Menu

­­

Samstag, 21. Dezember

­Neulich...

...es ist schon einige Wochen her, waren im ZEIT-Magazin Bilder und ein Stück Text von (ich glaube) 5 Magnum Photografinnen/Photographen zu sehen und zu lesen, die in Deutschland unterwegs waren. Einer von ihnen war im Norden und Nordosten unterwegs. Der schrieb unter anderem dies:

"...Auch die Küste ist unheimlich rau. Meine Vorstellung von Strand war bislang: viel Sand und blaues Wasser. An der Ostsee ist das anders, da steht man im Wald, und ganz plötzlich ist da das Meer. Die ganze Gegend hat etwas Gruseliges, wie aus einem Traum. ..."

Der letzte Satz hinterließ tiefe Verwunderung in mir. Meine heiß geliebte Küste hier soll etwas Gruseliges haben??! Abgesehen davon, dass wir z.B. hier auf dem Darss mit den feinsten Sand der Welt überhaupt haben, und zwar in rauen Massen...

Merkwürdig, wie Leute, denen man eigentlich einen klaren Blick zutrauen sollte, sich selbst so verschwommene Bilder schaffen können...

Dienstag, 11. Dezember

Die Verquickung...

..sinnlichen und intellektuellen Genusses: Boskopp-Äpfel aus unserem Garten, geschält und in Achtel geschnitten, ein bisschen flüssigen Honig drüber gekleckert und das Ganze hübsch auf einem Tellerchen angerichtet. Sich mit selbigem dann hinsetzen, die Apfelstückchen samt Honig genießen und in Walter Kempowskis 'Alkor' , dem Tagebuch von 1989, lesen.

Kempowskis Art, die Tage, Dinge, Geschehnisse, Menschen, Tiere, Beobachtungen, Belanglosigkeiten oder Wichtiges zu beschreiben... diese Sprache... weckt immer ein wenig Neid in mir....

Freitag, 22. November

Vorkommnisse

Die Zeit rennt ins Land und ich komme und komme und komme hier nicht zum Schreiben, weil immer, tagtäglich und zu eigentlich jeder Zeit, ungefähr 935 Dinge anliegen, die allerdringenst erledigt sein wollen.

Dabei gibt es immer wieder Erlebnisse, die beschrieben, Bilder, die eingefangen werden wollen-sollen. Und aus genau diesem Grunde widme ich mich heut mal gewissen Vorkommnissen im Leben.

Eines davon: warum eigentlich gehen die Glühlampen von Autoscheinwerfern vorzugsweise in der kalten Jahreszeit kaputt, wo man(n)/frau zwangsläufig kalte Hände beim Wechseln bekommt? Ich kann mich nicht erinnern, dass in den diversen Autos, die ich schon besessen und gefahren habe, so ein Lampenteil mal Sommers defekt gegangen wäre....

Noch eines: der nächstgrößere Ort (von unserem Mini-Dörfchen mitten am Ende der Welt), welchselbiger immerhin eine Bahnstation, zwei echte Bäcker, (Einer davon ist aus dem Ort und einer kommt von 'paar Dörfer weiter'. Dieser backt vorzügliche Vollkornbrötchen!) eine Apotheke, eine Sparkassenfiliale einen Getränke- sowie einen vor einem halbe Jahr immens vergößerten Norma-Einkaufsmarkt vorweisen kann. Letzterer reicht in seinen Ausmaßen jetzt bis fast ganz an die Dorf-Hauptstrasse und hat außerdem noch eine dritte Bäckereiverkaufsstelle im Ort. Ich hab immer mal wieder, vorzugsweise in Morgen- und Vormittagsstunden, wenn ich durch diesen Ort (Dorf passt irgendwie nicht, aber ein Städtchen ist es auch nicht) fahre oder dort mal einkaufen gehe, das Gefühl, mitten in einem Fellini-Film zu sein, angesichts all der mitunter sehr schrägen Gestalten und Figuren, die dort so unterwegs sind. Heut vormittag sah ich etwas, was diese Vorstellung wieder sehr untermauerte: da standen vor besagtem Norma-Markt zwei alte Frauen auf der Strasse und unterhielten sich. Zwar am Rand der Strasse, aber eben auf der Strasse und nicht etwa auf dem Fussweg. Die eine auf ihren Rollator gestützt, die andere hielt ihr Fahrrad. Da standen sie also und schwatzten offensichtlich sehr angelegentlich, womit sie in aller Ruhe gediegen den Verkehr aufhielten..ein Auto kam zwar durch Wechseln auf die andere Strassenseite bequem und mit Abstand an ihnen vorbei, kam aber Gegenverkehr (und das war, als ich das erste mal vorbei kam, gerade der Fall) staute sich alles ein wenig. Davon ließen sich die beiden alten Damen jedch nicht aus der Ruhe und ihrer Plauderei bringen. Denn als ich ein Weilchen später wieder vorbei kam, diesmal aus der anderen Richtung, standen sie immer noch dort und unterhielten sich....völlig ungerührt ob des Autoverkehrs, den sie aufhielten. Ich war beeindruckt. ;-)

Und dann war da noch, als ich vor zwei Tagen das erste Mal in diesem Jahr ein klitzebisschen mit der Tatsache versöhnt war, dass ich meinem eigentlich 'Heiligen Küchenfenster-Blumengarten' in diesem Jahr nicht die angemessene und notwendige Gartenpflege zukommen lassen konnte. An den inzwischen vertrockneten Zitronenmelissenstengeln, die ich nicht abgeschnitten habe und die offenbar noch voller Samenstände sind, labte sich ein hübscher Vogel: (ein wenig später, als ich die Kamera schon wieder weggeräumt hatte, gesellte sich noch ein zweiter dazu.) (Bilder folgen demnächst!)

vers__hnung.JPG

Sonntag, 10. November

Mal wieder...

Gestern hab ich mir, auf Bitten von Sigurd Heinz in Schmadebeck, nach gut eineinhalb Jahren mal wieder einen Markt angetan. Den Gänsemarkt des Hofes nämlich. Meine erste Reaktion auf die Anfrage vor knapp zwei Wochen war "Nein", denn ich mache ja keine Märkte mehr mit. Aber dann, paar Stunden nach der Anfrage, dachte ich an diverse Röcke, Stulpen, Täschchen und Textil-Kleinkram-Reste, die noch in meine Werkstatt 'rumlungern'..und ich dachte vom Rumhängen und Rumliegen werden sie auch nicht besser und sagte doch noch zu.

Obwohl der Reste-Verkauf (vermutlich vor allem auf Grund meiner Schleuderpreise) ganz passabel lief, war mein Resümee am Abend sehr einhellig: Was ich bin ich froh, dass ich keine Märkte mehr mache !!!

Auf der Fahrt zum Schmadebecker Gänsemarkt, nachdem ich von der Autobahn runter war und so kurz vorm Ziel über Land fuhr, stellte ich mal wieder fest: Die da drüben im Mecklenburgischen haben eindeutig eine lieblichere und gefälligere Landschaft, als wir hier im Vorpommerschen..so hübsch und gefällig behügelt und teilweise bewäldert..nicht weit weg von der Ostsee....

Eigentlich wollte ich paar Bilder machen von diesem Fleckchen dort, dem Hof und der umgebenden Landschaft..aber irgendwie war ich dann doch zu träge. Drum gibt es hier (für an meiner Feststellung Interessierte) nur die Homepage-Adresse:

http://www.dreiseithof-schmadebeck.de

Dienstag, 29. Oktober

Nordstrandgang...

..heut ergab sich unerwartet ein Nordstrandgang und da die letzten Tage wieder ablandiger Wind war, gab es wieder 'Ebbe' am Nordstrand, sogar noch mehr als neulich. Und, es war wieder 'Quallen-an-Land-Spül-Wetter'. Allerdings waren es diesmal ausnahmslos ganz gewöhnliche Ohrenquallen, die da im Sand lagen, mit vielen frischen Muscheln und mit von den Bäumen hinter der Düne durch 'vom-Land-weg-Wind' an den Strand gewehtem Herbstlaub...

PICT1908.JPG

PICT1916.JPG

PICT1917.JPG

PICT1918.JPG

PICT1927.JPG

Samstag, 26. Oktober

Am Wegesrand...

..bzw. am Rand 'unserer' Strasse sah ich beim Fahren in den letzten Tagen immer etwas, was wie ziemlich große Pilze ausschaute. Und dachte immer, ich müsste mal anhalten und schauen, ob es wirklich welche sind oder vielleicht bloss irgendwelches Holz oder weiß der Kuckuck was.. Heute taten wir genau dies, nämlich: anhalten und mal schauen und was wir sahen, waren ziemlich riesige Pilze, vermutlich Kremplinge. Weil ich so beeindruckt war von ihrer Größe, bekommen sie hier einen Platz. ;-)

PICT1899.JPG

PICT1900.JPG

Freitag, 25. Oktober

Rugosa-Rosen-Laub...

...vor meinem Bürofenster. Gestern entdeckte ich, wie zwei der vielen Laubblätter der Rugosa-Rose vor meinem Bürofenster eine sehr spezielle Art der Färbung hatten..so akkurat, wie 'geplant' oder gemalt...

PICT1896.JPG

PICT1897.JPG


Donnerstag, 24. Oktober

Morgen- und Abendhimmel...

Vorgestern, am Morgen, als ich unterwegs war, sah ich, wie vor einem orangefarbenem Osthimmel in einem dunklen Glut-orange die Sonne aufging. Beeindruckend sah das aus und schön dazu.

Die Kamera lag derweil zu Hause.

Als ich dort wieder ankam, war von dem Orangegeschimmer im Osten der westliche Wald angeleuchtet. Aber als ich die Kamera endlich aus dem Haus geholt hatte..war die Welt wieder plötzlich grau.

Ähnlich erging es mir am Abend, als ich aus Stralsund zurück nach Hause fuhr. Kurz hinter der Stadtgrenze, auf dem Langendorfer Berg, genau zur Sonnenuntergangszeit, sah ich mir schräg gegenüber am Horizont im Westen ganz ähnliche Farben wie am Morgen und die Sonne wieder in diesem dunkel-orangefarbenem Glut-ton. Nun aber untergehen. Diesmal hatte ich zwar die Kamera dabei, sie lag auf dem Beifahrer-sitz neben mir. Aber ich war mit Tempo 100 unterwegs und hinter mir waren Autos. An Bremsen also nicht zu denken. Als ich die Kamera dann doch endlich aus ihrer Tasche ausgepackt und angeschaltet hatte, war ich schon runter vom 'Berg. Und als ich etliche Kilometer weiter endlich den nächsten Hügel erreicht hatte, war sie weg...die Sonne, verschwunden hinterm Wald, untergegangen. So bleiben also sowohl der Morgen- als auch der Abendhimmel, die Morgenaufgangs- und Abenduntergangssonne 'nur' gesehen und bildweise uneingefangen.

Abends nahm ich mir nach mehr als drei langen Monaten mal wieder mein ganz echtes Schreibbuch, was ich in den letzten Decembertagen des Jahres 2011 begonnen hatte, als sich in mir nach einem Adventsmarkt dieses "Alles wird neu..!" geformt hatte...

Las ein wenig in diesem erst bis zur Hälfte voll geschriebenem Buch, schrieb dann noch zwei oder drei Seiten..einmal mehr darüber sinnierend, was es bei mir wohl mit dem Schreiben auf sich hat, verglich mein dortiges ("echtes") mit dem hiesigen Schreiben, sann einmal mehr der Frage nach, was mich eigentlich dazu 'treibt'.. und kam dabei auf die seltsamsten Fragen und Gedanken, was mein ganzes Sein angeht...

Merkwürdiger Weise kamen mir beim Schreiben übers Schreiben Bilder längst vergangener Zeiten in den Sinn: z.B der Bahnhosvorplatz in Potsdam, mit der Endhaltestelle der Strassenbahn und ihrem 'Losfahrplatz'.. Wie es dort ausgeschaut hat vor gut 25 Jahren. Und dabei schlich sich ein Sehnen nach dieser Stadt und 'meinen Orten' darin in meine Sinne. Ich würde gern mal wieder ein paar Tage dort sein...mir alles, was mir (erinnerungshalber oder ganz neu) in den Sinn kommt anschauen...


Sonntag, 20. Oktober

'Zwei Wochen später'...

..wenn ich auf Freitag den 4. Oktober und 'Ebbe' am Nordstrand bezogen bleibe. Als ich vorgestern, nach dem Unterricht in Prerow, wieder am Nordstrand war, war von der 'Ebbe' neulich nichts mehr zu sehen..

PICT1838.JPG

PICT1857.JPG

Und auf dem Heimweg, sah ich 'meine' drei Bäume in so schönem Abendlicht und wollte dieses Wolken-Himmels-Farbenspiel einfangen. Tat ich auch.

PICT1868.JPG

..und als ich so rumprobierte mit der Kamera, 'meine' Bäume ranholte oder wegschob..sah ich plötzlich, wie etwas links von ihnen leise, blass, rund und schön, der Vollmond über dem Lehmberg aufstieg. Als ich ihn bemerkte, war er grad halb darüber und als ich ihn dann einfing, hing er schon ein Stückchen überm Hügel:

PICT1871.JPG

PICT1873_3.JPG

Donnerstag, 16. Oktober

"Bei uns zu Lande auf dem Lande.."

PICT1830.JPG

PICT1831.JPG

Wenn Gypsi jetzt tagsüber immer vorn im 'Dorf' bei ihren Esel-Kumpeln ist, lasse ich das Hoftor meist offen. Die verbliebenenen 3 Hühner nutzen das gern mal für Ausflüge nach draußen und über die 'Strasse':

PICT1835.JPG


Freitag, 11. Oktober

Eine Woche später...

..am Weststrand, auf dem Unterrichtsweg von Prerow nach Dierhagen, sah es mit den Wassermengen am Strand schon wieder ganz anders aus. Ich saß auf einem Sandhügelchen unmittelbar vor der Düne:

PICT1806.JPG

PICT1813.JPG


Freitag, 4. Oktober

Ostsee-"Ebbe"

Am Nachmittag, nach dem Unterricht in Prerow, war ich für ein Weilchen am Nordstrand. Und da war der Strand so breit und das Wasser so weit 'weg', dass ich überlegte, ob die Ostsee jetzt wohl spielt: ' Ich kann auch echte Ebbe...' ? (Als wir im Winter mal bei heftigem Schneesturm da waren, rollten riesenhafte wilde Wellen bis fast an die Düne; sich das jetzt vorzustellen, war schwierig..)

Es war merkwürdig, so am Strand entlang zu laufen..da, wo sonst immer Wasser ist..da, wo ich im Sommer, wenn ich vom Schwimmen zurück komme und wo es schon viel zu flach zum Schwimmen ist, immer noch irgendwie auf den Händen mich abstützend mich bäuchlings im Wasser wieder Richtung Strand bewege...die Buhnen so 'nackig', ohne Wasser zu sehen...

Und, es war wieder Feuerquallen-an-Land-Spül-Wetter.

PICT1749.JPG

PICT1751.JPG

PICT1759.JPG

PICT1764.JPG

PICT1767.JPG

PICT1769.JPG

Als ich zurück zum Parkplatz ging und hinterm zweiten Deich über die Strasse wollte, stand ich da so lang, wie den ganzen Sommer über nicht, bis sie endlich frei war und ich rüber gehen konnte.. Überhaupt scheint es mir, als wären im Moment mehr Urlauber da, als im Sommer. Vielleicht ist es ja grad en vogue im Herbst an die Ostsee zu fahren... ?

Dienstag, 1. October

"Pariser Blau"

...kann unter anderem die Zustandsbeschreibung für ein Gefühl sein.

Oder als Farbe für einen Pferdewagen verwendet werden.

Unabhängig von Beidem ziehe ich persönlich Bordeauxrot vor.

Am Himmel jedenfalls sind in den letzten Tagen immer wieder wunderschöne Wolkenbilder zu sehen und zu bewundern. Sowohl was die Wolkenformen, als auch was die Wolkenfarben angeht. Nur ..hatte ich mal wieder meist die Kamera nicht dabei. Oder ich hatte die Kamera dabei, aber die Akkus waren grad mal wieder: leeeeer..... :-( .

Vor zwei Tagen gab es im Küchenfensterblumengarten etwas Wunderschönes zu sehen: zwei Pfauenaugen auf einer Sonnenblumenblüte. Als ich endlich die Kamera draußen hatte, war nur noch einer da. Aber auch das sieht noch schön aus, finde ich.

1._october.JPG

Dienstag, 24. September

Vier Tages- Augen-Blicke

Heute mittag, gegen 13:30 Uhr in unserer Küche auf dem Herd: (Zucchini und Hokkaido-Kürbis, ein wenig Apfel und ein wenig Birne aus dem Garten, alles geraspelt, mit Salz, Pfeffer und Kräutern, in Butter gedünstet und mit Sahne ein wenig verflüssigt..dazu gab es Penne.)

PICT1705.JPG

Gegen 17:30 in Saal, Große Bauernreihe, auf dem Bioland-Hof von Freunden, deren Kinder zwei Klavierschüler von mir sind:(Ich glaub, ich hätt auch gern zwei oder drei solcher 'Wuschpusch'-Hühner..)

PICT1708.JPG

Auf dem Heimweg, gegen 19:30 Uhr von 'unserer' Strasse aus gen Westen, kurz hinterm Nachbardorf. Dazu klang aus meinem Auto Schuberts Klaviersonate D960, traumverloren schön, der 4. Satz und über mir flogen schnatternd Wildgänse:

PICT1710.JPG

PICT1711.JPG

Als ich nach dem Unterricht in Saal los fuhr, waren es abends, viertel vor 7, immerhin noch 13, 5 Grad. Als ich zu Hause war, waren es nur mehr 10. Den ganzen Tag war es trüb, mehr wolkig, als sonnig. Jetzt zum Abend ist es klar und der Himmel mittlerweile mit Sternen übersät....


Montag, 23. September

Bekannt-Machung

Heute habe ich Gypsi endlich mit Zaìds 'alten Kumpeln', hier auf dem Bild Zaìd mit Max,

P1000345.JPG,

...Nachbars Eseln, bekannt gemacht. Naja..sie kannten sich ja schon 'übern Zaun' bzw. über die Strasse. Aber heute habe ich mein Pferdchen 'ins Dorf', auf die große Koppel zu Max und Carlo gebracht. Anfangs, als wir Gypsi zum Koppeltor brachten, war Max, der kleine Eselhengst, mächtig aufgeregt und tat das auch lauthals kund:

PICT1695.JPG

Aber Gypsi lies das relativ unberührt und schon nach kurzer Zeit standen die drei beisammen, als wäre es schon immer so:

PICT1699.JPG

PICT1700.JPG

Schön ist das und freut mich, dass Gypsi so nun ein wenig 'equide Gesellschaft' hat, solang wir noch kein zweites Pferdchen haben..

Ansonst gibt es für den Tag stürmisches Wetter mit viel Grau und viel Regen zu vermelden...

Sonntag, 22. September

"Wahl-Abend"­ und wenigstens ein Windgenuss

Es ist irgendwie deprimabel-deprimatös, ernüchternd und ent-täuschend: Vier weitere Jahre Frau Merkel als Kanzlerin und Deutschlands 'Mutti'...

Mehr mag ich dazu garnicht schreiben.


Eine liebe Freundin hat mir heute erzählt, dass sie begonnen habe, jetzt jeden Tag etwas zu tun, was sie noch nie getan hat. Ich hab heut auch was getan, was ich noch nie getan habe: Ich bin zur Wahl geritten. (Das Wahlbüro ist immer im Raum der freiwilligen Feuerwehr im Nachbarort und dort wächst genug schönstes, saftiges Gras auf dem Hof, so dass meine Gypsi sich nicht langweilen musste, während ich meine 2 Kreuze tat). Genutzt hat mein Wahl-Ritt, siehe oben, leider nichts.

Ein weiterer Hochgenuss heute dagegen der Heimritt. In milden Lüften gegen den Wind mit meinem Pferdchen über den Acker jagen. Da machte sogar mir der Wind , der mir im Tempo entgegen und um die Ohren blies, ausnahmsweise mal Spass....

Überhaupt..mein Pferdchen, die unglaublich verfressene, aber so überaus liebens-werte Gypsi. Nächstens werde ich wohl mal ihr ein Textchen samt Bildern widmen. :-)

Anbei ein paar Bilder von vor einigen Tagen, als ich nachmittags unterwegs war und Kraniche auf den Feldern in der Umgebung fraßen.

PICT1673.JPG

PICT1675.JPG

PICT1676.JPG

PICT1677.JPG

Immer wieder verblüffend, wie fremd mir mitunter die 'eigene' Gegend vorkommt, wenn ich sie mir durchs Objektiv der Kamera bzw. dann auf dem fertigen Bild (wie hier auf den letzten beiden Bildern) besehe.

Sonntag, 22. September

Alles wieder da und Genüsse

Seit ein paar Tagen sind, (Den freundlichen Mitarbeiter/innen von one.com und mon Kadenzen-Administrateur sei Dank!! )alle meine Worte und Bilder, die so plötzlich verschwunden waren wieder da. :-)

Nur ich war nicht so ganz da, da mich mal wieder ein dreitägiges Migräneübel fest im Griff hatte. Da fehlt es mir zur Motivation an Allem..aber so langsam erstehe ich wieder auf aus der damit einhergehenden Erschöpfung und sortiere mich wieder in den Alltag. Derzeit besteht dieser viel aus Birnen...(die wir uns redlich mit Gypsi teilen...)

Einer der Birnengenüsse: getoastetes Mischbrot mit Cambozola und darauf geschnitten süße Birnenspalten....hmmmmm...

­

Montag, 16. September

Der Duft...

..reifer Birnen...........


Samstag, 14. September

..verschwunden....

:-(((( nachdem ich die letzten bildweisen Einträge hier eingestellt hatte, sind plötzlich alle anderen Beiträge diesen Jahres irgendwo im internetten Nichts verschwunden. :-(((((((((((

Und da mon Amour Administrator grad gänzlich und absolut computerfern Dinge erledigt, und ich keine Ahnung habe, wo bzw. wie ich die hier verschwundenen Text- und Bilderteile wieder hoch hole...wird dieser Zustand auch eine kleine Weile anhalten. Ich bitte also meine Leserinnen und Leser freundlich um ein wenig Geduld und Nachsicht.

Freitag, 13. Septmber

Freitag, der 13.

..ich mag Freitag den 13., weil ich die 13 mag. :-)

Ich glaube auch nicht, dass die 13. Fee eine 'böse' war....... !

Was mich wehmütig macht....sind diese traumschönen Spätsommertage im September, die so weich sind, so mild. Irgendwie wie traumverloren...noch wie Sommer...wo ich doch genau weiß, dass es die letzten sein werden..dass es garnicht anders sein kann, als dass es die letzten sind...vor den kühleren Zeiten, den kalten Zeiten, die ich so gar nicht mag.....Und wie lang es dann dauert, bis (für mich zumindest) die Welt wieder schön wird....

Ich fürcht mich vor dem Winter, seiner Kälte, den Farblosigkeiten...

Aber noch scheint es ja ein Weilchen schön zu sein...wärmlich, milde...

Heut am Nachmittag, als ich mit Unterricht in Prerow fertig war, ging ich, weil soo schönes Sonnenwetter war, noch für ein Viertelstündchen an den Nordstrand. Lief ein Stück, setzte mich dann ziemlich ziemlich weit vorn am Strand in den Sand und schaute den sehr kleinen Wellen beim Plätschern zu. Stundenlang hätte ich so sitzen mögen....raus aufs Wasser schauen, mich im Blick darauf 'verlieren' können...das hatte was Meditatives, räumte meinen Kopf auf angenehme Weise leer...

Irgendwie 'brauch' ich das Meer, seine Nähe..seine Erreichbarkeit. Ich erinner mich, als wir im Sommer in der Gegend von Sangerhausen unterwegs waren..wie hübsch ich es da stellenweise fand und wie es mich zugleich beunruhigte, zu wissen, dass weit und breit kein Meer ist. Seltsamerweise reicht es mir aber immer, 'am' Meer zu sein. Es drängt mich wenig, 'darauf' zu sein..also irgendwie hinaus fahren zu wollen. Wobei es natürlich sehr schön sein kann, zum Beispiel mit dem Kanu auf spiegelglatter Ostsee am Strand entlang zu fahren.. ;-)

Und als mein Freund Claas vorhin erzählte, dass er zur Regatta der Traditionssegler nach Kiel fährt und auf/mit was für einem Schiff er und seine Freunde da mitsegeln werden, dachte ich auch oder doch, dass ich da vielleicht auch gern mal mitfahren/mitsegeln würde.... Nächstes Jahr..

Vielleicht...wenn ich da immer noch und tatsächlich Lust drauf habe.

Mittwoch, 11. Septemer

Nebelmorgen

Ich bleib noch ein wenig dabei , diese Seiten hier als 'Bilderbuch' zu nutzen.

Die heutige Morgenfahrt über Land, als der dichte Nebel sich zu lichten begann und ab und an ein wenig Sonne durch ließ...

PICT1633.JPG

PICT1637.JPG

PICT1638.JPG

PICT1639.JPG

Eigentlich hätte ich auf dem letzten Bild gern noch die Kraniche mit drauf gehabt, die grad vor dem Sonnengeflimmer vorbei flogen, war aber nicht schnell genug. So gibt es nur ein Bild, was sie nach ihrer Landung auf dem vernebelten Feld zeigt:

PICT1640.JPG


Dienstag, 10. September

Frühstück am Strand und Morgenbad

Heut hatten wir kurz vor 8 in der Frühe einen Termin in Prerow. Und haben den genutzt, unser Frühstück an den Strand zu verlegen. Nachdem es gestern überaus verregnet und stürmisch gewesen war, gab es heut bei frischen 12 Grad allerschönsten Morgensonnenschein. Ich mag diesen Blick am Nordstrand, wenn man über den Deich kommt, oben für einen Moment stehen bleibt, morgens, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht und so ganz eigenes Licht über die Düne und auf Strand und Meer wirft. Und ich mag die Bilder, die dabei entstehen, in diesem Morgensonnenlicht:

PICT1615.JPG

Zur anderen Seite sah es so aus:

PICT1616.JPG

Wir hatten uns auf eine Decke gesetzt, tranken unseren Kaffee, aßen unsere Brote...da kam von vorn eine Silbermöwe direktemang auf uns zu, sehr gemächlich. Und eine Lachmöwe kam gleich dazu, flog uns aber direkter an, so dass sie eher in unserer Nähe war...

PICT1618.JPG

....doch je näher die große zu uns kam, desto mehr wich die kleine zur Seite...

PICT1619.JPG

Nach einer Weile war die Silbermöwe wirklich 'dichte' bei, wir dachten, sie hätte es auf unser Früstück, bzw. Reste davon abgesehen, aber was wir ihr anboten, ließ sie ungerührt im Sand liegen, es ging ihr wohl eher um die Geselligkeit . ;-). Sie kam wirklich ganz gemächlich richtig nah..und blieb dann auch nah..und ließ sich bildweise einfangen.

PICT1621.JPG

Überm Meer flogen indessen, hübsch einer nach dem anderen, ;-), 10 Schwäne:

PICT1626.JPG

Und mir gefiel mein linkes lila Bein vor dem blauen Himmel:

PICT1627.JPG

ebenso..wie mein Bein auf mon amours Beinen vor blauem Himmel mit Strand und Meer im Hintergrund.

PICT1628.JPG

Und auch wenn unsere (Bein- und sonstige) -Bekleidung nach kühlen Lüften ausschaut... es hatte sich in der Sonne bis 9 dann doch ein wenig aufgewärmt, so dass wir ein kurzes Bad im wirklich ziemlich lausekalten Wasser wagten. Es ist ja immer wieder verblüffend..die Wirkung von kaltem Wasser, wenn man dann ganz hineintaucht..wie es einem/einer fast die Luft nimmt vor Kälte...

Aber..es hat ja doch was, solches Morgenbad..zumindest hinterher. Ich fühlte mich ziemlich heldinnenhaft. ;-), weil ich es doch mit Kälte so gaaaarnicht habe. Und wenn ich dann doch mal...und noch dazu freiwillig..... ;-)

Auf der Heimfahrt kurz darauf vermeldete Edwards Thermometer (zur Rrinnerung: Edward ist mein hübsches kleines silbernes Auto) 15 Grad warme Lüfte. Zu Hause schaute ich internetterweise nach der Wassertemperatur der Ostsee bei Prerow: ebenfalls 15 Grad. Ich war noch im Nachhinein schwer beeindruckt von mir. ;-))


Sonntag, 8. September

Weststrandausflug

Ich weiß, in den letzten Tagen sind meine Schreibseiten eher ein Bilderbuch. Aber manchmal ist es eben so. Da ist das Leben voller Tun und Dinge und Erleben...da bleibt wenig bis kein Raum fürs Be-Schreiben.

Aber doch immer noch Zeiten für einige Augen-blicke, die ich bildweise festhalten mag. So auch heute wieder. Auf dem schon so oft gegangenen Weg zu unserem Lieblingsplatz am Weststrand entdeckte ich zwei sich umeinander windende Bäume, die mir gefielen:

PICT1556.JPG

Ob diese beiden wohl manchmal mit diesen anderen beiden, die ein Stückchen weiter gleich hinterm Strandaufgang stehen...

PICT1560.JPG

...windweise übers Miteinander Verschlungen Sein philosophieren ?

Ich frage mich immer wieder, was es wohl ist, was Bäume veranlasst, sich in irgendeiner Weise umeinander zu winden, ineinander zu verwachsen...?

Überhaupt, die Sache mit den Bäumen..... es beunruhigt mich extrem zu sehen, wie in den letzten beiden Jahren ziemlich viele Bäume, an den verschiedensten Plätzen und Orten, plötzlich tot sind. Und es sind keineswges nur Bäume, die an Stellen stehen, wo es im Sommer vor zwei Jahren besonders nass war. Und es ist auch keineswegs so, dass dies nur hier in unserer Gegend so wäre. Als wir im Sommer nach Sangerhausen fuhren, sah ich dieses Phämomen auch anderswo. Besonders häufig sind es Erlen, Birken, Nuss- und Kirschbäume, Ahörner, Eschen...

Heut war kein so besonders sonnenreicher Tag, aber es war dennoch wieder sooo schön dort hinten am Weststrand. Die sich ständig verändernden Farben auf dem Wasser, mal mit Sonnengefunkel irgendwo auf dem Wasserspiegel, mal ohne; die verschiedenen Grün-, Blau- und Grautöne des Wasser, das vom Wind an immer wieder verschiedenen Stellen entfachte Gekräusel darauf....

Leider ist meine Kamera keine ganz so große Künstlerin im perfekten Farbwiedergeben. Aber erahnen lässt sich wohl doch noch ein wenig vom Farben- und Lichtspiel.

PICT1565.JPG

PICT1578.JPG

PICT1583.JPG

PICT1598.JPG

PICT1600.JPG

Zum Baden war es heut nicht ganz so ideal. Abgesehen davon, dass das Wasser ziemlich kühl war, was meine beiden Wassermänner aber nicht vom Baden anhielt, gab es ziemlich viele Feuerquallen, mit denen auch beide schmerzhaft in Kontakt kamen. Ich fing vom Strand aus eine bildweise ein. Und später zu Hause, als ich nochmal nach Feuerquallen googelte und andere Bilder von ihnen sah, erinnerte ich mich der orangefarbenen Quallen, die ich vor drei Jahren dort am Weststrand mal fand. (Eintrag in meinem Schreibbuch vom 30. September 2010) Im Sand liegend und ohne ihr Nesselgewalle. Ich fand die damals so hübsch und erinnerte mich nicht, solche schon mal gesehen zu haben. Es müssen der Farbe nach, auch Feuerquallen gewesen sein. Aber offenbar verlieren die beim Stranden ihre vielen langen Nesselhaare und schauen dann zumindest formhalber wie gewöhnliche Ohrenquallen aus.

PICT1575.JPG

Und dann war da, jeweils ziemlich weit vorn Richtung Wasser, meist da, wo der Strand diese schrägen Abstufungen hat, der Sand leicht lila gefärbt. Und an diesen lila gefärbten Stellen immer ganz fest, so dass man richtige kleien Sandschollen ablösen konnte. Und in diesen wiederum fanden sich immer wieder kleine Durch-schau-löcher. Wer oder was nun genau für diese Sand Verfärbung, -verfestigung und -durchlöcherung zuständig ist, fanden wir nicht heraus. Vermuten aber diese kleinen Hüpferlinge dahinter, die man allenthalben am Strand finden kann. Obenauf und tief im Sand eingegraben..

PICT1594.JPG

Sonntag, 8. September

Ein 'Eigenbrötler'...

unter den Laubfröschen hier. Der hält sich vorzugsweise an/in/bei einem Ziegelstein auf, der an der Feuerstelle hier vorn im Hof, gleich neben der Auffahrt, liegt. Bevor wir heut zum Weststrand fuhren, freuten wir uns an dem und fingen ihn bildweise ein:

PICT1547.JPG

PICT1550.JPG

PICT1551.JPG

PICT1552.JPG


Freitag, 6. September

Alljährlich....

..zur Spätsommer- und Frühherbstzeit finden sich an verschiedenen Stellen auf dem Hof Laubfroschlieblingsplätze'. Da sitzen sie immer, viele kleine, mache große...in den Kratzbeerhecken beim vorderen Kirschwäldchen, im Meerrettichlaub vom 'alten' Garten, im neuen Garten in der Melde und im Mangold...

PICT1515.JPG

PICT1516.JPG

PICT1520.JPG

PICT1521.JPG

PICT1522.JPG

PICT1525.JPG

PICT1527.JPG

Donnerstag, 5. September

Morgen-Nebel-Licht

..heut morgen, als wir unterwegs waren..auf dem Heimweg:

PICT1428.JPG

PICT1429.JPG

PICT1430.JPG

PICT1431.JPG

Dienstag, 3. September

Herbst

Es macht den Anschein, als wolle es, pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn, tatsächlich Herbst werden. Am Sonntagmorgen saßen wir in Berlin bei grad noch und bald wieder Sonne am Schlachtensee zum Frühstück in noch fast milden Lüften. Schöön war das...

PICT1419.JPG

Zurück im Norden gab es Sturm und wilde Regenschauer bei lausigen 14 Grad. Blöd war das! Gestern regnete es den ganzen Tag, heute am Morgen und zum Abend heftig, unentwegt... irgendwie deprimabel machendes Wetter, obwohl es immerhin wieder ein wenig wärmlicher als noch am Sonntag ist. Ich hätte soooo gern noch ein wenig freundliche Spätsommerwärme und Badewetter....



Freitag, 23. August

Und Spinnen...

..von denen manche ihre Netze immer wieder genau in die Tür vom Pferdestall oder Werkzeugschuppen spinnen.... So dass ich, wenn ich geschäftig und schnell (weil ja immer, wenn ich eins tue, noch ungefähr 3782 anderes Zeug anliegt, was dann auch gleich gemacht werden will-muss..) durch eben diese Türen muss, ich ihnen ins Netz laufe...

