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­Freitag, 26. December ­

Ein Bäume-Spiegel mit ein wenig Eis...
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Mittwoch, 24. December­­­­

Viel Wasser...

In den Geschichten von Winnieh Pu, die wir (wunderbar vorgelesen von Harry Rowohlt) auf CDs haben, gibt es eine, in der sehr viel Regen vorkommt und da vermerkt Winnieh Pu an einer Stelle "...viel Wasser!"

Auch hier kamen in den letzten Tagen erkleckliche Mengen Wassers vom Himmel und zwar so, dass rings um unseren Hof eine recht beachtliche Wasser-Pfützen-Landschaft entstanden ist. Und auch der Teich in der Mitte unserer 'Ländereien' ist nach langen Monaten fast völliger Leere (wo man auf dem Grund des Teiches schon fast spazieren gehen konnte) endlich mal wieder gefüllt, naja..etwas überfüllt. Aber immerhin, es ist wieder Wasser darinnen.

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Beim heutigen Nachmittagsspaziergang fing ich ein wenig von der 'See-lein-Landschaft' ringsum ein:

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..und zwischendrin gab es im Norden, drüben bei 'Düwelsdamm' geschoben von wilden Westwinden, ganz apartes, in all dem Wolkengrau gold leuchtendes Sonnengeplänkel über den Wassern, dem Weg und dem dahinter liegenden Feld..

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Samstag, 6. December

Klimper-Glück
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... aus dem 2. Satz von Herrn Beethovens Klaviersonate C-Dur, op2 Nr. 3

Sonntag, 30. November

Donnerstagsqualität

Der heutige Sonntag hatte bis zur Dämmerung in hohem Maße 'Donnerstagsqualitäten'.

Diejenigen, die regelmäßig hier vorbei schauen und lesen, werden sich vielleicht erinnern, dass von Donnerstagen und ihrer meist eher schrägen Qualität in den letzten Jahren hier schon öfter mal die Rede war bzw. davon geschrieben wurde. Immerhin gab es - trotz des donnerstäglich komischen Tageszustandes heute - zwischendurch einen schönen Hinaus-Blick von unserem Küchensofa. Leider gelang es mir nicht, ihn so einzufangen, wie ich ihn in dem Moment sah; die feinen Farben des Himmels draußen hinter der Eiche gingen beim Photographieren leider verloren. Draußen hinter der Eiche war viel mehr Licht, als hier drinnen in der Küche..wo ich saß und schaute..

Dennoch hier ein Bild davon:

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Mittwoch, 26. November

Nachmittagsfarben..

... heut nachmittag, als ich zwischen dem Unterricht in der Schule und dem nächsten Unterricht am Saaler Bodden im Barther Bioladen (der direkt beim Hafen liegt) einkaufen war:

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Donnerstag, 13. November

­Tatsache

Ich weiß, in letzter Zeit gibt es hier keine intellektuell anspruchsvollen Sachen zu lesen. Aber das ist ja auch nicht meine 'Schreibbuch-Intention', sondern meine diversen - mal mehr, mal weniger sinn-reichen - 'Durch-den Sinn-Gänge'...

Tatsache ist, dass in Wirklichkeit die allermeisten Katzen Krümelmonster sind !

Weiterhin wäre zu vermelden, dass der November auch in diesem Jahr wieder, wie bisher in allen Jahren, seit ich dieses internette Schreibbuch führe, mit klischeehaftem Novemberwetter beeindruckt. Einheitsgrau von morgens bis abends, gelegentlich durchsetzt von etwas helleren Nebeln, hin und wieder etwas Regen, sowie eine permanent extrem hohe Luftfeuchte..Wäsche trocken zu bekommen ist ein Kunststück. Wie gut, dass es ein geheiztes Häuschen und für die Not moderne Technik in Form eines Wäschetrockners gibt.

Dienstag, 11. November

Südseite

Auf der Südseite unsere Hauses saß heut mittag im Sonnenlicht ein Admiral...als wäre es noch schönster Spätsommer...PICT3720.JPG

Samstag, 8. November

Entdeckung

Heut Nachmittag waren wir unterwegs zum Spazieren, erst auf 'Düwelsdamm', der bei den älteren Leuten hier allerdings 'naa Daniel Rode hin' ('Rode' natürlich mit sehr gerolltem 'R'...!) heisst. Ich bin diesen Weg schon so oft gegangen, geritten, mit dem Fahrrad oder dem Auto dort lang gefahren...aber nie zuvor war mir diese Linde mit Durchblick aufgefallen:

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Wüst sah es im westlichen Wald aus. dort wurde in den letzten Wochen sooo viel Holz geschlagen, dass stellenweise kaum noch Wald da ist, nur mehr eine Schlammwüste.. :-(.

An den Hauptwegen schaut es noch fast normal waldig aus..(Allerdings wird aufmerksam Hinschauenden nicht entgehen, dass auch die Wege derzeit nicht gerade einladend, bzw. spaziergehfreundlich sind)

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Freitag, 7. November

Manchmal...

...wenn ich über Land unterwegs bin, auf irgendwelchen kleine Strassen oder Wegen, flitzen - meist dann, wenn Dämmerlicht ist - vor meinem Auto Mäuschen über die Strasse. Und zwar immer in solch einemTempo, dass es ausschaut, als hätten sie nicht vier Füsschen, sondern Räder unter ihrem Bauch, mit denen sie in völlig gleichmäßigem, aber sehr rasantem 'Gleiten' von einer Seite auf die andere wuseln. Denn da ist keine Bewegung sichtbar, außer eben dieses sehr sehr flinke Vorankommen, kein Beinchen, kein Pfötchen, nix ist zu sehen, außer das 'Mausobere'....

Ich finde das jedes Mal aufs Neue beeindruckend und witzig. Die müssen doch, dass solch gleichmäßige Bewegung, solch 'stufenloses' Vorankommen überhaupt möglich ist, unglaublich schnell ihre Beinchen bewegen, so schnell, dass sie nicht mehr zu sehen sind..

Donnerstag, 30. October

Klingklangstilles Morgensonnentautropfenglitzern ...

..gestern auf dem Heimweg v­on der frühmorgendlichen Fahrt:

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Mittwoch, 29. October

Trecker, Fliegen und ein (erstes) Anagramm

Am letzten Sonntagmorgen und zwar in der Frühe..jedenfalls sonntäglich besehen in der Frühe.. (nach Sommerzeit 8 Uhr, nach wieder zurückgestellter Zeit, um 7 Uhr) kamen sie angefahren, die Felder rings um den Hof zu beackern. Drei oder vier riesenhafte Traktoren, zwillingsbereift, mit schwerem Ackergerät. Und natürlich standen sie zum Warmlaufen erstmal eine halbe Stunde, mindestens !, genau neben dem Gartenzaun, so dass wir im sonntagmorgendlichen Geschlummer auch wirklich lautstark gestört wurden. Seitdem ist sowohl über Tag wie auch des Nachts immer wieder lautester Treckerlärm zu hören. Dieses Geräusch, wenn diese Riesenmaschinen mit dem schweren Gerät hinten dran über das Feld pflügen...anstrengend. Und irgendwie ist es merkwürdig. Über Tag, da pflügen sie weit hinten, drüben am Wald, aber abends oder morgends, fast immer in der Nähe der Häuser. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass System dahinter steckt. Nur welches...? Vielleicht ja Angst vor den Waldgespenstern.....

