so im vorbei gehen hinhört, dann klingt der Wind in Kiefern ein bisschen so wie Meeresrauschen, als wäre da gleich hinterm Hof die Düne und dahinter das Meer...

Donnerstag, 12. Februar

Donnerstage....

Einige Wochen ist das Jahr schon 'alt'.. und noch nichts steht hier geschrieben, noch keine Bilder gibt es zu sehen. Ob es ein -schreibweise besehen -ruhiges Jahr wird? Eines, mit eher wenigen Bildern?

Oder ist es nur mein üblicher Winterverdruss, dass hier noch nichts zu lesen und zu sehen ist ? Winterlichen Zeiten kann ich nach wie vor nichts abgewinnen. Selbst dann nicht, wenn sie so vergleichsweise milde daher kommen, wie im letzten und auch in diesem Jahr. Wobei ich diese Milde natürlich durchaus sehr zu schätzen weiß!!!

In den ersten Tagen des neuen Jahres gab es einen Neujahrsspaziergang, ein Stückchen an der Barthe entlang:

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Und unser wilder Hund war natürlich dabei und lässt keine Unternehmung aus ;-)..

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Anfang Februar hatten wir - zum Glück nur wenige Tage! - Schnee :

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Und bei einem der Vormittagsgänge in den letzten Tagen mit dem Hund, sah ich am Rand des östlichen Waldes wieder die junge Buche, die im Spätsommer so ein hübches Waldreben-Kringelkrönchen hatte. Jetzt war sie braun-grau, noch mit den Blättern vom letzten Jahr behangen. Aber um ihr Kringelkrönchen wand sich noch immer das Jelängerjelieber. Und das hatte schon kleine grüne Knospen. Ob sie auch hier auf dem Bild als Knospen zu erkennen sind.. weiß ich nicht. Ich habe sie jedenfalls schon gesehen. ;-)

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Mal sehen, was das Jahr noch so bringen mag...

Auf jeden Fall wäre in nächster Zeit noch berichten vom Besuch zweier Klavierläden, in denen wir letzte Woche an zwei Tagen waren...