Läschtig ist das !

Donnerstag, 22. August

Fliegen...

... .......... ....... .... ............ ............... ... ................................. ............, .......... .... .......................... .

.... !


Mittwoch, 21. August

Der Mond...

Gestern abend, als wir auf der Bodentreppe saßen, zogen hüsche Weierschlölkchen - Schleierwölkchen immer am Mond vorbei, ohne dass er dadurch weniger hell geworden wäre. Er bekam nur immer mal neue 'Muster' dazu. Leider war ich nicht 'still-haltig' genug beim Photographieren, so dass die Bilder alle ein wenig verwackelt sind. Und die Kamera fing auch die 'Schleierwolken-Muster' auf dem Mond nicht mit ein, aber doch immerhin genug vom Mond-Licht-Wolken-Dunkel-Spiel.

PICT1364.JPG

PICT1366.JPG

PICT1368.JPG

PICT1369.JPG

Und der Mond heute abend hinter den Erlen auf der Koppel, als ich ein bisschen mit Blende und Belichtung an meiner kleinen feine Konica Minolta rumspielte..

Eigentlich war es noch fast hell, dunkelblauer Himmel, die Erlen waren noch gut als grüne Bäume zu erkennen und der Mond schien in einem sanften Gelborange vom Himmel...

PICT1372.JPG

PICT1373.JPG

Sonntag, 18. August, abends

Immer wieder...

..gibt es Tage, so wie heute, an denen ich es völlig vergesse, mir die Haare zu kämmen. Jedenfalls mitunter an solchen, wo ich den Hof nicht 'ernsthaft'verlasse. Manchmal merke ich es abends dann doch noch, weil ich ja lieber gekämmt zu Bett gehe. (Damit wirre Träume sich in wirren Haaren nicht eingeladen fühlen..;-)...).

Und wenn ich das so schreibe..wie ich so manche andere scheinbare oder tatsächliche 'Belanglosigkeit' meines Lebens be-schreibe..erinnere ich mich wieder, wie ich vor einigen Tagen bei einer meiner Fahrten über Land daran dachte, dass ich tags zuvor hier die Entdeckung eines Spachtels am Grund des Fliesenklebereimers als kleine Alltagsfreude vermerkt hatte. (Dieser Fliesenklebereimer wurde übrigens noch einen Tag zuvor zu sehr, sehr, seeehr später nächtlicher Stunde zwecks Reinigung am nächsten Morgen (wo der Spachtel dann wiedergfunden wurde..) mit Wasser gefüllt; nicht dass irgend jemand denkt wir wären soo blöd und würden Spachtel im Fliesenkleber versenken...!) Und weiter dann dachte ich an einen Freund, der auch seine internetten Schreibseiten hat und mit Gedanken, Bildern, Worten füllt...lauter 'echte, wichtige' Dinge und Angelegenheiten...ernsthaft und be-denkens-wert...

Wie verschieden Leute sind, schreiben.

Ich so oft über all die sogenannten 'Kleinigkeiten' und 'Belanglsoigkeiten', die mir alltäglich so begegnen...

Andere über lauter Schwergewichtiges...Sinn-reiches...

Wobei die scheinbaren Kleinig- und Belanglosigkeiten natürlich ja auch sinn-reich sein können..weil sie immerhin ja meine Sinne beschäftigen..

Aber : "Sie wissen, schon, was ich meine?!"

Sonntag, 18. August, 01:57 Uhr


Glück...

..nachts..zwischen halb Eins und dreiviertel Zwei ganz 'hemmungslos' (..und dabei sicher sein können, dass niemand sich durch mein nächtliches Spiel in irgendeiner Weise gestört fühlt...) piano und forte...Schubert üben : Sonate in C-dur Opus posth. 143, D 784.

Durchs offene Fenster höre ich dazu 'Zillen grirpen''..;-)


Freitag, 16. August

Wolken und Licht...

..am Dienstagabend, als ich vom Unterricht in Saal nach Hause fuhr:

PICT1350_1.JPG

PICT1351.JPG

PICT1353.JPG

PICT1356.JPG

PICT1357.JPG

PICT1358.JPG

PICT1360.JPG

PICT1361.JPG

PICT1362.JPG


Montag, 12. August

Die kleinen Freuden des Alltags..

..wenn man am Grunde des gerade zu reinigenden Fliesenklebereimers einen verschollen geglaubten Spachtel plötzlich wieder findet.. ;-).

Der Sommer indes hat sich von einem 'toscanischen' unversehens wieder in einen sehr nordischen verwandelt. Mit hinreichend wilden Winden von West, ziemlicher Kühle und Sonne nur in Maßen...so dass sich alles schon wieder herbstlich anfühlt.

Schaaaaade! Ich fand die Hitze sooooooo schön.......


Samstag, 10. August

Ich finde...

..Kekse, die nicht schmecken, sollten garnicht erst gebacken, geschweige denn verkauft werden ! Aber man kann doch nun wirklich nicht immer alles selber machen.....

Mittwoch, 7. August

..mal wieder Worte

Es gibt über Land 'Strassen', besser Wege, da kann man, ohne anzuhalten (also auch, ohne groß zu schauen..) von einer 'Nebenstrasse' auf die 'Hauptstrasse' abbiegen, weil auf der Hauptstrasse soooo selten was fährt, dass ziemlich garantiert nie was kommt in dem Moment, wo man abbiegt. (Ja, ja..ich weiß..das ist im gründlich Bedenken ein Fall für die Wahrscheinlichkeits-Freaks..)

Wenn man aber nun abbiegt, von solcher Nebenstrasse, (auf der übrigens noch viel seltener irgendwas unterwegs ist) ohne anzuhalten (und ohne nach rechts und links zu schauen), weil ja auf der Hauptstrasse sowieso nie was kommt.....und dann käme doch mal was..... das wäre blöd.

Abgesehen davon ist seit meinem letzten Eintrag hier, der sich ja vorwiegend mit Hühnern befasste, inzwischen allerlei Zeit vergangen, während der komplett spurlos, zuerst Tonio Kröger, der Hahn und drei Tage später, 'Mascha' , mein Italienerhühnchen verschwunden sind. Vor allem um letztere tut es mir leid. Tonio Kröger trauere ich nicht so nach. Der war zu seinen Hühnern zwar größtenteils sehr gentlemanlike..aber ansonst ein ziemlicher Drachen. Und so einen frischen und gesunden Eindruck machte er schon seit längerem nicht mehr, dass ich mich manchmal schon besorgt fragte, wie er den nächsten Winter überstehen bzw. aushalten sollte mit seinem einem federlosen Bein und den federfreien Flecken am 'Resthahn'. Fuchs oder Habicht ( oder wer immer den sich geholt hat) waren aber sicher froh über weniger Federn am Hahn... Und Natascha, das schwarze Huhn scheint nicht zu wissen, dass das mit dem Brüten nur mit Hahn was wird. Seit längerem schon 'gluckte' sie rum, wenn sie draußen unterwegs war und nun sitzt sie seit gut einer Woche ununterbrochen (frisst nicht mal) mit Hingabe auf dem Nest und macht großes Theater, wenn ich abends die Eier absammele und sie dafür ein wenig beiseite rücken muss....legt auch jeden Tag ein Ei dazu...und versucht Kücken auszubrüten....ohne Hahn


Freitag, 12. Juli

Blickwinkel..und Tatsache

Heute morgen, als ich die Hühner raus ließ, lag Lucretia, das letzte der 'alten' Hühner, tot im Nest.:-(

Gestern abend, als ich die Hühner 'ins Bett' brachte, hockte sie schon, nicht wie üblich, auf der Stange, sondern im Nest und schaute zur Wand und kam nicht zum Futter.

Vorhin saß ich bei den Katzen, die ich grad gefüttert hatte, um sie vor den Hühnern zu schützen, die in ihrer unglaublichen Fressgier ganz rabiat auch die Katzen von ihrem Futter verscheuchen, um sich drüber herzumachen. Da ich nun dabei saß, hielten sie sich doch auf Abstand, nur 'Eierschecke' stolzierte unablässig auf und ab, tat geschäftig dies und das bei den Rosen..und ich fragte mich, als ich ihr so zusah, wie wohl die Welt aus dem Blickwinkel eines Huhnes ausschaut?

Tatsache jedenfalls ist: Hühner können ja ganz witzig und niedlich sein, es kann amüsant sein, ihnen zuzuschauen, und da ist auch noch die Sache mit den schmackhaften und für die Ernährung sehr nützlichen Hühnereiern...

Aber.... Hühnermist... gehört mit zu den für mich allerekelhaftesten Sachen, die in meinem täglichen Leben so vorkommen. Wenn ich bei meinen Gängen über den Hof versehentlich in einen Hühnerdreck trete, es nicht gleich merke und mir der Scheiß dann am Schuh klebt und vor sich hin stinkt...bäääähx ! Abgesehen davon, dass diese 5 Tierchen, die täglich wirklich richtig, richtig, richtig viel Platz haben zum Umherlaufen, immer genau da ihren Dreck lassen müssen, wo ihre Menschen viel unterwegs sind. Also direkt vor der Haustür zum Beispiel..oder auf dem 'Wohnzimmer-Hof'. Das ist wenig rücksichtsvoll und absolut nicht nett !!!!

Montag, 8. Juli

Strassen- und Zirkus-geschichten..bilder

Also... Wohnmobile...ich kann mir vorstellen, dass es sicher sehr nett sein kann, sowas zu haben und Urlaubshalber damit unterwegs zu sein. Mein Freund Siegbert, der letztes Jahr mit so einem Gefährt mit Freunden und Familie in Norwegen unterwegs war, zeigte sich jedenfalls sehr angetan davon.

Aber..wenn man resp. frau als Alltagsmensch unterwegs ist und dann ständig solche Teile vor sich hat (und das ist in dieser Gegend um diese Jahreszeit nun mal sehr häuig der Fall...), die sich in sehr gemächlichem Zuckel'tempo' über die Straßen bewegen...da finde ich sie nur mehr extrem lästig. Heute nachmittag fuhr, nachdem ich bestimmt schon fünf dieser Fahrzeuge überholt hatte (eines davon so lang, dass mindestens 8 Leute einen Urlaub lang bequem darin leben können), eines mitTempo 40 vor mir, was hinten drauf, oben rechts in der Ecke, doch tatsächlich "Rapido" stehen hatte....

Wider mein nicht so freundliches Rumgebrummel über langsame Urlaubsfahrzeuge auf den hiesigen Straßen, heute einige Bilder von meiner letzten 'Verzauberung', als mein Freund Claas mich in die 'Rote Kugel' auf Rügen zu einem zauberhaften französischen Zirkus eingeladen hatte.

PICT0915.JPG

PICT0920.JPG

PICT0931.JPG

PICT0945.JPG

PICT0948.JPG

PICT0965.JPG



Sonntag, 7. Juli

..fest-ge-stellt-es...

Schönheit liegt(fast) immer im Auge der betrachtenden Person.

Schöne Frauen gibt es öfter mal. Schöne Männer ungerechterweise sehr viel seltener.

Und Sachen wegschmeißen kann unglaublich befreiend sein.

Ich habe mich heute von einer Menge lang 'gehüteter' alter Musikkassetten getrennt. Jahrelang habe ich damit rumgehegt und sie dann aber doch nie gehört. Und nun sind sie..wech :-). Aber beim Ausmisten habe ich sehr erfreut wiedergefunden: Kassetten mit "Queen". Die klingen jetzt in der Küche... hach.... ;-). Und.. :-)..Kassetten mit" No means No".. Die lange meine Lieblings-krachmusik waren. Es im Grunde immer noch sind, so ich denn mal welche hören mag.


Freitag, 5. Juli

..abends...

..ob sich in Norddeutschland schon jemals irgendjemand abends reife Maulbeeren aus den Haaren klauben musste?

....morgens...

Zum Freitagmorgen ein bisschen sowas wie Urlaubs-Luxus: kurz nach 8 am ganz und gar menschenleeren Nordstrand sitzen, mit Kaffee und Frühstücksbroten. Keine starken, aber stetige kühle Winde in lauer, grauer Luft, kleine leise Plätscherwellen, graues Meer und ab und an Sonnengeschimmer darauf..und gut ein-einhalb Stunden Weile und Zeit zum genüsslichen am Strand sein...

Nebenher ab und an in der ZEIT lesen: über eine Reitreise durch die Weinanbaugebiete rings um Bordeaux und im 'City-Guide', der sich Stockholm widmet. Beide Artiekl berühren Sehnsüchte und Lüste...zum einen die Lust, viel zu reiten mit meiner lauffreudigen Gypsi, auch mal größere Strecken..irgendwohin...Und zum anderen wieder alle Schwedensehnsüchte, die seit dem Beginn des Sommers in mir schwelen... Wobei Stockholm nun nicht das ist, was mich an Schweden an erster Stelle reizen würde...


Mittwoch, 3. Juli

...Knoten...

..letztlich nahm ich mir für ein Draußen-Frühstück mal wieder etwas von meinem ZEIT-Stapel vom Küchensofa. Es war ein Teil einer Ausgabe vom letzten November und da gab es einen recht langen Artikel über mathematische Knotenprobleme und ihre Lösungen. Was 'die'..also die Mathematikbesessenen so alles behandeln...

Mitten in diesem Artikel war ein Knotenbild, was mir so gefiel, dass ich nicht umhin kam, es abzuphotographieren, damit ich es hier mit einfügen kann.

Ich hab diese Verschlingungen sehr interessiert beäugt und mich gefragt, wie lange die Bäcker dieser Bäckerei wohl geübt haben, bis sie ganz fluffig und ohne Mühe jeden Tag ihre Knoten'brezel'tüten füllen konnten.

PICT0906.JPG

Montag, 1. Juli

Zitierte Schlau-ig-keiten...

Eigentlich..also eigentlich...hab ich es ja nicht so mit Zitaten, sondern eher damit, selber mehr oder weniger gewichtig 'schlaues Zeug' zu denken. Aber, de vez en cuando, also ab und an kann ich dann den Schlauheiten anderer doch nicht widerstehen. Oder erliege doch ihrer Sprachgewandtheit, ihrem Sprachwitz, ihrer Originalität..

Letztlich entdeckte ich in meinem internetten Lieblingscafe auf dem 'Tisch' einer dort anwesenden Person ein Blatt mit einem Zitat von Albert Einstein, was mir seitdem, keine Ahnung warum, auf seltsame Weise nachschleicht. Dieses Zitat lasse ich jetzt mal hier.

"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Wie er wohl auf diesen Gedanken gekommen ist, der Herr Einstein, was ihn wohl darauf gebracht haben mag ??? Eine Beobachtung, ein Erlebnis.. was Eigenes, was Fremdes..?

(Und was, um alles in der Welt, täte ich, wenn es keine Punkte gäbe..die das selber weiter-denken implizierten... ? Von Konjunktiven rede ich lieber garnicht erst...!)


Sonntag, 30. Juni

Mathilda Ozelot...

..die Katze an meiner Seite, (im Schreibbuch 2012, beim Eintrag vom 22.Februar ist sie zu besichtigen), die ich wirklich liebe, hat eindeutig einen Knall! Ich verstehe nicht, wie eine einzige Katze dermaßen hysterisch, vom leisesten 'ich weiß nicht was' verschreckt und panisch sein kann...?!

Aber ansonst ist sie sehr nett und niedlich. ;-). Und mitunter auch seeeehr anschmiegsam...

Im Übrigen... weiß ich, dass schon wieder 11 wort- und bilderlose Tage vergangen sind. Dabei gäbe es einiges zu berichten (und zu be-Bilder-n!!)! Zum Beispiel von einem wunder-vollen Zirkusabend an einem zauberhaften Ort, nämlich in der "Roten Kugel" in Schweikvitz auf Rügen...oder von zwei Tagen in Sangerhausen im wunderschön blühenden und in unzähligen Nuancen duftenden Europa-Rosarium.

Aber wenn irgend jemand glaubt, ich fände mal Zeit und Ruhe, davon zu schreiben, oder davon, was mir bei meinen Fahrten über Land alles so in den Sinn kommt und wo ich immer wieder denke: "..das werde ich in meinem Schreibbuch lassen..."....

Naja, Fakt ist..ich finde derzeit kaum Zeit und Ruhe zum Schreiben. Schade ist das, denn mir geistert Einiges im Kopf herum..dideldum..

Vielleicht sollte ich weniger drüber sinnieren, über das, was ich eigentlich be-schreiben will, sondern es einfach schreiben...wie's mir in den Sinn kommt...

Und vielleicht finde ich ja doch noch Zeit und Ruhe vom oben erwähnten zu schreiben.

Mittwoch, 19. Juni

Erstaunliches...

..als ich gestern am Nachmittag nach dem Unterricht in Zingst kurz am Strand war, sah ich auf der Seebrücke etwas Erstaunliches, was es bei meinem letzten Strandsein dort (aber ich gebe zu, das ist auch schon paar Wochen her..ich glaube, es war zu der Zeit, als hierzulande noch wildes Schneetreiben war, mitten zum Frühlingsanfang..) noch nicht gab.. seltsam futuristisch anmutendend, aber der Form wegen durchaus faszinierend. Zumindest aus der Ferne.

PICT0872.JPG

Dienstag, 18. Juni

..Jagdflieger..Lärm-gewalt

..es geschieht nicht sehr oft. Aber ab und an doch, dass irgendwelche, weiß der Geier wo (aber sehr vermutlich in Laage, südlich von Rostock) stationierten Jagdflieger, Düsenflugzeuge..keine Ahnung, wie diese Höllenmaschinen korrekt bezeichnet werden, hier in bzw. über der Gegend ihre Übungsflüge absolvieren. Das ist ein solcher martialischer, höllischer Lärm, dass ich in mir drin jedes Mal ganz böse werde. Sie 'tun' mir ja weiter nichts, als dass es eben unglaublich laut ist, wenn sie hier rumdüsen, so dass man draußen einander kaum mehr verstehen kann, wenn man miteinander spricht, aber schon allein dieser Lärm ist so furchtbar, so schlimm und gewalt-tätig...dass in mir immer wieder ist: "Mögen diese Sch..teile in tausend Stückchen zerfallen und dieser Lärm, den sie verursachen, den jeweiligen Piloten bis in alle Ewigkeiten in den Ohren hallen !! "

Ich weiß, das ist absolut nicht nett. Und ganz klar ein Indiz dafür, dass Gewalt, die man(n)/frau aushalten muss und gegen die man(n)/frau sich nicht wehren kann, Leute, die im Grunde friedliche und konstruktive Wesen sind, durchaus böse machen kann.

Dienstag, 18. Juni

Vor 3 Wochen und 1nem Tag...und ein gewicht-iger Satz

...war es, dass ich das letzte Mal hier etwas schrieb. (Hände-überm-Kopf-zusammen-schlag-smilie!)

(Wobei ich mich grad mal wieder ganz ernsthaft frage, was für eine Verwahrlosung dieser Smilie-Gebrauch ist ? Irgendwie sind dieses Gesicherter-chen-dinger ja oft ganz niedlich, und ich muss gestehen, ich mag und benutze sie ganz gern. Es gibt ja auch wirklich 'hübsche'..aber..im Grunde ist das doch wie mit Karten lesen können/wollen und Navigastionsgeräten...)

Dass ich solang schon nichts mehr schrieb, ist den Realitäten des Lebens geschuldet..manchmal ist alles so dicht, dass einfach kein Raum bleibt für Be-schreibungen dessen, was war, was ich sah, erlebte, dachte, meinte... Dabei beginnen die Rosen zu blühen, und ich möchte meine Rosen-Seite hier gern weiter mit Bildern füllen. Es gibt Einiges, was mir in diesen vielen Tagen durch den Sinn ging, was ich hier schreiben wollte..aber dann...finde ich einfach keine Ruhe... :-(.

Schade..eigentlich. Und uneigentlich auch.

Aber ;-)..ich arbeite dran! Und gelobe Besserung :-).

Aber da war noch ein gewicht-iger Satz. Man hatte mir letztlich mal wieder ein vierwöchiges Probeabo für die ZEIT zukommen lassen. Ich schätze diese Zeitung, aber es zeigt sich jedes Mal, wenn ich versuche, sie regelmäßig zu lesen, wieder: Ich habe einfach keine Zeit für die ZEIT. :-(. Und so stapeln sich die Ausgaben wieder auf dem Küchensofa und ich 'arbeite ' sie dann frühstücksweise oder so ab. Gestern abend las ich in der Badewanne immerhin im Feuilletonteil der Ausgabe vom 29.Mai. Da befasste sich der große Artikel einer Seite mit den Filmfestspielen in Cannes und im kleineren Artikel daneben wurde eine Film namens "Die wilde Zeit" besprochen resp. beschrieben Da stand:

"Es sei denn, man wertet es als Botschaft, dass eine solche einfach nicht zu haben ist, weil die Dinge in bewegten Zeiten mehr noch als sonst verworren sind, das Gute Hand in Hand geht mit dem Abgründigen und das Erhabene mit dem Lächerlichen immerzu die Plätze wechselt."

Sinn und Sprache dieses Satzes blieben in mir hängen und klingen in mir nach....

Freitag, 14. Juni

Mein Bick...

..auf oder in die Welt... nach dem freitäglichen Weststrandgang..

PICT0865.JPG


Montag, 27. Mai

Heute....

... vor unglaublichen 28 langen Jahren begann meine Jungendliebe, die drei bunte, intensive Jahre währte. An solchen 'Daten' wirds mir manchmal ganz 'schwummerig'... übers Vergehen der Zeit...

Heute morgen, kurz nach halb sieben lag die Welt rings um den Hof im Mai-Morgen-Sonnen-Nebel, ich sah mein Pferd auf der Koppel kaum, als ich im Stall war.

Wie verwunschen schön war Blick Richtung Süden, zur Eiche:

27._5._mit_Nebel.JPG

..schon eine halbe Stunde später war der Zauber im Maiensonnenlicht zerstoben:

27.5._ohne_Nebel.JPG

Freitag, 24. Mai

Vormittagsritt und Sonnenglitzern auf dem Wasser

Heute vormittag waren wir das erste Mal länger unterwegs, mein Pferdchen und ich. Eine erste größere Runde und auf dem Heimweg hatten wir das erste gemeinsame Galoppvergnügen. So ein ruhiger, entspannter Galop ist immer ein bisschen wie der Himmel auf Erden. Dieses weiche, fließende Dahingleiten.... Und wieder dieses so ungewohnte, einfach gänzlich unaufgeregt-bleiben...

..gleich wieder daheim:

24.5._nach_dem_Galopp.JPG

Nachmittags, bei meinem Freitäglichen Strand'gang' beließ ich es diesmal dabei, einfach im Sand zu liegen und mich am Sonnenglitzern auf dem Wasser zu freuen:

24.5._sonnenglitzern.JPG

.. prüfte auf dem Rückweg noch die potentielle Badetauglichkeit des Wassers:

PICT0746.JPG

..und bedauerte diese Muschel:

PICT0757.JPG


Mittwoch 22. Mai

Lektüre...

Meine derzeitige 'immer mal Zwischendurch-Lektüre: Tania Blixen "Mottos meines Lebens" Betrachtungen aus drei Jahrzehnten

Ich selbst habe es ja nicht so mit Mottos..Motti.. und erst recht nicht mit Motten... Ich lese die Gedanken dieser Frau auch immer mit seltsam gemischten Gefühlen. Als ich dieser Tage in ihren Betrachtungen über 'Moderne Ehe' las, geschrieben 1923/24, als sie in Afrika war, knickte ich ein Eselsohr in die Seite, die folgendes beschrieb:

"Es verhält sich mit einer ehrwürdigen Institution oft so, dass das, was am längsten von ihr lebt, der Name ist, denn für viele Menschen hat der Name mehr Wirklichkeit als die Idee. Dass der Inhalt aufgezehrt ist, die Schale sich aber aufrecht erhalten kann, das ist bisweilen ein Zustand, der alle Teile zufireden stellt, und ein Vorschlag, sich des Namens zu entledigen, würde vielleicht aufrührerisch wirken zu einem Zeitpunkt, in dem der Gedanke und das Ding schon verwittert sind, wie Staub im Grabe. ... "

Anbei ein Blick auf diese drei Bäume auf der 'Höhe', an denen ich mich bildweise seit Beginn meines internetten Schreibbuches immer wieder freue:

22.5._morgens_kurz_vor_7.JPG

­

Sonntag, 19. Mai

Der 3 G- Tag

Die Farben des Tages: Grau, Grün, Gelb....

Samstag, 18. Mai

Fassungs-losigkeiten...

Seit 2 Wochen ist Gypsi nun bei uns. Dieses wunderbare neue Pferdchen..was mein Herz in 'NullkommaNichts' ;-) so erobert hat. Sie ist so liebenswürdig...wie Zaìd...obwohl sie ganz anders ist. Sie läuft überall umher wie Zaìd, kommt, wenn ich pfeife, so wie Zaíd.

Und sie läuft mir allermeist wie ein Hündchen hinterher...schön ist das. Das hat so etwas Weiches, Vertrautes.. (so wie überhaupt alle Tiere des Hofes über kurz oder lang dahin kommen, wo ich mich längere Zeit draußen aufhalte.)

Was mir aber ganz neu ist und woran ich mich direkt erstmal gewöhnen 'muss', dass mein Pferd so völlig unerschrocken und scheinbar durch nichts wirklich aus der Ruhe zu bringen ist.. sie IST einfach..unerschrocken, ruhig, gelassen... da....

Und immer wieder geht es mir so, wenn ich sie irgendwo auf dem Hof stehen/gehen sehe, oder abends, wenn ich ihr ihr Händchen 'Freizeit-Pellets' gegeben habe und ihr beim Fressen zusehe, wie sie da steht...im Stall, ihr Futter kaut, einfach da ist....dass ich genauso fassungs-los bin, dass da nun wieder ein Pferd einfach da ist...wie ich völlig fassungs-los war, als mein so heißgeliebter Pferdinand gestorben war. Nur dass die Fassungslosigkeit jetzt in die ganz entgegengesetzte Richtung geht.

Seit Zaìds Tod war der Hof hier irgendwie wie tot, auf seltsame Weise leb-los...dieses Pferd gehörte so sehr dazu.

Und jetzt...seit Gypsi da ist, ist 'es' wieder lebendig hier.

Und ich....

...bin glücklich...

...über sie und mit ihr...

18maiGypsi

Freitag, 17. Mai

Heute...

... konnte ich das erste Mal barfuss und kurzärmlig meinem freitäglichen Strandvergnügen frönen. Fussbad inklusive. Schön war das...!

im Sand:

17.5._.JPG

...übers Wasser (man beachte den Sonnenflecken ganz hinten am Horizont..nur um den ging es mir bei diesem Bild ! )

17.5._meerweise.JPG

Was mich in jedem Mai aufs Neue fasziniert.. die scheinabr unendliche Vielfalt von Grüntönen. Nun habe ich zwar eine kleine feine Kamera...aber ich habe immer das Gefühl, sie fängt das, was mich so berauscht, nicht wirklich ein...;-(. Aber...;-)...Ich versuche es dennoch immer wieder.

Einmal mit dem Grün hinterm Strand:

17._5._hinterm_Strand.JPG

Und was mich auch jedes Mal (und das ist mehrmals täglich ;-)...) fasziniert...der grüne 'Tunnel' unserer Strasse :

PICT0636.JPG

17.5._tunnelweise_heimw__rts.JPG

Donnerstag, 16. Mai

Augenblicke...

PICT0600.JPG

PICT0602.JPG

16.5._siesta.JPG

16.5. schaukel-blick_1.JPG

Montag, 13. Mai

Abends..

PICT0594.JPG

Freitag, 10. Mai

Amsel - iges

In den großen Weiden an unserem Teich singt immer eine Amsel bzw. ein Amslerich. Als wir die letzten Tage viel im Garten waren, hörte ich immer wieder zwischendurch einen Pfiff, der ganz genauso klingt wie der, mit dem ich immer nach meinem Pferdchen gepfiffen habe, wenn es am anderen Hofende war und mit dem ich jetzt auch Gypsi immer rufe. Anfangs war ich sehr irritiert, als ich diesen Pfiff hörte, weil ich dachte: "Wer ist denn da und pfeift hier ständig rum?" Bis mir klar wurde, dass das diese Amsel ist, die in ihr Geflöte und Tirilieren immer diesen Pfiff einbaut. ;-)

Heut abend, als ich noch mal in den Garten wollte, Gypsi in Betrachtung von Feld und Wald versunken:(Vormittags hatten wir unseren ersten Ausritt, drüben im Wald...schööööööön war's...)

PICT0578.JPG

Donnerstag, 9. Mai

Waldspaziergang, Nachmittagswetter und Abendhimmel

Heute vormittag habe ich den ersten Spaziergang mit Gypsi gemacht. Wir waren hinten auf der Wiese und im Wald.Die Stille, die Düfte vom Raps, von den blühenden Hecken, der Klang und die Grüntöne des Waldes... und mein neues, wunderbares, mich verzauberndes Pferdchen..was mir folgte, sich alles anschaute und beschnoberte...

PICT0562.JPG

PICT0565.JPG

PICT0566.JPG

Danach waren wir im Garten, bis wilde Wetter unser Tun für eine Weile unterbrachen..

PICT0567.JPG

..aber der späte Nachmittag und der Abend waren dann wieder sehr schön :-). Und..himmelwärts besehen..durchaus ein wenig spektakulär:

PICT0574.JPG

PICT0577.JPG

Mittwoch, 8. Mai

Schattenbaden, Nebelkrähe und Farbenspiel

Gestern hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas Zeit für ein Strandweilchen.

PICT0554.JPG

Es gibt ja die Sache mit dem 'Schattenboxen'.. ich entschied mich fürs Schatten-baden..

PICT0550.JPG PICT0549.JPG


Dann entdeckte ich eine Nebelkrähe, die sich am Strand verlustierte..

PICT0551.JPG

..und freute mich an den Farben vom Strandhafer, dem Grün der Bäume hinter der Düne und dem Blau des Himmels über Allem..

PICT0553_1.JPG

Dienstag, 7. Mai

'Ankommen'

Gypsi lebt sich ein in ihrem neuen Zuhause.:-) Sie läuft kaum mehr zum Zaun an die Stelle, wo sie herkam und hat sich die letzte Nacht das erste Mal auch hingelegt in ihrem Stall zum Schlafen. Sie erkundet alle Plätze hier auf dem Hof, läuft mir hinterher wie ein Hündchen, wenn ich draußen bin. (was ich derzeit natürlich sehr viel bin, um ihr den Umzug zu erleichtern) und kuschelt sich mitunter richtig an. Dann legt ihren Kopf auf meine Schulter und steht dann da und döst... schööön ist das. Und sie beeindruckt mich immer wieder mit ihrer unglaublichen Ruhe.

Heut hat sie zum ersten Mal das Haus 'ihrer Menschen' näher untersucht ;-) ..

PICT0538.JPG


Montag, 6. Mai

Montag-Morgen-Stilles-Glück

PICT0523.JPG

PICT0524.JPG

PICT0532.JPG

Sonntag, 5. Mai

PFERDCHEN-GLÜCK !!!!!

Am Sonntag vor genau einer Woche, um diese Zeit am Vormittag, wäre ich im Traum nicht darauf gekommen, dass mein und unser aller Wünschen für ein neues Pferdchen hier auf dem Hof sich so rasch und leicht und wunderbar erfüllen könnte... aber jetzt, seit gestern, ist Gypsi da..ein wunderbares neues Pferdchen und ganz und gar würdige Nachfolgerin für Zaìd...der sie ganz sicher zu uns 'geschickt' hat. Ich bin GLÜCKLICH.

... auf dem Weg, gleich zu Hause:

PICT0485.JPG

'ausgeladen' ..wobei 'ausgeladen' nicht das richtige Wort ist, denn Gypsi stieg im Grunde ganz alleine aus, ruhig und bedächtig - obwohl sie durch die Fahrt sichtlich gestresst war - Schritt für Schritt nach hinten, bis sie draußen war. Und dann tat sie auch nicht etwa einen erleichterten 'endlich draußen ! Sprung', sondern stand da und blickte sich aufmerksam um und dann führte ich sie 'hoch', zu ihrer Koppel und ihrem Stall:

PICT0488.JPG

..angekommen auf der für sie neuen Koppel an einem ganz unbekannten Ort...dementsprechend unruhig ist sie und läuft viel auf und ab im Trab..

PICT0496_1.JPG

... und immer wieder läuft sie eilig zum 'Durchgang', der nun zugehängt ist..in die Richtung, aus der wir sie hochgeführt haben:

PICT0507.JPG

PICT0505_1.JPG

Zum Abend habe ich meinen alten Marktstand bei ihr auf der Koppel aufgebaut, ein Bett hineingestellt und ihr die erste Nacht Gesellschaft geleistet. Mit der Zeit kam sie zur Ruhe und heute dann begann sie sich 'umzutun'....

PICT0513.JPG

Montag, 29. April

Lektüre

Meine Lektüre derzeit, in den kleinen Zwischendurchzeiten, die ich zum Lesen habe: Kurt Tucholsky : "Schloss Rheinsberg"..was mich immer wieder erfreut (schon allein deshalb, weil darin auch eine Claire vorkommt, die auch gern sprachlich herum albert..). Ich habe schon wieder einige Seiten mit Eselsohren versehen, weil ich so gern daraus zitieren möchte, weil mich die Sprache so vergnügt...

Zum anderen, weit entfernt von jener Leichtigkeit, die in Rheinsberg schwingt, lese ich von Tschingis Aitmatow: "Die Richtstatt".

Ich habe dieses Buch schon lange in meinem Regal stehen, habe es aber noch nie zu Ende gelesen. Dabei ist eines meiner Lieblingsbücher auch von Aitmatow: "Der Tag zieht den Jahrhundertweg". Ein wunderbares Buch! Aber offenbar habe ich dieses Buch mal irgendwann an irgendwen verliehen...ich finde es zu meinem großen Bedauern nicht mehr in meiner Büchersammlung. Nun also "Die Richtstatt". Aber ich habe noch keine Worte dafür...

Aufklärung

Mein Freund Claas, der gestern zu Besuch war, klärte mich, als ich ihm von meinen freitäglichen Strand-Rosen-Funden erzählte, über die immer wieder am Strand zu findenden Blumen auf; er kennt dieses Phänomen von Rügen, von der Ostküste Kap Arkonas. Da werden auch immer wieder Blumen an den Strand gespült, manchmal ganze Gebinde...

Sie stammen von Seebestattungen.

Da hätte ich ja auch mal selber drauf kommen können....... !


Sonntag, 26. April

Aus der Zeit gefallen...