Ein anderes, etwas leiseres, aber ähnlich pentrant störendes Dauergeräusch der letzten Tage sind solche dicken Fliegenbrummer, die jetzt herbstmüde, aber immer noch ziemlich lebhaft, im Haus umher schwirren. Mit Vorliebe abends, wenn die Menschen zur Ruhe kommen wollen, noch was lesen wollen oder still da sitzen... Und natürlich fliegen sie tagsüber nicht aus dem Fenster, wenn das zum Lüften geöffnet ist. :-(

Gestern abend las ich (aus gegebenem Anlass, davon wird noch zu berichten sein!) in einem Buch von Alfred Brendel. "A bis Z eines Pianisten. Ein Lesebuch für Klavierliebende. " Und darin las ich zum ersten Mal das Wort 'Anagramm'.

Nämlich unter Stille: "Stille ist die Grundlage der Musik. ..... Stille ist aber auch die Grundlage jedes Konzerts, oder sollte es sein. Es gibt im Englischen ein Anagramm, listen = silent, das Hören und Stille gleichsetzt."

Das gefiel mir so in seinem Sinn-Reichtum. Und (auch wenn es mir ein wenig ..nun ja...dass ich als Wortlieberhaberin noch nie etwas von Anagrammen gehört/gelesen habe..) freue ich mich, dass mir nun gerade über Musik dieses englische -und so sinnreiche - erste Anagramm begegnete.

Montag, 13. October

Ein Stück Glück...

..unverhofft ein wenig auf einem Flügel spielen zu können.

So, wie heut geschehen.

Mittwoch, 8. October

Morgens und nachmittags...

Heut morgen, viertel nach sieben, nicht weit von zu Hause, war der Vollmond zu sehen, teils verschleiert von grauen Regenwolken, teils ganz sichtbar:

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..etwas später nahe dem Barther Bodden war der Himmel voller Kraniche und ihrem Rufen...

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...und etwas später, als ich wieder nach Hause fuhr, sah der Himmel mit der Sonne im Osten so ähnlich aus, wie zuvor der Himmel im Westen mit dem Mond. Leider war es schwierig bzw. unmöglich, die Sonne so bildweise einzufangen...da war dann doch zu viel Licht am Himmel..trotz der Wolken:

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Sonntag, 5. October

Admiral auf Holz
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Freitag, 3. October

Mal was 'Persönliches'....

..zum Thema Mode. (Man soll sich mit den ganz 'persönlichen' Sachen und Angelegenheiten ja immer etwas zurückhalten in so internetten Gegenden, aber dies hier scheint mir unverfänglich genug. ;-)...)

Ich lese beim Aufräumen der Zeitschriftenstapel in der Küche, mehr beiläufig als wirklich interessiert, gerade in einem der ZEIT-Magazine in einem Interview mit Marianne Faithfull und bleibe dann an einer Frage bzw. der Antwort dazu hängen. Und zwar aus dem Grund, dass diese Antwort exact meine Ansicht zum Thema Mode wiedergibt. Ich würde das Wort 'war' im ersten Satz durch ein 'ist' ersetzen und die letzten beiden Worte durch 'völlig schnuppe', aber ansonst:

"Was bedeutet Ihnen Mode?

Mode war für mein Leben nie wichtig. Allerdings liebe ich schöne Dinge zum Anziehen. Wenn sie mir über den Weg laufen bin ich begeistert - aber ich brauche sie nicht. Was gerade en vogue ist und was nicht, das mir schon immer herzlich egal. "

Ja. Ganz genau so.­

Und zum frühen Freitagabend noch drei Details aus dem persönlichen Näh- resp. Kochkästchen: die ersten Posten auf dem Einkaufszettel für die nächste Woche:

Cashewkerne, Senfkörner, Rucola...

Samstag, 27. September

Samstagvormittagsfrühstücksglück...

..unter Sonne, Himmelblau, Wolkenweiß und Apfelbaum:

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Freitag, 26. September

Blick-Winkel

Seit ich dieses internette Schreibbuch mit Worten und Bildern fülle, gibt es immer mal wieder Bilder von 'meinen' drei Bäumen oben auf der Höhe. Fast immer photographiere ich sie von derselben Stelle aus, mal bisschen weiter links, mal bisschen weiter rechts davon, aber im Grunde doch immer aus dem gleichen Blickwinkel. Vor einer ganzen Weile schon fiel mir auf, dass ich genau diese Bäume auch von dem Weg vor unserem Hof aus sehen kann, eben aus einem ganz anderen Blickwinkel. Gestern war so seltsam graues Licht dort, auf dem Bild sieht man das zwar nicht so wie es war, ich stelle es heut dennoch mal ein:

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Donnerstag, 25. September

"Wieder-Spiel"

Heut abend habe ich, müde vom Tag, seit langer, langer Zeit mal wieder Schumanns "Träumerei" gespielt... Und war, obwohl ich die "Träumerei" früher ja oft gespielt und sie seitdem immer wieder mal gehört habe, sehr beglückt über die Schönheit dieses kleinen Stückchens. Erinnerte mich, wie ich, als ich es das letzte Mal ganz bewusst in einem kleinen Konzert hörte, plötzlich ein Stückchen aus Schumanns Klavierkonzert darin wieder entdeckte. Und freute mich auch heute beim selber Spielen daran-darüber, in diesen Notenzeilen ein Stückchen meines Lieblingsklavierkonzertes wiederzufinden und selber zum Klingen zu bringen....

Anbei heute zwei Bilder von den schönen Sonnenaufgängen der letzten Woche:

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Montag, 22. September

ZEIT - Fundstück

Dieser Tage blieb ich beim ZEIT - Lesen an diesem Bild hängen, was mich seltsam an- in jedem Fall aber be-rührt, dieser kleine struppige Kater auf der Schulter dieses Millizionärs.. als gehörten sie beide zusammen..

Neben der Frage, warum die ZEIT ausgerechnet dieses Bild zu dem Artikel ("Soldaten ohne Staat") dort abdruckt, die mich irgendwie irritierende Erkenntnis: solang Tiere nicht in Bedrängnis oder Not geraten, ist es ihnen sehr vermutlich völlig egal, welcher politischen Meinung, Strömung, welcher Ideologie oder Ähnlichem Menschen folgen:

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Samstag, 13. September

Unser 'Multifunktionshund' ....

..bevor unser Hundekind "Feld-, Er-forschungs-, 'Ich-klettere-gern-auf-meine-Leute'- und Strandhund" war, war es bzw. sie schon :

Gartenhund: (nach erfolgreich gebuddeltem Loch)

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...Badezimmerhund:(während Ihre Menschen baden...)

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..und Wäschebewachungshund:(auf von Sonne und Wind getrockneten Strandbadetüchern ruht es sich offenbar besonders schön)

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Donnerstag, 11. September

Morgenlichtiges...

..gegen sieben Uhr kurz hinterm Nachbardorf, zweimal östlich:

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..einmal nordwestlich:

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Montag, 8. September

Der Klang...

Obwohl fast alle Blätter an den Bäumen noch grün sind, ist ihr Klang, wenn Winde darin rauschen, ein ganz anderer als noch vor vier Wochen.

Es ist so ein 'Septembernachmittag-mit -Sonne-Klang'... leise, trocken raschelnd, ein wenig wie sprödes Glas. (Gibt es das überhaupt -'sprödes Glas' ??!)

Donnerstag, 4. September

Morgennebelchen...

Heut am frühen Morgen war die Welt hier wieder wie lauter Bilder aus einem 'Zaubermärchenbuch', so verwunschen schön...

Morgensonne, blaue Himmel und Nebelchen überall verteilt. Hier welche, dort welche, am Boden, weiter oben oder nur wenige Meter über dem Boden.An manchen Stellen war die Luft ganz grau vor lauter Nebel, an anderen schimmerte das Sonnenlicht durch die Nebel oder unter ihnen durch.

Besonders hübsch fand ich diesen, der wie ein im Tanzen angehaltenes Ballett daher schwebte:

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Mittwoch, 3. September

...September...

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..im September ist plötzlich alles wieder 'anders'. Nach dem Sommer beginnt der Alltag wieder. Abends wird es irgendwie plötzlich 'doppelt so schnell' bzw. 'doppelt so früh dunkel' wie noch im August. Morgens ist es manchmal schon ziemlich frisch, in den Spinnennetzen allenthalben glitzern im Morgen(sonnen)licht Tautropfen... Und es fühlt sich häufig alles schon sehr unsommerig an, selbst wenn es über Tag oft noch sommerlich warm ist..

Nur wenn ich morgens durchs offene Fenster draußen die Pferde unterm Kirschbaum das Gras rupfen höre, ist es, als wäre noch Sommer...

Mit ist es immer ein wenig wehmütig zum Septemberbeginn. Wahrscheinlich, weil ich so ein Sommerwesen bin.

Sonntag, 31. August

Ein Jelängerjelieber-Kringel und unser 'Multifunktionshund'

Gestern, während unser Besuch auf Rügen unterwegs war, hatten wir hier Besuch von meinem Freund C. und waren nachmittags zu dritt - mit Hund zu viert - im östlichen Wald. Dort, am Rande, an einer der 'heimlichen' schönen Stellen entdeckte ich ein wunderhübschen Jelängerjelieber-Kringel, was über der Spitze einer jungen Buche schwebte. Leider hatte ich die Kamera nicht dabei, es bildweise einzufangen.

Heut am Vormittag zog es mich, wegen dieses anmutigen Kringels nochmal dorthin, an den Waldrand :

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Wir gingen über den Acker dorthin, zum Waldrand und ich befand, dass sich unser Hundekind gut ausmacht...so Ton in Ton auf dem Feld. Wir haben also eine Feldhund:

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... einen 'Er-Forschungshund' : (dabei ist der Hund doch eine 'sie')

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... und einen 'Ich-klettere-meinen-Leuten-gern-auf-den-Schoss !' -Hund':

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Am späteren Nachmittag am Weststrand stellte sich heraus, dass wir auch einen Strandhund haben, der seine Menschen einfach auch mal oben im Sand liegen resp. sitzen lassen kann, um allein die Sache mit Tierchen da im Ufersand und den Plätscherwellchen zu erkunden:

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Ein dramatisches Farben-Spiel von Himmel, Meer und Strand samt Bewuchs gab es, kurz bevor wie wieder gingen:

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Sonntag, 24. August

Besuchswellen...

Wir haben für eine Woche freundlichen und seeehr angenehmen Besuch aus dem Hessischen und waren heute am Weststrand. Hübsche Wellen unter schönem Sonne-Blau und Wolkenhimmel gab es und stellenweise ziemlich wenig Strand:

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Samstag, 23. August

Abendhimmel

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Freitag, 15. August

Ich halte es schwer aus...

..was oder wie es in der Welt derzeit so zugeht. Auch, wenn ich weit weg davon lebe, in Sicherheit. Ohne Bedrohungen..

Mir geht viel durch den Sinn zu den Kriegen, von denen seit Wochen überall -zum Glück! - immer wieder so viel die Rede ist: in Syrien, im Irak, in Israel/Gaza. Gerade im Bezug auf den letztgenannten finde ich es so schwierig, überhaupt irgendetwas dazu zu denken... Klar, gibt es viel zu be-denken, das tu ich auch. Aber eine Positionierung, wie beispielsweise es im Krieg im Irak ja 'leicht' ist, ist hier beinahe unmöglich. Heute las ich in der ZEIT vom 7. August einen Artikel, der meiner Sicht auf diesen Konflikt bzw. auf die Umgangsweise damit sehr nahe kommt:

http://www.zeit.de/2014/33/israel-gaza-krieg-linke-assaf-gavron

Sonntag, 10. August

Vollmond

So 'sah' gestern abend gegen halb 10 auf unserem Spaziergang mein Handy den Vollmond überm östlichen Wald.

In Wirklichkeit waren Abend und Himmel noch viel heller..gleichwohl irritiert es mich, dass es neuerdings schon wieder so früh dunkelt. Und dass es - ebenso neuerdings - abends jetzt schon wieder richtig frisch ist, selbst wenn der Tag warm war.

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Samstag, 9. August

Juni - August

Seit Jahren schon wachsen in meinem Küchenfensterblumengarten immer mal wieder große Mohnblumen, mit vielen Blütenblättern. Irgendwann stellte ich bei einer dieser Einzelgängerinnen, die zwischen meinen Rosen blühte fest, dass sie wie frische Feigen duftet. Und im letzten Jahr hat es eine von diesen geschafft, sich bis rüber in unseren Gemüsegarten hinten auf der Koppel zu versamen. Und so hatte ich in diesem Frühjahr eine wirklich erkleckliche Anzahl kleiner Mohnblumenpflänzchen mitten in einem Gemüsebeete. Also pflanzte ich diesen fetten Mohnblumenpflanzenfleck auseinander, hübsch in einer breiteren Reihe und freute mich dann im Juni am Blütenreichtum im Gemüsegarten. Von einem Freund, dessen Schwester einen wunderschönen Garten hat, in dem ebensolche Mohnblumen in verschiedenen Farben wachsen, erfuhr ich, dass die Samen dieser Gartenform im Herbst den Weg in die Küche finden... Dieser Tage ist auch bei uns der Mohn reif und ein Glas in der Küche - für Mohnkuchen im Winter- - ist schon gefüllt. Ich freu mich daran-darüber. :-). Und auf das Blütenmeer im nächsten Jahr.

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Und freu ich mich den Samenkapseln, die ich wunderschön finde.

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Freitag, 8. August

Aus-er-Lesen..

Vor einer Weile gab meine Mama mir ein Buch zum Lesen.

"Hiob" von Joseph Roth.