Am Freitag, meinem Lieblingswochentag, sagten sehr plötzlich 3 meiner Klavierkinder wegen Krankheit den Unterricht ab und so hatte ich plötzlich den Rest des Nachmittges für mich. Zeit für einen Gang durch den Wald zu unserem Lieblingsweststrandstückchen.. Ganz und gar menschenleer waren Wald und Strand im Grau des Nachmittages..eine merkwürdige Stille...durchbrochen nur von vereinzelten Vogelrufen im Wald und dem sehr leisen 'Rauschen' klitzekleiner Wellen am Strand. Ich lief ein ganzes Stückchen, bis nach hinten zu unserem Badeplatz, saß und lag da eine längere Weile mit Blick aufs graue, leise klingende Wasser..ab und an regnete es leicht... und da begann es, dass der Tag, der Nachmittag aus der Zeit zu fallen schien.. ich kann's nicht anders beschreiben als so: aus der Zeit gefallen..

Sehr merkwürdig fühlte sich das an. Und ein wenig trostlos auch.

Manchmal, zumal um diese Jahreszeit mit den noch eher gedeckten Farben, wirkt dieser Wald auf mich wie eine ganz ferne Gegend..irgendwo im Süden...in Africa...

PICT0403.JPG

PICT0411.JPG

PICT0413.JPG

PICT0415.JPG

Mein Lieblings-übers-Wasser-Schauplatz von 'unten' besehen :

PICT0441.JPG

Und Rosen fand ich wieder am Strand..

PICT0440.JPG

PICT0443.JPG

..der roten Blüte, die da im Sand lag, konnte ich nicht widerstehen..;-)

PICT0446.JPG



Samstag, 27. April

Sprich...

Sprichworte...Sprichwörter..welches ist denn nun das richtige Wort für diese 'Dinger' ?

Wenn ich nichts zu tun hätte, würde ich mich mal einer Untesruchung widmen und dann vielleicht eins der allseits beliebten Lebensratgeberbücher verfassen..und zwar zum Thema: Sprichworte.

Welche Sprichwörter brauchbar, aufs Leben anwendbar sind und welche getrost mal aussortiert werden könnten, weil sie z.B pure Aufschneiderei sind. Heut morgen kam mir, keine Ahnung warum, der Spruch "Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann." in den Sinn.

Also ich kann dank langjähriger Übung recht leidlich mit einer Axt umgehen...würde mir aber nicht anmaßen zu behaupten, dass diese meine Fertigkeit einen Zimmermann ersetzen würde...leider.

Gestern nachmittag, als die Welt wie aus der Zeit gefallen war in Stille, Grau und Regengetröpfel, am Weststrand..an unserem Lieblingsstrandstück..

PICT0449_1.JPG

Freitag, 26. April

...derzeit....

..ist's mir nicht so nach Worten. Aber nach Augen-blicken ist's mir immer...

Gestern Mittag hatte ich mir ein wenig Zeit zu vertreiben...

PICT0396.JPG

PICT0397.JPG

PICT0399.JPG

PICT0400.JPG

Mittwoch, 24. April

Hühnerbraten mit Musik :-(

Seit geraumer Zeit haben die Hühner ihren Freigang zwecks Fuchs-fernhaltung ja mit Musik aus dem Radio, NDR Kultur übrigens.. Leider scheint sich der Fuchs inzwischen an klassische Musik inzwischen gewöhnt zu haben. (Ich sollte vielleicht zu Punk oder anderer Krach-Musik übergehen..?) Heute hat er sich Esmeralda (oder Lucretia..ich kann die beiden nicht auseinander halten, sie sehen sich so ähnlich) geholt und die zweite der beiden 'alten Damen' ziemlich böse am Rücken verletzt. Die anderen Hühner und der Hahn konnten sich durch Flucht (also Flug übers Hühnerhofgatter) retten...

Nun müssen sie wieder im Stall bleiben :-((((, die Armen, bei dem schönen Frühlingswetter..und bekommen nur abends, wenn wir im Garten arbeiten, unter Aufsicht etwas Freilauf...

Montag, 22. April

Petitesse-chen

Eierschecke und Natascha sind 'spät-auf-die-Stange-Hüpferinnen'. Wenn alle anderen, Hühnerchen samt Tonio Kröger-Hahn, schon im Stall sind, auf der Stange sitzen und sich Hühnerweise leise Gute Nacht Geschichten zugackern, laufen diese beiden Junghühnchen noch im Hühnerhof rum und picken hier und dort...eh sie sich dann endlich auch mal bequemen...

Sonntag, 21. April

Sonntagsaugenblicke...

..an denen ich mich freute...

PICT0374.JPG

PICT0375.JPG

PICT0376.JPG

PICT0377.JPG

PICT0386.JPG

Freitag, 19. April

Lieblingstag !

Der Freitag ist mein Lieblingswochentag. Ich weiß, das ist absolut nichts besonderes..so wird es einer Menge Leuten gehen, die unter der Woche arbeiten. Aber der Freitag ist nicht darum mein Lieblingswochentag, weil danach das Wochenende kommt, sondern weil meine Unterrichtstunden am Freitag so hübsch verteilt liegen, dass ich mir jeden Freitagnachmittag ein Weststrandspazierweilchen gönnen kann.

Es ist immer der gleiche Strand, immer die gleiche Ostsee..oder um es gewichtiger klingen zu lassen, immer das gleiche Meer ;-)...und doch ist es (ja, ja..logischerweise natürlich) immer anders, manchmal sogar innerhalb weniger Minuten anders (siehe 1. und 4. Bild)....aber immer erfreulich, ...schön, oft beglückend....

PICT0364.JPG

PICT0366.JPG

PICT0367.JPG

PICT0369.JPG

Donnerstag, 18. April

..seit einigen Tagen Wetter, welches das Wort 'Frühlingswetter verdient...milde Lüfte, Sonnenschein, Wärme.

Petitessen verschiedenster Art sind zu vermeldeden, kleiner und größere:

Heute warme Winde aus Westen, seit Samstag gibt es vier neue Hühnerchen auf dem Hof; 'legereife Junghennen':

"Natascha", ein schwarzes Hühnchen mit hübschen braunen Brustfederchen, der Sorte 'Legegeier', "Mascha"..ein in sehr eigenem Braun gesprenkeltes, eher schlankes Hühnchen der Sorte 'Italiener', "Eierschecke", ein helles, sehr furchtsames, hysterisches Sussex- Hühnchen und "Streuselkuchen", gewichtig daherkommend und ganz unfurchtsam, graudunkelweiß getupft, ein Sperberhuhn. Sie legen brav niedliche kleine Eier, die grad mal halb so groß sind, wie die der anderen Hühner.

Streuselkuchen, Eierschecke und Natascha

PICT0349.JPG

Masche und Streuselkuchen

PICT0357.JPG

Neulich las ich Stefan Heim, 'der König David Bericht'. ...seltsam angerührt und erstaunt, dass dieses Buch in der DDR erscheinen durfte; seit einigen Tagen Lew Tolstoi, 'Frühe Erzählungen'... tauche ein in untergegangene Welten und fühle mich zugleich ans Heute erinnert.

Sonntag, 14. April

Es wird...

..allmählich wieder farbig..in der Welt. :-)

PICT0330.JPG

und Hummel-brummelig..;-)

PICT0346.JPG

und da, wo sich neulich Schnee türmte, kann Mariechen jetzt wieder ihren Vormittagschlummer halten:

PICT0335.JPG


Montag, 8. April

Zwischen (den) - Welten

Es gab schon wieder einige Tage weder Worte noch Bilder. Dabei waren-sind sie alles andere, als wort- und bilderlos. Und ich habe auch ein paar Augen- und Schaukel-Blicke eingefangen... Aber unser Internet ist grad ein wenigseeeehr laaaaaangsam....und der neu eingerichtete Computer tut auch noch nicht so flink, wie er soll... . Jedenfalls ist da nicht so recht Raum für Worte und Bilder. Und so laaaaaaangsam macht das alles auch keinen Spaß. Man resp. frau hat ja schließlich auch noch was anderes zu tun..

Aber heut abend kamen mir zwei (Bilder) in den Sinn..die brauchen jetzt doch mal: Zeit und Raum.

Eines aus (m)einem anderen Leben (obwohl es(also mein Leben) das Gleiche ist...) und einer anderen Zeit:

P1080175.JPG

und eines.....

ja...

si,

qui,

yes,

da...

manchmal ist sowas ganz nützlich, so ein klares...vor allem immer ein ganz klares 'JA' für sich selbst !

lauter_ja_s.JPG

(Oster-) Sonntag, 31. März

Osterspaziergang

Morgens, kurz vor 6 Uhr (Winterzeit), bzw. 7 Uhr (Sommerzeit), Blickrichtung Süd und Ost

PICT0211.JPG

PICT0214.JPG

PICT0217.JPG

PICT0218.JPG

PICT0219.JPG

PICT0221.JPG

PICT0222.JPG

Abends, kurz vor 7 (Sommerzeit) Blickrichtung West. Ich hab noch nie so viele Rehe so dicht beieinander hier auf dem Feld gesehen.

PICT0224.JPG

Karfreitagabend, 29. März

Schloß Gripsholm

Gestern abend dacht ich aus unerfindlichen Gründen an Mariefred, dieses kleine Städtchen in Schweden, zu dem das Schloß Gripsholm gehört, hatte ein paar Bilder vor Augen (denen ich jetzt hier aus Gründen derzeit noch unerreichbaren Festplatteninhalts keine Photos folgen lassen kann)..erinnerte mich einiger Strassenzüge, des Schlosses, des Sees... und nahm darauf hin das schmale Bändchen aus meinem Bücherregal, in dem Tucholskys beide 'Schloss-Geschichten' stehen "Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm", schlug einfach irgendwo auf..ich glaube, ich wollte schauen, an welcher Stelle Tucholsky die Ferienwohnstatt beschrieb, und landete zunächst bei der Überfahrt des Geschichten- Paares von Dänemark nach Schweden und freute mich wieder sehr über die folgende Passage (da ich doch selber so gern des Genitivs gebrauche...;-)...)

"Hast du schwedischen Geldes?" fragte die Prinzessin träumerisch. Sie führte gern einen gebildeten Genitiv spazieren und war demzufolge sehr stolz darauf, immer 'Rats' zu wissen. "

...Jaaaa...die Sache mit dem Genitiv... die hat bei aller Bildung doch auch immer was Heiteres. Finde ich.. ;-)

Und dann, als ich weiter gelesen hatte, fand ich mich, mich meiner Gripsholm-Slot-Besichtigung vorletzten Sommer erinnernd, sehr einer Meinung mit Herrn Tuchcholsky:

"Aber am allerschönsten war das Theater. Sie hatten in der Burg ein kleines Theater - vielleicht damit sie sich während der Belagerungen nicht so langweilen mussten. "

Ja, dieses Theater hatte auch mich richtig verzaubert. Es war so schummerig beleuchtet, geheimnisvoll und märchenhaft in dem runden Turm, mit plüschigen Bänken im Rund, Säulen mit Gold, Bemalungen an den Wänden und den Decken und allerlei Bühnenbildern, die an den Rand geschoben waren, sowie zusammengerafften schweren Vorhängen, die über der Bühne hingen... Phototgraphieren war verboten. Leider. Und so kaufte ich eine Postkarte von diesem Theaterchen, aber sie gibt nicht ansatzweise den Zauber dieses kleinen märchenhaften Burg-Theaters wieder. Ich werde sie dennoch morgen mal einscannen oder abphotographieren und dann mit hier einsortieren.

Für heute abend gibt es wider das eintönige Weiß da draußen ein Bild von einer Mai-Grün-Glückseeligkeit:

12_05_14_17_34_18_D500_136.jpeg

(Kar-)Freitag, 29. März

Es ist...

nicht zu fassen...

....aber...

...es schneit...:-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((.

Ich möchte...BITTE !!!!..... solches Wetter:

P1010265.JPG

Das schaut doch entschieden hübscher aus, als dieses aufregend-anregend-belebende klinische Weiß...in weiß und grau..und weiß..und grau...


Gründonnerstag, 28. März

Gründonnerstags..

..-eier sollen Glück bringen. Erzählte meine Mama mal irgendwann vor Jahren, als wir unsere ersten Hühner hatten. Sie hatte das irgendwo gelesen oder gehört und seitdem wurde jedes Jahr ein Ei vom Gründonnerstag als Glücks-Ei fürs Jahr bis zum nächsten Gründonnerstag aufgehoben. Dieses Jahr wird es erstmal kein Gründonnerstagsglücksei geben, weil die Hühner, die den ganzen Winter, zwar unregelmäßig, aber immerhin doch beständig Eier gelegt haben, das Eierlegen nun komplett eingestellt haben..und zwar seit vor gut zwei Wochen dieses gräßliche Winter-im Frühling-Wetter begann.

Donnerstag, 28.März

..die letzten drei Tage...

Ich habe in den letzten drei,vier Tagen einige interessante 'Dinge' erlebt.

Es begann am Montag, als ich spontan, (weil mir der viele Staub auf meinen Büchern, der durchs Öfen heizen entsteht, einfach zu viel wurde) begann, die Bücher auf dem Regalbrett über meinem Werkstatt-Musiksalon-Sofa und die Bücher im Regal am Kopfende dieses Sofas komplett zu entstauben. Und da ich bei dieser Gelegenheit so ziemlich alle Bücher in der Hand hatte, sortierte ich sie auch gleich um und neu ein, denn es waren einige dazu gekommen, die ich einfach nur auf die Bücherreihen abgelegt hatte. Mitten drin in all diesen Büchern lagen einige meiner 'echten', handgeschriebenen Schreibbücher, die ich seit Jahren mit Worten fülle. Und beim Hantieren mit all diesem Druck- und Schreibwerk, als ich Bücher in der Hand hielt, die mich schon viele Jahre begleiten, mich an die Zeiten erinnerte, in denen ich sie las, in denen mir einige besonders wichtig waren... da war es mir, als käme ich von einer langen Reise zurück nach Hause, es war wie das Eintauchen in (m)eine, längere Zeit vergessene, Welt; ein Heimkommen in eine vergessene Geborgenheit.. Schön fühlte sich das an. Und als ich dieses Gefühl wahrnahm, dachte ich auch an dieses internette Schreibbuch hier, und an meine diversen internetten Unternehmungen, die ich so alltäglich tue. Das kam mir in dem Moment alles vergleichsweise 'unwirklich' vor...obwohl es ja wirklich ist..nur eben auf anderer Ebene.

Einen Tag später, am Dienstagnachmittag, geschah es, ohne dass es vorher irgendwelche Anzeichen gegeben hätte, dass die Festplatte meine Computers, der hier seit längerer Zeit unverrückbar fest in seinem Regalchen steht, ganz plötzlich von einem Moment auf den nächsten, den Geist aufgab.

Windows konnte nicht mehr gestartet werden, kein Internet mehr..abgeschnitten. ;-/. Fehler- und 'es geht nix mehr' Meldungen immer wieder... Und da spürte ich auf einmal sehr klar die doch eigene 'Wirklichkeit' dieser internetten Welt bzw. mein Verbundensein mit diversen Leuten über diese internette Welt... Abgesehen von ganz praktischen Details...

Das passte dann auf merkwürdige Weise ganz gut zu der Ttgs zuvor gemachten Erfahrung mit den 'hand-greif-lich-(bar)en' Büchern und Schreibheften, die mir so viel wirklicher vorkamen. (es ja irgendwie auch trotzdem sind.)

Diese Trennung von der internetten Welt lies sich noch ganz gut aushalten, zumal sie nur von kurzer Dauer war. Aber was mir wirklich zu schaffen macht: alles, was auf dieser nicht mehr funktionierenden Festplatte ist.. das ist .. zumindest im Moment: futsch, weg, hin...nicht erreichbar. :-((.

Das schmerz mich ziemlich, da ich, Frau Naiv-Sorglos, die ich mitunter bin :-/...nichts von all dem dort gesichert habe, keine Back-Ups, so gut wie nix (jedenfalls nix mit System hinterlegtes) irgendwo auf USB-Sticks gespeichert..nur ein paar Bilder...aber nicht die, die mir wirklich wichtig sind.

All meine vielen, gesammelten Photos der letzten Jahre, die ich so mag, in die ich beinahe täglich schaue, meine wichtigen Noten, von denen ich mir immer mal wieder was ausdrucke, meine Texte...alles erstmal unerreichbar. :-(((((

Mon Amour meint zwar, wir könnten das ziemlich sicher noch retten, er hat da so ein paar Tricks..aber das dauert noch ein Weilchen. Und jetzt vermisse ich erstmal schmerzlichst meine Photos von Frühling und Sommer...mit denen ich mich über diese derzeit so trostlose Zeit wenigstens bildweise ein wenig retten wollte. Ich wollte ja auch hier täglich ein schönes Frühlings- oder Sommerbild einstellen, solang es draußen noch so gräßlich schnee-ig und kalt ist..mitten im Frühling. (und es scheint so, als bliebe das noch eine ganze Weile weiter so..)

Aber ...einen kleinen Lichtblick, was meine Sehnsucht nach sommerlichen, farbenfrohen Bildern angeht: mein lieber Freund Siegbert, der in Sangerhausen lebt und um meine Rosenliebhaberei weiß, brachte mir bei seinem Besuch im letzten Sommer einen kleinen USB-Stick mit Rosenbildern mit, die er im Rosarium in Sangerhausen gemacht hatte. :-) Und von denen werde ich jetzt also zehren und hier immer mal eines einstellen. Leider sind meine Rosenkenntnisse nicht so umfangreich und gut, dass ich eine Rose auf Grund nur eines Bildes bestimmen könnte (auch wenn es mir vielleicht bei einigen gelänge), aber sei's drum: 'Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...und..allermeist schön... :-)

Und hier also die Rose des Tages:

P1070839_1.JPG


Dienstag, 26. März

So ganz...

..komme ich noch nicht umhin, die äußeren (wetterlichen) Gegebenheiten komplett unerwähnt zu lassen. Denn gestern abend zum Beispiel, als wir in einem Klamottenladen einen der regionalen Radiosender hörten, erzählten sie da grad über Unmengen von Schnee, die in der Ukraine und in Russland fallen und von Temperaturen, zu denen die hiesigen vergleichsweise mild sind.

Am Sonntagabend, kurz vorm Dämmern, als wir unterwegs waren, sahen wir hier auf einem der Felder ein paar Rehe, mitten im Schnee liegen...ich frage mich, warum die sich nicht wenigstens irgendwo im Gestrüpp ein geschütztes Plätzchen suchen??

Gestern abend und heute morgen hörte ich wieder die Kraniche aus dem Wald rufen ... Es fühlt sich irgendwie alles blöd an, mit diesem Winter im Frühling..ich möcht Winde aus Westen, mildere Lüfte...

Und freue mich auf solche Zeiten:

P1050730.JPG

Sonntag, 24. März

Petitessen-Einstellung...Wetters wegen

Also..heute gebe ich die vorläufig letzte Petiesse zum Wetter heraus:

Neuschnee am Morgen vor der Haustür. Seitdem Sonne und dickflockiger Schneefall im Wechsel. Temperatur am Küchenfensterthermometer: 4 Grad Celsius. (Das heisst, man kann getrost nochmal 2 Grad abziehen). Interessanterweise auch dann Schneefall, wenn die Sonne scheint.

In den vergangenen Wintern habe ich es in meinem internetten Schreibbuch so gehalten, dass ich keine Bilder von dem gemacht bzw. eingestellt habe, was ich sowieso nicht leiden kann: Frost und Schnee.

Dass ich es eine Woche lang jetzt doch getan habe, war mehr der Tatsache geschuldet, dass ich es sehr erstaunlich fand, was für Wetter 'die' uns zum Frühlingsanfang präsentieren.

Aber als ich vorhin bei wetter.de schaute...was die vorhergesagte Windrichtung angeht und sah, dass bis inklusive nächsten Sonntag (also Ostersonntag) Winde aus Ost und Nordost angesagt sind...wurde mir klar, dass meine Hoffnung, mit dem Mondphasenwechsel (also nach dem Vollmond) würde sich das Wetter ändern, wohl sehr vermutlich eine trügerische ist :-((...Denn so lang die Winde aus Osten kommen..mit sibirischer Kälte...wie soll da dieses ganze weiße Gelumpe tauen??!!

Und ich mag nicht mehr alle Tage von Neuschnee schreiben!! Schon garnicht im Frühling...

Wetter-Petitessen gibt es erst wieder, wenn es neues, milderes, freundlicheres Wetter gibt!

Solches zum Beispiel:

P1050347_1.JPG

P1050348_1.JPG

Heut morgen, als ich den Hühnern Futter gebracht hatte, ihnen ihr Hühnerhof- Türdl auf- und ihr Fuchs-Fernhalte-Radio angemacht hatte...(es gab grad eine schöne Kantate von Bach zu hören) hörte ich drüben aus dem westlichen Wald Kraniche rufen. Das klang so schön nach Frühling..... Was die wohl machen und wie die wohl was zum Fressen finden, in diesem mistigen hohen Schnee????

Samstag, 23. März

Abendliches und Morgentliches

Bedingt durch den 'Ausflug' vorletzte Nacht und von diesem dauernden Schneegestöber erschöpft und frustriert, ging ich gestern abend schon vor 8 zu Bett. Als ich lag, machten sich diese speziellen 'Voreinschlafgedanken' in meinem Kopf auf den Weg..

Da waren Wortgrüppchen, meist nur zwei Worte, manchmal nur eines, in immer der gleichen Reihenfolge; die waren so eigen und skurril, dass sie glatt ein äußerst schräges 'Gedicht' ergeben hätten. Darum dachte ich: "Mach Licht an und schreibe sie auf, du vergisst sie sonst!'. Aber ich war zu müde, um Licht anzumachen und etwas aufzuschreiben, drum beschloss ich, allerdings zweifelnd, ob das klappen würde (und der Zweifel sollte leider Recht behalten), sie mir ganz genau zu merken, um sie am nächsten Morgen aufzuschreiben. Ließ sie mir also, wie früher zu Schulzeiten beim Gedichte lernen, in ihrer Reihenfolge immer wieder durch den Kopf gehen, bemüht, sie mir einzuprägen...und als ich gut eineinhalb Studen später nochmal aufwachte, da wusste ich sie auch noch..

Aber heut morgen dann...waren sie fort..weg...

Was das Wetter angeht: Heute in der Frühe kurz nach 5, es dämmerte schon, kam der Schneepflug (der kommt nur hier raus, wenn es wirklich viel Schnee in Verbindung mit Wind gibt). Und als ich aufstand, kurz vor 8, schneite es...dicke, fette Flocken. Jetzt, mittags halb 1, scheint die Sonne und es ist kalt. Edwards Thermometer vermeldete minus 4 Grad, das am Küchenfenster knappest unter Null.

Ich leb ja schon ein Weilchen und ich habe es durchaus schon erlebt, dass es auch im März noch Schnee gibt, ich habe genau zum Frühlingsanfang 2001 36 Stunden Schneesturm erlebt...aber so eine beständige kalte Wetterlage wie im tiefsten Winter..habe ich noch nicht erlebt. Die Wettervorhersage für unsere Ecke sagt für die kommenden 8 Nächte folgende Temperaturen voraus: Samstag: - 6; Sonntag: -6; Montag: -7; Dienstag: -6; Mittwoche: -6; Donnerstag: -6 Freitag: -3; nächsten Samstag dann immerhin 0 .

Die Tageshöchsttemperaturen sollen heute bei -2 liegen, an den nächsten Tagen immerhin bei +1, Mittwoch und Freitag sogar +2 und Samstag sagenhafte +4. (Strand-Badewetter!)

Als ich vorhin hier mal ein wenig rumblätterte, zwischen den verschiedenen Seiten, stellte ich fest, dass es auf einigen Seiten (Musik und Rosen) Fehlstellen gibt (auch hier...ganz unten...). :-(((

Auf der Rosenseite habe ich die Fehlstellen wieder aufgefüllt und beschlossen, dem fehlenden Frühlingswetter mit all diesem blöden Schneegedöns draußen zumindest hier ein paar Rosen entgegenzusetzen. Heute war es 'Leda'..mit einigen schönen Bildern von ihrem Blühen in meinem Küchenfensterblumengarten.

Freitag, 22. März

Wetterkram und Tierbegegnungen

Nach sternenklarer Nacht begann der Tag sonnig. (Ich hätte nicht gedacht, dass 'sie' , also die Wettermacher, tatsächlich noch Sonne im 'Sortiment' haben...). Aber das hielt nur bis zum Mittag, danach gab es nur mehr Sonnen-momentchen im Wechsel mit ausreichend Schneegestöber.

Als ich miitags gegen eins in Zingst mal über den Deich schaute, um das Sonnenlicht auf den Schaumkrönchen der Wellen bildweise einzufangen, erwischte ich grad noch ein wenig Sonnenlscheingeschimmer drüben am Strand von Prerow und drei Minuten später war der Zingster Strand, genau wie am Dienstagnachmittag, schon wieder in dichtestes Flockengewirbel gehüllt.

PICT0183.JPG

PICT0190.JPG

Auf der Heimfahrt sahen wir kurz vor zu Hause einen Fuchs auf dem Feld in dichtem Schneetreiben in Richtung östlicher Wald laufen:

PICT0202.JPG

PICT0203.JPG

Als wir nächtens gegen 4 Uhr familienausflugshalber unterwegs waren, trafen wir auf der verschneiten Allee kurz vor Starkow ein schneeweißes Hermelinchen. Das war wirklich ganz gar ..weiß wie Schnee.. wuselte auf der Strasse umher...rannte, offenbar sehr irritiert vom Licht das Autoscheinwerfers, aufgeschreckt los, rasend schnell, also blieb ich stehen, schaltete alle Autolichter aus, wartete...nach eine Weile wieder Licht an..da saß das Tierchen 50 Meter weiter vorn wieder auf der Strasse, schreckte wieder auf, rannte wieder wie um sein Leben..immer auf der Strasse weiter..statt zwischen den Bäumen mal aufs Feld zu wechseln...

So ging das eine ganze Weile, Autolicht aus, warten, Autolicht wieder an.... aber irgendwann, kurz vorm Ort kriegte es doch die Kurve und verschwand...schneeweiß auf dem schneeweißen Feld. Vor Jahren fand ich hier im Küchenfensterblumengarten mal ein verletztes Hermelinchen, das war allerdings braun und nur Schwanzspitze war weiß. Ich weiß garnicht mehr, was mit ihm passiert ist... :-(


Donnerstag, 21. März

Ich möchte...

...ja niemanden langweilen....aber....(es folgt Wetter-Petitesse-chen Nr. 3)

Es schneit....

..und auch, wenn es auf dem Bild nicht soooo klar erkennbar ist..aber...es schneit...:-((

PICT0169.JPG

Mittwoche, 20. März

FRÜHLINGSANFANG !

Vor lauter Schnee komme ich nicht mal in Ruhe zum Verfassen einer Wetter-Petitesse..:-(

Jedenfalls..es schneit...schon den ganzen Tag lang. Es taut zwar irgendwie auch. Aber das minderte die Schneemengen nicht.

PICT0137_1.JPG

..und es ist Wetter zum Katzen tragen (30 cm Schneehöhe sind für knapp 20 cm Katzenhöhe zuviel)

PICT0133.JPG

Dienstag, 19. März

"Petitessen"

Gestern oder vorgestern, beim Plaudern mit meiner Mama, erzählte sie mir, dass Herr Syberberg, dessen Homepage sie gelegentlich besucht, um dort in seinen Bildern und Worten zu schauen, neuerdings Petitessen über den frisch gewählten Papst heraus gibt. Zum Beispiel dass selbiger Hölderlin deutsch zu zitieren vermag.

Hölderlin....

Nun ja...

Am meisten beeindruckte mich in dieser Erzählung noch das Wort 'Petitessen'. (und nicht, dass der Papst Hölderlin auf deutsch zu zitieren vermag!) Was heisst beeindruckt..es gefiel-gefällt mir. Ich hab es ja mit Wörten und ihren Klängen. Und dieses nun ist mal wieder eines, was mir sehr gefällt. Um selbst auch ein wenig angemessen damit spielen zu können, gebe ich ab sofort auch Petitessen heraus.

Petitessen lebens-nah...übers Wetter. ;-)

Die heutige vermeldet:

...es schneit....

...und schneit....

...und schneit.........

Morgens gegen 7...

PICT0053.JPG

PICT0054.JPG

..und vormittags gegen 9

PICT0060.JPG

PICT0063.JPG

und es schneit nachmittags gegen halb 3 am bodden vor der Meiningenbrücke:

PICT0075.JPG

und am Strand von Zingst, kurz nach 4:

PICT0094.JPG

PICT0089.JPG

und am frühen Abend auf der Fahrt nach Saal am Bodden entlang:

PICT0102.JPG

...aber der nächste Frühling kommt bestimmt...

...vielleicht...

...2014...

Montag, 18. März

Durchhalten!

Heute bekam ich von meiner Mama eine Mail, in der unter anderem folgender ermutigende Satz stand:

"Halte tapfer durch. Der nächste Frühling kommt bestimmt (vielleicht) 2014."

In diesem Sinne..versuche ich also mal tapfer durchzuhalten........

Auch wenn das eine Herausforderung der besonderen Art ist, angesichts grad wieder aufkommenden Schneesturmes....

Anbei einige Bilder von der heutigen Fahrt über Land nach Stralsund. 'Über Land' heisst bei mir: 'hinten rum'. Bodden-nah, über die Dörfer. Da war zwischen Buschenhagen und Günz über eine größere Fläche ein gut Teil des Ackers in der Luft..feiner brauner Lehm, der übers Feld, Strasse und Wiesen floss ...

PICT0045.JPG

PICT0046.JPG

PICT0047.JPG

PICT0049_2.JPG

PICT0050.JPG

PICT0051.JPG

Sonntag, 17. März

März...haben wir März...??!! Diesen Monat, in dem der Frühling anfängt???

Diese ewige kriechende elende Kälte, dieses ewig andauernde Wintergedöns mit Frost und Schnee und diesen eisigen sibirsichen Winden...dieses widerlich kalte Sch..wetter macht mich griesgrämig-missmutigst!

Sonntag, 17. März

"Ein Klavier in Paris"

Heute am späten Vormittag saß ich am Küchentisch, mit einem Glas Teee mit Zitrone und las im letzten Kapitel von diesem wunderbaren Buch. Draußen ist es kalt und es weht(e) heftiger Wind übers Feld, scheinbar mal wieder einer von der Sorte "Direkt-Import aus Sibirien", so lausekalt und östlich, wie er daher geweht kommt.

Ich schau kurz über das kahle Feld, diesen irgendwie trostlosen Winterausblick...um dann für ein kleines Weilchen wieder in den Worten über Klaviere zu versinken.. Traumklaviere.. Letztlich lasen wir ein Kapitel über eine Klaviermarke, von der ich, (ebensowenig, wie der Autor ,(der ein Instrument dieser Marke auf einem seiner Gänge durch Paris im Schaufenster eines Klavierladens entdeckte) noch nie etwas gehört hatte.

"Fazioli"

Und alles, was in diesem Kapitel über diese Klaviere, Flügel natürlich, also Grand Pianos, geschrieben wurde, machte uns so neugierig, dass wir das Internet bemühten und tatsächlich mühelos fündig wurden..überrascht vom Klang dieser Instrumente, der selbst mittels Pc- resp. Laptop-Lautsprecher wunderbar und beeindruckend ist in seiner Klarheit, Präzision, seinem Volumen. Mir kamen diese Klänge wie klares Gebirgsbachgeriesel vor, wenn dieser Vergleich natürlich nur hinkend sein kann, angesichts des Klang-Volumens.. Wir entdeckten unter anderem einen Klangvergleich zwischen einem Fazioli und einem Steinway Flügel, auf beiden wurde etwas von Brahms' 51 Übungen gespielt. Ich habe dieses Beispiel auf der Musikseite eingestellt..

Und geselle diesem heute noch eins von Schuberts Klavierstücken, ebenso auf einem Fazioli gespielt hinzu.

Und werde nun wohl lebenslang von einem Fazioli träumen...;-)... (denn ich werde sehr vermutlich nie zur Gruppe derer gehören, die sich eines dieser wunder-vollen Instrumente leisten könnten.. leider!)

Freitag, 15. März

Freitags-Morgen-Nebel- und Sonnenaugenblicke

PICT0021.JPG

PICT0023.JPG

PICT0027.JPG

PICT0028.JPG

PICT0031.JPG

Donnerstag, 14. März

Hasen, Schneehöhle, Himmel..

Offenbar scheint das ein Vormittagsprogramm zu sein, bei den Hasen auf dem südost--->westlichen Feld... Heute sahen wir sie wieder, zur selben Zeit, geschäftig angehoppelt kommen vom östlichen Wald, zügig übers Feld, bis zum Weg, diesen überquerend...dann lief der eine Richtung Eiche weiter und der andere hoppelte rumschnüffelnd auf dem westlichen Feld weiter, später kamen sie zurück, ebenso geschäftig...

Neuderdings gibt es ein weiteres Gebäude auf dem Hof, allerdings ein Kurzzeitgebäude..wobei, wenn es noch länger so lausekalt bleibt...? Jedenfalls haben meine Männer vor zwei Tagen eine Schneehöhle gebaut..

PICT0003.JPG

Die steht jetzt hier auf dem Hof, abends kann man drin sitzen, und bei Teelichterheizung und Teelichterlicht vorlesen. Es ist zwar wärmer als draußen da drinnen, aber immer noch soo kalt, dass mein Atem beim Vorlesen teilweise die Buchstaben hinter dem Atemnebel verschwinden lässt...

Abends kurz vor 6 auf dem Weg zum Unterricht ein einrucksvoller Sonnenuntergangshimmel überm westlichen Wald:

PICT0011.JPG

PICT0014.JPG

PICT0016.JPG

PICT0018.JPG

PICT0020.JPG


Mittwoch, 13. März

Was...

treibt wohl einen Hasen, der vormittags gegen 10, ziemlich zügig hoppelnd, das Feld von Ost nach West überquert, dann über die 'Strasse' resp. den Feldweg hoppelt, auf die andere Feldseite, dort weiter Richtung Eiche, um dann hinter der Süd-West-Hecke zu verschwinden...?

Geschäfte, Verabredungen...?

...ich muss an "Der Wind in Weiden" denken...

Morgens, bei meiner Fahrt über Land ist die welt mitunter ein solches Glitzerfunkelwerk im Licht der grad aufgegangenen Sonne, dass es wirklich beeindruckend ist. An den Ästen der Bäume, an Gräsern, an Zweigen von Büschen, auf den Schneeresten auf den Feldern glitzert und funkelt es wie auf einem gemalten Bild...aber ehrlich..ich würde auf diesen Glitzerfunkel-Anblick für milderes Frühlingswetter seeeeehr gern verzichten. Der Preis für dieses Wunderwerk sind nämlich lausig kalte Nächte...minus 13 grad..und das im März. Ich finde das schlichtweg unanständig !

Bildweise einfangen konnte ich das Glitzern nicht, da meine Kamera für zwei Tage streikte. :-(


Monatg, 11. März

Gestern und Heute

Gestern: Schnee und heftiger Sturm aus Nord....

Heute: immer noch hinreichender Wind aus Nord und Schnee....