Bald drei Wochen lag es in meinem Büro, weil ich keine Ruhe fand, darin zu lesen. Aber gestern am Abend nahm ich es endlich zur Hand und begann und war von der ersten Seite an gefangen von dieser leisen, fein beobachtenden Sprache.

Solche Sätze fand ich darin:

"Schemarjah trank einen Schnaps, er wurde heiß, aber ruhig. Sicherheit fühlte er wie noch nie; er wußte, dass er eine der seltenen Stunden erlebte, in denen der Mensch an seinem Schicksal nicht weniger zu formen hat als die große Gewalt, die es ihm beschert."

"Er ächzte, erhob sich und trat an die Wand,an der die kleine Petroleumlampe hing, dunkelblauer Behälter, rußiger Zylinder, durch einen rostigen Draht verbunden mit einem gesprungenen runden Spiegel, der die Aufgabe hatte, das spärliche Licht kostenlos zu verteilen."

"Mendel Singer schwieg. Er saß am Straßenrand, neben Sameschkin. Zum ersten Mal in seinem leben saß Mendel Singer auf der nackten Erde, mitten in der wilden Nacht, neben einem Bauern."

Mittwoch, 6. August

Drinnen und Draußen....

.. ich stehe drinnen in der Küche an der Getreidemühle und mahle Roggen und Weizen für die nächsten 6 Brote. Es duftet nach dem Koriander, den ich immer gleich mit dem Weizen in die Mühle gebe.

Die Haustür ist offen, der Wind weht den Vorhang darin umher, und ich höre das seit Jahren vertraute, immer näher kommende Sommer-Geräusch.. draußen mähen sie in Wolken von Staub und Gedröhn den Weizen.

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Und auch wenn diese konventionelle und geldgierige Landwirtschaft rings um unseren Hof, die kaum noch einer Mohn- oder Kornblume, Kamille und anderen Wilkräutern am Feldrand ein Existenzrecht einräumt, mich extrem frustriert, irgendwie ist es dennoch immer ein klitzebisschen aufregend, wenn die Mähdrescher kommen, all das Getreide geerntet wird, der Duft vom frisch geernteten Weizen mit dem Geruch von Staub und Weizenspreu in der Luft hängen..

Dennoch wünsch ich mir, die Landwirte hier in der Umgebung würden endlich mal begreifen, wie sie mit ihren Pflanzen"schutz"mitteln, Halmverkürzern, Roundups, Mäharbeiten an den Feldrainen den Boden ruinieren, auslaugen, unfruchtbar machen, der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt ringsum mit all ihren Giften extrem schaden.. und wünsch mir so, sie würden endlich, endlich, endlich -vielleicht ein klein wenig zu Ungunsten ihrer Einkünfte - ihre Arbeit mal zum Wohl von Menschen und Tieren und Pflanzen und sonstigem 'Lebe-zeug' umstellen...

Montag, 4. August

Auf den Hund gekommen..

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Freitag, 25. Juli

"Hängenbleiber"

Manchmal begegnen mir im Gesprächs-/ Rede-/ Hörfluss Worte, die nicht alltäglich vorkommen. Wahrscheinlich weil sie nicht alltäglich vorkommen und in ihrem Klang darum irgendwie eigen sind, bleiben solche Worte dann mitunter ein Weilchen in meinem Kopf hängen und führen da ihr Eigen-leben, klingen leis darin herum, probieren sich aus. Dieser Tage ist's das Wort " ver-orten".

Ich kann mich nicht besinnen, dass es mir schon mal begegnet wäre. Was mich wundert, da mir durchs viele Hören, Lesen und mein eigenes Schreiben (ich begann ja schon als Mädchen damit) ja nun wirklich viele Worte begegnen. Aber dieses eine scheint sich irgendwo versteckt zu haben. Als ich es dieser Tage hörte, war es mir ganz neu und nichts in mir erinnerte sich, es schon mal gehört zu haben.

Montag, 21. Juli

Fundstück

Neulich in der "ZEIT" unter der Rubrik "Was mein Leben reicher macht" :

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Samstag,19. Juli

Sommerabend am Nordstrand

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Dienstag, 15. Juli

Was es so gibt: Völlig neue Berufe mit Potential!

Heute mittag, im Wäldchen, auf dem kurzen Weg über die zwei Deiche zum Nordstrand beim Beobachten diverser Strandgäste und beim Plaudern über diese und jene und solche...erfuhr ich:

Mein Mann malt sich ab und an eine Tätigkeit als Strafzettelkünstler aus....

Also ich fände solchen Job ja gut! Auch wenn überhaupt noch nicht geklärt ist, wer diese sinnreiche Arbeit bezahlen würde... es wäre mit Sicherheit eine Tätigkeit mit Potential! Denn: Es gibt ja sooo viele Leute, die sich nicht an die Regeln halten......

;-P

Man kann aber auch - völlig Strafzettel-los - an einem Geländer stehen und sich vom OstseewasserhinundherGeplätscher ein Strahlen verpassen lassen :

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In Zingst auf der Seebrücke haben sie einige wirklich hübsche Holz-Kunst stehen. Hab sie leider nicht bildweise eingefangen. Vielleicht ein anderes Mal.

Samstag, 12. Juli

Vom Meer aufs Feld...

..heut gegen Mittag waren wir bei einer ehemaligen Kiesgrube hier in der Nähe und mon Amour fand dies:

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Freitag, 11. September

Richtig voll...

..ist er erst morgen mittag, wo ihn hierzulande niemand sieht. Aber wunderschön ist er auch schon am Abend davor:

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Donnerstag, 10. Juli

Fehlstellen

Ich vermisse sie so..................

Zaìd, 'Pferdinand', mein geliebtes Arabisches Wildrennpferdchen :

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und Gypsi(lotta), meine so wunderbare, ruhige und ebenso geliebte Warmblutstute:

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Ich bin ganz sicher nicht die 'typische Pferde-Frau'. Aber ein Leben ohne Pferd....ist leer. Und irgendwie immer ein bisschen, als fehlte ein Stück von mir.

Und dann überfliegt unvermittelt, lautlos und schön, hoher Besuch den Pferdeverwaisten Hof:

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Mittwoch, 9. Juli

Gewitter...

...im Anzug !

Gestern abend, auf dem Heimweg vom Baden, fuhren wir das vorletzte Stück des Weges auf der Kenzer Höhe entlang, um den Himmel, an dem sich in fast allen Richtungen Gewitter zusammenbrauten, in Ruhe und gebührend bewundern zu können.

Anbei zwei meiner Versuche, das Farb- und Formen-Spiel von Himmel und Landschaft einzufangen:

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Montag, 7. Juli

Strahlen...

...am Morgen...

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Sonntag, 6. Juli

Himmels-Realität und Himmels-Bild

Heute war soo schön warmes Wetter, dass wir am Abend zum Strand zum Baden fuhren. Als ich nach dem Bad übers Wasser schaute, fiel mir ein zweifaches, so schräg aus den Wolken zum Wasser fallendes, 'Zirren' auf. Ich hatte keine Lust, meine Kamera aus dem Rucksack zu holen und auszupacken, drum fing ich dieses Bild mit der Kamera im Handy ein. Ich habe dieses 'Smartphönchen' noch nicht so lange und mich deshalb noch nicht weiter mit dessen Möglichkeiten/Fähigkeiten beschäftigt. Von daher ist dieses Bild viel dunkler und auch in der Farbigkeit ziemlich anders, als die Realität es war. Da mon Photographeur mir jedoch ein sehr schönes Kompliment für dieses Photo aussprach, es wohl also doch ganz schön ist ;-), stelle ich es hier in meine Himmelsbildersammlung mit ein:

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Donnerstag, 3. Juli

Überflieger...

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Dienstag, 1. Juli

Bilder-Kino-Himmel

Schon wieder so ein Abendhimmel zum ehrfürchtig Staunen und Bewundern. Ich kann mich in der letzten Zeit garnicht satt sehen, an dem Farb- und Formenreichtum der Wolkengebilde:

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Besonders beeindruckend fand ich diesen wunderschönen Wolkenturm :

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..und sein Gefolge im Nordwesten:

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Montag, 30. Juni

Himmel

Ich weiß, mein Schreibbuch ist in der letzten Zeit eher ein Bilder-Buch. Sei es drum.

Einmal mehr ein schönes Stück Himmel:

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Samstag, 28. Juni

Die Farben...

...am Samstagabend.

Erst im 'Ganzen' so:

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Wenige Minuten später en detail überm Wald:

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..und 'unten', auf der Erde, der Gegensatz zum himmlischen Farbreichtum - in der Dämmerung fing meine Kamera es nurmehr verwackelt ein - Grün und Erdfarben in Variationen :

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Freitag, 27. Juni

Abendspaziergang

Vorhin, auf unserem abendlichen Spaziergang, hinter zur Eiche:

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Donnerstag, 26. Juni

Wolken...

Es scheint, als wäre dies die Woche der Himmel....

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Mittwoch, 25. Juni

Abendglück

Heute gab es ein Familienfest zu feiern und auf Grund dessen fuhren wir abends alle an den Strand, um dort gemeinsam 'anzustoßen'. Da das Wetter zwar recht freundlich, aber ziemlich windig und nicht übermäßig warm war, nahmen wir keine Badesachen, sondern nur die Notwendigkeiten zum gemeinsamen Sektgenuss mit.

Aber als wir dann am Nordstrand waren, stellten wir fest, dass das Wasser unerwartet warm war...und so ging erst die Eine, dann der Andere baden und schließlich wagte auch ich das erste Ostseebad dieses Jahres und mon amour fing danach dieses 'Ostseebad-Familienfeier-Sektgenuss-beglückte' Bild von mir ein:

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Mittwoch, 25. Juni

Morgenglück

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Dienstag, 24. Juni

Zudem gibt es....

..heute schon seit dem Nachmittag überaus beeindruckende Wolkenbilder, Wolkenformationen und Himmelslichter. Auf dem Heimweg vom Unterricht heute abend; Himmel und Erde :

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Dienstag, 24. Juni

Was es so gibt....

...zum Beispiel, wie ich gerade im Autoradio bei NDR-Info gehört habe, ein: LEBENSVERSICHERUNGS-REFORM-GESETZ.

Ich finde die Sache mit den 'Lebens-versicherungen' - worteweise betrachtet, als könnte man jemanden seines/ihres Lebens versichern - ja sowieso schon mal schräg, aber dass es diesebzüglich nun auch noch ein Reform-Gesetz gibt. Meine Güte ...was so alles bedacht sein muss oder will in diesem Land.... (in anderen vermutlich auch.)

Mittwoch, 18. Juni

Ein Inbegriff von, ein Kennzeichen von, ein Synonym für....

...Reichtum.

...als Begriff oder ganz reale Tatsache : "Ein Heer von Gärtnern".

Ich habe kein Heer von Gärtnern für unsere diversen Gärten auf dem Hof, was all die Frucht-, Blumen-, Rosen- und Obst-Pflanzen in gebührender Weise pflegen würde.

Dementsprechend wachsen manche meiner Rosen umgeben von hohen Gräsern, was meine Freude an ihnen aber in keinster Weise mindert. ;-)

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Und nebendran, ganz unten zwischen Löwenzahn, Gänsefingerkraut und anderem Grün eine wunderhübsche, mich seeehr entzückende kleine Blüte :

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Dienstag, 20. Mai

Morgensonnenblick...

...kurz nach 7 Uhr :

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Montag, 19. Mai

Schnecken ( III )

Seit einigen Wochen schon sammele ich die Nacktschnecken in unserem Gemüsegarten hinten auf der Koppel regelmäßig ab. Anfangs waren es fast nur minikleine Baby-Nackt-Schnecken, meist braun, in allen Schattierungen. Aber in letzter Zeit tauchen zunehmend mehr der großen, fetten Exemplare auf, manche sind wirklich riesig. Schwarze, braune, getigerte. Manchmal zähle ich beim Sammeln mit. Und ich bleibe selten unter 100 pro Sammelgang. Gestern abend kam ich auf nur der vorderen Hälfte unseres Hügelbeetes schon auf 107, für den Rest des Gartens zählte ich dann nicht mehr. Heut morgen waren es 163.

Bis vor zwei Tagen reichten zum Sammeln 2 normal große Blumentöpfe. Neuerdings muss ich auf größere Sammelbehältnisse umsteigen.

Schnecken - Nachtrag am Abend

Da es am Nachmittag nochmals ziemlich viel geregnet hatte, waren meine schwarzen, braunen und getigerten 'Lieblinge' wieder in großer Zahl im Garten unterwegs. (Naja..eigentlich - und uneigentlich auch - ÜBERALL auf dem Hof...). Es kommt mir vor, als wäre unser Garten ein Faß ohne Boden, ein unerschöpflicher (Schnecken-) Brunnen : ich sammelte 478 Tierchen ein und brachte sie dann nach hinten in die Hecke, bei der Eiche. Wenn ich mir überlege, was für Verheerungen sie schon angerichtet haben in meinen Anpflanzungen (gestern ließen sie von ca. 50 kleinen, selbst gezogenen Thymianpflänzchen, die ich in ein liebevoll vorbereitetes Extra-Kräuter-beetchen gepflanzt hatte, gerade mal zwei übrig.) - also angesichts dieser Tatsache finde ich mich richtig nett, wenn ich sie nur umsiedele und nicht in der Mülltonne versenke. (die morgen früh dann geleert wird, was die Schnecken wirklich RICHTIG WEIT WEG brächte...)

Die Sache mit dem angeblich soooo laaaangsame­n "Schneckentempo" gehört - nach meinen Beobachtungen in der letzten Zeit - eindeutig ins Reich der Sagen und Legenden !

Anbei drei Blicke auf die heut abend gesammelten Schneckentiere.