PICT2206.JPG


Freitag, 8. März

Sammelwerk

Jetzt sind schon wieder fast 8 Tage vergangen..die Zeit läuft so ins Land...alle Tage gibt es tausend Tüddelkram und wichtige Dinge zu tun... Und für's Schreiben, Bilder-sammeln bleibt oft genug keine Zeit. Manchnmal gibt es auch so Schreib-Bloc-kaden (sollte es mir jetzt zu denken geben, dass in dem Wort Blockaden mein Nachname steckt???!!), obwohl mir durchaus allerlei durch-den-Sinn-gänge im Kopf sind, ganz zu schweigen von den Augen-Blicken..die mir fest-haltens-wert scheinen und dann doch mangels Kamera oder zu später Kamera oder auf Grund zu schnellen Vergehens....nicht fest-halt-bar sind...

Vor zwei Tagen war ich für einen Vormittagsplausch drüben-unten-nebenan bei meiner Mama. Unter anderem sprachen wir übers Bücher schreiben.

Die Arbeiten, die dazu gehören, was es an Mühen kostet, wie es aber auch das gesamte 'restliche' Tun und Leben beflügeln kann..

Dazu passend las sie mir aus aus Sten Nadolnys Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit ) etwas vor, nämlich die Passage, in der John Franklin sitzt und ein Buch über seine Reise schreiben möchte. Ihm schwebt ein Anzahl von mindestens 100 000 Worten (Sätzen?) vor und das scheint ihm zunächst einmal ein recht mühsam, fast unmöglich zu bewältigendes Unterfangen, er sinniert über die Schwierigkeiten, die für ihn damit einhergehen, mit dem Schreiben zu beginnen und schließlich ermutigt er sich selbst mittels des folgenden Satzes:

"...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.."

Dieser Satz gefiel mir und erheiterte mich zugleich..weil er etwas so unverdrossen Ermutigendes hat..dass es im Grunde doch garnicht so mühsam ist..weil ja eben schon fast ein Dutzend Wörter so gut wie fest stehen...

Was mich angeht..so habe ich mit diesen Schreibseiten ja weiter keinen 'wirklichen' Anspruch, als eben ab und an aufzuschreiben, was mir an Merk-würdig-keiten oder Gedanken mitunter so durch den Kopf geht, oft genug sind es ja nur (scheinbare) Unwichtigkeiten, Kleinigkeiten...oder eben irgendwelchen mehr oder wenigen schrägen Überlegungen. immer mal wieder Beobachtungen...und dennoch ist da in mir drin natürlich doch ein wenig mehr Anspruch...und wie dem (doch ein wenig mehr Anspruch) genügen??!!

vielleicht so: ;-) ----> "...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.." ?

Nur..hat(te) er, John Franklin im Buch, es im Vergleich zu mir leichter..er brauchte sich ja 'nur' zu erinnern und Erlebtes niederzuschreiben..

Zu berichten gäbe, nein gibt es..leider ohne irgendwelche Beweisphotos ..von vier (!) Seeadlern, die am Sonntag lauthals keckernd über den Hof flogen, erst zwei, dann drei in wildem Umeinanderflug Richtung östlicher Wald und dann, als ich auf der Bodentreppe saß, um ihnen zuzuschauen, entdeckte ich ganz weit hoch oben noch einen, der seine Kreise zog...

Gestern sahen wir auf der morgendlichen Fahrt über Land ein Rudel Hirsche ganz dicht neben unsere 'Strasse'. Ich hatte die Kamera sogar dabei, aber als ich sie soweit hatte..waren die Hirsche schon zu weit weg. Es irritierte sie begreiflicherweise, dass das Auto, was eben noch zügig angefahren kam, plötzlich offenbar stehen blieb.

Auf dem Hin- und dem Rückweg sah ich viele Kraniche auf den Mais-stoppeläckern vom letzten Jahr. Aber sie sind ja erst kurz hier und wenn ein Auto am Strassenrand stehen bleibt (weil die Fahrerin die vielen Kraniche photographieren möchte) fliegen sie auf...


Samstag, 2. März

Freitag, 1. März

Die Welt war sonnig und frühlingshaft gestern. Wunderbar passendes 'Terminwetter' gewissermaßen, wenn man den 1. März als Frühlingsbeginn betrachtet. (siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Morgens um 8 ein Termin in Prerow und nachmittags um 2 Unterricht in Prerow und später in Dierhagen. Für die Zeit zwischen Termin und Unterricht habe ich mir bei dem traumhaft schönen Wetter einen umfangreichen Weststrandgang gegönnt.

Anbei ein paar meiner eingefangenen Augen-blicke. Beginnend mit einer Impression von der Boddenseite..

bliesenrade_vormittags.JPG

Mein Blick gen Himmel, auf dem kleinen Weg hinter der Düne, kurz vor dem schönen Platz auf dem wir gern sitzen, um hinaus zu schauen..auf Strand und Meer..

PICT2105.JPG

Mein Blick in die Richtung in die ich wollte:

(gesehen von meinem Lieblingsplatz zwischen Wald und Strand, an dem ich gern sitze: 12_03_03_14_43_25_D500_290.jpg12_03_03_14_32_44_D500_277.jpg )

PICT2115_1.JPG

..am Strand entlang...mit Schatten-und Wellenspiel..

PICT2123.JPG

... und zwischendurch mit Waldausblick...

PICT2135.JPG

... hinaus auf unseren Sommer-Badestrandplatz. Der Pfahl mit den drum herum liegenden Hölzern ist eines der wenigen Sommerstrandbauwerke was Herbst und Winter überlebt hat.

Ich fand die langen Schatten der Bäume am Strand, die noch Mittags halb 12 bis fast zum Wasser reichten, so eindrücklich. Im Sommer sind die ja nicht zu sehen...es sei denn, man wäre schon seeehr in der Frühe dort. Und selbst dann..sähen sie ganz anders aus, da die Bäume dann ja belaubt sind und so ihre Schatten auch ganz anders ausschau(t)en... (wenn es keine Konjunktive gäääbe...;-)....)

PICT2138.JPG

..auf meinem Weg Richtung 'nach hinten' ... ist die Küstenlinie sanft geschwungen..ich mag diese beiden Bilder...mit diesem Bogen im Ufer..

PICT2142.JPGPICT2143.JPG

...und ziemlich weit 'hinten' kommt dann der Punkt bzw, die Stelle, wo man(n)/resp. frau entweder einen großen Sprung tun muss..(zumindest um diese Jahreszeit)

PICT2144.JPG




oder..sich dem Naturbrückenbau anvertrauen...

PICT2147.JPG

...auf meinem Rückweg kam ich an diesem ganz speziellen Wäldchen vorbei...

und schaute dann hinter mich in dieses Wäldchen hinein:

PICT2162.JPG

...und dann direkt vor mich...aufs Wasser..

PICT2163_1.JPG

und schaute nach rechts:

PICT2164.JPG

..und nach links...

PICT2165.JPG

..bevor ich wieder zurück ging....noch einen Sonnenmittagsschlummer auf dem Lieblings-sitz-und-aufs-Wasse-schau-Platz hielt...

Und etwas später zum Unterricht fuhr..


Mittwoch, 27. Februar abends

Gestern und Heute

Gestern am Nachmittag hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas übrige Zeit und nutzte sie für ein Spazierweilchen am Strand.Lausig kalt war es...so feuchter unter-alle-Sachen-durch-Jacke-und-Handschuhe-kriech-Wind wehte..zum Glück kam er mir auf dem Hinweg entgegen und war mir auf dem Rückweg im Rücken..

Grau war das Meer, grau der Himmel..

zingst_26._februar_1.JPG

..grau war der Sand.. (und unmittelbar am Wasser voller weißer Muschelpünktchen)..

zingst_strandgut.JPG

Die Muscheln waren vielfarbig..muschelweise vielfarbig...(es gab neben den hellen noch rosafarbene und schwarze und schwarzbraune Miesmuscheln und Miesmüschelchen-chen-chen...letztere teilweise fast orange.

Der Tang, die langen schmalen Gräser, war grün in Variationen und braun der gefiederte. Sogar einen Bernstein fand ich, orange und gelb und gar nicht mal soooo winzig..fast 1cm lang und ca. 6 mm breit.

Heut morgen, als ich die Hühner raus ließ, hörte ich von irgendwo her einen Amselmann sein erstes(?) Liedchen pfeifen, war erstaunt..dass schon im Februar einer zu hören ist, erinnerte mich, dass ich vor einigen Jahren am 26. Februar den ersten Storch auf der 'Dorfkoppel' stehen sah und freute mich über das Amsellied...und danach habe ich, durchs Amsellied frühlingsgestimmt, 'angeschaukelt'... :-).

Sonne gab es heut auch..und dadurch hatte der ganze Tag immer mal wieder etwas ganz leicht frühlingshaftes. Schön war das. Auch wenn es zum Abend dann doch wieder ziemlich frisch wurde. ;-/

Sonntag, 24. Februar

Ich glaube, es war am Dienstag dass es so sachten begann zu schneien, am Mittwoch, gab es dann richtig wilde Schneestürme, während derer ich das Vergnügen hatte, mit dem Auto unterwegs zu sein...

Und dann war der Schnee da...Und es war viel Schnee und alles war weiß. Was ich ja so gaaarnicht leiden kann und mag. Und obwohl es nie wirklich richtig doll kalt war, es dümpelte immer nur so um minus 2 oder 3 Grad herum, fühlte es sich durch die feuchte Luft und den scharfen Ost-Wind (vermutlich mal wieder direkt aus dem eisigen Sibirien) einfach nur lausig kalt und extrem ungemütlich an. Abgesehen von Freitag, der wunderschön sonnig war, wurde dieses Ekelwetter immer noch von 'stimmungsbeflügelndem' Grau untermalt.

Aber seit gestern taut es so ganz sachten...(allerdings verbunden mit extrem trübsinnig machendem Grau)..und heute, als ich morgens raus ging, um die Katzen zu füttern, fühlte es sich direkt mild und fast Frühlings-luftig an, ich hör(t)e auch einige Vögel Frühlings-tschilpen..:-)).

Ich finde dies ist hinreichend Grund, auf meiner Musikseite hier was Schönes einzustellen, was ich Anfang des Jahres mal entdeckt hatte.. Wenn mir dieses Muaikstück normalerweise irgendwo begegnet, im Radio z. B. hab ich wenig Freude dran, es kommt mir immer so pompös und aufgeblasen daher..

Aber diese Musik in dieser Variante darzubieten...da empfinde ich sie im Hören und Sehen als sehr vergnüglich im besten Wortsinne.

Also..liebe Leserin, lieber Leser, für den Ohrenschmaus bitte zweimal zur Musikseite umblättern..!

Samstag, 23. Februar

Ich kann Winter nicht leiden.... !!!!

Die geradezu überirdische 'Schönheit' ;-// von Schnee am späten Nachmittag kurz vor der Dämmerung...

PICT2076.JPG

Von beinahe ebenso überwältigender 'Schönheit' ..der winterliche Blick auf meine Schaukel...

PICT2079.JPG

Und da mir soviel weiss und grau und dunkel zu fad ist, stelle ich zuletzt noch ein November-Farb-Bild dazu..:-)

PICT1624.JPG

Montag, 11. Februar morgens, - 10 ° C

Die 'Freuden' des Winters und Schaukelblick

Ich hasse es, wenn es so kalt ist, dass ich an allem, was ich anfasse und was metallisch ist, (wie z.B. Riegel von Pferde- und Hühnerstalltüren u.ä.), kleben bleibe, bloss, weil ich nicht GANZ trockene Hände habe.

Es gab lang schon keinen Schaukelblick mehr..Schaukeleien um diese Jahreszeit sind eher selten. Gestern entdeckte ich im Vorbeifahren, als ich heim kam, einen Eiszapfen, an der vorderen linken Ecke meiner Schaukel.

PICT2056_1.JPG


Freitag, 8. Februar, abends spät

Überraschende Entdeckung

Der 8. Februar scheint zu einem Entdeckungstag für wirklich ganz und gar unerwartete Dinge, Angelegenheiten zu werden..

Als ich bei meinem heutigen Weststrandgang über die Düne ging und auf den schmalen Strand schaute, traute ich im ersten Augenblick meinem Augen-Blick nicht.

Denn da stand..

...am Strand...

...aufgeblüht und im Februar-Schneegriesel-Nachmittags-Grau dunkelrot 'leuchtend' , ganz nah am Wasser..eine aufgeblühte Rose.

Irgendjemand hatte sie dort in den Sand gesteckt.

Wer das wohl tat ?

Und warum?

Und wann?

Einerlei..

Für mich war es ersteinmal nur ....

Überraschend und schööön...dieser Anblick.

Und in diesem Überraschenden, so gänzlich Unerwartetem, beglückend...

Später, nach dem Unterricht, auf der Fahrt nach Hause kamen mir dann allerlei Rosen-be-Denk-lichkeiten in den Sinn...

PICT2027.JPG

PICT2028.JPG

PICT2029.JPG

PICT2033.JPG

PICT2039.JPG

PICT2040.JPG

Und ich... die mit dem Hang zu eher merkwürdigen Gedankengängen und Überlegungen...frage mich, wie es dieser Rose da wohl geht..?

So aufgeblüht in der Kälte, im Sand steckend, immer wieder von salzigem Ostseewasser umspült.. jetzt, im Dunklen..

Und morgen früh wird es immer noch kalt sein und die Wellen werden sie weiter umspülen, nass, kalt, salzig...

Sie hat sich von Ihrem Rose-Sein sicher ganz was anderes erwartet...

:-(

Hätte ich sie mitnehmen und ihr einen Platz in einer Vase oder einer Flasche auf dem Küchentisch geben sollen ? .. mit Blick in den verschneitenGarten, hinaus aufs Feld und rüber zum Wald ?

Freitag, 8. Februar, vormittags

Erinnern

Gerade eben sah ich mir Bilder an, von mir, auf meinem Pferdchen...wie ich den Weg vor unserem Haus Richtung Eiche reite..ein Sommerbild...und da war plötzlich ganz präsent, wie es sich immer anfühlte...'da oben' auf meinem Pferdchen, wie der Bilck ein ganz anderer war, der Rhythmus der Schritte....die Gemächlichkeit eine ganz andere oder das Tempo ein ganz anderes...

P1030054.JPG

Ich vermisse es so..das Zusammensein mit Zaíd, auf welcher Ebene auch immer.

Auch heut morgen, als ich im Pferdestall war und dort den Stecker fürs Hühner-Radio einsteckte (zwecks Fuchsfernhaltung) und an Zaìds 'Zimmer' vorbei ging... da hängt noch immer die Decke, auf der Stange vorm Nordfenster, von jenem Samstag und macht so einen Schatten und jedes Mal, wenn ich dort vorbei gehe und diesen Schatten wahrnehme, erliege ich für Momente der Illlusion es sei so wie immer, Zaìd stünde da....und würde gleich, wie immer leise brummelnd wiehern, wenn ich in den Stall komme...

Um dann wie jedes Mal seit kanpp 8 Wochen wieder diese Trauer zu spüren... dieses es nicht fassen können, es nicht glauben können...weil es doch noch so weit weg von 'dran' war....

Donnerstag, 7. Februar

Vormittagsbilder und Zusammenhangsfrage

Als ich heut am frühen Vormittag aus Barth zurück kam, sah ich diesen Vogel da sitzen..ganz oben...auf einem der toten Eichenäste.

PICT2025_1.JPG

Und zog ihn mir dann bildweise noch ein wenig heran. Konnte aber nicht erkennen, wer genau das war.

PICT2022.JPG

Am Nachmittag, bevor ich zum Unterricht losfuhr und meine Sachen im Häuschen zusammen suchte, sah ich die Kamera auf dem Schreibtisch liegen und erwog kurz, sie einzupacken. Befand dann aber, dass eh kein 'Wetter und Licht' seien und fuhr also ohne los.

Und dann war es wieder wie schon so oft:

Es scheint da jeweils einen Zusammenhang zu geben zwischen zum einen dem Tatbestand, dass ich beschließe, die Kamera 'heute' nicht mitzunehmen, eben, weil kein 'Wetter und kein Licht'...und sie dann also daheim lasse und zum anderen der dann jeweils eintretenden Tatsache, dass genau dann, wenn ich unterwegs bin, ohne Kamera, es plötzlich die unglaublichsten, wunderbarsten, märchenhaftesten, zauberhaftesten usw. usf. Himmel, Farben, Wettergeschehnisse gibt. Die ich dann anstaunen, bewundern kann..

...und mir wortweise merken muss..was ich so gern augen-blick-lich einfangen möchte.

Ich sollte dem Gedankengang. "..eh kein Wetter und/oder Licht" künftig besser mit tätigem Widerspruch begegnen.

Heute, als ich dann unterwegs war, auf den Landwegen zur B105 gab es ein wildes Schneegestöber in ganz eigenem, un-be-schreib-lichen Licht, was sehr schnell Felder, Wiesen und Bäume einhüllte...aber auf seltene Weise...denn unter dem Schnee schimmerte immer noch die eigentliche Farbe des 'Darunteren' durch und das sah für meine Augen und mein Empfinden zwar nicht schön, aber immerhin beeindruckend aus. Schade, dass ich es nicht bildweise einfangen konnte..meine Worte dafür kommen mir sehr unzureichend vor.

Mittwoch, 6. Februar

Heute früh, bei der allmorgendlichen Fahrt über Land war die Welt noch in Ordnung.

Jetzt ist sie komplett weiß und grau...und es windet....

Dienstag, 5. Februar

"Ein Klavier in Paris"

..heisst ein wunderbares Buch, was mon amour mir neulich mitgebracht hat. Geschrieben hat es T.E. Carhart und es geht darin vor allem um die Liebe zu Klavieren, Flügeln und ich glaube um so ziemlich Alles, was mit Klavieren und Flügeln zu tun hat. Seit vorgestern lese ich in diesem Buch und finde mich ganz überrascht auf seltsame Weise darin selber wieder.. mit meinem ganz persönlichen Verhältnis zu diesen Instrumenten, meiner Liebe, meinem Wissen-Wollen, meinen Sehnsüchten, Wünschen...

Gestern las ich einen Satz darin, der mir be-merkens-wert erschien. Er bezog sich auf den Klavierbaumeister Luc, der sich in einen alten Rosenholz-Steinway Flügel verliebt hatte, der in seine Werkstatt zur Restauration kam und den er gern behalten hätte, für sich selbst. Aber der Platz in seiner kleinen Pariser Wohnung reichte beim besten Willen nicht dafür aus. Dieses Instrument irgendwann an einen Kunden abgeben zu müssen, war ihm eine schwierige Vorstellung. Aber schließlich fand sich doch einer, wo das Loslassen leicht ging.

"..den hat ein Jazzmusiker bekommen. Der kam letzte Woche herein und hat sich beim ersten Ton, den er auf ihm gespielt hat, in ihn verliebt. Ich bin sehr glücklich, dass er an den gegangen ist."

Der Erzähler sinnierte diesem Ereignis nach und formulierte dann diesen Satz, der mir so gefiel, bzw. mir eben be-MERKENS-WERT schien..um ihm nach-zu-sinnen:

" Ich hatte nicht die 'suite' - wie die Franzosen sagen - mitbedacht: die Angleichung eines Vorhabens an die gegebenen Umstände und die laufenden Ereignisse, die dem Leben das Gepräge von Bitterkeit und zugleich auch Sinnhaftigkeit geben."

Was mich angeht..ich werd dieser Angelegenheit...der 'suite'... mal ein wenig nach-sinnen.

Und letztlich hatte ich mich verliebt: Försterflügel bei Ebay

Freitag, 1. Februar

Muscheln...

Heute nachmittag zwischen zwei Unterrichtstunden auf meiner Fahrt über den Darss und das Fischland war ich ein kleines kurzes Spazierweilchen am Weststrand und stellte bei meinen Laufen am Wasser fest, dass ausgesprochen viele gleich große bzw. eher gleich kleine Miesmuscheln am Strand lagen..

Immer so in größeren Ansammlungen.

Muscheln gibt es ja immer am Strand, bei jedem Wetter, die sind einfach immer da...kleine, große, weise, schwarze, rosafarbene...alle möglichen Sorten. Im Sommer haben wir welche am Weststrand entdeckt, die ich zuvor noch nie hier irgendwo an einem Strand gesehen habe. (muss direkt mal schauen, ob ich irgendwo ein Foto davon habe) weiße, mit recht fester, dicker, glatter Schale.

Aber soviele...in der selben bzw. in sehr ähnlicher Größe bzw. eben Kleine...dass ich dachte, "ob die Muscheln im Herbst irgendwie Kinder gekriegt haben??!!" Es waren zwar auch alle möglichen anderen Muscheln dabei..aber die Häufung der gleich-großen-kleinen war sehr deutlich.

PICT1998.JPG

PICT2000.JPG

Jedenfalls wurde mir bei dieser Entdeckung und meiner Frage bewusst, dass ich keine Ahnung habe (und alle die ich bisher fragte, hatten es auch nicht) wie Muscheln sich eigentlich vermehren.

Schlau wurde ich hier: ­

http://weichtiere.at/Muscheln/index.html?/Muscheln/miesmuschel.html

http://www.muschelfischer.de/oeko_biologie.htm

Als ich zurück zum Parkplatz ging und nochmal übern Deich schaute, diesen Blick (es ist übrigens dieses Stück Strand, an dem wir das neue Jahr empfingen) bildweise einzufangen, da erwischte ich da Licht des Prerower Leuchtturmes mit. :-)

PICT2003_1.JPG

Donnerstag, 31. Januar

Donnerstagsnachmittagsblicke

...diese Ziegelwand vom Haus gegenüber zum Beispiel.

PICT1987.JPG

...en detaile

PICT1991_1.JPG

Gestern abend und heut Nacht fegte wilder, heftigster Sturm übers Land. Gestern, am späten Abend gab es sogar Gewitter. Und heut in der Frühe, meine erste Fahrt über Land, war ein einziges Slalomfahren, weil allenthalben Äste auf den kleinen Strassen lagen. (und natürlich immer noch liegen, das heißt, ich werde noch eine Weile Gelegenheit haben, mich im Slalomfahren zu üben. Und wer weiß, wofür ich das 'dermaleinst' noch brauchen kann...)

Ich war erstaunt, dass es keinen Baum umgeweht hatte, denn der Wind war wirklich enorm. Er weht auch jetzt noch...nicht mehr stürmischst. Aber...;-)..hinlänglich..und ausreichend heftig.

Wir sollten am Wochenende mal nach Bernsteinen schauen...

Mittwoch, 30. Januar

Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagsnachmittagsblick

Dies ist mein "Dienstags-, Mittwochs- und - Donnerstagsnachmittags-Klavierlehrerin-neben-dem-Klavier-sitz-ausblick".

Mitunter kann der geradezu spektakulär sein in den verschieden Lichtern und Farben von Sonne, Wolken, Himmel...auf den verschiedenen Hauswänden und in den Hauswinkeln..

Heut war es es nicht. :-(

Aber heute hatte ich endlich mal meine kleine, feine, sehr gemochte Kamera dabei. ;-).

Und habe ihn gewissermaßen mal zur Probe eingefangen. (Damit künftig die 'Spektakuläritäten' besser auffallen..)

PICT1982.JPG Dieses Bild ist leider....v e r s c h w u n d e n ...ich muss es also gelegentlich nochmals einfangen und dann nachreichen.

Dienstag, 29. Januar

Eis-Vergnügen

PICT1972_1.JPG Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Freundin von Winter und seinen sämtlichen Begleiterscheinungen bin.

Denen, die mich nicht kennen, .. ich weiß ;-), das ist die weitaus überwiegende Mehrzahl... sei dies hiermit kundgetan.


Trotz meiner Winter-abneigung hatte ich vorgestern, am Sonntag, tatsächlich mal ein echtes Winter- Wind - Eis - und Schneevergnügen.

Ich war nachmittags nach Rügen gefahren, um meinen freundlichen Freund C. in Bergen zu besuchen. Es war nach etlichen lausekalten, frostigen Wintertagen der erste Tag mit Temperaturen leicht über Null. Dennoch gab es heftiges Schneetreiben und Eis in Schlittschuhlaufqualität. So machten wir uns, wie Tags zuvor besprochen, trotz Schneetreibens also auf den Weg zu einem gefrorenen Gewässer gleich neben der Stadt.

PICT1978_1.JPG

PICT1980_1.JPG Ziemlich vorn standen lauter tote Weidenbüsche mitten im Eis, in denen vereinzelt Kormorannester eingeflochten waren. Dahinter ersteckte sich das Eis über eine große Fläche, auf der nur ein einziger Mensch zu sehen war, der gerade zum Ufer kam, als wir dabei waren, unsere Schlittschuhe anzuziehen. Lustig und freundlich sah er aus..mit weiten Pluderhosen, deren eines Bein irgendwie grau (kariert?) war, das andere leuchtend rot. (und in dieser Bekleidung nicht unbedingt wie die 'Eingeborener' daher kam..)

Der ging also wieder an Land und wir hinaus aufs Eis.

Im Uferbereich und nahe der Weidenbüsche war das Eis recht riffelig und rauh.

Aber hinter den Weiden dann ganz glatt. Dunkel und von hellen Mustern durchzogen.

PICT1977.JPG

Wir hatten den ziemlich heftigen Wind im Rücken und als wir weit genug draußen waren, trieb er uns voran, ohne dass wir einen Schritt tun mussten. Mein langer Rock und C.'s Jacke erwiesen sich als sehr hilfreiche Segel, so dass wir dann sehr rasch ans andere, anfangs so weit entfernte Ufer kamen.Da es schon dunkel wurde, machtren wir uns auf den Rückweg. Der war dann natürlich, gegen den Wind und das heftige Schneetreiben, nicht ganz so komfortabel.

Und ich Sommerfrau kam als ganz und gar weiß beschneite Eis-Schnee-Seefrau Eisbeglückt am Auto an.

Zurück in der warmen Stube gab es dann heißen Sanddorn-Grog. ;-) Und danach ein überaus vorzügliches Mahl.. ;-)). Dankeschööön!!!

Freitag 25. Januar

Ansichts-sache Draufsichts-sache

Die Worte "in Bälde" sehen - so geschrieben besehen - seltsam aus.

Irgendwie so eigen-artig proportionslos.

PICT1883.JPGAnbei eine bildweise Idee zu 'Claires Kadenzen'..

Die war entstanden, als wir dieser Tage über ein Logo für 'Claires Kadenzen' nachdachten.


Dienstag. 22.Januar

Waldiges und Fuchsiges

Am Samstag, es war eine Sonnenscheinsamstag :-), waren wir am frühen Nachmittag im Wald. Kalt und schnee - ig - frostig war es. Wir liefen zum Fuchsberg, dann ein Stück den Weg weiter, Richtung Chaussee und bogen dann rechts auf einen "Weg" in den Wald hinein. Es war derselbe Weg, den ich schon einmal im vorletzten Herbst mit meinem Pferdchen versucht hatte und doch einige Sorge hatte, nachdem wir ein Stück dieses Weges zurückgelegt hatten, ob wir resp. mein Pferdchen da wieder heil raus käme(n)..

Wir, Pferdchen und ich kamen heil hinaus, weil mein Zauberpferdchen äußerst bedachtsam und vorsichtig ein Bein nach dem anderen setzte zwischen tiefen Furchen, wild kreuz und quer liegenden Ästen, Stämmen, Baumstümpfen...

Und wir, mon amour und ich, kraxelten über den von schweren Maschinen zerfurchten Weg.. teilweise in der Mitte, teilweise links und rechts davon mitten durch den Wald.

Dort entdeckte ich plötzlich, mitten in all dem Schnee und den zugefrorenen Wassernn dieses dunkel, rieselnde Gewässerchen. Und wie ich es da so dunkel in dem Weißen, Eisigen, Winterlichen ringsum rieseln sah...

...erinnerte ich mich eines ähnlichen Bildes von dunkel rieselndem Wasser...allerdings zwischen grünen Moosen..im schwedischen Wald:


Dienstag, 3. September

...Herbst

Es macht den Anschein, als wolle es, pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn, tatsächlich Herbst werden. Am Sonntagmorgen saßen wir in Berlin bei grad noch und bald wieder Sonne am Schlachtensee zum Frühstück in noch fast milden Lüften. Schöön war das...

PICT1419.JPG

Zurück im Norden gab es Sturm und wilde Regenschauer bei lausigen 14 Grad. Blöd war das! Gestern regnete es den ganzen Tag. Heute am Morgen und zum Abend unentwegt und heftig; so feiner aber unangenehm stetiger Sprühnebelregen... irgendwie deprimabel machendes Wetter, obwohl es immerhin wieder ein wenig wärmlicher als noch am Sonntag ist. Ich hätte soooo gern noch ein wenig freundliche Spätsommerwärme und Badewetter... Und laut Wettervorhersage schaut das sogar recht verheissungsvoll aus.


Freitag, 23. August

Und Spinnen...

..von denen manche ihre Netze immer wieder genau in die Tür vom Pferdestall oder Werkzeugschuppen spinnen.... So dass ich, wenn ich geschäftig und schnell (weil ja immer, wenn ich eins tue, noch ungefähr 3782 anderes Zeug anliegt, was dann auch gleich gemacht werden will-muss..) durch eben diese Türen muss, ich ihnen ins Netz laufe...

Läschtig ist das !

Donnerstag, 22. August

Fliegen...

.... !


Mittwoch, 21. August

Der Mond...

Gestern abend, als wir auf der Bodentreppe saßen, zogen hüsche Weierschlölkchen - Schleierwölkchen immer am Mond vorbei, ohne dass er dadurch weniger hell geworden wäre. Er bekam nur immer mal neue 'Muster' dazu. Leider war ich nicht 'still-haltig' genug beim Photographieren, so dass die Bilder alle ein wenig verwackelt sind. Und die Kamera fing auch die 'Schleierwolken-Muster' auf dem Mond nicht mit ein, aber doch immerhin genug vom Mond-Licht-Wolken-Dunkel-Spiel.

PICT1364.JPG

PICT1366.JPG

PICT1368.JPG

PICT1369.JPG

Und der Mond heute abend hinter den Erlen auf der Koppel, als ich ein bisschen mit Blende und Belichtung an meiner kleinen feine Konica Minolta rumspielte..

Eigentlich war es noch fast hell, dunkelblauer Himmel, die Erlen waren noch gut als grüne Bäume zu erkennen und der Mond schien in einem sanften Gelborange vom Himmel...

PICT1372.JPG

PICT1373.JPG

Sonntag, 18. August, abends

Immer wieder...

..gibt es Tage, so wie heute, an denen ich es völlig vergesse, mir die Haare zu kämmen. Jedenfalls mitunter an solchen, wo ich den Hof nicht 'ernsthaft'verlasse. Manchmal merke ich es abends dann doch noch, weil ich ja lieber gekämmt zu Bett gehe. (Damit wirre Träume sich in wirren Haaren nicht eingeladen fühlen..;-)...).

Und wenn ich das so schreibe..wie ich so manche andere scheinbare oder tatsächliche 'Belanglosigkeit' meines Lebens be-schreibe..erinnere ich mich wieder, wie ich vor einigen Tagen bei einer meiner Fahrten über Land daran dachte, dass ich tags zuvor hier die Entdeckung eines Spachtels am Grund des Fliesenklebereimers als kleine Alltagsfreude vermerkt hatte. (Dieser Fliesenklebereimer wurde übrigens noch einen Tag zuvor zu sehr, sehr, seeehr später nächtlicher Stunde zwecks Reinigung am nächsten Morgen (wo der Spachtel dann wiedergfunden wurde..) mit Wasser gefüllt; nicht dass irgend jemand denkt wir wären soo blöd und würden Spachtel im Fliesenkleber versenken...!) Und weiter dann dachte ich an einen Freund, der auch seine internetten Schreibseiten hat und mit Gedanken, Bildern, Worten füllt...lauter 'echte, wichtige' Dinge und Angelegenheiten...ernsthaft und be-denkens-wert...

Wie verschieden Leute sind, schreiben.

Ich so oft über all die sogenannten 'Kleinigkeiten' und 'Belanglsoigkeiten', die mir alltäglich so begegnen...

Andere über lauter Schwergewichtiges...Sinn-reiches...

Wobei die scheinbaren Kleinig- und Belanglosigkeiten natürlich ja auch sinn-reich sein können..weil sie immerhin ja meine Sinne beschäftigen..

Aber : "Sie wissen, schon, was ich meine?!"

Sonntag, 18. August, 01:57 Uhr


Glück...

..nachts..zwischen halb Eins und dreiviertel Zwei ganz 'hemmungslos' (..und dabei sicher sein können, dass niemand sich durch mein nächtliches Spiel in irgendeiner Weise gestört fühlt...) piano und forte...Schubert üben : Sonate in C-dur Opus posth. 143, D 784.

Durchs offene Fenster höre ich dazu 'Zillen grirpen''..;-)


Freitag, 16. August

Wolken und Licht...

..am Dienstagabend, als ich vom Unterricht in Saal nach Hause fuhr:

PICT1350_1.JPG

PICT1351.JPG

PICT1353.JPG

PICT1356.JPG

PICT1357.JPG

PICT1358.JPG

PICT1360.JPG

PICT1361.JPG

PICT1362.JPG


Montag, 12. August

Die kleinen Freuden des Alltags..

..wenn man am Grunde des gerade zu reinigenden Fliesenklebereimers einen verschollen geglaubten Spachtel plötzlich wieder findet.. ;-).

Der Sommer indes hat sich von einem 'toscanischen' unversehens wieder in einen sehr nordischen verwandelt. Mit hinreichend wilden Winden von West, ziemlicher Kühle und Sonne nur in Maßen...so dass sich alles schon wieder herbstlich anfühlt.

Schaaaaade! Ich fand die Hitze sooooooo schön.......


Samstag, 10. August

Ich finde...

..Kekse, die nicht schmecken, sollten garnicht erst gebacken, geschweige denn verkauft werden ! Aber man kann doch nun wirklich nicht immer alles selber machen.....

Mittwoch, 7. August

..mal wieder Worte

Es gibt über Land 'Strassen', besser Wege, da kann man, ohne anzuhalten (also auch, ohne groß zu schauen..) von einer 'Nebenstrasse' auf die 'Hauptstrasse' abbiegen, weil auf der Hauptstrasse soooo selten was fährt, dass ziemlich garantiert nie was kommt in dem Moment, wo man abbiegt. (Ja, ja..ich weiß..das ist im gründlich Bedenken ein Fall für die Wahrscheinlichkeits-Freaks..)

Wenn man aber nun abbiegt, von solcher Nebenstrasse, (auf der übrigens noch viel seltener irgendwas unterwegs ist) ohne anzuhalten (und ohne nach rechts und links zu schauen), weil ja auf der Hauptstrasse sowieso nie was kommt.....und dann käme doch mal was..... das wäre blöd.