Nackt-Schnecken en masse:

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...et en detail:

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Sonntag, 18. Mai

"Heimlich"

Heute mittag..an einem meiner Lieblingsorte hier in der Nähe:

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Freitag. 16. Mai

Morgenaugenblicke

Auf meiner frühmorgendlichen Fahrt:

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...und daheim, am Ende des Weges (Sie hatten uns geweckt, schon seeehr früh am Morgen mit ihren lauten Rufen):

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Mittwoch, 14. Mai

Schnecken ( II )

..sie ziehen Eisbergsalatpflanzen gewöhnlichen Kopfsalatpflanzen vor. Keine der 6 gesetzten Eisbergsalat- Pflanzen wurde verschont, die Kopfsalatpflanzen hingegen (ebenfalls 6 an der Zahl), blieben weitestgehend unbefressen. Weiterhin mögen sie (also die Schnecken!) Löwenzahn (vor allem abgeschnittene Stengel), Zwiebellauch, Kohlpflänzchen, Kartoffelkraut. Maispflänzchen, Dill und Erbsen interessieren sie weniger bis garnicht.Für Gänsefingerkraut interessieren sie sich ebenfalls nicht. Nicht nur nicht, sondern nicht im Geringsten.

Seit Tagen Regen und Grau und Kälte..unter dem ständig grauen Himmel schaut das eh schon nicht sehr warme Gelb der Rapsfelder noch kälter aus.

Wenn ich im Winter die Wahl hätte zwischen Sonnenwetter mit Frost und Regenwetter, würde ich, auf Grund meiner Abneigung Kälte gegenüber, mich immer fürs Regenwetter entscheiden. Aber spätestens ab April schlägt mir Regenwetter - wenn es so über Tage geht - aufs Gemüt. Und macht mich müüüde.

Mittwoch, 14. Mai

Was es so gibt... ( II )

...zum Beispiel einen wissenschaftlichen Aufsatz mit dem Titel:

"Supramolekulare Kontrolle der mechanischen Eigenschaften feuerabschirmender biomimetischer Perlmuttanaloga"

Dienstag, 13. Mai

Auf dem Weg...

.. kurz vor diesem Bild war dieser Storch noch direkt vor mir mitten auf der Strasse, spazierte geruhsam hin und her...entschied sich dann aber doch, lieber mal weg zu fliegen. (Bei Autos kann Storch ja nie wissen...)

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Sonntag, 11. Mai

Schnecken ( I )

Es gibt wirklich beeindruckend viele Nacktschnecken auf unserem Hof, insbesondere in unserem Gemüsegarten....;-/....

In ähnlicher Menge gibt es, überall auf dem Hof, auf der Koppel und ebenfalls im Gemüsegarten, Gänsefingerkraut. Der Vorteil von Gänsefingerkraut gegenüber Schnecken ist, dass man ersteres besser sieht, weil es sich tagsüber nicht versteckt und dass es nachts und bei Regen nicht hervor kriecht und alles mögliche anknabbert. Der Nachteil - es lässt sich nicht so leicht absammeln wie Schnecken (wenn sie dann doch mal draußen und sichtbar sind), weil es ziemlich tief wurzelt...

Gestern, auf dem Frühlingsfest/Pflanzenmarkt von Biofrisch Nordost in Teschendorf verkaufte eine Kräutergärtnerei Gänsefingerkaut als kleine Pflänzchen...manche kaufen das, pflanzen es extra an und bei uns wächst es wie Gras in rauhen Mengen und ich mühe mich, es außerhalb der Gemüsebeete zu halten.

Mittwoch, 7. Mai

Morgenstille

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Montag, 5. Mai

Worte !

Immer mal wieder begegnen mir Worte, die mich einfach 'entzücken', ob ihres Klanges oder ob ihrer Zusammensetzung. Heute war es das schöne Wort "weilchenweise". Ich entdeckte es in der der GEO-Epoche in einem Artikel über Franz Kafka. Darin wurde Kafkas Freund Max Brod zitiert, der beschreibt, wie Kafka, wenn er Freunden ein neues Kapitel seines Buches "Der Prozess" vorträgt, vor lauter Lachen "weilchenweise nicht weiterlesen" kann.

Mir gefiel dieses Wort so, weil es so hübsch klingt und weil ich selbst auch immer wieder allerlei Worte mit einem '-weise' hinten dran erweitere. Und dem nachsinnend fragte ich mich, ob Leute, die gern ähnliche, nicht ganz alltägliche, Worte nutzen oder erfinden, sich genau darum grundsätzlich gut verstünden? Aber vielleicht ist dies ja eine fundamentale Fehlannahme!

Passend zu dem schönen Wort "weilchenweise" ein Bild, was ich heut morgen kurz nach acht einfing:

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Mittwoch, 30. April

...einmal ohne, einmal mit...

'Meine' drei Bäume, oben auf dem 'Kamm' des Lehmberges, einmal ohne:

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...und einmal mit meiner Sonnenbrille vor der Kameralinse. Und außerdem ein Stückchen weiter gefahren.

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Dienstag, 29. April

"SchreibSEITEN und TAGEbilder"

..ist ja der Untertitel für diese Seite hier. Aber ich werde in der letzten Zeit weder dem einen noch dem anderen so richtig gerecht. Das Leben ist so dicht in den letzten Monaten, dass ich zumindest keine Ruhe zum Schreiben finde, für Bilder schon eher mal ein Momentchen.

Vielleicht sollte ich mich darum für ein Weilchen auf die 'Tagebilder' beschränken? Es gibt ja jeden Tag irgendeinen Augenblick, oft genug mehrere, die ich festhalten, aufbewahren mag und darum bildweise einfange. Wenn ich nun aus diesen festgehaltenen Augen-blicken wirklich mal für jeden Tag 'das eine' Tagebild auswählte...? Was würde es erzählen, von mir..von meinen Gedanken, 'durch-den Sinn-Gängen'..vom jeweiligen Tag?

Mehr, als wortweise Be-schreibungen ?

Oder weniger?

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Montag, 28. April

Blau und Grün-gelb und im Osten die Sonne

Heut vormittag, der Himmel und die Eichen vorm Haus

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Samstag, 26. April

Brot

Seit gut zwei Jahren reden wir davon, dass man selber Brot backen müsste-sollte. Also nicht ab und an mal ein Weizenbrot zum Sonntagsfrühstück, sondern alltagstaugliches Brot, was alle gern essen mögen.. Seit drei Wochen nun tu ich es endlich. Und war nach der ersten 'Charge', die auf Anhieb gelang, verblüfft, dass es doch eigentlich (und uneigentlich auch!) ganz einfach ist, Sauerteigbrot zu machen. Inzwischen habe ich die dritte Portion Brote gebacken und bei jeder Mahlzeit nun, zu der es Brot gibt, freu ich mich, dass ich nun endlich selber Brot backe und dass das, was ich backe soooo gut schmeckt.

Zum Glück nicht nur mir, sondern auch den anderen. ;-)

Hier ein Bild von den heute gebackenen Broten:

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Freitag, 18. April

Mittags

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Dienstag, 15. April

Was es so gibt: ( I )

..zum Beispiel ein Buch mit dem Titel: "Kommunikation von Bakterien in Lebensmitteln".

Es hat 400 Seiten !

Montag, 24. März

Weststrand-Augen-blicke

...noch von neulich...

(Aufmerksamen Besucherinnen/Besuchern wird bei einem der Bilder ein Detail wieder begegnen, welches es schon auf einem der letzten Bilder zu sehen gibt.)