Abgesehen davon ist seit meinem letzten Eintrag hier, der sich ja vorwiegend mit Hühnern befasste, inzwischen allerlei Zeit vergangen, während der komplett spurlos, zuerst Tonio Kröger, der Hahn und drei Tage später, 'Mascha' , mein Italienerhühnchen verschwunden sind. Vor allem um letztere tut es mir leid. Tonio Kröger trauere ich nicht so nach. Der war zu seinen Hühnern zwar größtenteils sehr gentlemanlike..aber ansonst ein ziemlicher Drachen. Und so einen frischen und gesunden Eindruck machte er schon seit längerem nicht mehr, dass ich mich manchmal schon besorgt fragte, wie er den nächsten Winter überstehen bzw. aushalten sollte mit seinem einem federlosen Bein und den federfreien Flecken am 'Resthahn'. Fuchs oder Habicht ( oder wer immer den sich geholt hat) waren aber sicher froh über weniger Federn am Hahn... Und Natascha, das schwarze Huhn scheint nicht zu wissen, dass das mit dem Brüten nur mit Hahn was wird. Seit längerem schon 'gluckte' sie rum, wenn sie draußen unterwegs war und nun sitzt sie seit gut einer Woche ununterbrochen (frisst nicht mal) mit Hingabe auf dem Nest und macht großes Theater, wenn ich abends die Eier absammele und sie dafür ein wenig beiseite rücken muss....legt auch jeden Tag ein Ei dazu...und versucht Kücken auszubrüten....ohne Hahn


Freitag, 12. Juli

Blickwinkel..und Tatsache

Heute morgen, als ich die Hühner raus ließ, lag Lucretia, das letzte der 'alten' Hühner, tot im Nest.:-(

Gestern abend, als ich die Hühner 'ins Bett' brachte, hockte sie schon, nicht wie üblich, auf der Stange, sondern im Nest und schaute zur Wand und kam nicht zum Futter.

Vorhin saß ich bei den Katzen, die ich grad gefüttert hatte, um sie vor den Hühnern zu schützen, die in ihrer unglaublichen Fressgier ganz rabiat auch die Katzen von ihrem Futter verscheuchen, um sich drüber herzumachen. Da ich nun dabei saß, hielten sie sich doch auf Abstand, nur 'Eierschecke' stolzierte unablässig auf und ab, tat geschäftig dies und das bei den Rosen..und ich fragte mich, als ich ihr so zusah, wie wohl die Welt aus dem Blickwinkel eines Huhnes ausschaut?

Tatsache jedenfalls ist: Hühner können ja ganz witzig und niedlich sein, es kann amüsant sein, ihnen zuzuschauen, und da ist auch noch die Sache mit den schmackhaften und für die Ernährung sehr nützlichen Hühnereiern...

Aber.... Hühnermist... gehört mit zu den für mich allerekelhaftesten Sachen, die in meinem täglichen Leben so vorkommen. Wenn ich bei meinen Gängen über den Hof versehentlich in einen Hühnerdreck trete, es nicht gleich merke und mir der Scheiß dann am Schuh klebt und vor sich hin stinkt...bäääähx ! Abgesehen davon, dass diese 5 Tierchen, die täglich wirklich richtig, richtig, richtig viel Platz haben zum Umherlaufen, immer genau da ihren Dreck lassen müssen, wo ihre Menschen viel unterwegs sind. Also direkt vor der Haustür zum Beispiel..oder auf dem 'Wohnzimmer-Hof'. Das ist wenig rücksichtsvoll und absolut nicht nett !!!!

Montag, 8. Juli

Strassen- und Zirkus-geschichten..bilder

Also... Wohnmobile...ich kann mir vorstellen, dass es sicher sehr nett sein kann, sowas zu haben und Urlaubshalber damit unterwegs zu sein. Mein Freund Siegbert, der letztes Jahr mit so einem Gefährt mit Freunden und Familie in Norwegen unterwegs war, zeigte sich jedenfalls sehr angetan davon.

Aber..wenn man resp. frau als Alltagsmensch unterwegs ist und dann ständig solche Teile vor sich hat (und das ist in dieser Gegend um diese Jahreszeit nun mal sehr häuig der Fall...), die sich in sehr gemächlichem Zuckel'tempo' über die Straßen bewegen...da finde ich sie nur mehr extrem lästig. Heute nachmittag fuhr, nachdem ich bestimmt schon fünf dieser Fahrzeuge überholt hatte (eines davon so lang, dass mindestens 8 Leute einen Urlaub lang bequem darin leben können), eines mitTempo 40 vor mir, was hinten drauf, oben rechts in der Ecke, doch tatsächlich "Rapido" stehen hatte....

Wider mein nicht so freundliches Rumgebrummel über langsame Urlaubsfahrzeuge auf den hiesigen Straßen, heute einige Bilder von meiner letzten 'Verzauberung', als mein Freund Claas mich in die 'Rote Kugel' auf Rügen zu einem zauberhaften französischen Zirkus eingeladen hatte.

PICT0915.JPG

PICT0920.JPG

PICT0931.JPG

PICT0945.JPG

PICT0948.JPG

PICT0965.JPG



Sonntag, 7. Juli

..fest-ge-stellt-es...

Schönheit liegt(fast) immer im Auge der betrachtenden Person.

Schöne Frauen gibt es öfter mal. Schöne Männer ungerechterweise sehr viel seltener.

Und Sachen wegschmeißen kann unglaublich befreiend sein.

Ich habe mich heute von einer Menge lang 'gehüteter' alter Musikkassetten getrennt. Jahrelang habe ich damit rumgehegt und sie dann aber doch nie gehört. Und nun sind sie..wech :-). Aber beim Ausmisten habe ich sehr erfreut wiedergefunden: Kassetten mit "Queen". Die klingen jetzt in der Küche... hach.... ;-). Und.. :-)..Kassetten mit" No means No".. Die lange meine Lieblings-krachmusik waren. Es im Grunde immer noch sind, so ich denn mal welche hören mag.


Freitag, 5. Juli

..abends...

..ob sich in Norddeutschland schon jemals irgendjemand abends reife Maulbeeren aus den Haaren klauben musste?

....morgens...

Zum Freitagmorgen ein bisschen sowas wie Urlaubs-Luxus: kurz nach 8 am ganz und gar menschenleeren Nordstrand sitzen, mit Kaffee und Frühstücksbroten. Keine starken, aber stetige kühle Winde in lauer, grauer Luft, kleine leise Plätscherwellen, graues Meer und ab und an Sonnengeschimmer darauf..und gut ein-einhalb Stunden Weile und Zeit zum genüsslichen am Strand sein...

Nebenher ab und an in der ZEIT lesen: über eine Reitreise durch die Weinanbaugebiete rings um Bordeaux und im 'City-Guide', der sich Stockholm widmet. Beide Artiekl berühren Sehnsüchte und Lüste...zum einen die Lust, viel zu reiten mit meiner lauffreudigen Gypsi, auch mal größere Strecken..irgendwohin...Und zum anderen wieder alle Schwedensehnsüchte, die seit dem Beginn des Sommers in mir schwelen... Wobei Stockholm nun nicht das ist, was mich an Schweden an erster Stelle reizen würde...


Mittwoch, 3. Juli

...Knoten...

..letztlich nahm ich mir für ein Draußen-Frühstück mal wieder etwas von meinem ZEIT-Stapel vom Küchensofa. Es war ein Teil einer Ausgabe vom letzten November und da gab es einen recht langen Artikel über mathematische Knotenprobleme und ihre Lösungen. Was 'die'..also die Mathematikbesessenen so alles behandeln...

Mitten in diesem Artikel war ein Knotenbild, was mir so gefiel, dass ich nicht umhin kam, es abzuphotographieren, damit ich es hier mit einfügen kann.

Ich hab diese Verschlingungen sehr interessiert beäugt und mich gefragt, wie lange die Bäcker dieser Bäckerei wohl geübt haben, bis sie ganz fluffig und ohne Mühe jeden Tag ihre Knoten'brezel'tüten füllen konnten.

PICT0906.JPG

Montag, 1. Juli

Zitierte Schlau-ig-keiten...

Eigentlich..also eigentlich...hab ich es ja nicht so mit Zitaten, sondern eher damit, selber mehr oder weniger gewichtig 'schlaues Zeug' zu denken. Aber, de vez en cuando, also ab und an kann ich dann den Schlauheiten anderer doch nicht widerstehen. Oder erliege doch ihrer Sprachgewandtheit, ihrem Sprachwitz, ihrer Originalität..

Letztlich entdeckte ich in meinem internetten Lieblingscafe auf dem 'Tisch' einer dort anwesenden Person ein Blatt mit einem Zitat von Albert Einstein, was mir seitdem, keine Ahnung warum, auf seltsame Weise nachschleicht. Dieses Zitat lasse ich jetzt mal hier.

"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Wie er wohl auf diesen Gedanken gekommen ist, der Herr Einstein, was ihn wohl darauf gebracht haben mag ??? Eine Beobachtung, ein Erlebnis.. was Eigenes, was Fremdes..?

(Und was, um alles in der Welt, täte ich, wenn es keine Punkte gäbe..die das selber weiter-denken implizierten... ? Von Konjunktiven rede ich lieber garnicht erst...!)


Sonntag, 30. Juni

Mathilda Ozelot...

..die Katze an meiner Seite, (im Schreibbuch 2012, beim Eintrag vom 22.Februar ist sie zu besichtigen), die ich wirklich liebe, hat eindeutig einen Knall! Ich verstehe nicht, wie eine einzige Katze dermaßen hysterisch, vom leisesten 'ich weiß nicht was' verschreckt und panisch sein kann...?!

Aber ansonst ist sie sehr nett und niedlich. ;-). Und mitunter auch seeeehr anschmiegsam...

Im Übrigen... weiß ich, dass schon wieder 11 wort- und bilderlose Tage vergangen sind. Dabei gäbe es einiges zu berichten (und zu be-Bilder-n!!)! Zum Beispiel von einem wunder-vollen Zirkusabend an einem zauberhaften Ort, nämlich in der "Roten Kugel" in Schweikvitz auf Rügen...oder von zwei Tagen in Sangerhausen im wunderschön blühenden und in unzähligen Nuancen duftenden Europa-Rosarium.

Aber wenn irgend jemand glaubt, ich fände mal Zeit und Ruhe, davon zu schreiben, oder davon, was mir bei meinen Fahrten über Land alles so in den Sinn kommt und wo ich immer wieder denke: "..das werde ich in meinem Schreibbuch lassen..."....

Naja, Fakt ist..ich finde derzeit kaum Zeit und Ruhe zum Schreiben. Schade ist das, denn mir geistert Einiges im Kopf herum..dideldum..

Vielleicht sollte ich weniger drüber sinnieren, über das, was ich eigentlich be-schreiben will, sondern es einfach schreiben...wie's mir in den Sinn kommt...

Und vielleicht finde ich ja doch noch Zeit und Ruhe vom oben erwähnten zu schreiben.

Mittwoch, 19. Juni

Erstaunliches...

..als ich gestern am Nachmittag nach dem Unterricht in Zingst kurz am Strand war, sah ich auf der Seebrücke etwas Erstaunliches, was es bei meinem letzten Strandsein dort (aber ich gebe zu, das ist auch schon paar Wochen her..ich glaube, es war zu der Zeit, als hierzulande noch wildes Schneetreiben war, mitten zum Frühlingsanfang..) noch nicht gab.. seltsam futuristisch anmutendend, aber der Form wegen durchaus faszinierend. Zumindest aus der Ferne.

PICT0872.JPG

Dienstag, 18. Juni

..Jagdflieger..Lärm-gewalt

..es geschieht nicht sehr oft. Aber ab und an doch, dass irgendwelche, weiß der Geier wo (aber sehr vermutlich in Laage, südlich von Rostock) stationierten Jagdflieger, Düsenflugzeuge..keine Ahnung, wie diese Höllenmaschinen korrekt bezeichnet werden, hier in bzw. über der Gegend ihre Übungsflüge absolvieren. Das ist ein solcher martialischer, höllischer Lärm, dass ich in mir drin jedes Mal ganz böse werde. Sie 'tun' mir ja weiter nichts, als dass es eben unglaublich laut ist, wenn sie hier rumdüsen, so dass man draußen einander kaum mehr verstehen kann, wenn man miteinander spricht, aber schon allein dieser Lärm ist so furchtbar, so schlimm und gewalt-tätig...dass in mir immer wieder ist: "Mögen diese Sch..teile in tausend Stückchen zerfallen und dieser Lärm, den sie verursachen, den jeweiligen Piloten bis in alle Ewigkeiten in den Ohren hallen !! "

Ich weiß, das ist absolut nicht nett. Und ganz klar ein Indiz dafür, dass Gewalt, die man(n)/frau aushalten muss und gegen die man(n)/frau sich nicht wehren kann, Leute, die im Grunde friedliche und konstruktive Wesen sind, durchaus böse machen kann.

Dienstag, 18. Juni

Vor 3 Wochen und 1nem Tag...und ein gewicht-iger Satz

...war es, dass ich das letzte Mal hier etwas schrieb. (Hände-überm-Kopf-zusammen-schlag-smilie!)

(Wobei ich mich grad mal wieder ganz ernsthaft frage, was für eine Verwahrlosung dieser Smilie-Gebrauch ist ? Irgendwie sind dieses Gesicherter-chen-dinger ja oft ganz niedlich, und ich muss gestehen, ich mag und benutze sie ganz gern. Es gibt ja auch wirklich 'hübsche'..aber..im Grunde ist das doch wie mit Karten lesen können/wollen und Navigastionsgeräten...)

Dass ich solang schon nichts mehr schrieb, ist den Realitäten des Lebens geschuldet..manchmal ist alles so dicht, dass einfach kein Raum bleibt für Be-schreibungen dessen, was war, was ich sah, erlebte, dachte, meinte... Dabei beginnen die Rosen zu blühen, und ich möchte meine Rosen-Seite hier gern weiter mit Bildern füllen. Es gibt Einiges, was mir in diesen vielen Tagen durch den Sinn ging, was ich hier schreiben wollte..aber dann...finde ich einfach keine Ruhe... :-(.

Schade..eigentlich. Und uneigentlich auch.

Aber ;-)..ich arbeite dran! Und gelobe Besserung :-).

Aber da war noch ein gewicht-iger Satz. Man hatte mir letztlich mal wieder ein vierwöchiges Probeabo für die ZEIT zukommen lassen. Ich schätze diese Zeitung, aber es zeigt sich jedes Mal, wenn ich versuche, sie regelmäßig zu lesen, wieder: Ich habe einfach keine Zeit für die ZEIT. :-(. Und so stapeln sich die Ausgaben wieder auf dem Küchensofa und ich 'arbeite ' sie dann frühstücksweise oder so ab. Gestern abend las ich in der Badewanne immerhin im Feuilletonteil der Ausgabe vom 29.Mai. Da befasste sich der große Artikel einer Seite mit den Filmfestspielen in Cannes und im kleineren Artikel daneben wurde eine Film namens "Die wilde Zeit" besprochen resp. beschrieben Da stand:

"Es sei denn, man wertet es als Botschaft, dass eine solche einfach nicht zu haben ist, weil die Dinge in bewegten Zeiten mehr noch als sonst verworren sind, das Gute Hand in Hand geht mit dem Abgründigen und das Erhabene mit dem Lächerlichen immerzu die Plätze wechselt."

Sinn und Sprache dieses Satzes blieben in mir hängen und klingen in mir nach....

Freitag, 14. Juni

Mein Bick...

..auf oder in die Welt... nach dem freitäglichen Weststrandgang..

PICT0865.JPG


Montag, 27. Mai

Heute....

... vor unglaublichen 28 langen Jahren begann meine Jungendliebe, die drei bunte, intensive Jahre währte. An solchen 'Daten' wirds mir manchmal ganz 'schwummerig'... übers Vergehen der Zeit...

Heute morgen, kurz nach halb sieben lag die Welt rings um den Hof im Mai-Morgen-Sonnen-Nebel, ich sah mein Pferd auf der Koppel kaum, als ich im Stall war.

Wie verwunschen schön war Blick Richtung Süden, zur Eiche:

27._5._mit_Nebel.JPG

..schon eine halbe Stunde später war der Zauber im Maiensonnenlicht zerstoben:

27.5._ohne_Nebel.JPG

Freitag, 24. Mai

Vormittagsritt und Sonnenglitzern auf dem Wasser

Heute vormittag waren wir das erste Mal länger unterwegs, mein Pferdchen und ich. Eine erste größere Runde und auf dem Heimweg hatten wir das erste gemeinsame Galoppvergnügen. So ein ruhiger, entspannter Galop ist immer ein bisschen wie der Himmel auf Erden. Dieses weiche, fließende Dahingleiten.... Und wieder dieses so ungewohnte, einfach gänzlich unaufgeregt-bleiben...

..gleich wieder daheim:

24.5._nach_dem_Galopp.JPG

Nachmittags, bei meinem Freitäglichen Strand'gang' beließ ich es diesmal dabei, einfach im Sand zu liegen und mich am Sonnenglitzern auf dem Wasser zu freuen:

24.5._sonnenglitzern.JPG

.. prüfte auf dem Rückweg noch die potentielle Badetauglichkeit des Wassers:

PICT0746.JPG

..und bedauerte diese Muschel:

PICT0757.JPG


Mittwoch 22. Mai

Lektüre...

Meine derzeitige 'immer mal Zwischendurch-Lektüre: Tania Blixen "Mottos meines Lebens" Betrachtungen aus drei Jahrzehnten

Ich selbst habe es ja nicht so mit Mottos..Motti.. und erst recht nicht mit Motten... Ich lese die Gedanken dieser Frau auch immer mit seltsam gemischten Gefühlen. Als ich dieser Tage in ihren Betrachtungen über 'Moderne Ehe' las, geschrieben 1923/24, als sie in Afrika war, knickte ich ein Eselsohr in die Seite, die folgendes beschrieb:

"Es verhält sich mit einer ehrwürdigen Institution oft so, dass das, was am längsten von ihr lebt, der Name ist, denn für viele Menschen hat der Name mehr Wirklichkeit als die Idee. Dass der Inhalt aufgezehrt ist, die Schale sich aber aufrecht erhalten kann, das ist bisweilen ein Zustand, der alle Teile zufireden stellt, und ein Vorschlag, sich des Namens zu entledigen, würde vielleicht aufrührerisch wirken zu einem Zeitpunkt, in dem der Gedanke und das Ding schon verwittert sind, wie Staub im Grabe. ... "

Anbei ein Blick auf diese drei Bäume auf der 'Höhe', an denen ich mich bildweise seit Beginn meines internetten Schreibbuches immer wieder freue:

22.5._morgens_kurz_vor_7.JPG


Sonntag, 19. Mai

Der 3 G- Tag

Die Farben des Tages: Grau, Grün, Gelb....

Samstag, 18. Mai

Fassungs-losigkeiten...

Seit 2 Wochen ist Gypsi nun bei uns. Dieses wunderbare neue Pferdchen..was mein Herz in 'NullkommaNichts' ;-) so erobert hat. Sie ist so liebenswürdig...wie Zaìd...obwohl sie ganz anders ist. Sie läuft überall umher wie Zaìd, kommt, wenn ich pfeife, so wie Zaíd.

Und sie läuft mir allermeist wie ein Hündchen hinterher...schön ist das. Das hat so etwas Weiches, Vertrautes.. (so wie überhaupt alle Tiere des Hofes über kurz oder lang dahin kommen, wo ich mich längere Zeit draußen aufhalte.)

Was mir aber ganz neu ist und woran ich mich direkt erstmal gewöhnen 'muss', dass mein Pferd so völlig unerschrocken und scheinbar durch nichts wirklich aus der Ruhe zu bringen ist.. sie IST einfach..unerschrocken, ruhig, gelassen... da....

Und immer wieder geht es mir so, wenn ich sie irgendwo auf dem Hof stehen/gehen sehe, oder abends, wenn ich ihr ihr Händchen 'Freizeit-Pellets' gegeben habe und ihr beim Fressen zusehe, wie sie da steht...im Stall, ihr Futter kaut, einfach da ist....dass ich genauso fassungs-los bin, dass da nun wieder ein Pferd einfach da ist...wie ich völlig fassungs-los war, als mein so heißgeliebter Pferdinand gestorben war. Nur dass die Fassungslosigkeit jetzt in die ganz entgegengesetzte Richtung geht.

Seit Zaìds Tod war der Hof hier irgendwie wie tot, auf seltsame Weise leb-los...dieses Pferd gehörte so sehr dazu.

Und jetzt...seit Gypsi da ist, ist 'es' wieder lebendig hier.

Und ich....

...bin glücklich...

...über sie und mit ihr...

18._5..JPG


Freitag, 17. Mai

Heute...

... konnte ich das erste Mal barfuss und kurzärmlig meinem freitäglichen Strandvergnügen frönen. Fussbad inklusive. Schön war das...!

im Sand:

17.5._.JPG

...übers Wasser (man beachte den Sonnenflecken ganz hinten am Horizont..nur um den ging es mir bei diesem Bild ! )

17.5._meerweise.JPG

Was mich in jedem Mai aufs Neue fasziniert.. die scheinabr unendliche Vielfalt von Grüntönen. Nun habe ich zwar eine kleine feine Kamera...aber ich habe immer das Gefühl, sie fängt das, was mich so berauscht, nicht wirklich ein...;-(. Aber...;-)...Ich versuche es dennoch immer wieder.

Einmal mit dem Grün hinterm Strand:

17._5._hinterm_Strand.JPG

Und was mich auch jedes Mal (und das ist mehrmals täglich ;-)...) fasziniert...der grüne 'Tunnel' unserer Strasse :

PICT0636.JPG

17.5._tunnelweise_heimw__rts.JPG

Donnerstag, 16. Mai

Augenblicke...

PICT0600.JPG

PICT0602.JPG

16.5._siesta.JPG

16.5. schaukel-blick_1.JPG

Montag, 13. Mai

Abends..

PICT0594.JPG

Freitag, 10. Mai

Amsel - iges

In den großen Weiden an unserem Teich singt immer eine Amsel bzw. ein Amslerich. Als wir die letzten Tage viel im Garten waren, hörte ich immer wieder zwischendurch einen Pfiff, der ganz genauso klingt wie der, mit dem ich immer nach meinem Pferdchen gepfiffen habe, wenn es am anderen Hofende war und mit dem ich jetzt auch Gypsi immer rufe. Anfangs war ich sehr irritiert, als ich diesen Pfiff hörte, weil ich dachte: "Wer ist denn da und pfeift hier ständig rum?" Bis mir klar wurde, dass das diese Amsel ist, die in ihr Geflöte und Tirilieren immer diesen Pfiff einbaut. ;-)

Heut abend, als ich noch mal in den Garten wollte, Gypsi in Betrachtung von Feld und Wald versunken:(Vormittags hatten wir unseren ersten Ausritt, drüben im Wald...schööööööön war's...)

PICT0578.JPG

Donnerstag, 9. Mai

Waldspaziergang, Nachmittagswetter und Abendhimmel

Heute vormittag habe ich den ersten Spaziergang mit Gypsi gemacht. Wir waren hinten auf der Wiese und im Wald.Die Stille, die Düfte vom Raps, von den blühenden Hecken, der Klang und die Grüntöne des Waldes... und mein neues, wunderbares, mich verzauberndes Pferdchen..was mir folgte, sich alles anschaute und beschnoberte...

PICT0562.JPG

PICT0565.JPG

PICT0566.JPG

Danach waren wir im Garten, bis wilde Wetter unser Tun für eine Weile unterbrachen..

PICT0567.JPG

..aber der späte Nachmittag und der Abend waren dann wieder sehr schön :-). Und..himmelwärts besehen..durchaus ein wenig spektakulär:

PICT0574.JPG

PICT0577.JPG

Mittwoch, 8. Mai

Schattenbaden, Nebelkrähe und Farbenspiel

Gestern hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas Zeit für ein Strandweilchen.

PICT0554.JPG

Es gibt ja die Sache mit dem 'Schattenboxen'.. ich entschied mich fürs Schatten-baden..

PICT0550.JPG PICT0549.JPG


Dann entdeckte ich eine Nebelkrähe, die sich am Strand verlustierte..

PICT0551.JPG

..und freute mich an den Farben vom Strandhafer, dem Grün der Bäume hinter der Düne und dem Blau des Himmels über Allem..

PICT0553_1.JPG

Dienstag, 7. Mai

'Ankommen'

Gypsi lebt sich ein in ihrem neuen Zuhause.:-) Sie läuft kaum mehr zum Zaun an die Stelle, wo sie herkam und hat sich die letzte Nacht das erste Mal auch hingelegt in ihrem Stall zum Schlafen. Sie erkundet alle Plätze hier auf dem Hof, läuft mir hinterher wie ein Hündchen, wenn ich draußen bin. (was ich derzeit natürlich sehr viel bin, um ihr den Umzug zu erleichtern) und kuschelt sich mitunter richtig an. Dann legt ihren Kopf auf meine Schulter und steht dann da und döst... schööön ist das. Und sie beeindruckt mich immer wieder mit ihrer unglaublichen Ruhe.

Heut hat sie zum ersten Mal das Haus 'ihrer Menschen' näher untersucht ;-) ..

PICT0538.JPG


Montag, 6. Mai

Montag-Morgen-Stilles-Glück

PICT0523.JPG

PICT0524.JPG

PICT0532.JPG

Sonntag, 5. Mai

PFERDCHEN-GLÜCK !!!!!

Am Sonntag vor genau einer Woche, um diese Zeit am Vormittag, wäre ich im Traum nicht darauf gekommen, dass mein und unser aller Wünschen für ein neues Pferdchen hier auf dem Hof sich so rasch und leicht und wunderbar erfüllen könnte... aber jetzt, seit gestern, ist Gypsi da..ein wunderbares neues Pferdchen und ganz und gar würdige Nachfolgerin für Zaìd...der sie ganz sicher zu uns 'geschickt' hat. Ich bin GLÜCKLICH.

... auf dem Weg, gleich zu Hause:

PICT0485.JPG

'ausgeladen' ..wobei 'ausgeladen' nicht das richtige Wort ist, denn Gypsi stieg im Grunde ganz alleine aus, ruhig und bedächtig - obwohl sie durch die Fahrt sichtlich gestresst war - Schritt für Schritt nach hinten, bis sie draußen war. Und dann tat sie auch nicht etwa einen erleichterten 'endlich draußen ! Sprung', sondern stand da und blickte sich aufmerksam um und dann führte ich sie 'hoch', zu ihrer Koppel und ihrem Stall:

PICT0488.JPG

..angekommen auf der für sie neuen Koppel an einem ganz unbekannten Ort...dementsprechend unruhig ist sie und läuft viel auf und ab im Trab..

PICT0496_1.JPG

... und immer wieder läuft sie eilig zum 'Durchgang', der nun zugehängt ist..in die Richtung, aus der wir sie hochgeführt haben:

PICT0507.JPG

PICT0505_1.JPG

Zum Abend habe ich meinen alten Marktstand bei ihr auf der Koppel aufgebaut, ein Bett hineingestellt und ihr die erste Nacht Gesellschaft geleistet. Mit der Zeit kam sie zur Ruhe und heute dann begann sie sich 'umzutun'....

PICT0513.JPG

Montag, 29. April

Lektüre

Meine Lektüre derzeit, in den kleinen Zwischendurchzeiten, die ich zum Lesen habe: Kurt Tucholsky : "Schloss Rheinsberg"..was mich immer wieder erfreut (schon allein deshalb, weil darin auch eine Claire vorkommt, die auch gern sprachlich herum albert..). Ich habe schon wieder einige Seiten mit Eselsohren versehen, weil ich so gern daraus zitieren möchte, weil mich die Sprache so vergnügt...

Zum anderen, weit entfernt von jener Leichtigkeit, die in Rheinsberg schwingt, lese ich von Tschingis Aitmatow: "Die Richtstatt".

Ich habe dieses Buch schon lange in meinem Regal stehen, habe es aber noch nie zu Ende gelesen. Dabei ist eines meiner Lieblingsbücher auch von Aitmatow: "Der Tag zieht den Jahrhundertweg". Ein wunderbares Buch! Aber offenbar habe ich dieses Buch mal irgendwann an irgendwen verliehen...ich finde es zu meinem großen Bedauern nicht mehr in meiner Büchersammlung. Nun also "Die Richtstatt". Aber ich habe noch keine Worte dafür...

Aufklärung

Mein Freund Claas, der gestern zu Besuch war, klärte mich, als ich ihm von meinen freitäglichen Strand-Rosen-Funden erzählte, über die immer wieder am Strand zu findenden Blumen auf; er kennt dieses Phänomen von Rügen, von der Ostküste Kap Arkonas. Da werden auch immer wieder Blumen an den Strand gespült, manchmal ganze Gebinde...

Sie stammen von Seebestattungen.

Da hätte ich ja auch mal selber drauf kommen können....... !


Sonntag, 26. April

Aus der Zeit gefallen...

Am Freitag, meinem Lieblingswochentag, sagten sehr plötzlich 3 meiner Klavierkinder wegen Krankheit den Unterricht ab und so hatte ich plötzlich den Rest des Nachmittges für mich. Zeit für einen Gang durch den Wald zu unserem Lieblingsweststrandstückchen.. Ganz und gar menschenleer waren Wald und Strand im Grau des Nachmittages..eine merkwürdige Stille...durchbrochen nur von vereinzelten Vogelrufen im Wald und dem sehr leisen 'Rauschen' klitzekleiner Wellen am Strand. Ich lief ein ganzes Stückchen, bis nach hinten zu unserem Badeplatz, saß und lag da eine längere Weile mit Blick aufs graue, leise klingende Wasser..ab und an regnete es leicht... und da begann es, dass der Tag, der Nachmittag aus der Zeit zu fallen schien.. ich kann's nicht anders beschreiben als so: aus der Zeit gefallen..

Sehr merkwürdig fühlte sich das an. Und ein wenig trostlos auch.

Manchmal, zumal um diese Jahreszeit mit den noch eher gedeckten Farben, wirkt dieser Wald auf mich wie eine ganz ferne Gegend..irgendwo im Süden...in Africa...

PICT0403.JPG

PICT0411.JPG

PICT0413.JPG

PICT0415.JPG

Mein Lieblings-übers-Wasser-Schauplatz von 'unten' besehen :

PICT0441.JPG

Und Rosen fand ich wieder am Strand..

PICT0440.JPG

PICT0443.JPG

..der roten Blüte, die da im Sand lag, konnte ich nicht widerstehen..;-)

PICT0446.JPG



Samstag, 27. April

Sprich...

Sprichworte...Sprichwörter..welches ist denn nun das richtige Wort für diese 'Dinger' ?

Wenn ich nichts zu tun hätte, würde ich mich mal einer Untesruchung widmen und dann vielleicht eins der allseits beliebten Lebensratgeberbücher verfassen..und zwar zum Thema: Sprichworte.

Welche Sprichwörter brauchbar, aufs Leben anwendbar sind und welche getrost mal aussortiert werden könnten, weil sie z.B pure Aufschneiderei sind. Heut morgen kam mir, keine Ahnung warum, der Spruch "Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann." in den Sinn.

Also ich kann dank langjähriger Übung recht leidlich mit einer Axt umgehen...würde mir aber nicht anmaßen zu behaupten, dass diese meine Fertigkeit einen Zimmermann ersetzen würde...leider.

Gestern nachmittag, als die Welt wie aus der Zeit gefallen war in Stille, Grau und Regengetröpfel, am Weststrand..an unserem Lieblingsstrandstück..

PICT0449_1.JPG

Freitag, 26. April

...derzeit....

..ist's mir nicht so nach Worten. Aber nach Augen-blicken ist's mir immer...

Gestern Mittag hatte ich mir ein wenig Zeit zu vertreiben...

PICT0396.JPG

PICT0397.JPG

PICT0399.JPG

PICT0400.JPG

Mittwoch, 24. April

Hühnerbraten mit Musik :-(

Seit geraumer Zeit haben die Hühner ihren Freigang zwecks Fuchs-fernhaltung ja mit Musik aus dem Radio, NDR Kultur übrigens.. Leider scheint sich der Fuchs inzwischen an klassische Musik inzwischen gewöhnt zu haben. (Ich sollte vielleicht zu Punk oder anderer Krach-Musik übergehen..?) Heute hat er sich Esmeralda (oder Lucretia..ich kann die beiden nicht auseinander halten, sie sehen sich so ähnlich) geholt und die zweite der beiden 'alten Damen' ziemlich böse am Rücken verletzt. Die anderen Hühner und der Hahn konnten sich durch Flucht (also Flug übers Hühnerhofgatter) retten...

Nun müssen sie wieder im Stall bleiben :-((((, die Armen, bei dem schönen Frühlingswetter..und bekommen nur abends, wenn wir im Garten arbeiten, unter Aufsicht etwas Freilauf...

Montag, 22. April

Petitesse-chen

Eierschecke und Natascha sind 'spät-auf-die-Stange-Hüpferinnen'. Wenn alle anderen, Hühnerchen samt Tonio Kröger-Hahn, schon im Stall sind, auf der Stange sitzen und sich Hühnerweise leise Gute Nacht Geschichten zugackern, laufen diese beiden Junghühnchen noch im Hühnerhof rum und picken hier und dort...eh sie sich dann endlich auch mal bequemen...

Sonntag, 21. April

Sonntagsaugenblicke...

..an denen ich mich freute...

PICT0374.JPG

PICT0375.JPG

PICT0376.JPG

PICT0377.JPG

PICT0386.JPG

Freitag, 19. April

Lieblingstag !

Der Freitag ist mein Lieblingswochentag. Ich weiß, das ist absolut nichts besonderes..so wird es einer Menge Leuten gehen, die unter der Woche arbeiten. Aber der Freitag ist nicht darum mein Lieblingswochentag, weil danach das Wochenende kommt, sondern weil meine Unterrichtstunden am Freitag so hübsch verteilt liegen, dass ich mir jeden Freitagnachmittag ein Weststrandspazierweilchen gönnen kann.

Es ist immer der gleiche Strand, immer die gleiche Ostsee..oder um es gewichtiger klingen zu lassen, immer das gleiche Meer ;-)...und doch ist es (ja, ja..logischerweise natürlich) immer anders, manchmal sogar innerhalb weniger Minuten anders (siehe 1. und 4. Bild)....aber immer erfreulich, ...schön, oft beglückend....

PICT0364.JPG

PICT0366.JPG

PICT0367.JPG

PICT0369.JPG

Donnerstag, 18. April

..seit einigen Tagen Wetter, welches das Wort 'Frühlingswetter verdient...milde Lüfte, Sonnenschein, Wärme.

Petitessen verschiedenster Art sind zu vermeldeden, kleiner und größere:

Heute warme Winde aus Westen, seit Samstag gibt es vier neue Hühnerchen auf dem Hof; 'legereife Junghennen':

"Natascha", ein schwarzes Hühnchen mit hübschen braunen Brustfederchen, der Sorte 'Legegeier', "Mascha"..ein in sehr eigenem Braun gesprenkeltes, eher schlankes Hühnchen der Sorte 'Italiener', "Eierschecke", ein helles, sehr furchtsames, hysterisches Sussex- Hühnchen und "Streuselkuchen", gewichtig daherkommend und ganz unfurchtsam, graudunkelweiß getupft, ein Sperberhuhn. Sie legen brav niedliche kleine Eier, die grad mal halb so groß sind, wie die der anderen Hühner.

Streuselkuchen, Eierschecke und Natascha

PICT0349.JPG

Masche und Streuselkuchen

PICT0357.JPG

Neulich las ich Stefan Heim, 'der König David Bericht'. ...seltsam angerührt und erstaunt, dass dieses Buch in der DDR erscheinen durfte; seit einigen Tagen Lew Tolstoi, 'Frühe Erzählungen'... tauche ein in untergegangene Welten und fühle mich zugleich ans Heute erinnert.

Sonntag, 14. April

Es wird...

..allmählich wieder farbig..in der Welt. :-)

PICT0330.JPG

und Hummel-brummelig..;-)

PICT0346.JPG

und da, wo sich neulich Schnee türmte, kann Mariechen jetzt wieder ihren Vormittagschlummer halten:

PICT0335.JPG


Montag, 8. April

Zwischen (den) - Welten

Es gab schon wieder einige Tage weder Worte noch Bilder. Dabei waren-sind sie alles andere, als wort- und bilderlos. Und ich habe auch ein paar Augen- und Schaukel-Blicke eingefangen... Aber unser Internet ist grad ein wenigseeeehr laaaaaangsam....und der neu eingerichtete Computer tut auch noch nicht so flink, wie er soll... . Jedenfalls ist da nicht so recht Raum für Worte und Bilder. Und so laaaaaaangsam macht das alles auch keinen Spaß. Man resp. frau hat ja schließlich auch noch was anderes zu tun..

Aber heut abend kamen mir zwei (Bilder) in den Sinn..die brauchen jetzt doch mal: Zeit und Raum.

Eines aus (m)einem anderen Leben (obwohl es(also mein Leben) das Gleiche ist...) und einer anderen Zeit:

P1080175.JPG

und eines.....

ja...

si,

qui,

yes,

da...

manchmal ist sowas ganz nützlich, so ein klares...vor allem immer ein ganz klares 'JA' für sich selbst !

lauter_ja_s.JPG

(Oster-) Sonntag, 31. März

Osterspaziergang

Morgens, kurz vor 6 Uhr (Winterzeit), bzw. 7 Uhr (Sommerzeit), Blickrichtung Süd und Ost

PICT0211.JPG

PICT0214.JPG

PICT0217.JPG

PICT0218.JPG

PICT0219.JPG

PICT0221.JPG

PICT0222.JPG

Abends, kurz vor 7 (Sommerzeit) Blickrichtung West. Ich hab noch nie so viele Rehe so dicht beieinander hier auf dem Feld gesehen.

PICT0224.JPG

Karfreitagabend, 29. März

Schloß Gripsholm

Gestern abend dacht ich aus unerfindlichen Gründen an Mariefred, dieses kleine Städtchen in Schweden, zu dem das Schloß Gripsholm gehört, hatte ein paar Bilder vor Augen (denen ich jetzt hier aus Gründen derzeit noch unerreichbaren Festplatteninhalts keine Photos folgen lassen kann)..erinnerte mich einiger Strassenzüge, des Schlosses, des Sees... und nahm darauf hin das schmale Bändchen aus meinem Bücherregal, in dem Tucholskys beide 'Schloss-Geschichten' stehen "Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm", schlug einfach irgendwo auf..ich glaube, ich wollte schauen, an welcher Stelle Tucholsky die Ferienwohnstatt beschrieb, und landete zunächst bei der Überfahrt des Geschichten- Paares von Dänemark nach Schweden und freute mich wieder sehr über die folgende Passage (da ich doch selber so gern des Genitivs gebrauche...;-)...)

"Hast du schwedischen Geldes?" fragte die Prinzessin träumerisch. Sie führte gern einen gebildeten Genitiv spazieren und war demzufolge sehr stolz darauf, immer 'Rats' zu wissen. "

...Jaaaa...die Sache mit dem Genitiv... die hat bei aller Bildung doch auch immer was Heiteres. Finde ich.. ;-)

Und dann, als ich weiter gelesen hatte, fand ich mich, mich meiner Gripsholm-Slot-Besichtigung vorletzten Sommer erinnernd, sehr einer Meinung mit Herrn Tuchcholsky:

"Aber am allerschönsten war das Theater. Sie hatten in der Burg ein kleines Theater - vielleicht damit sie sich während der Belagerungen nicht so langweilen mussten. "

Ja, dieses Theater hatte auch mich richtig verzaubert. Es war so schummerig beleuchtet, geheimnisvoll und märchenhaft in dem runden Turm, mit plüschigen Bänken im Rund, Säulen mit Gold, Bemalungen an den Wänden und den Decken und allerlei Bühnenbildern, die an den Rand geschoben waren, sowie zusammengerafften schweren Vorhängen, die über der Bühne hingen... Phototgraphieren war verboten. Leider. Und so kaufte ich eine Postkarte von diesem Theaterchen, aber sie gibt nicht ansatzweise den Zauber dieses kleinen märchenhaften Burg-Theaters wieder. Ich werde sie dennoch morgen mal einscannen oder abphotographieren und dann mit hier einsortieren.

Für heute abend gibt es wider das eintönige Weiß da draußen ein Bild von einer Mai-Grün-Glückseeligkeit:

12_05_14_17_34_18_D500_136.jpeg

(Kar-)Freitag, 29. März

Es ist...

nicht zu fassen...

....aber...

...es schneit...:-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((.

Ich möchte...BITTE !!!!..... solches Wetter:

P1010265.JPG

Das schaut doch entschieden hübscher aus, als dieses aufregend-anregend-belebende klinische Weiß...in weiß und grau..und weiß..und grau...


Gründonnerstag, 28. März

Gründonnerstags..

..-eier sollen Glück bringen. Erzählte meine Mama mal irgendwann vor Jahren, als wir unsere ersten Hühner hatten. Sie hatte das irgendwo gelesen oder gehört und seitdem wurde jedes Jahr ein Ei vom Gründonnerstag als Glücks-Ei fürs Jahr bis zum nächsten Gründonnerstag aufgehoben. Dieses Jahr wird es erstmal kein Gründonnerstagsglücksei geben, weil die Hühner, die den ganzen Winter, zwar unregelmäßig, aber immerhin doch beständig Eier gelegt haben, das Eierlegen nun komplett eingestellt haben..und zwar seit vor gut zwei Wochen dieses gräßliche Winter-im Frühling-Wetter begann.

Donnerstag, 28.März

..die letzten drei Tage...

Ich habe in den letzten drei,vier Tagen einige interessante 'Dinge' erlebt.

Es begann am Montag, als ich spontan, (weil mir der viele Staub auf meinen Büchern, der durchs Öfen heizen entsteht, einfach zu viel wurde) begann, die Bücher auf dem Regalbrett über meinem Werkstatt-Musiksalon-Sofa und die Bücher im Regal am Kopfende dieses Sofas komplett zu entstauben. Und da ich bei dieser Gelegenheit so ziemlich alle Bücher in der Hand hatte, sortierte ich sie auch gleich um und neu ein, denn es waren einige dazu gekommen, die ich einfach nur auf die Bücherreihen abgelegt hatte. Mitten drin in all diesen Büchern lagen einige meiner 'echten', handgeschriebenen Schreibbücher, die ich seit Jahren mit Worten fülle. Und beim Hantieren mit all diesem Druck- und Schreibwerk, als ich Bücher in der Hand hielt, die mich schon viele Jahre begleiten, mich an die Zeiten erinnerte, in denen ich sie las, in denen mir einige besonders wichtig waren... da war es mir, als käme ich von einer langen Reise zurück nach Hause, es war wie das Eintauchen in (m)eine, längere Zeit vergessene, Welt; ein Heimkommen in eine vergessene Geborgenheit.. Schön fühlte sich das an. Und als ich dieses Gefühl wahrnahm, dachte ich auch an dieses internette Schreibbuch hier, und an meine diversen internetten Unternehmungen, die ich so alltäglich tue. Das kam mir in dem Moment alles vergleichsweise 'unwirklich' vor...obwohl es ja wirklich ist..nur eben auf anderer Ebene.

Einen Tag später, am Dienstagnachmittag, geschah es, ohne dass es vorher irgendwelche Anzeichen gegeben hätte, dass die Festplatte meine Computers, der hier seit längerer Zeit unverrückbar fest in seinem Regalchen steht, ganz plötzlich von einem Moment auf den nächsten, den Geist aufgab.

Windows konnte nicht mehr gestartet werden, kein Internet mehr..abgeschnitten. ;-/. Fehler- und 'es geht nix mehr' Meldungen immer wieder... Und da spürte ich auf einmal sehr klar die doch eigene 'Wirklichkeit' dieser internetten Welt bzw. mein Verbundensein mit diversen Leuten über diese internette Welt... Abgesehen von ganz praktischen Details...

Das passte dann auf merkwürdige Weise ganz gut zu der Ttgs zuvor gemachten Erfahrung mit den 'hand-greif-lich-(bar)en' Büchern und Schreibheften, die mir so viel wirklicher vorkamen. (es ja irgendwie auch trotzdem sind.)

Diese Trennung von der internetten Welt lies sich noch ganz gut aushalten, zumal sie nur von kurzer Dauer war. Aber was mir wirklich zu schaffen macht: alles, was auf dieser nicht mehr funktionierenden Festplatte ist.. das ist .. zumindest im Moment: futsch, weg, hin...nicht erreichbar. :-((.

Das schmerz mich ziemlich, da ich, Frau Naiv-Sorglos, die ich mitunter bin :-/...nichts von all dem dort gesichert habe, keine Back-Ups, so gut wie nix (jedenfalls nix mit System hinterlegtes) irgendwo auf USB-Sticks gespeichert..nur ein paar Bilder...aber nicht die, die mir wirklich wichtig sind.

All meine vielen, gesammelten Photos der letzten Jahre, die ich so mag, in die ich beinahe täglich schaue, meine wichtigen Noten, von denen ich mir immer mal wieder was ausdrucke, meine Texte...alles erstmal unerreichbar. :-(((((

Mon Amour meint zwar, wir könnten das ziemlich sicher noch retten, er hat da so ein paar Tricks..aber das dauert noch ein Weilchen. Und jetzt vermisse ich erstmal schmerzlichst meine Photos von Frühling und Sommer...mit denen ich mich über diese derzeit so trostlose Zeit wenigstens bildweise ein wenig retten wollte. Ich wollte ja auch hier täglich ein schönes Frühlings- oder Sommerbild einstellen, solang es draußen noch so gräßlich schnee-ig und kalt ist..mitten im Frühling. (und es scheint so, als bliebe das noch eine ganze Weile weiter so..)

Aber ...einen kleinen Lichtblick, was meine Sehnsucht nach sommerlichen, farbenfrohen Bildern angeht: mein lieber Freund Siegbert, der in Sangerhausen lebt und um meine Rosenliebhaberei weiß, brachte mir bei seinem Besuch im letzten Sommer einen kleinen USB-Stick mit Rosenbildern mit, die er im Rosarium in Sangerhausen gemacht hatte. :-) Und von denen werde ich jetzt also zehren und hier immer mal eines einstellen. Leider sind meine Rosenkenntnisse nicht so umfangreich und gut, dass ich eine Rose auf Grund nur eines Bildes bestimmen könnte (auch wenn es mir vielleicht bei einigen gelänge), aber sei's drum: 'Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...und..allermeist schön... :-)

Und hier also die Rose des Tages:

P1070839_1.JPG


Dienstag, 26. März

So ganz...

..komme ich noch nicht umhin, die äußeren (wetterlichen) Gegebenheiten komplett unerwähnt zu lassen. Denn gestern abend zum Beispiel, als wir in einem Klamottenladen einen der regionalen Radiosender hörten, erzählten sie da grad über Unmengen von Schnee, die in der Ukraine und in Russland fallen und von Temperaturen, zu denen die hiesigen vergleichsweise mild sind.

Am Sonntagabend, kurz vorm Dämmern, als wir unterwegs waren, sahen wir hier auf einem der Felder ein paar Rehe, mitten im Schnee liegen...ich frage mich, warum die sich nicht wenigstens irgendwo im Gestrüpp ein geschütztes Plätzchen suchen??

Gestern abend und heute morgen hörte ich wieder die Kraniche aus dem Wald rufen ... Es fühlt sich irgendwie alles blöd an, mit diesem Winter im Frühling..ich möcht Winde aus Westen, mildere Lüfte...

Und freue mich auf solche Zeiten:

P1050730.JPG

Sonntag, 24. März

Petitessen-Einstellung...Wetters wegen

Also..heute gebe ich die vorläufig letzte Petiesse zum Wetter heraus:

Neuschnee am Morgen vor der Haustür. Seitdem Sonne und dickflockiger Schneefall im Wechsel. Temperatur am Küchenfensterthermometer: 4 Grad Celsius. (Das heisst, man kann getrost nochmal 2 Grad abziehen). Interessanterweise auch dann Schneefall, wenn die Sonne scheint.

In den vergangenen Wintern habe ich es in meinem internetten Schreibbuch so gehalten, dass ich keine Bilder von dem gemacht bzw. eingestellt habe, was ich sowieso nicht leiden kann: Frost und Schnee.

Dass ich es eine Woche lang jetzt doch getan habe, war mehr der Tatsache geschuldet, dass ich es sehr erstaunlich fand, was für Wetter 'die' uns zum Frühlingsanfang präsentieren.

Aber als ich vorhin bei wetter.de schaute...was die vorhergesagte Windrichtung angeht und sah, dass bis inklusive nächsten Sonntag (also Ostersonntag) Winde aus Ost und Nordost angesagt sind...wurde mir klar, dass meine Hoffnung, mit dem Mondphasenwechsel (also nach dem Vollmond) würde sich das Wetter ändern, wohl sehr vermutlich eine trügerische ist :-((...Denn so lang die Winde aus Osten kommen..mit sibirischer Kälte...wie soll da dieses ganze weiße Gelumpe tauen??!!

Und ich mag nicht mehr alle Tage von Neuschnee schreiben!! Schon garnicht im Frühling...

Wetter-Petitessen gibt es erst wieder, wenn es neues, milderes, freundlicheres Wetter gibt!

Solches zum Beispiel:

P1050347_1.JPG

P1050348_1.JPG

Heut morgen, als ich den Hühnern Futter gebracht hatte, ihnen ihr Hühnerhof- Türdl auf- und ihr Fuchs-Fernhalte-Radio angemacht hatte...(es gab grad eine schöne Kantate von Bach zu hören) hörte ich drüben aus dem westlichen Wald Kraniche rufen. Das klang so schön nach Frühling..... Was die wohl machen und wie die wohl was zum Fressen finden, in diesem mistigen hohen Schnee????

Samstag, 23. März

Abendliches und Morgentliches

Bedingt durch den 'Ausflug' vorletzte Nacht und von diesem dauernden Schneegestöber erschöpft und frustriert, ging ich gestern abend schon vor 8 zu Bett. Als ich lag, machten sich diese speziellen 'Voreinschlafgedanken' in meinem Kopf auf den Weg..

Da waren Wortgrüppchen, meist nur zwei Worte, manchmal nur eines, in immer der gleichen Reihenfolge; die waren so eigen und skurril, dass sie glatt ein äußerst schräges 'Gedicht' ergeben hätten. Darum dachte ich: "Mach Licht an und schreibe sie auf, du vergisst sie sonst!'. Aber ich war zu müde, um Licht anzumachen und etwas aufzuschreiben, drum beschloss ich, allerdings zweifelnd, ob das klappen würde (und der Zweifel sollte leider Recht behalten), sie mir ganz genau zu merken, um sie am nächsten Morgen aufzuschreiben. Ließ sie mir also, wie früher zu Schulzeiten beim Gedichte lernen, in ihrer Reihenfolge immer wieder durch den Kopf gehen, bemüht, sie mir einzuprägen...und als ich gut eineinhalb Studen später nochmal aufwachte, da wusste ich sie auch noch..

Aber heut morgen dann...waren sie fort..weg...

Was das Wetter angeht: Heute in der Frühe kurz nach 5, es dämmerte schon, kam der Schneepflug (der kommt nur hier raus, wenn es wirklich viel Schnee in Verbindung mit Wind gibt). Und als ich aufstand, kurz vor 8, schneite es...dicke, fette Flocken. Jetzt, mittags halb 1, scheint die Sonne und es ist kalt. Edwards Thermometer vermeldete minus 4 Grad, das am Küchenfenster knappest unter Null.

Ich leb ja schon ein Weilchen und ich habe es durchaus schon erlebt, dass es auch im März noch Schnee gibt, ich habe genau zum Frühlingsanfang 2001 36 Stunden Schneesturm erlebt...aber so eine beständige kalte Wetterlage wie im tiefsten Winter..habe ich noch nicht erlebt. Die Wettervorhersage für unsere Ecke sagt für die kommenden 8 Nächte folgende Temperaturen voraus: Samstag: - 6; Sonntag: -6; Montag: -7; Dienstag: -6; Mittwoche: -6; Donnerstag: -6 Freitag: -3; nächsten Samstag dann immerhin 0 .

Die Tageshöchsttemperaturen sollen heute bei -2 liegen, an den nächsten Tagen immerhin bei +1, Mittwoch und Freitag sogar +2 und Samstag sagenhafte +4. (Strand-Badewetter!)

Als ich vorhin hier mal ein wenig rumblätterte, zwischen den verschiedenen Seiten, stellte ich fest, dass es auf einigen Seiten (Musik und Rosen) Fehlstellen gibt (auch hier...ganz unten...). :-(((

Auf der Rosenseite habe ich die Fehlstellen wieder aufgefüllt und beschlossen, dem fehlenden Frühlingswetter mit all diesem blöden Schneegedöns draußen zumindest hier ein paar Rosen entgegenzusetzen. Heute war es 'Leda'..mit einigen schönen Bildern von ihrem Blühen in meinem Küchenfensterblumengarten.

Freitag, 22. März

Wetterkram und Tierbegegnungen

Nach sternenklarer Nacht begann der Tag sonnig. (Ich hätte nicht gedacht, dass 'sie' , also die Wettermacher, tatsächlich noch Sonne im 'Sortiment' haben...). Aber das hielt nur bis zum Mittag, danach gab es nur mehr Sonnen-momentchen im Wechsel mit ausreichend Schneegestöber.

Als ich miitags gegen eins in Zingst mal über den Deich schaute, um das Sonnenlicht auf den Schaumkrönchen der Wellen bildweise einzufangen, erwischte ich grad noch ein wenig Sonnenlscheingeschimmer drüben am Strand von Prerow und drei Minuten später war der Zingster Strand, genau wie am Dienstagnachmittag, schon wieder in dichtestes Flockengewirbel gehüllt.

PICT0183.JPG

PICT0190.JPG

Auf der Heimfahrt sahen wir kurz vor zu Hause einen Fuchs auf dem Feld in dichtem Schneetreiben in Richtung östlicher Wald laufen:

PICT0202.JPG

PICT0203.JPG

Als wir nächtens gegen 4 Uhr familienausflugshalber unterwegs waren, trafen wir auf der verschneiten Allee kurz vor Starkow ein schneeweißes Hermelinchen. Das war wirklich ganz gar ..weiß wie Schnee.. wuselte auf der Strasse umher...rannte, offenbar sehr irritiert vom Licht das Autoscheinwerfers, aufgeschreckt los, rasend schnell, also blieb ich stehen, schaltete alle Autolichter aus, wartete...nach eine Weile wieder Licht an..da saß das Tierchen 50 Meter weiter vorn wieder auf der Strasse, schreckte wieder auf, rannte wieder wie um sein Leben..immer auf der Strasse weiter..statt zwischen den Bäumen mal aufs Feld zu wechseln...

So ging das eine ganze Weile, Autolicht aus, warten, Autolicht wieder an.... aber irgendwann, kurz vorm Ort kriegte es doch die Kurve und verschwand...schneeweiß auf dem schneeweißen Feld. Vor Jahren fand ich hier im Küchenfensterblumengarten mal ein verletztes Hermelinchen, das war allerdings braun und nur Schwanzspitze war weiß. Ich weiß garnicht mehr, was mit ihm passiert ist... :-(


Donnerstag, 21. März

Ich möchte...

...ja niemanden langweilen....aber....(es folgt Wetter-Petitesse-chen Nr. 3)

Es schneit.... PICT0157.JPG

..und auch, wenn es auf dem Bild nicht soooo klar erkennbar ist..aber...es schneit...:-((

PICT0169.JPG

Mittwoche, 20. März

FRÜHLINGSANFANG !

Vor lauter Schnee komme ich nicht mal in Ruhe zum Verfassen einer Wetter-Petitesse..:-(

Jedenfalls..es schneit...schon den ganzen Tag lang. Es taut zwar irgendwie auch. Aber das minderte die Schneemengen nicht.

PICT0137_1.JPG

..und es ist Wetter zum Katzen tragen (30 cm Schneehöhe sind für knapp 20 cm Katzenhöhe zuviel)

PICT0133.JPG

Dienstag, 19. März

"Petitessen"

Gestern oder vorgestern, beim Plaudern mit meiner Mama, erzählte sie mir, dass Herr Syberberg, dessen Homepage sie gelegentlich besucht, um dort in seinen Bildern und Worten zu schauen, neuerdings Petitessen über den frisch gewählten Papst heraus gibt. Zum Beispiel dass selbiger Hölderlin deutsch zu zitieren vermag.

Hölderlin....

Nun ja...

Am meisten beeindruckte mich in dieser Erzählung noch das Wort 'Petitessen'. (und nicht, dass der Papst Hölderlin auf deutsch zu zitieren vermag!) Was heisst beeindruckt..es gefiel-gefällt mir. Ich hab es ja mit Wörten und ihren Klängen. Und dieses nun ist mal wieder eines, was mir sehr gefällt. Um selbst auch ein wenig angemessen damit spielen zu können, gebe ich ab sofort auch Petitessen heraus.

Petitessen lebens-nah...übers Wetter. ;-)

Die heutige vermeldet:

...es schneit....

...und schneit....

...und schneit.........

Morgens gegen 7...

PICT0053.JPG

PICT0054.JPG

..und vormittags gegen 9

PICT0060.JPG

PICT0063.JPG

und es schneit nachmittags gegen halb 3 am bodden vor der Meiningenbrücke:

PICT0075.JPG

und am Strand von Zingst, kurz nach 4:

PICT0094.JPG

PICT0089.JPG

und am frühen Abend auf der Fahrt nach Saal am Bodden entlang:

PICT0102.JPG

...aber der nächste Frühling kommt bestimmt...

...vielleicht...

...2014...

Montag, 18. März

Durchhalten!

Heute bekam ich von meiner Mama eine Mail, in der unter anderem folgender ermutigende Satz stand:

"Halte tapfer durch. Der nächste Frühling kommt bestimmt (vielleicht) 2014."

In diesem Sinne..versuche ich also mal tapfer durchzuhalten........

Auch wenn das eine Herausforderung der besonderen Art ist, angesichts grad wieder aufkommenden Schneesturmes....

Anbei einige Bilder von der heutigen Fahrt über Land nach Stralsund. 'Über Land' heisst bei mir: 'hinten rum'. Bodden-nah, über die Dörfer. Da war zwischen Buschenhagen und Günz über eine größere Fläche ein gut Teil des Ackers in der Luft..feiner brauner Lehm, der übers Feld, Strasse und Wiesen floss ...

PICT0045.JPG

PICT0046.JPG

PICT0047.JPG

PICT0049_2.JPG

PICT0050.JPG

PICT0051.JPG

Sonntag, 17. März

März...haben wir März...??!! Diesen Monat, in dem der Frühling anfängt???

Diese ewige kriechende elende Kälte, dieses ewig andauernde Wintergedöns mit Frost und Schnee und diesen eisigen sibirsichen Winden...dieses widerlich kalte Sch..wetter macht mich griesgrämig-missmutigst!

Sonntag, 17. März

"Ein Klavier in Paris"

Heute am späten Vormittag saß ich am Küchentisch, mit einem Glas Teee mit Zitrone und las im letzten Kapitel von diesem wunderbaren Buch. Draußen ist es kalt und es weht(e) heftiger Wind übers Feld, scheinbar mal wieder einer von der Sorte "Direkt-Import aus Sibirien", so lausekalt und östlich, wie er daher geweht kommt.

Ich schau kurz über das kahle Feld, diesen irgendwie trostlosen Winterausblick...um dann für ein kleines Weilchen wieder in den Worten über Klaviere zu versinken.. Traumklaviere.. Letztlich lasen wir ein Kapitel über eine Klaviermarke, von der ich, (ebensowenig, wie der Autor ,(der ein Instrument dieser Marke auf einem seiner Gänge durch Paris im Schaufenster eines Klavierladens entdeckte) noch nie etwas gehört hatte.

"Fazioli"

Und alles, was in diesem Kapitel über diese Klaviere, Flügel natürlich, also Grand Pianos, geschrieben wurde, machte uns so neugierig, dass wir das Internet bemühten und tatsächlich mühelos fündig wurden..überrascht vom Klang dieser Instrumente, der selbst mittels Pc- resp. Laptop-Lautsprecher wunderbar und beeindruckend ist in seiner Klarheit, Präzision, seinem Volumen. Mir kamen diese Klänge wie klares Gebirgsbachgeriesel vor, wenn dieser Vergleich natürlich nur hinkend sein kann, angesichts des Klang-Volumens.. Wir entdeckten unter anderem einen Klangvergleich zwischen einem Fazioli und einem Steinway Flügel, auf beiden wurde etwas von Brahms' 51 Übungen gespielt. Ich habe dieses Beispiel auf der Musikseite eingestellt..

Und geselle diesem heute noch eins von Schuberts Klavierstücken, ebenso auf einem Fazioli gespielt hinzu.

Und werde nun wohl lebenslang von einem Fazioli träumen...;-)... (denn ich werde sehr vermutlich nie zur Gruppe derer gehören, die sich eines dieser wunder-vollen Instrumente leisten könnten.. leider!)

Freitag, 15. März

Freitags-Morgen-Nebel- und Sonnenaugenblicke

PICT0021.JPG

PICT0023.JPG

PICT0027.JPG

PICT0028.JPG

PICT0031.JPG

Donnerstag, 14. März

Hasen, Schneehöhle, Himmel..

Offenbar scheint das ein Vormittagsprogramm zu sein, bei den Hasen auf dem südost--->westlichen Feld... Heute sahen wir sie wieder, zur selben Zeit, geschäftig angehoppelt kommen vom östlichen Wald, zügig übers Feld, bis zum Weg, diesen überquerend...dann lief der eine Richtung Eiche weiter und der andere hoppelte rumschnüffelnd auf dem westlichen Feld weiter, später kamen sie zurück, ebenso geschäftig...

Neuderdings gibt es ein weiteres Gebäude auf dem Hof, allerdings ein Kurzzeitgebäude..wobei, wenn es noch länger so lausekalt bleibt...? Jedenfalls haben meine Männer vor zwei Tagen eine Schneehöhle gebaut..

PICT0003.JPG

Die steht jetzt hier auf dem Hof, abends kann man drin sitzen, und bei Teelichterheizung und Teelichterlicht vorlesen. Es ist zwar wärmer als draußen da drinnen, aber immer noch soo kalt, dass mein Atem beim Vorlesen teilweise die Buchstaben hinter dem Atemnebel verschwinden lässt...

Abends kurz vor 6 auf dem Weg zum Unterricht ein einrucksvoller Sonnenuntergangshimmel überm westlichen Wald:

PICT0011.JPG

PICT0014.JPG

PICT0016.JPG

PICT0018.JPG

PICT0020.JPG


Mittwoch, 13. März

Was...

treibt wohl einen Hasen, der vormittags gegen 10, ziemlich zügig hoppelnd, das Feld von Ost nach West überquert, dann über die 'Strasse' resp. den Feldweg hoppelt, auf die andere Feldseite, dort weiter Richtung Eiche, um dann hinter der Süd-West-Hecke zu verschwinden...?

Geschäfte, Verabredungen...?

...ich muss an "Der Wind in Weiden" denken...

Morgens, bei meiner Fahrt über Land ist die welt mitunter ein solches Glitzerfunkelwerk im Licht der grad aufgegangenen Sonne, dass es wirklich beeindruckend ist. An den Ästen der Bäume, an Gräsern, an Zweigen von Büschen, auf den Schneeresten auf den Feldern glitzert und funkelt es wie auf einem gemalten Bild...aber ehrlich..ich würde auf diesen Glitzerfunkel-Anblick für milderes Frühlingswetter seeeeehr gern verzichten. Der Preis für dieses Wunderwerk sind nämlich lausig kalte Nächte...minus 13 grad..und das im März. Ich finde das schlichtweg unanständig !

Bildweise einfangen konnte ich das Glitzern nicht, da meine Kamera für zwei Tage streikte. :-(


Monatg, 11. März

Gestern und Heute

Gestern: Schnee und heftiger Sturm aus Nord....

Heute: immer noch hinreichender Wind aus Nord und Schnee....

PICT2206.JPG


Freitag, 8. März

Sammelwerk

Jetzt sind schon wieder fast 8 Tage vergangen..die Zeit läuft so ins Land...alle Tage gibt es tausend Tüddelkram und wichtige Dinge zu tun... Und für's Schreiben, Bilder-sammeln bleibt oft genug keine Zeit. Manchnmal gibt es auch so Schreib-Bloc-kaden (sollte es mir jetzt zu denken geben, dass in dem Wort Blockaden mein Nachname steckt???!!), obwohl mir durchaus allerlei durch-den-Sinn-gänge im Kopf sind, ganz zu schweigen von den Augen-Blicken..die mir fest-haltens-wert scheinen und dann doch mangels Kamera oder zu später Kamera oder auf Grund zu schnellen Vergehens....nicht fest-halt-bar sind...

Vor zwei Tagen war ich für einen Vormittagsplausch drüben-unten-nebenan bei meiner Mama. Unter anderem sprachen wir übers Bücher schreiben.

Die Arbeiten, die dazu gehören, was es an Mühen kostet, wie es aber auch das gesamte 'restliche' Tun und Leben beflügeln kann..

Dazu passend las sie mir aus aus Sten Nadolnys Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit ) etwas vor, nämlich die Passage, in der John Franklin sitzt und ein Buch über seine Reise schreiben möchte. Ihm schwebt ein Anzahl von mindestens 100 000 Worten (Sätzen?) vor und das scheint ihm zunächst einmal ein recht mühsam, fast unmöglich zu bewältigendes Unterfangen, er sinniert über die Schwierigkeiten, die für ihn damit einhergehen, mit dem Schreiben zu beginnen und schließlich ermutigt er sich selbst mittels des folgenden Satzes:

"...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.."

Dieser Satz gefiel mir und erheiterte mich zugleich..weil er etwas so unverdrossen Ermutigendes hat..dass es im Grunde doch garnicht so mühsam ist..weil ja eben schon fast ein Dutzend Wörter so gut wie fest stehen...

Was mich angeht..so habe ich mit diesen Schreibseiten ja weiter keinen 'wirklichen' Anspruch, als eben ab und an aufzuschreiben, was mir an Merk-würdig-keiten oder Gedanken mitunter so durch den Kopf geht, oft genug sind es ja nur (scheinbare) Unwichtigkeiten, Kleinigkeiten...oder eben irgendwelchen mehr oder wenigen schrägen Überlegungen. immer mal wieder Beobachtungen...und dennoch ist da in mir drin natürlich doch ein wenig mehr Anspruch...und wie dem (doch ein wenig mehr Anspruch) genügen??!!

vielleicht so: ;-) ----> "...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.." ?

Nur..hat(te) er, John Franklin im Buch, es im Vergleich zu mir leichter..er brauchte sich ja 'nur' zu erinnern und Erlebtes niederzuschreiben..

Zu berichten gäbe, nein gibt es..leider ohne irgendwelche Beweisphotos ..von vier (!) Seeadlern, die am Sonntag lauthals keckernd über den Hof flogen, erst zwei, dann drei in wildem Umeinanderflug Richtung östlicher Wald und dann, als ich auf der Bodentreppe saß, um ihnen zuzuschauen, entdeckte ich ganz weit hoch oben noch einen, der seine Kreise zog...

Gestern sahen wir auf der morgendlichen Fahrt über Land ein Rudel Hirsche ganz dicht neben unsere 'Strasse'. Ich hatte die Kamera sogar dabei, aber als ich sie soweit hatte..waren die Hirsche schon zu weit weg. Es irritierte sie begreiflicherweise, dass das Auto, was eben noch zügig angefahren kam, plötzlich offenbar stehen blieb.

Auf dem Hin- und dem Rückweg sah ich viele Kraniche auf den Mais-stoppeläckern vom letzten Jahr. Aber sie sind ja erst kurz hier und wenn ein Auto am Strassenrand stehen bleibt (weil die Fahrerin die vielen Kraniche photographieren möchte) fliegen sie auf...


Samstag, 2. März

Freitag, 1. März

Die Welt war sonnig und frühlingshaft gestern. Wunderbar passendes 'Terminwetter' gewissermaßen, wenn man den 1. März als Frühlingsbeginn betrachtet. (siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Morgens um 8 ein Termin in Prerow und nachmittags um 2 Unterricht in Prerow und später in Dierhagen. Für die Zeit zwischen Termin und Unterricht habe ich mir bei dem traumhaft schönen Wetter einen umfangreichen Weststrandgang gegönnt.

Anbei ein paar meiner eingefangenen Augen-blicke. Beginnend mit einer Impression von der Boddenseite..

bliesenrade_vormittags.JPG

Mein Blick gen Himmel, auf dem kleinen Weg hinter der Düne, kurz vor dem schönen Platz auf dem wir gern sitzen, um hinaus zu schauen..auf Strand und Meer..

PICT2105.JPG

Mein Blick in die Richtung in die ich wollte:

(gesehen von meinem Lieblingsplatz zwischen Wald und Strand, an dem ich gern sitze: 12_03_03_14_43_25_D500_290.jpg12_03_03_14_32_44_D500_277.jpg )

PICT2115_1.JPG

..am Strand entlang...mit Schatten-und Wellenspiel..

PICT2123.JPG

... und zwischendurch mit Waldausblick...

PICT2135.JPG

... hinaus auf unseren Sommer-Badestrandplatz. Der Pfahl mit den drum herum liegenden Hölzern ist eines der wenigen Sommerstrandbauwerke was Herbst und Winter überlebt hat.

Ich fand die langen Schatten der Bäume am Strand, die noch Mittags halb 12 bis fast zum Wasser reichten, so eindrücklich. Im Sommer sind die ja nicht zu sehen...es sei denn, man wäre schon seeehr in der Frühe dort. Und selbst dann..sähen sie ganz anders aus, da die Bäume dann ja belaubt sind und so ihre Schatten auch ganz anders ausschau(t)en... (wenn es keine Konjunktive gäääbe...;-)....)