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Freitag, 14. März

Schön...

...es ist soo schön, wenn, so wie heute, nach einem grauen Tagesbeginn, zum späten Vormittag dann doch das Grau aufreisst, blaue Himmelsstückchen zu sehen sind und dann irgendwann sogar die Sonne.

Anbei ein Bild, was ich einfing, als wir vor ein paar Tagen am Weststrand waren und mon Amour zwischen Strand- und Dünenbildern mich photographierte. Was ich sah, als ich da photographiert wurde, war so überraschend und schön, dass ich nicht umhin kam, es bildweise festzuhalten:

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Samstag, 8. März

Überschätzung/Defizite

Seit Mitte Februar sind wir so tollkühn, so zu tun, als hätten wir massenweise Zeit und leisten uns eine Abonnement der ZEIT. Ich für meinen Teil habe nach wie vor Mühe, dem gerecht zu werden. In einer Woche eine ganze ZEIT zu lesen, ist fast nicht schaffbar. Jedenfalls für mich nicht, wenn ich so ziemlich alles lesen möchte...

Immerhin habe ich die Ausgabe vom 27.Februar nun fast durch und las vorhin in einem Gespräch mit Peter Sloterdijk und seinem Freund Felix Schmidt. Darin sagt Herr Sloterdijk an einer Stelle folgenden Satz, der mich innehalten ließ, den ich nochmals las und dann befand, dass der doch mal festhaltens- und bedenkeswert ist:

"Ich gehe soweit zu sagen, dass es ein Menschenrecht darauf gibt, überschätzt zu werden.Wem das verweigert worden ist, der bleibt ein Leben lang giftig oder im Defizit. Überschätzt zu werden ist bis zu einem gewissen Punkt gut, aber realitisch eingeschätzt zu werden ist auch nicht so schlecht."

;-)

Mir geht es bei dieser Aussage vor allem um die ersten beiden Sätze, denn mir sind in meinem Leben immer mal wieder Leute begegnet, denen - beinahe ständig - eine mir unbegreifliche Giftigkeit innewohnt, die sie bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit hinauslassen und die sie offenbar nie wirklich ablegen können. Ich habe mich immer gefragt, warum das so ist, was sie dazu treibt ? Ob die Überlegung bzw. Behauptung Sloterdijks eine Erklärung dazu sein könnte?

Dienstag, 25. Februar

Heute morgen...

..kurz nach acht am Nordstrand.

Ja, als ich das letzt Mal da war, und alles noch so vereist war, das war natürlich ein einigermaßen spektakulärer Anblick, aber so wie jetzt wieder, im schlichten Wasser- und Sandgewand gefällt mir der Strand eindeutig besser:

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Abends, als ich auf dem Weg zum Unterricht in Saal war, sah ich ein ganz merkwürdiges Licht überm Saaler Bodden. Was die Kamera dann bildweise einfing entspricht leider nur ansatzweise dem, was ich sah und mich sehr faszinierte:

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Montag, 17. Februar

Schmetterlinge, Tristesse und Kunst

Letzten Donnerstag waren wir ausflugshalber unterwegs..auf Usedom. Genauer gesagt in Trassenheide, in 'Europas größter Schmetterlingsfarm'. Eine große Halle, gelegen in einem Gelände, was neben dieser Halle eine 'Kinderbespaßungsanlage' und diverse andere Touristenunterhaltungsanlagen beherbergte. Alles schaute extrem niveau- und trostlos aus, wie überhaupt die ganze Gegend hinter Wolgast auf die Insel rüber eine sehr merkwürdige 'Aura' hatte..als wäre die Zeit kurz nach der Wende angehalten worden..eine merkwürdige Mischung aus in der Zeit angehalten, Heruntergekommen, mit Wohlstandwerbemüll überzogen..kurz: so wenig einladend wie nur irgendwas. Mag ja sein, dass es dann 'wirklich' auf Usedom, also in den Badeorten und drumherum wieder schön ist..aber dort, gleich hinter Wolgast ist es einfach nur ziemlich unschön und un-einladend.

Im tropisch-warm- Regenwaldfeuchten Schmetterlingshaus ließ sich das dann allerdings vergessen und ich freute mich an den großen, in allen Farben schillernden Flattertieren...

Eins davon..:

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...und so schaut seine Puppenstube aus:

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Auf der Heimfahrt hielten wir noch in Katzow am Skulpturenpark an und drehten eine kleine Runde zwischen den vorwiegend aus Schrott bestehenden, teils riesengroßen Skulpturen. Was mir dort wieder sehr deutlich wurde, meine Ambivalenz gegenüber Kunst..vor allem wenn sie so 'Kunst-gewollt' daher kommt. Manches fiel mir auf, manches ge-fiel mir, manches fand ich seltsam, maches abstoßend, manches grottenhässlich.. (Wobei zu fragen bliebe, ob Grotten nun zwangsläufig hässlich sein müssen ?) Anbei ein paar bildweise eingefangene Kunst-stücke:

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Samstag, 15. Februar

Zitat:

Gestern las ich in einem (der in unserem Haushalt an diversen Stellen rumliegenden) LTB folgenden schönen Satz, den zu zitieren ich einfach nicht umhin komme:

"Wir fangen am besten von vorne an, weil da der Anfang ist."

In der Realität wären zu vermelden: duftende Schneeglöckchen unter der Hecke vorm Küchenfensterblumengarten, Kraniche, die seit einigen Tagen wieder laut rufend auf den Feldern rings um den Hof stehen, dazu immer wieder kleinere Gruppen von Singschwänen, die -tatsächlich 'singend' - über den Hof fliegen. Und gestern kurz vor 6 am Abend, eine goldene Mondkugel, die über dem östlichen Wald aufging, da wo Sommers in der Frühe die Sonne aufgeht. Im leise dunkler werdenen Dämmerhimmel war der Goldmond mit einem wunderschönen, großen heller goldfarbenen Hof umgeben und verziert mit sachte vorüberziehenden, schmalen dunklen Wolkenbänderchen...

Und dazu klang, drüben aus dem Wäldchen im Südosten allererster Amselsang... Noch nie habe ich so früh eine singen hören. Ich erinnere mich, wie ich als Kind mal in Stralsund an einem 13. März durch leichtes nachwinterliches Schneegestöber lief oder Fahrrad fuhr, in abendlichem Dämmerlicht auf dem Weg zum Flötenunterricht und auch die erste Amsel hörte und der Meinung war, das sei doch recht früh..so am 13. März.

Mittwoch, 4. Februar

Nachtrag für Montag, den 2. Februar

Montagmorgen am Nordstrand. Der Strand war enorm breit, bald die Hälfte der Buhnen stand im 'Trockenen' oder anders gesagt: da, wo wir im Sommer mindestens hüfthoch im Wasser stehen (bzw. schon schwimmen können), ließ es sich trockenen Fußes spazieren.

Leise war es, ganz, ganz still. Frische, kühle, aber nicht kalte Nebelluft, die fast etwas Weiches hatte.

Und zweifellos: so im winterlichen Schnee- und Eisgewand schaut dieser sonst eher 'zahme' Strand ungleich spektakulärer aus als in wärmeren Jahreszeiten.

Dennoch..... ;-)

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Montag, 27. Januar

Nach drei sehr, sehr frostigen Tagen ist es heute wieder milder; 'nurmehr' minus 6 Grad, selbst in der Frühe waren es 'nur' minus 7. Es kam mir schon fast 'mild' vor, als ich halb sieben raus ging.... Dafür gab es den ganzen Vormittag über heftiges Schneetreiben aus Ost.

Bei den beiden Hühnern scheint ein Rotkehlchen eingezogen zu sein. Das erste Mal traf ich es dort, als ich am Samstagabend den Hühnern das Rotlicht einschaltete. Dann das nächste Mal gestern am Vormittag. Als ich ihnen ihr Frühstück gebracht hatte und mit frischem Wasser wieder kam, da saß das kleine Vögelchen mit beim Futter und flog aufgeschreckt zur Tür raus.. gestern abend, als ich die Hühner ins Bett brachte, war es dort (flog aber ebenso verschreckt schnell zur Tür raus) und auch heut morgen, als ich die Hühner raus ließ (naja, ihnen die Tür aufmachte..raus gehen die beim dem Schnee freiwillig eh nicht, aber bisschen frische Luft tut ihnen sicher gut) war es wieder da. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich ihm begegne...

Am Samstag, beim ZEIT- Lesen (immer noch in einer Ausgabe vom Dezember 2013, ich hab einfach zuwenig Zeit für die ZEIT. :-((..), entdeckte ich eine Grafik zum Thema Plastikmüll und Plastiktüten. Die fand ich be-merkens-wert. Und ich fand auch, sowas sollte mindestens in jedem Klassenzimmer hängen und in jedem Supermarkt am schwarzen Brett.

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Samstag, 25. Januar

Heute strenger Frost bei schönstem Sonnenschein. Auch tagsüber wurde es nicht wärmer als minus 7 Grad. Ich empfinde solches Wetter als bedrohlich und lebensfeindlich, kann dem Winter in solcher Form nach wie vor nichts abgewinnen.

Natascha, das schwarze Huhn stand mittags an der Schwelle des Hühnerstalls und beschwerte sich sorgenvoll gackernd über die Kälte, Streuselkuchen saß währenddessen an der Südseite des kleinen Hauses in der Sonne; vis a vis vielen Amseln und Wacholderdrosseln, die sich seit Tagen von den liegengebliebenen Bosköppen nähren..
Abends hab ich den beiden Hühnern die Rotlichtlampe im Stall angemacht. (Inzwischen, 21:30 Uhr, sind wir wieder bei minus 13 Grad...)

Am Klavier: Tonleitern; von c chromatisch bis f, samt allen Kadenzen; Stückehalber: Schubert, Moments Musiceaux Nr. 4 und 5 und ein Sonatensatz. Chopins Walzer in h-moll. Und ein klitzebisschen Brahms...angefangen...

Freitag, 24. Januar

Ich bin von dem so völlig überraschenden, unerwarteten und sehr rätselhaften Tod meines geliebten Pferdes vor bald vier Wochen noch immer zu großen Teilen wie gelähmt, habe keine Lust irgendwas Beobachtetes, Gesehenes, Erlebtes aufzschreiben oder wie sonst immer 'Augenblicke' bildweise einzufangen. Irgendwie ist mir alles vergällt von diesem Kummer, der Fassungslosigkeit, der Trostlosigkeit... Es fühlt sich an für mich, als wäre mir ein sehr sehr naher, sehr sehr seeehr geliebter Mensch ganz plötzlich von meiner Seite gerissen worden..

Aber irgendwie muss ich ja im Leben und seinen Bahnen bleiben und versuchen, wieder zu irgendeiner Normalität zu finden. Wenn ich meine Klavierkinder unterrichte, dann geht das irgendwie und einigermaßen, aber im restlichen Leben...da fällt mir das sehr schwer..und ich weiß im Moment nicht so recht, wie ich das anstellen soll.

Im vorigen Winter, als mir mein Zauberpferdchen Zaìd - ebenso überraschend und ohne erkennbaren Anlass - lange vor der Zeit gestorben war, war es schon sehr sehr schlimm und schwer für mich, über lange Wochen...

Aber die Wiederholung solchen Kummers nach nur einem Jahr - dass meine kerngesunde, lebensfrohe und sooo geliebte Gypsi ebenso wie Zaìd weit vor der Zeit urplötzlich aus dem Leben gerissen wird - das übersteigt mein Fassungsvermögen um Einiges.

In einem Versuch, irgendwie wieder in (m)eine Normalität(en) zu finden, schreibe ich heute auf, was ich vorhin in einer "ZEIT" vom Dezember des letzten Jahres las und was ich bedenkenswert finde. Es ging in einem Artikel um das vom Wissenschaftler Paul Crutzen (der den Menschen als stärksten Treiber für die Zerstörung der Erde erkennt) benannte Phänomen " Anthropozän" . Da fand ich ziemlich am Beginn des Artikels einen Abschnitt, der kurz und knapp beschreibt, was ich selbst immer als so verquer empfinde am momentanen 'Großzustand' unserer (meisten) Gesellschaften und ihrer Sicht und ihres Umgangs mit dem Leben, der Welt. (Worin ja fast Jede und Jeder, meine eine inklusive, mehr oder weniger involviert ist.):

"Dinge in ihremZusammenhang zu sehen - das tun wir heute eher selten; es ist die Tragik unserer Zeit, dass Speziaisten die Wirklichkeit in winzige Teile zerlegen und die Öffentlichkeit sich in der Kurzfristigkeit des Augenblicks verliert. Kritische Theorien, die gesellschaftliche Entwicklungen längerfristig zu deuten versuchen, werden dabei an den Rand gedrängt."

Donnerstag, 2. Januar



2. Januar 2014

Manche Zeiten, Begegnungen, Geschehnisse im Leben sind wie ein wunderschöner Traum. Flüchtig und nicht zu (be-) greifen...

Für mich begann ein solcher Traum am 4. Mai des vergangenen Jahres, währte bis zum 28. December und wandelte sich dann am Morgen des 29. in einen Albtraum, zum Abend dieses Tages, in der Nacht und am frühen Morgen des nächsten Tages bekam dieser Traum wieder Hoffnungsschimmer... um am Vormittag des 30. Decembers in trostlosem Erwachen zu enden.

Gypsi, meine wunderbare Gypsi-Lotta... die ganz sicher Zaìd, der vor ihr 18 Jahre bei und mit mir gelebt hat, aus seinem Pferdhimmel zu mir geschickt hat...um die ich jeden Tag aufs Neue wieder so froh war, mit der ich so so soooo glücklich war... lebt nicht mehr.

Das extrem schmerzhafte Erleben solchen Verlustes, das zweite Mal innerhalb eines Jahres, macht mich stumm.
Stille.
Ich fühl mich wie in einem Kokon aus unbeschreiblicher Trauer, vollkommener Fassungslosigkeit, tiefer Trostlosigkeit....

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