PICT2138.JPG

..auf meinem Weg Richtung 'nach hinten' ... ist die Küstenlinie sanft geschwungen..ich mag diese beiden Bilder...mit diesem Bogen im Ufer..

PICT2142.JPGPICT2143.JPG

...und ziemlich weit 'hinten' kommt dann der Punkt bzw, die Stelle, wo man(n)/resp. frau entweder einen großen Sprung tun muss..(zumindest um diese Jahreszeit)

PICT2144.JPG




oder..sich dem Naturbrückenbau anvertrauen...

PICT2147.JPG

...auf meinem Rückweg kam ich an diesem ganz speziellen Wäldchen vorbei...

und schaute dann hinter mich in dieses Wäldchen hinein:

PICT2162.JPG

...und dann direkt vor mich...aufs Wasser..

PICT2163_1.JPG

und schaute nach rechts:

PICT2164.JPG

..und nach links...

PICT2165.JPG

..bevor ich wieder zurück ging....noch einen Sonnenmittagsschlummer auf dem Lieblings-sitz-und-aufs-Wasse-schau-Platz hielt...

Und etwas später zum Unterricht fuhr..


Mittwoch, 27. Februar abends

Gestern und Heute

Gestern am Nachmittag hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas übrige Zeit und nutzte sie für ein Spazierweilchen am Strand.Lausig kalt war es...so feuchter unter-alle-Sachen-durch-Jacke-und-Handschuhe-kriech-Wind wehte..zum Glück kam er mir auf dem Hinweg entgegen und war mir auf dem Rückweg im Rücken..

Grau war das Meer, grau der Himmel..

zingst_26._februar_1.JPG

..grau war der Sand.. (und unmittelbar am Wasser voller weißer Muschelpünktchen)..

zingst_strandgut.JPG

Die Muscheln waren vielfarbig..muschelweise vielfarbig...(es gab neben den hellen noch rosafarbene und schwarze und schwarzbraune Miesmuscheln und Miesmüschelchen-chen-chen...letztere teilweise fast orange.

Der Tang, die langen schmalen Gräser, war grün in Variationen und braun der gefiederte. Sogar einen Bernstein fand ich, orange und gelb und gar nicht mal soooo winzig..fast 1cm lang und ca. 6 mm breit.

Heut morgen, als ich die Hühner raus ließ, hörte ich von irgendwo her einen Amselmann sein erstes(?) Liedchen pfeifen, war erstaunt..dass schon im Februar einer zu hören ist, erinnerte mich, dass ich vor einigen Jahren am 26. Februar den ersten Storch auf der 'Dorfkoppel' stehen sah und freute mich über das Amsellied...und danach habe ich, durchs Amsellied frühlingsgestimmt, 'angeschaukelt'... :-).

Sonne gab es heut auch..und dadurch hatte der ganze Tag immer mal wieder etwas ganz leicht frühlingshaftes. Schön war das. Auch wenn es zum Abend dann doch wieder ziemlich frisch wurde. ;-/

Sonntag, 24. Februar

Ich glaube, es war am Dienstag dass es so sachten begann zu schneien, am Mittwoch, gab es dann richtig wilde Schneestürme, während derer ich das Vergnügen hatte, mit dem Auto unterwegs zu sein...

Und dann war der Schnee da...Und es war viel Schnee und alles war weiß. Was ich ja so gaaarnicht leiden kann und mag. Und obwohl es nie wirklich richtig doll kalt war, es dümpelte immer nur so um minus 2 oder 3 Grad herum, fühlte es sich durch die feuchte Luft und den scharfen Ost-Wind (vermutlich mal wieder direkt aus dem eisigen Sibirien) einfach nur lausig kalt und extrem ungemütlich an. Abgesehen von Freitag, der wunderschön sonnig war, wurde dieses Ekelwetter immer noch von 'stimmungsbeflügelndem' Grau untermalt.

Aber seit gestern taut es so ganz sachten...(allerdings verbunden mit extrem trübsinnig machendem Grau)..und heute, als ich morgens raus ging, um die Katzen zu füttern, fühlte es sich direkt mild und fast Frühlings-luftig an, ich hör(t)e auch einige Vögel Frühlings-tschilpen..:-)).

Ich finde dies ist hinreichend Grund, auf meiner Musikseite hier was Schönes einzustellen, was ich Anfang des Jahres mal entdeckt hatte.. Wenn mir dieses Muaikstück normalerweise irgendwo begegnet, im Radio z. B. hab ich wenig Freude dran, es kommt mir immer so pompös und aufgeblasen daher..

Aber diese Musik in dieser Variante darzubieten...da empfinde ich sie im Hören und Sehen als sehr vergnüglich im besten Wortsinne.

Also..liebe Leserin, lieber Leser, für den Ohrenschmaus bitte zweimal zur Musikseite umblättern..!

Samstag, 23. Februar

Ich kann Winter nicht leiden.... !!!!

Die geradezu überirdische 'Schönheit' ;-// von Schnee am späten Nachmittag kurz vor der Dämmerung...

PICT2076.JPG

Von beinahe ebenso überwältigender 'Schönheit' ..der winterliche Blick auf meine Schaukel...

PICT2079.JPG

Und da mir soviel weiss und grau und dunkel zu fad ist, stelle ich zuletzt noch ein November-Farb-Bild dazu..:-)

PICT1624.JPG

Montag, 11. Februar morgens, - 10 ° C

Die 'Freuden' des Winters und Schaukelblick

Ich hasse es, wenn es so kalt ist, dass ich an allem, was ich anfasse und was metallisch ist, (wie z.B. Riegel von Pferde- und Hühnerstalltüren u.ä.), kleben bleibe, bloss, weil ich nicht GANZ trockene Hände habe.

Es gab lang schon keinen Schaukelblick mehr..Schaukeleien um diese Jahreszeit sind eher selten. Gestern entdeckte ich im Vorbeifahren, als ich heim kam, einen Eiszapfen, an der vorderen linken Ecke meiner Schaukel.

PICT2056_1.JPG


Freitag, 8. Februar, abends spät

Überraschende Entdeckung

Der 8. Februar scheint zu einem Entdeckungstag für wirklich ganz und gar unerwartete Dinge, Angelegenheiten zu werden..

Als ich bei meinem heutigen Weststrandgang über die Düne ging und auf den schmalen Strand schaute, traute ich im ersten Augenblick meinem Augen-Blick nicht.

Denn da stand..

...am Strand...

...aufgeblüht und im Februar-Schneegriesel-Nachmittags-Grau dunkelrot 'leuchtend' , ganz nah am Wasser..eine aufgeblühte Rose.

Irgendjemand hatte sie dort in den Sand gesteckt.

Wer das wohl tat ?

Und warum?

Und wann?

Einerlei..

Für mich war es ersteinmal nur ....

Überraschend und schööön...dieser Anblick.

Und in diesem Überraschenden, so gänzlich Unerwartetem, beglückend...

Später, nach dem Unterricht, auf der Fahrt nach Hause kamen mir dann allerlei Rosen-be-Denk-lichkeiten in den Sinn...

PICT2027.JPG

PICT2028.JPG

PICT2029.JPG

PICT2033.JPG

PICT2039.JPG

PICT2040.JPG

Und ich... die mit dem Hang zu eher merkwürdigen Gedankengängen und Überlegungen...frage mich, wie es dieser Rose da wohl geht..?

So aufgeblüht in der Kälte, im Sand steckend, immer wieder von salzigem Ostseewasser umspült.. jetzt, im Dunklen..

Und morgen früh wird es immer noch kalt sein und die Wellen werden sie weiter umspülen, nass, kalt, salzig...

Sie hat sich von Ihrem Rose-Sein sicher ganz was anderes erwartet...

:-(

Hätte ich sie mitnehmen und ihr einen Platz in einer Vase oder einer Flasche auf dem Küchentisch geben sollen ? .. mit Blick in den verschneitenGarten, hinaus aufs Feld und rüber zum Wald ?

Freitag, 8. Februar, vormittags

Erinnern

Gerade eben sah ich mir Bilder an, von mir, auf meinem Pferdchen...wie ich den Weg vor unserem Haus Richtung Eiche reite..ein Sommerbild...und da war plötzlich ganz präsent, wie es sich immer anfühlte...'da oben' auf meinem Pferdchen, wie der Bilck ein ganz anderer war, der Rhythmus der Schritte....die Gemächlichkeit eine ganz andere oder das Tempo ein ganz anderes...

P1030054.JPG

Ich vermisse es so..das Zusammensein mit Zaíd, auf welcher Ebene auch immer.

Auch heut morgen, als ich im Pferdestall war und dort den Stecker fürs Hühner-Radio einsteckte (zwecks Fuchsfernhaltung) und an Zaìds 'Zimmer' vorbei ging... da hängt noch immer die Decke, auf der Stange vorm Nordfenster, von jenem Samstag und macht so einen Schatten und jedes Mal, wenn ich dort vorbei gehe und diesen Schatten wahrnehme, erliege ich für Momente der Illlusion es sei so wie immer, Zaìd stünde da....und würde gleich, wie immer leise brummelnd wiehern, wenn ich in den Stall komme...

Um dann wie jedes Mal seit kanpp 8 Wochen wieder diese Trauer zu spüren... dieses es nicht fassen können, es nicht glauben können...weil es doch noch so weit weg von 'dran' war....

Donnerstag, 7. Februar

Vormittagsbilder und Zusammenhangsfrage

Als ich heut am frühen Vormittag aus Barth zurück kam, sah ich diesen Vogel da sitzen..ganz oben...auf einem der toten Eichenäste.

PICT2025_1.JPG

Und zog ihn mir dann bildweise noch ein wenig heran. Konnte aber nicht erkennen, wer genau das war.

PICT2022.JPG

Am Nachmittag, bevor ich zum Unterricht losfuhr und meine Sachen im Häuschen zusammen suchte, sah ich die Kamera auf dem Schreibtisch liegen und erwog kurz, sie einzupacken. Befand dann aber, dass eh kein 'Wetter und Licht' seien und fuhr also ohne los.

Und dann war es wieder wie schon so oft:

Es scheint da jeweils einen Zusammenhang zu geben zwischen zum einen dem Tatbestand, dass ich beschließe, die Kamera 'heute' nicht mitzunehmen, eben, weil kein 'Wetter und kein Licht'...und sie dann also daheim lasse und zum anderen der dann jeweils eintretenden Tatsache, dass genau dann, wenn ich unterwegs bin, ohne Kamera, es plötzlich die unglaublichsten, wunderbarsten, märchenhaftesten, zauberhaftesten usw. usf. Himmel, Farben, Wettergeschehnisse gibt. Die ich dann anstaunen, bewundern kann..

...und mir wortweise merken muss..was ich so gern augen-blick-lich einfangen möchte.

Ich sollte dem Gedankengang. "..eh kein Wetter und/oder Licht" künftig besser mit tätigem Widerspruch begegnen.

Heute, als ich dann unterwegs war, auf den Landwegen zur B105 gab es ein wildes Schneegestöber in ganz eigenem, un-be-schreib-lichen Licht, was sehr schnell Felder, Wiesen und Bäume einhüllte...aber auf seltene Weise...denn unter dem Schnee schimmerte immer noch die eigentliche Farbe des 'Darunteren' durch und das sah für meine Augen und mein Empfinden zwar nicht schön, aber immerhin beeindruckend aus. Schade, dass ich es nicht bildweise einfangen konnte..meine Worte dafür kommen mir sehr unzureichend vor.

Mittwoch, 6. Februar

Heute früh, bei der allmorgendlichen Fahrt über Land war die Welt noch in Ordnung.

Jetzt ist sie komplett weiß und grau...und es windet....

Dienstag, 5. Februar

"Ein Klavier in Paris"

..heisst ein wunderbares Buch, was mon amour mir neulich mitgebracht hat. Geschrieben hat es T.E. Carhart und es geht darin vor allem um die Liebe zu Klavieren, Flügeln und ich glaube um so ziemlich Alles, was mit Klavieren und Flügeln zu tun hat. Seit vorgestern lese ich in diesem Buch und finde mich ganz überrascht auf seltsame Weise darin selber wieder.. mit meinem ganz persönlichen Verhältnis zu diesen Instrumenten, meiner Liebe, meinem Wissen-Wollen, meinen Sehnsüchten, Wünschen...

Gestern las ich einen Satz darin, der mir be-merkens-wert erschien. Er bezog sich auf den Klavierbaumeister Luc, der sich in einen alten Rosenholz-Steinway Flügel verliebt hatte, der in seine Werkstatt zur Restauration kam und den er gern behalten hätte, für sich selbst. Aber der Platz in seiner kleinen Pariser Wohnung reichte beim besten Willen nicht dafür aus. Dieses Instrument irgendwann an einen Kunden abgeben zu müssen, war ihm eine schwierige Vorstellung. Aber schließlich fand sich doch einer, wo das Loslassen leicht ging.

"..den hat ein Jazzmusiker bekommen. Der kam letzte Woche herein und hat sich beim ersten Ton, den er auf ihm gespielt hat, in ihn verliebt. Ich bin sehr glücklich, dass er an den gegangen ist."

Der Erzähler sinnierte diesem Ereignis nach und formulierte dann diesen Satz, der mir so gefiel, bzw. mir eben be-MERKENS-WERT schien..um ihm nach-zu-sinnen:

" Ich hatte nicht die 'suite' - wie die Franzosen sagen - mitbedacht: die Angleichung eines Vorhabens an die gegebenen Umstände und die laufenden Ereignisse, die dem Leben das Gepräge von Bitterkeit und zugleich auch Sinnhaftigkeit geben."

Was mich angeht..ich werd dieser Angelegenheit...der 'suite'... mal ein wenig nach-sinnen.

Und letztlich hatte ich mich verliebt: Försterflügel bei Ebay

Freitag, 1. Februar

Muscheln...

Heute nachmittag zwischen zwei Unterrichtstunden auf meiner Fahrt über den Darss und das Fischland war ich ein kleines kurzes Spazierweilchen am Weststrand und stellte bei meinen Laufen am Wasser fest, dass ausgesprochen viele gleich große bzw. eher gleich kleine Miesmuscheln am Strand lagen..

Immer so in größeren Ansammlungen.

Muscheln gibt es ja immer am Strand, bei jedem Wetter, die sind einfach immer da...kleine, große, weise, schwarze, rosafarbene...alle möglichen Sorten. Im Sommer haben wir welche am Weststrand entdeckt, die ich zuvor noch nie hier irgendwo an einem Strand gesehen habe. (muss direkt mal schauen, ob ich irgendwo ein Foto davon habe) weiße, mit recht fester, dicker, glatter Schale.

Aber soviele...in der selben bzw. in sehr ähnlicher Größe bzw. eben Kleine...dass ich dachte, "ob die Muscheln im Herbst irgendwie Kinder gekriegt haben??!!" Es waren zwar auch alle möglichen anderen Muscheln dabei..aber die Häufung der gleich-großen-kleinen war sehr deutlich.

PICT1998.JPG

PICT2000.JPG

Jedenfalls wurde mir bei dieser Entdeckung und meiner Frage bewusst, dass ich keine Ahnung habe (und alle die ich bisher fragte, hatten es auch nicht) wie Muscheln sich eigentlich vermehren.

Schlau wurde ich hier: ­

http://weichtiere.at/Muscheln/index.html?/Muscheln/miesmuschel.html

http://www.muschelfischer.de/oeko_biologie.htm

Als ich zurück zum Parkplatz ging und nochmal übern Deich schaute, diesen Blick (es ist übrigens dieses Stück Strand, an dem wir das neue Jahr empfingen) bildweise einzufangen, da erwischte ich da Licht des Prerower Leuchtturmes mit. :-)

PICT2003_1.JPG

Donnerstag, 31. Januar

Donnerstagsnachmittagsblicke

...diese Ziegelwand vom Haus gegenüber zum Beispiel.

PICT1987.JPG

...en detaile

PICT1991_1.JPG

Gestern abend und heut Nacht fegte wilder, heftigster Sturm übers Land. Gestern, am späten Abend gab es sogar Gewitter. Und heut in der Frühe, meine erste Fahrt über Land, war ein einziges Slalomfahren, weil allenthalben Äste auf den kleinen Strassen lagen. (und natürlich immer noch liegen, das heißt, ich werde noch eine Weile Gelegenheit haben, mich im Slalomfahren zu üben. Und wer weiß, wofür ich das 'dermaleinst' noch brauchen kann...)

Ich war erstaunt, dass es keinen Baum umgeweht hatte, denn der Wind war wirklich enorm. Er weht auch jetzt noch...nicht mehr stürmischst. Aber...;-)..hinlänglich..und ausreichend heftig.

Wir sollten am Wochenende mal nach Bernsteinen schauen...

Mittwoch, 30. Januar

Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagsnachmittagsblick

Dies ist mein "Dienstags-, Mittwochs- und - Donnerstagsnachmittags-Klavierlehrerin-neben-dem-Klavier-sitz-ausblick".

Mitunter kann der geradezu spektakulär sein in den verschieden Lichtern und Farben von Sonne, Wolken, Himmel...auf den verschiedenen Hauswänden und in den Hauswinkeln..

Heut war es es nicht. :-(

Aber heute hatte ich endlich mal meine kleine, feine, sehr gemochte Kamera dabei. ;-).

Und habe ihn gewissermaßen mal zur Probe eingefangen. (Damit künftig die 'Spektakuläritäten' besser auffallen..)

PICT1982.JPG Dieses Bild ist leider....v e r s c h w u n d e n ...ich muss es also gelegentlich nochmals einfangen und dann nachreichen.

Dienstag, 29. Januar

Eis-Vergnügen

PICT1972_1.JPG Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Freundin von Winter und seinen sämtlichen Begleiterscheinungen bin.

Denen, die mich nicht kennen, .. ich weiß ;-), das ist die weitaus überwiegende Mehrzahl... sei dies hiermit kundgetan.


Trotz meiner Winter-abneigung hatte ich vorgestern, am Sonntag, tatsächlich mal ein echtes Winter- Wind - Eis - und Schneevergnügen.

Ich war nachmittags nach Rügen gefahren, um meinen freundlichen Freund C. in Bergen zu besuchen. Es war nach etlichen lausekalten, frostigen Wintertagen der erste Tag mit Temperaturen leicht über Null. Dennoch gab es heftiges Schneetreiben und Eis in Schlittschuhlaufqualität. So machten wir uns, wie Tags zuvor besprochen, trotz Schneetreibens also auf den Weg zu einem gefrorenen Gewässer gleich neben der Stadt.

PICT1978_1.JPG

PICT1980_1.JPG Ziemlich vorn standen lauter tote Weidenbüsche mitten im Eis, in denen vereinzelt Kormorannester eingeflochten waren. Dahinter ersteckte sich das Eis über eine große Fläche, auf der nur ein einziger Mensch zu sehen war, der gerade zum Ufer kam, als wir dabei waren, unsere Schlittschuhe anzuziehen. Lustig und freundlich sah er aus..mit weiten Pluderhosen, deren eines Bein irgendwie grau (kariert?) war, das andere leuchtend rot. (und in dieser Bekleidung nicht unbedingt wie die 'Eingeborener' daher kam..)

Der ging also wieder an Land und wir hinaus aufs Eis.

Im Uferbereich und nahe der Weidenbüsche war das Eis recht riffelig und rauh.

Aber hinter den Weiden dann ganz glatt. Dunkel und von hellen Mustern durchzogen.

PICT1977.JPG

Wir hatten den ziemlich heftigen Wind im Rücken und als wir weit genug draußen waren, trieb er uns voran, ohne dass wir einen Schritt tun mussten. Mein langer Rock und C.'s Jacke erwiesen sich als sehr hilfreiche Segel, so dass wir dann sehr rasch ans andere, anfangs so weit entfernte Ufer kamen.Da es schon dunkel wurde, machtren wir uns auf den Rückweg. Der war dann natürlich, gegen den Wind und das heftige Schneetreiben, nicht ganz so komfortabel.

Und ich Sommerfrau kam als ganz und gar weiß beschneite Eis-Schnee-Seefrau Eisbeglückt am Auto an.

Zurück in der warmen Stube gab es dann heißen Sanddorn-Grog. ;-) Und danach ein überaus vorzügliches Mahl.. ;-)). Dankeschööön!!!

Freitag 25. Januar

Ansichts-sache Draufsichts-sache

Die Worte "in Bälde" sehen - so geschrieben besehen - seltsam aus.

Irgendwie so eigen-artig proportionslos.

PICT1883.JPGAnbei eine bildweise Idee zu 'Claires Kadenzen'..

Die war entstanden, als wir dieser Tage über ein Logo für 'Claires Kadenzen' nachdachten.


Dienstag. 22.Januar

Waldiges und Fuchsiges

Am Samstag, es war eine Sonnenscheinsamstag :-), waren wir am frühen Nachmittag im Wald. Kalt und schnee - ig - frostig war es. Wir liefen zum Fuchsberg, dann ein Stück den Weg weiter, Richtung Chaussee und bogen dann rechts auf einen "Weg" in den Wald hinein. Es war derselbe Weg, den ich schon einmal im vorletzten Herbst mit meinem Pferdchen versucht hatte und doch einige Sorge hatte, nachdem wir ein Stück dieses Weges zurückgelegt hatten, ob wir resp. mein Pferdchen da wieder heil raus käme(n)..

Wir, Pferdchen und ich kamen heil hinaus, weil mein Zauberpferdchen äußerst bedachtsam und vorsichtig ein Bein nach dem anderen setzte zwischen tiefen Furchen, wild kreuz und quer liegenden Ästen, Stämmen, Baumstümpfen...

Und wir, mon amour und ich, kraxelten über den von schweren Maschinen zerfurchten Weg.. teilweise in der Mitte, teilweise links und rechts davon mitten durch den Wald.

Dort entdeckte ich plötzlich, mitten in all dem Schnee und den zugefrorenen Wassernn dieses dunkel, rieselnde Gewässerchen. Und wie ich es da so dunkel in dem Weißen, Eisigen, Winterlichen ringsum rieseln sah...

PICT1842.JPG

...erinnerte ich mich eines ähnlichen Bildes von dunkel rieselndem Wasser...allerdings zwischen grünen Moosen..im schwedischen Wald:

P1120528.JPG


Dienstag, 3. September
...Herbst

Es macht den Anschein, als wolle es, pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn, tatsächlich Herbst werden. Am Sonntagmorgen saßen wir in Berlin bei grad noch und bald wieder Sonne am Schlachtensee zum Frühstück in noch fast milden Lüften. Schöön war das...

PICT1419.JPG

Zurück im Norden gab es Sturm und wilde Regenschauer bei lausigen 14 Grad. Blöd war das! Gestern regnete es den ganzen Tag. Heute am Morgen und zum Abend unentwegt und heftig; so feiner aber unangenehm stetiger Sprühnebelregen... irgendwie deprimabel machendes Wetter, obwohl es immerhin wieder ein wenig wärmlicher als noch am Sonntag ist. Ich hätte soooo gern noch ein wenig freundliche Spätsommerwärme und Badewetter... Laut Wettervorhersage schaut das für die nächsten acht Tage sogar recht verheissungsvoll aus.

Aaaaber: "Erstmal haben und damit weg sein!" ;-)


Freitag, 23. August

Und Spinnen...

..von denen manche ihre Netze immer wieder genau in die Tür vom Pferdestall oder Werkzeugschuppen spinnen.... So dass ich, wenn ich geschäftig und schnell (weil ja immer, wenn ich eins tue, noch ungefähr 3782 anderes Zeug anliegt, was dann auch gleich gemacht werden will-muss..) durch eben diese Türen muss, ich ihnen ins Netz laufe...

Läschtig ist das !

Donnerstag, 22. August

Fliegen...

... .......... ....... .... ............ ............... ... ................................. ............, .......... .... .......................... .

.... !


Mittwoch, 21. August

Der Mond...

Gestern abend, als wir auf der Bodentreppe saßen, zogen hüsche Weierschlölkchen - Schleierwölkchen immer am Mond vorbei, ohne dass er dadurch weniger hell geworden wäre. Er bekam nur immer mal neue 'Muster' dazu. Leider war ich nicht 'still-haltig' genug beim Photographieren, so dass die Bilder alle ein wenig verwackelt sind. Und die Kamera fing auch die 'Schleierwolken-Muster' auf dem Mond nicht mit ein, aber doch immerhin genug vom Mond-Licht-Wolken-Dunkel-Spiel.

PICT1364.JPG

PICT1366.JPG

PICT1368.JPG

PICT1369.JPG

Und der Mond heute abend hinter den Erlen auf der Koppel, als ich ein bisschen mit Blende und Belichtung an meiner kleinen feine Konica Minolta rumspielte..

Eigentlich war es noch fast hell, dunkelblauer Himmel, die Erlen waren noch gut als grüne Bäume zu erkennen und der Mond schien in einem sanften Gelborange vom Himmel...

PICT1372.JPG

PICT1373.JPG

Sonntag, 18. August, abends

Immer wieder...

..gibt es Tage, so wie heute, an denen ich es völlig vergesse, mir die Haare zu kämmen. Jedenfalls mitunter an solchen, wo ich den Hof nicht 'ernsthaft'verlasse. Manchmal merke ich es abends dann doch noch, weil ich ja lieber gekämmt zu Bett gehe. (Damit wirre Träume sich in wirren Haaren nicht eingeladen fühlen..;-)...).

Und wenn ich das so schreibe..wie ich so manche andere scheinbare oder tatsächliche 'Belanglosigkeit' meines Lebens be-schreibe..erinnere ich mich wieder, wie ich vor einigen Tagen bei einer meiner Fahrten über Land daran dachte, dass ich tags zuvor hier die Entdeckung eines Spachtels am Grund des Fliesenklebereimers als kleine Alltagsfreude vermerkt hatte. (Dieser Fliesenklebereimer wurde übrigens noch einen Tag zuvor zu sehr, sehr, seeehr später nächtlicher Stunde zwecks Reinigung am nächsten Morgen (wo der Spachtel dann wiedergfunden wurde..) mit Wasser gefüllt; nicht dass irgend jemand denkt wir wären soo blöd und würden Spachtel im Fliesenkleber versenken...!) Und weiter dann dachte ich an einen Freund, der auch seine internetten Schreibseiten hat und mit Gedanken, Bildern, Worten füllt...lauter 'echte, wichtige' Dinge und Angelegenheiten...ernsthaft und be-denkens-wert...

Wie verschieden Leute sind, schreiben.

Ich so oft über all die sogenannten 'Kleinigkeiten' und 'Belanglsoigkeiten', die mir alltäglich so begegnen...

Andere über lauter Schwergewichtiges...Sinn-reiches...

Wobei die scheinbaren Kleinig- und Belanglosigkeiten natürlich ja auch sinn-reich sein können..weil sie immerhin ja meine Sinne beschäftigen..

Aber : "Sie wissen, schon, was ich meine?!"

Sonntag, 18. August, 01:57 Uhr


Glück...

..nachts..zwischen halb Eins und dreiviertel Zwei ganz 'hemmungslos' (..und dabei sicher sein können, dass niemand sich durch mein nächtliches Spiel in irgendeiner Weise gestört fühlt...) piano und forte...Schubert üben : Sonate in C-dur Opus posth. 143, D 784.

Durchs offene Fenster höre ich dazu 'Zillen grirpen''..;-)


Freitag, 16. August

Wolken und Licht...

..am Dienstagabend, als ich vom Unterricht in Saal nach Hause fuhr:

PICT1350_1.JPG

PICT1351.JPG

PICT1353.JPG

PICT1356.JPG

PICT1357.JPG

PICT1358.JPG

PICT1360.JPG

PICT1361.JPG

PICT1362.JPG


Montag, 12. August

Die kleinen Freuden des Alltags..

..wenn man am Grunde des gerade zu reinigenden Fliesenklebereimers einen verschollen geglaubten Spachtel plötzlich wieder findet.. ;-).

Der Sommer indes hat sich von einem 'toscanischen' unversehens wieder in einen sehr nordischen verwandelt. Mit hinreichend wilden Winden von West, ziemlicher Kühle und Sonne nur in Maßen...so dass sich alles schon wieder herbstlich anfühlt.

Schaaaaade! Ich fand die Hitze sooooooo schön.......


Samstag, 10. August

Ich finde...

..Kekse, die nicht schmecken, sollten garnicht erst gebacken, geschweige denn verkauft werden ! Aber man kann doch nun wirklich nicht immer alles selber machen.....

Mittwoch, 7. August

..mal wieder Worte

Es gibt über Land 'Strassen', besser Wege, da kann man, ohne anzuhalten (also auch, ohne groß zu schauen..) von einer 'Nebenstrasse' auf die 'Hauptstrasse' abbiegen, weil auf der Hauptstrasse soooo selten was fährt, dass ziemlich garantiert nie was kommt in dem Moment, wo man abbiegt. (Ja, ja..ich weiß..das ist im gründlich Bedenken ein Fall für die Wahrscheinlichkeits-Freaks..)

Wenn man aber nun abbiegt, von solcher Nebenstrasse, (auf der übrigens noch viel seltener irgendwas unterwegs ist) ohne anzuhalten (und ohne nach rechts und links zu schauen), weil ja auf der Hauptstrasse sowieso nie was kommt.....und dann käme doch mal was..... das wäre blöd.

Abgesehen davon ist seit meinem letzten Eintrag hier, der sich ja vorwiegend mit Hühnern befasste, inzwischen allerlei Zeit vergangen, während der komplett spurlos, zuerst Tonio Kröger, der Hahn und drei Tage später, 'Mascha' , mein Italienerhühnchen verschwunden sind. Vor allem um letztere tut es mir leid. Tonio Kröger trauere ich nicht so nach. Der war zu seinen Hühnern zwar größtenteils sehr gentlemanlike..aber ansonst ein ziemlicher Drachen. Und so einen frischen und gesunden Eindruck machte er schon seit längerem nicht mehr, dass ich mich manchmal schon besorgt fragte, wie er den nächsten Winter überstehen bzw. aushalten sollte mit seinem einem federlosen Bein und den federfreien Flecken am 'Resthahn'. Fuchs oder Habicht ( oder wer immer den sich geholt hat) waren aber sicher froh über weniger Federn am Hahn... Und Natascha, das schwarze Huhn scheint nicht zu wissen, dass das mit dem Brüten nur mit Hahn was wird. Seit längerem schon 'gluckte' sie rum, wenn sie draußen unterwegs war und nun sitzt sie seit gut einer Woche ununterbrochen (frisst nicht mal) mit Hingabe auf dem Nest und macht großes Theater, wenn ich abends die Eier absammele und sie dafür ein wenig beiseite rücken muss....legt auch jeden Tag ein Ei dazu...und versucht Kücken auszubrüten....ohne Hahn


Freitag, 12. Juli

Blickwinkel..und Tatsache

Heute morgen, als ich die Hühner raus ließ, lag Lucretia, das letzte der 'alten' Hühner, tot im Nest.:-(

Gestern abend, als ich die Hühner 'ins Bett' brachte, hockte sie schon, nicht wie üblich, auf der Stange, sondern im Nest und schaute zur Wand und kam nicht zum Futter.

Vorhin saß ich bei den Katzen, die ich grad gefüttert hatte, um sie vor den Hühnern zu schützen, die in ihrer unglaublichen Fressgier ganz rabiat auch die Katzen von ihrem Futter verscheuchen, um sich drüber herzumachen. Da ich nun dabei saß, hielten sie sich doch auf Abstand, nur 'Eierschecke' stolzierte unablässig auf und ab, tat geschäftig dies und das bei den Rosen..und ich fragte mich, als ich ihr so zusah, wie wohl die Welt aus dem Blickwinkel eines Huhnes ausschaut?

Tatsache jedenfalls ist: Hühner können ja ganz witzig und niedlich sein, es kann amüsant sein, ihnen zuzuschauen, und da ist auch noch die Sache mit den schmackhaften und für die Ernährung sehr nützlichen Hühnereiern...

Aber.... Hühnermist... gehört mit zu den für mich allerekelhaftesten Sachen, die in meinem täglichen Leben so vorkommen. Wenn ich bei meinen Gängen über den Hof versehentlich in einen Hühnerdreck trete, es nicht gleich merke und mir der Scheiß dann am Schuh klebt und vor sich hin stinkt...bäääähx ! Abgesehen davon, dass diese 5 Tierchen, die täglich wirklich richtig, richtig, richtig viel Platz haben zum Umherlaufen, immer genau da ihren Dreck lassen müssen, wo ihre Menschen viel unterwegs sind. Also direkt vor der Haustür zum Beispiel..oder auf dem 'Wohnzimmer-Hof'. Das ist wenig rücksichtsvoll und absolut nicht nett !!!!

Montag, 8. Juli

Strassen- und Zirkus-geschichten..bilder

Also... Wohnmobile...ich kann mir vorstellen, dass es sicher sehr nett sein kann, sowas zu haben und Urlaubshalber damit unterwegs zu sein. Mein Freund Siegbert, der letztes Jahr mit so einem Gefährt mit Freunden und Familie in Norwegen unterwegs war, zeigte sich jedenfalls sehr angetan davon.

Aber..wenn man resp. frau als Alltagsmensch unterwegs ist und dann ständig solche Teile vor sich hat (und das ist in dieser Gegend um diese Jahreszeit nun mal sehr häuig der Fall...), die sich in sehr gemächlichem Zuckel'tempo' über die Straßen bewegen...da finde ich sie nur mehr extrem lästig. Heute nachmittag fuhr, nachdem ich bestimmt schon fünf dieser Fahrzeuge überholt hatte (eines davon so lang, dass mindestens 8 Leute einen Urlaub lang bequem darin leben können), eines mitTempo 40 vor mir, was hinten drauf, oben rechts in der Ecke, doch tatsächlich "Rapido" stehen hatte....

Wider mein nicht so freundliches Rumgebrummel über langsame Urlaubsfahrzeuge auf den hiesigen Straßen, heute einige Bilder von meiner letzten 'Verzauberung', als mein Freund Claas mich in die 'Rote Kugel' auf Rügen zu einem zauberhaften französischen Zirkus eingeladen hatte.

PICT0915.JPG

PICT0920.JPG

PICT0931.JPG

PICT0945.JPG

PICT0948.JPG

PICT0965.JPG



Sonntag, 7. Juli

..fest-ge-stellt-es...

Schönheit liegt(fast) immer im Auge der betrachtenden Person.

Schöne Frauen gibt es öfter mal. Schöne Männer ungerechterweise sehr viel seltener.

Und Sachen wegschmeißen kann unglaublich befreiend sein.

Ich habe mich heute von einer Menge lang 'gehüteter' alter Musikkassetten getrennt. Jahrelang habe ich damit rumgehegt und sie dann aber doch nie gehört. Und nun sind sie..wech :-). Aber beim Ausmisten habe ich sehr erfreut wiedergefunden: Kassetten mit "Queen". Die klingen jetzt in der Küche... hach.... ;-). Und.. :-)..Kassetten mit" No means No".. Die lange meine Lieblings-krachmusik waren. Es im Grunde immer noch sind, so ich denn mal welche hören mag.


Freitag, 5. Juli

..abends...

..ob sich in Norddeutschland schon jemals irgendjemand abends reife Maulbeeren aus den Haaren klauben musste?

....morgens...

Zum Freitagmorgen ein bisschen sowas wie Urlaubs-Luxus: kurz nach 8 am ganz und gar menschenleeren Nordstrand sitzen, mit Kaffee und Frühstücksbroten. Keine starken, aber stetige kühle Winde in lauer, grauer Luft, kleine leise Plätscherwellen, graues Meer und ab und an Sonnengeschimmer darauf..und gut ein-einhalb Stunden Weile und Zeit zum genüsslichen am Strand sein...

Nebenher ab und an in der ZEIT lesen: über eine Reitreise durch die Weinanbaugebiete rings um Bordeaux und im 'City-Guide', der sich Stockholm widmet. Beide Artiekl berühren Sehnsüchte und Lüste...zum einen die Lust, viel zu reiten mit meiner lauffreudigen Gypsi, auch mal größere Strecken..irgendwohin...Und zum anderen wieder alle Schwedensehnsüchte, die seit dem Beginn des Sommers in mir schwelen... Wobei Stockholm nun nicht das ist, was mich an Schweden an erster Stelle reizen würde...


Mittwoch, 3. Juli

...Knoten...

..letztlich nahm ich mir für ein Draußen-Frühstück mal wieder etwas von meinem ZEIT-Stapel vom Küchensofa. Es war ein Teil einer Ausgabe vom letzten November und da gab es einen recht langen Artikel über mathematische Knotenprobleme und ihre Lösungen. Was 'die'..also die Mathematikbesessenen so alles behandeln...

Mitten in diesem Artikel war ein Knotenbild, was mir so gefiel, dass ich nicht umhin kam, es abzuphotographieren, damit ich es hier mit einfügen kann.

Ich hab diese Verschlingungen sehr interessiert beäugt und mich gefragt, wie lange die Bäcker dieser Bäckerei wohl geübt haben, bis sie ganz fluffig und ohne Mühe jeden Tag ihre Knoten'brezel'tüten füllen konnten.

PICT0906.JPG

Montag, 1. Juli

Zitierte Schlau-ig-keiten...

Eigentlich..also eigentlich...hab ich es ja nicht so mit Zitaten, sondern eher damit, selber mehr oder weniger gewichtig 'schlaues Zeug' zu denken. Aber, de vez en cuando, also ab und an kann ich dann den Schlauheiten anderer doch nicht widerstehen. Oder erliege doch ihrer Sprachgewandtheit, ihrem Sprachwitz, ihrer Originalität..

Letztlich entdeckte ich in meinem internetten Lieblingscafe auf dem 'Tisch' einer dort anwesenden Person ein Blatt mit einem Zitat von Albert Einstein, was mir seitdem, keine Ahnung warum, auf seltsame Weise nachschleicht. Dieses Zitat lasse ich jetzt mal hier.

"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Wie er wohl auf diesen Gedanken gekommen ist, der Herr Einstein, was ihn wohl darauf gebracht haben mag ??? Eine Beobachtung, ein Erlebnis.. was Eigenes, was Fremdes..?

(Und was, um alles in der Welt, täte ich, wenn es keine Punkte gäbe..die das selber weiter-denken implizierten... ? Von Konjunktiven rede ich lieber garnicht erst...!)


Sonntag, 30. Juni

Mathilda Ozelot...

..die Katze an meiner Seite, (im Schreibbuch 2012, beim Eintrag vom 22.Februar ist sie zu besichtigen), die ich wirklich liebe, hat eindeutig einen Knall! Ich verstehe nicht, wie eine einzige Katze dermaßen hysterisch, vom leisesten 'ich weiß nicht was' verschreckt und panisch sein kann...?!

Aber ansonst ist sie sehr nett und niedlich. ;-). Und mitunter auch seeeehr anschmiegsam...

Im Übrigen... weiß ich, dass schon wieder 11 wort- und bilderlose Tage vergangen sind. Dabei gäbe es einiges zu berichten (und zu be-Bilder-n!!)! Zum Beispiel von einem wunder-vollen Zirkusabend an einem zauberhaften Ort, nämlich in der "Roten Kugel" in Schweikvitz auf Rügen...oder von zwei Tagen in Sangerhausen im wunderschön blühenden und in unzähligen Nuancen duftenden Europa-Rosarium.

Aber wenn irgend jemand glaubt, ich fände mal Zeit und Ruhe, davon zu schreiben, oder davon, was mir bei meinen Fahrten über Land alles so in den Sinn kommt und wo ich immer wieder denke: "..das werde ich in meinem Schreibbuch lassen..."....

Naja, Fakt ist..ich finde derzeit kaum Zeit und Ruhe zum Schreiben. Schade ist das, denn mir geistert Einiges im Kopf herum..dideldum..

Vielleicht sollte ich weniger drüber sinnieren, über das, was ich eigentlich be-schreiben will, sondern es einfach schreiben...wie's mir in den Sinn kommt...

Und vielleicht finde ich ja doch noch Zeit und Ruhe vom oben erwähnten zu schreiben.

Mittwoch, 19. Juni

Erstaunliches...

..als ich gestern am Nachmittag nach dem Unterricht in Zingst kurz am Strand war, sah ich auf der Seebrücke etwas Erstaunliches, was es bei meinem letzten Strandsein dort (aber ich gebe zu, das ist auch schon paar Wochen her..ich glaube, es war zu der Zeit, als hierzulande noch wildes Schneetreiben war, mitten zum Frühlingsanfang..) noch nicht gab.. seltsam futuristisch anmutendend, aber der Form wegen durchaus faszinierend. Zumindest aus der Ferne.

PICT0872.JPG

Dienstag, 18. Juni

..Jagdflieger..Lärm-gewalt

..es geschieht nicht sehr oft. Aber ab und an doch, dass irgendwelche, weiß der Geier wo (aber sehr vermutlich in Laage, südlich von Rostock) stationierten Jagdflieger, Düsenflugzeuge..keine Ahnung, wie diese Höllenmaschinen korrekt bezeichnet werden, hier in bzw. über der Gegend ihre Übungsflüge absolvieren. Das ist ein solcher martialischer, höllischer Lärm, dass ich in mir drin jedes Mal ganz böse werde. Sie 'tun' mir ja weiter nichts, als dass es eben unglaublich laut ist, wenn sie hier rumdüsen, so dass man draußen einander kaum mehr verstehen kann, wenn man miteinander spricht, aber schon allein dieser Lärm ist so furchtbar, so schlimm und gewalt-tätig...dass in mir immer wieder ist: "Mögen diese Sch..teile in tausend Stückchen zerfallen und dieser Lärm, den sie verursachen, den jeweiligen Piloten bis in alle Ewigkeiten in den Ohren hallen !! "

Ich weiß, das ist absolut nicht nett. Und ganz klar ein Indiz dafür, dass Gewalt, die man(n)/frau aushalten muss und gegen die man(n)/frau sich nicht wehren kann, Leute, die im Grunde friedliche und konstruktive Wesen sind, durchaus böse machen kann.

Dienstag, 18. Juni

Vor 3 Wochen und 1nem Tag...und ein gewicht-iger Satz

...war es, dass ich das letzte Mal hier etwas schrieb. (Hände-überm-Kopf-zusammen-schlag-smilie!)

(Wobei ich mich grad mal wieder ganz ernsthaft frage, was für eine Verwahrlosung dieser Smilie-Gebrauch ist ? Irgendwie sind dieses Gesicherter-chen-dinger ja oft ganz niedlich, und ich muss gestehen, ich mag und benutze sie ganz gern. Es gibt ja auch wirklich 'hübsche'..aber..im Grunde ist das doch wie mit Karten lesen können/wollen und Navigastionsgeräten...)

Dass ich solang schon nichts mehr schrieb, ist den Realitäten des Lebens geschuldet..manchmal ist alles so dicht, dass einfach kein Raum bleibt für Be-schreibungen dessen, was war, was ich sah, erlebte, dachte, meinte... Dabei beginnen die Rosen zu blühen, und ich möchte meine Rosen-Seite hier gern weiter mit Bildern füllen. Es gibt Einiges, was mir in diesen vielen Tagen durch den Sinn ging, was ich hier schreiben wollte..aber dann...finde ich einfach keine Ruhe... :-(.

Schade..eigentlich. Und uneigentlich auch.

Aber ;-)..ich arbeite dran! Und gelobe Besserung :-).

Aber da war noch ein gewicht-iger Satz. Man hatte mir letztlich mal wieder ein vierwöchiges Probeabo für die ZEIT zukommen lassen. Ich schätze diese Zeitung, aber es zeigt sich jedes Mal, wenn ich versuche, sie regelmäßig zu lesen, wieder: Ich habe einfach keine Zeit für die ZEIT. :-(. Und so stapeln sich die Ausgaben wieder auf dem Küchensofa und ich 'arbeite ' sie dann frühstücksweise oder so ab. Gestern abend las ich in der Badewanne immerhin im Feuilletonteil der Ausgabe vom 29.Mai. Da befasste sich der große Artikel einer Seite mit den Filmfestspielen in Cannes und im kleineren Artikel daneben wurde eine Film namens "Die wilde Zeit" besprochen resp. beschrieben Da stand:

"Es sei denn, man wertet es als Botschaft, dass eine solche einfach nicht zu haben ist, weil die Dinge in bewegten Zeiten mehr noch als sonst verworren sind, das Gute Hand in Hand geht mit dem Abgründigen und das Erhabene mit dem Lächerlichen immerzu die Plätze wechselt."

Sinn und Sprache dieses Satzes blieben in mir hängen und klingen in mir nach....

Freitag, 14. Juni

Mein Bick...

..auf oder in die Welt... nach dem freitäglichen Weststrandgang..

PICT0865.JPG


Montag, 27. Mai

Heute....

... vor unglaublichen 28 langen Jahren begann meine Jungendliebe, die drei bunte, intensive Jahre währte. An solchen 'Daten' wirds mir manchmal ganz 'schwummerig'... übers Vergehen der Zeit...

Heute morgen, kurz nach halb sieben lag die Welt rings um den Hof im Mai-Morgen-Sonnen-Nebel, ich sah mein Pferd auf der Koppel kaum, als ich im Stall war.

Wie verwunschen schön war Blick Richtung Süden, zur Eiche:

27._5._mit_Nebel.JPG

..schon eine halbe Stunde später war der Zauber im Maiensonnenlicht zerstoben:

27.5._ohne_Nebel.JPG

Freitag, 24. Mai

Vormittagsritt und Sonnenglitzern auf dem Wasser

Heute vormittag waren wir das erste Mal länger unterwegs, mein Pferdchen und ich. Eine erste größere Runde und auf dem Heimweg hatten wir das erste gemeinsame Galoppvergnügen. So ein ruhiger, entspannter Galop ist immer ein bisschen wie der Himmel auf Erden. Dieses weiche, fließende Dahingleiten.... Und wieder dieses so ungewohnte, einfach gänzlich unaufgeregt-bleiben...

..gleich wieder daheim:

24.5._nach_dem_Galopp.JPG

Nachmittags, bei meinem Freitäglichen Strand'gang' beließ ich es diesmal dabei, einfach im Sand zu liegen und mich am Sonnenglitzern auf dem Wasser zu freuen:

24.5._sonnenglitzern.JPG

.. prüfte auf dem Rückweg noch die potentielle Badetauglichkeit des Wassers:

PICT0746.JPG

..und bedauerte diese Muschel:

PICT0757.JPG


Mittwoch 22. Mai

Lektüre...

Meine derzeitige 'immer mal Zwischendurch-Lektüre: Tania Blixen "Mottos meines Lebens" Betrachtungen aus drei Jahrzehnten

Ich selbst habe es ja nicht so mit Mottos..Motti.. und erst recht nicht mit Motten... Ich lese die Gedanken dieser Frau auch immer mit seltsam gemischten Gefühlen. Als ich dieser Tage in ihren Betrachtungen über 'Moderne Ehe' las, geschrieben 1923/24, als sie in Afrika war, knickte ich ein Eselsohr in die Seite, die folgendes beschrieb:

"Es verhält sich mit einer ehrwürdigen Institution oft so, dass das, was am längsten von ihr lebt, der Name ist, denn für viele Menschen hat der Name mehr Wirklichkeit als die Idee. Dass der Inhalt aufgezehrt ist, die Schale sich aber aufrecht erhalten kann, das ist bisweilen ein Zustand, der alle Teile zufireden stellt, und ein Vorschlag, sich des Namens zu entledigen, würde vielleicht aufrührerisch wirken zu einem Zeitpunkt, in dem der Gedanke und das Ding schon verwittert sind, wie Staub im Grabe. ... "

Anbei ein Blick auf diese drei Bäume auf der 'Höhe', an denen ich mich bildweise seit Beginn meines internetten Schreibbuches immer wieder freue:

22.5._morgens_kurz_vor_7.JPG


Sonntag, 19. Mai

Der 3 G- Tag

Die Farben des Tages: Grau, Grün, Gelb....

Samstag, 18. Mai

Fassungs-losigkeiten...

Seit 2 Wochen ist Gypsi nun bei uns. Dieses wunderbare neue Pferdchen..was mein Herz in 'NullkommaNichts' ;-) so erobert hat. Sie ist so liebenswürdig...wie Zaìd...obwohl sie ganz anders ist. Sie läuft überall umher wie Zaìd, kommt, wenn ich pfeife, so wie Zaíd.

Und sie läuft mir allermeist wie ein Hündchen hinterher...schön ist das. Das hat so etwas Weiches, Vertrautes.. (so wie überhaupt alle Tiere des Hofes über kurz oder lang dahin kommen, wo ich mich längere Zeit draußen aufhalte.)

Was mir aber ganz neu ist und woran ich mich direkt erstmal gewöhnen 'muss', dass mein Pferd so völlig unerschrocken und scheinbar durch nichts wirklich aus der Ruhe zu bringen ist.. sie IST einfach..unerschrocken, ruhig, gelassen... da....

Und immer wieder geht es mir so, wenn ich sie irgendwo auf dem Hof stehen/gehen sehe, oder abends, wenn ich ihr ihr Händchen 'Freizeit-Pellets' gegeben habe und ihr beim Fressen zusehe, wie sie da steht...im Stall, ihr Futter kaut, einfach da ist....dass ich genauso fassungs-los bin, dass da nun wieder ein Pferd einfach da ist...wie ich völlig fassungs-los war, als mein so heißgeliebter Pferdinand gestorben war. Nur dass die Fassungslosigkeit jetzt in die ganz entgegengesetzte Richtung geht.

Seit Zaìds Tod war der Hof hier irgendwie wie tot, auf seltsame Weise leb-los...dieses Pferd gehörte so sehr dazu.

Und jetzt...seit Gypsi da ist, ist 'es' wieder lebendig hier.

Und ich....

...bin glücklich...

...über sie und mit ihr...

18._5..JPG


Freitag, 17. Mai

Heute...

... konnte ich das erste Mal barfuss und kurzärmlig meinem freitäglichen Strandvergnügen frönen. Fussbad inklusive. Schön war das...!

im Sand:

17.5._.JPG

...übers Wasser (man beachte den Sonnenflecken ganz hinten am Horizont..nur um den ging es mir bei diesem Bild ! )

17.5._meerweise.JPG

Was mich in jedem Mai aufs Neue fasziniert.. die scheinabr unendliche Vielfalt von Grüntönen. Nun habe ich zwar eine kleine feine Kamera...aber ich habe immer das Gefühl, sie fängt das, was mich so berauscht, nicht wirklich ein...;-(. Aber...;-)...Ich versuche es dennoch immer wieder.

Einmal mit dem Grün hinterm Strand:

17._5._hinterm_Strand.JPG

Und was mich auch jedes Mal (und das ist mehrmals täglich ;-)...) fasziniert...der grüne 'Tunnel' unserer Strasse :

PICT0636.JPG

17.5._tunnelweise_heimw__rts.JPG

Donnerstag, 16. Mai

Augenblicke...

PICT0600.JPG

PICT0602.JPG

16.5._siesta.JPG

16.5. schaukel-blick_1.JPG

Montag, 13. Mai

Abends..

PICT0594.JPG

Freitag, 10. Mai

Amsel - iges

In den großen Weiden an unserem Teich singt immer eine Amsel bzw. ein Amslerich. Als wir die letzten Tage viel im Garten waren, hörte ich immer wieder zwischendurch einen Pfiff, der ganz genauso klingt wie der, mit dem ich immer nach meinem Pferdchen gepfiffen habe, wenn es am anderen Hofende war und mit dem ich jetzt auch Gypsi immer rufe. Anfangs war ich sehr irritiert, als ich diesen Pfiff hörte, weil ich dachte: "Wer ist denn da und pfeift hier ständig rum?" Bis mir klar wurde, dass das diese Amsel ist, die in ihr Geflöte und Tirilieren immer diesen Pfiff einbaut. ;-)

Heut abend, als ich noch mal in den Garten wollte, Gypsi in Betrachtung von Feld und Wald versunken:(Vormittags hatten wir unseren ersten Ausritt, drüben im Wald...schööööööön war's...)

PICT0578.JPG

Donnerstag, 9. Mai

Waldspaziergang, Nachmittagswetter und Abendhimmel

Heute vormittag habe ich den ersten Spaziergang mit Gypsi gemacht. Wir waren hinten auf der Wiese und im Wald.Die Stille, die Düfte vom Raps, von den blühenden Hecken, der Klang und die Grüntöne des Waldes... und mein neues, wunderbares, mich verzauberndes Pferdchen..was mir folgte, sich alles anschaute und beschnoberte...

PICT0562.JPG

PICT0565.JPG

PICT0566.JPG

Danach waren wir im Garten, bis wilde Wetter unser Tun für eine Weile unterbrachen..

PICT0567.JPG

..aber der späte Nachmittag und der Abend waren dann wieder sehr schön :-). Und..himmelwärts besehen..durchaus ein wenig spektakulär:

PICT0574.JPG

PICT0577.JPG

Mittwoch, 8. Mai

Schattenbaden, Nebelkrähe und Farbenspiel

Gestern hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas Zeit für ein Strandweilchen.

PICT0554.JPG

Es gibt ja die Sache mit dem 'Schattenboxen'.. ich entschied mich fürs Schatten-baden..

PICT0550.JPG PICT0549.JPG


Dann entdeckte ich eine Nebelkrähe, die sich am Strand verlustierte..

PICT0551.JPG

..und freute mich an den Farben vom Strandhafer, dem Grün der Bäume hinter der Düne und dem Blau des Himmels über Allem..

PICT0553_1.JPG

Dienstag, 7. Mai

'Ankommen'

Gypsi lebt sich ein in ihrem neuen Zuhause.:-) Sie läuft kaum mehr zum Zaun an die Stelle, wo sie herkam und hat sich die letzte Nacht das erste Mal auch hingelegt in ihrem Stall zum Schlafen. Sie erkundet alle Plätze hier auf dem Hof, läuft mir hinterher wie ein Hündchen, wenn ich draußen bin. (was ich derzeit natürlich sehr viel bin, um ihr den Umzug zu erleichtern) und kuschelt sich mitunter richtig an. Dann legt ihren Kopf auf meine Schulter und steht dann da und döst... schööön ist das. Und sie beeindruckt mich immer wieder mit ihrer unglaublichen Ruhe.

Heut hat sie zum ersten Mal das Haus 'ihrer Menschen' näher untersucht ;-) ..

PICT0538.JPG


Montag, 6. Mai

Montag-Morgen-Stilles-Glück

PICT0523.JPG

PICT0524.JPG

PICT0532.JPG

Sonntag, 5. Mai

PFERDCHEN-GLÜCK !!!!!

Am Sonntag vor genau einer Woche, um diese Zeit am Vormittag, wäre ich im Traum nicht darauf gekommen, dass mein und unser aller Wünschen für ein neues Pferdchen hier auf dem Hof sich so rasch und leicht und wunderbar erfüllen könnte... aber jetzt, seit gestern, ist Gypsi da..ein wunderbares neues Pferdchen und ganz und gar würdige Nachfolgerin für Zaìd...der sie ganz sicher zu uns 'geschickt' hat. Ich bin GLÜCKLICH.

... auf dem Weg, gleich zu Hause:

PICT0485.JPG

'ausgeladen' ..wobei 'ausgeladen' nicht das richtige Wort ist, denn Gypsi stieg im Grunde ganz alleine aus, ruhig und bedächtig - obwohl sie durch die Fahrt sichtlich gestresst war - Schritt für Schritt nach hinten, bis sie draußen war. Und dann tat sie auch nicht etwa einen erleichterten 'endlich draußen ! Sprung', sondern stand da und blickte sich aufmerksam um und dann führte ich sie 'hoch', zu ihrer Koppel und ihrem Stall:

PICT0488.JPG

..angekommen auf der für sie neuen Koppel an einem ganz unbekannten Ort...dementsprechend unruhig ist sie und läuft viel auf und ab im Trab..

PICT0496_1.JPG

... und immer wieder läuft sie eilig zum 'Durchgang', der nun zugehängt ist..in die Richtung, aus der wir sie hochgeführt haben:

PICT0507.JPG

PICT0505_1.JPG

Zum Abend habe ich meinen alten Marktstand bei ihr auf der Koppel aufgebaut, ein Bett hineingestellt und ihr die erste Nacht Gesellschaft geleistet. Mit der Zeit kam sie zur Ruhe und heute dann begann sie sich 'umzutun'....

PICT0513.JPG

Montag, 29. April

Lektüre

Meine Lektüre derzeit, in den kleinen Zwischendurchzeiten, die ich zum Lesen habe: Kurt Tucholsky : "Schloss Rheinsberg"..was mich immer wieder erfreut (schon allein deshalb, weil darin auch eine Claire vorkommt, die auch gern sprachlich herum albert..). Ich habe schon wieder einige Seiten mit Eselsohren versehen, weil ich so gern daraus zitieren möchte, weil mich die Sprache so vergnügt...

Zum anderen, weit entfernt von jener Leichtigkeit, die in Rheinsberg schwingt, lese ich von Tschingis Aitmatow: "Die Richtstatt".

Ich habe dieses Buch schon lange in meinem Regal stehen, habe es aber noch nie zu Ende gelesen. Dabei ist eines meiner Lieblingsbücher auch von Aitmatow: "Der Tag zieht den Jahrhundertweg". Ein wunderbares Buch! Aber offenbar habe ich dieses Buch mal irgendwann an irgendwen verliehen...ich finde es zu meinem großen Bedauern nicht mehr in meiner Büchersammlung. Nun also "Die Richtstatt". Aber ich habe noch keine Worte dafür...

Aufklärung

Mein Freund Claas, der gestern zu Besuch war, klärte mich, als ich ihm von meinen freitäglichen Strand-Rosen-Funden erzählte, über die immer wieder am Strand zu findenden Blumen auf; er kennt dieses Phänomen von Rügen, von der Ostküste Kap Arkonas. Da werden auch immer wieder Blumen an den Strand gespült, manchmal ganze Gebinde...

Sie stammen von Seebestattungen.

Da hätte ich ja auch mal selber drauf kommen können....... !


Sonntag, 26. April

Aus der Zeit gefallen...

Am Freitag, meinem Lieblingswochentag, sagten sehr plötzlich 3 meiner Klavierkinder wegen Krankheit den Unterricht ab und so hatte ich plötzlich den Rest des Nachmittges für mich. Zeit für einen Gang durch den Wald zu unserem Lieblingsweststrandstückchen.. Ganz und gar menschenleer waren Wald und Strand im Grau des Nachmittages..eine merkwürdige Stille...durchbrochen nur von vereinzelten Vogelrufen im Wald und dem sehr leisen 'Rauschen' klitzekleiner Wellen am Strand. Ich lief ein ganzes Stückchen, bis nach hinten zu unserem Badeplatz, saß und lag da eine längere Weile mit Blick aufs graue, leise klingende Wasser..ab und an regnete es leicht... und da begann es, dass der Tag, der Nachmittag aus der Zeit zu fallen schien.. ich kann's nicht anders beschreiben als so: aus der Zeit gefallen..

Sehr merkwürdig fühlte sich das an. Und ein wenig trostlos auch.

Manchmal, zumal um diese Jahreszeit mit den noch eher gedeckten Farben, wirkt dieser Wald auf mich wie eine ganz ferne Gegend..irgendwo im Süden...in Africa...

PICT0403.JPG

PICT0411.JPG

PICT0413.JPG

PICT0415.JPG

Mein Lieblings-übers-Wasser-Schauplatz von 'unten' besehen :

PICT0441.JPG

Und Rosen fand ich wieder am Strand..

PICT0440.JPG

PICT0443.JPG

..der roten Blüte, die da im Sand lag, konnte ich nicht widerstehen..;-)

PICT0446.JPG



Samstag, 27. April

Sprich...

Sprichworte...Sprichwörter..welches ist denn nun das richtige Wort für diese 'Dinger' ?

Wenn ich nichts zu tun hätte, würde ich mich mal einer Untesruchung widmen und dann vielleicht eins der allseits beliebten Lebensratgeberbücher verfassen..und zwar zum Thema: Sprichworte.

Welche Sprichwörter brauchbar, aufs Leben anwendbar sind und welche getrost mal aussortiert werden könnten, weil sie z.B pure Aufschneiderei sind. Heut morgen kam mir, keine Ahnung warum, der Spruch "Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann." in den Sinn.

Also ich kann dank langjähriger Übung recht leidlich mit einer Axt umgehen...würde mir aber nicht anmaßen zu behaupten, dass diese meine Fertigkeit einen Zimmermann ersetzen würde...leider.

Gestern nachmittag, als die Welt wie aus der Zeit gefallen war in Stille, Grau und Regengetröpfel, am Weststrand..an unserem Lieblingsstrandstück..

PICT0449_1.JPG

Freitag, 26. April

...derzeit....

..ist's mir nicht so nach Worten. Aber nach Augen-blicken ist's mir immer...

Gestern Mittag hatte ich mir ein wenig Zeit zu vertreiben...

PICT0396.JPG

PICT0397.JPG

PICT0399.JPG

PICT0400.JPG

Mittwoch, 24. April

Hühnerbraten mit Musik :-(

Seit geraumer Zeit haben die Hühner ihren Freigang zwecks Fuchs-fernhaltung ja mit Musik aus dem Radio, NDR Kultur übrigens.. Leider scheint sich der Fuchs inzwischen an klassische Musik inzwischen gewöhnt zu haben. (Ich sollte vielleicht zu Punk oder anderer Krach-Musik übergehen..?) Heute hat er sich Esmeralda (oder Lucretia..ich kann die beiden nicht auseinander halten, sie sehen sich so ähnlich) geholt und die zweite der beiden 'alten Damen' ziemlich böse am Rücken verletzt. Die anderen Hühner und der Hahn konnten sich durch Flucht (also Flug übers Hühnerhofgatter) retten...

Nun müssen sie wieder im Stall bleiben :-((((, die Armen, bei dem schönen Frühlingswetter..und bekommen nur abends, wenn wir im Garten arbeiten, unter Aufsicht etwas Freilauf...

Montag, 22. April

Petitesse-chen

Eierschecke und Natascha sind 'spät-auf-die-Stange-Hüpferinnen'. Wenn alle anderen, Hühnerchen samt Tonio Kröger-Hahn, schon im Stall sind, auf der Stange sitzen und sich Hühnerweise leise Gute Nacht Geschichten zugackern, laufen diese beiden Junghühnchen noch im Hühnerhof rum und picken hier und dort...eh sie sich dann endlich auch mal bequemen...

Sonntag, 21. April

Sonntagsaugenblicke...

..an denen ich mich freute...

PICT0374.JPG

PICT0375.JPG

PICT0376.JPG

PICT0377.JPG

PICT0386.JPG

Freitag, 19. April

Lieblingstag !

Der Freitag ist mein Lieblingswochentag. Ich weiß, das ist absolut nichts besonderes..so wird es einer Menge Leuten gehen, die unter der Woche arbeiten. Aber der Freitag ist nicht darum mein Lieblingswochentag, weil danach das Wochenende kommt, sondern weil meine Unterrichtstunden am Freitag so hübsch verteilt liegen, dass ich mir jeden Freitagnachmittag ein Weststrandspazierweilchen gönnen kann.

Es ist immer der gleiche Strand, immer die gleiche Ostsee..oder um es gewichtiger klingen zu lassen, immer das gleiche Meer ;-)...und doch ist es (ja, ja..logischerweise natürlich) immer anders, manchmal sogar innerhalb weniger Minuten anders (siehe 1. und 4. Bild)....aber immer erfreulich, ...schön, oft beglückend....

PICT0364.JPG

PICT0366.JPG

PICT0367.JPG

PICT0369.JPG

Donnerstag, 18. April

..seit einigen Tagen Wetter, welches das Wort 'Frühlingswetter verdient...milde Lüfte, Sonnenschein, Wärme.

Petitessen verschiedenster Art sind zu vermeldeden, kleiner und größere:

Heute warme Winde aus Westen, seit Samstag gibt es vier neue Hühnerchen auf dem Hof; 'legereife Junghennen':

"Natascha", ein schwarzes Hühnchen mit hübschen braunen Brustfederchen, der Sorte 'Legegeier', "Mascha"..ein in sehr eigenem Braun gesprenkeltes, eher schlankes Hühnchen der Sorte 'Italiener', "Eierschecke", ein helles, sehr furchtsames, hysterisches Sussex- Hühnchen und "Streuselkuchen", gewichtig daherkommend und ganz unfurchtsam, graudunkelweiß getupft, ein Sperberhuhn. Sie legen brav niedliche kleine Eier, die grad mal halb so groß sind, wie die der anderen Hühner.

Streuselkuchen, Eierschecke und Natascha

PICT0349.JPG

Masche und Streuselkuchen

PICT0357.JPG

Neulich las ich Stefan Heim, 'der König David Bericht'. ...seltsam angerührt und erstaunt, dass dieses Buch in der DDR erscheinen durfte; seit einigen Tagen Lew Tolstoi, 'Frühe Erzählungen'... tauche ein in untergegangene Welten und fühle mich zugleich ans Heute erinnert.

Sonntag, 14. April

Es wird...

..allmählich wieder farbig..in der Welt. :-)

PICT0330.JPG

und Hummel-brummelig..;-)

PICT0346.JPG

und da, wo sich neulich Schnee türmte, kann Mariechen jetzt wieder ihren Vormittagschlummer halten:

PICT0335.JPG


Montag, 8. April

Zwischen (den) - Welten

Es gab schon wieder einige Tage weder Worte noch Bilder. Dabei waren-sind sie alles andere, als wort- und bilderlos. Und ich habe auch ein paar Augen- und Schaukel-Blicke eingefangen... Aber unser Internet ist grad ein wenigseeeehr laaaaaangsam....und der neu eingerichtete Computer tut auch noch nicht so flink, wie er soll... . Jedenfalls ist da nicht so recht Raum für Worte und Bilder. Und so laaaaaaangsam macht das alles auch keinen Spaß. Man resp. frau hat ja schließlich auch noch was anderes zu tun..

Aber heut abend kamen mir zwei (Bilder) in den Sinn..die brauchen jetzt doch mal: Zeit und Raum.

Eines aus (m)einem anderen Leben (obwohl es(also mein Leben) das Gleiche ist...) und einer anderen Zeit:

P1080175.JPG

und eines.....

ja...

si,

qui,

yes,

da...

manchmal ist sowas ganz nützlich, so ein klares...vor allem immer ein ganz klares 'JA' für sich selbst !

lauter_ja_s.JPG

(Oster-) Sonntag, 31. März

Osterspaziergang

Morgens, kurz vor 6 Uhr (Winterzeit), bzw. 7 Uhr (Sommerzeit), Blickrichtung Süd und Ost

PICT0211.JPG

PICT0214.JPG

PICT0217.JPG

PICT0218.JPG

PICT0219.JPG

PICT0221.JPG

PICT0222.JPG

Abends, kurz vor 7 (Sommerzeit) Blickrichtung West. Ich hab noch nie so viele Rehe so dicht beieinander hier auf dem Feld gesehen.

PICT0224.JPG

Karfreitagabend, 29. März

Schloß Gripsholm

Gestern abend dacht ich aus unerfindlichen Gründen an Mariefred, dieses kleine Städtchen in Schweden, zu dem das Schloß Gripsholm gehört, hatte ein paar Bilder vor Augen (denen ich jetzt hier aus Gründen derzeit noch unerreichbaren Festplatteninhalts keine Photos folgen lassen kann)..erinnerte mich einiger Strassenzüge, des Schlosses, des Sees... und nahm darauf hin das schmale Bändchen aus meinem Bücherregal, in dem Tucholskys beide 'Schloss-Geschichten' stehen "Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm", schlug einfach irgendwo auf..ich glaube, ich wollte schauen, an welcher Stelle Tucholsky die Ferienwohnstatt beschrieb, und landete zunächst bei der Überfahrt des Geschichten- Paares von Dänemark nach Schweden und freute mich wieder sehr über die folgende Passage (da ich doch selber so gern des Genitivs gebrauche...;-)...)

"Hast du schwedischen Geldes?" fragte die Prinzessin träumerisch. Sie führte gern einen gebildeten Genitiv spazieren und war demzufolge sehr stolz darauf, immer 'Rats' zu wissen. "

...Jaaaa...die Sache mit dem Genitiv... die hat bei aller Bildung doch auch immer was Heiteres. Finde ich.. ;-)

Und dann, als ich weiter gelesen hatte, fand ich mich, mich meiner Gripsholm-Slot-Besichtigung vorletzten Sommer erinnernd, sehr einer Meinung mit Herrn Tuchcholsky:

"Aber am allerschönsten war das Theater. Sie hatten in der Burg ein kleines Theater - vielleicht damit sie sich während der Belagerungen nicht so langweilen mussten. "

Ja, dieses Theater hatte auch mich richtig verzaubert. Es war so schummerig beleuchtet, geheimnisvoll und märchenhaft in dem runden Turm, mit plüschigen Bänken im Rund, Säulen mit Gold, Bemalungen an den Wänden und den Decken und allerlei Bühnenbildern, die an den Rand geschoben waren, sowie zusammengerafften schweren Vorhängen, die über der Bühne hingen... Phototgraphieren war verboten. Leider. Und so kaufte ich eine Postkarte von diesem Theaterchen, aber sie gibt nicht ansatzweise den Zauber dieses kleinen märchenhaften Burg-Theaters wieder. Ich werde sie dennoch morgen mal einscannen oder abphotographieren und dann mit hier einsortieren.

Für heute abend gibt es wider das eintönige Weiß da draußen ein Bild von einer Mai-Grün-Glückseeligkeit:

12_05_14_17_34_18_D500_136.jpeg

(Kar-)Freitag, 29. März

Es ist...

nicht zu fassen...

....aber...

...es schneit...:-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((.

Ich möchte...BITTE !!!!..... solches Wetter:

P1010265.JPG

Das schaut doch entschieden hübscher aus, als dieses aufregend-anregend-belebende klinische Weiß...in weiß und grau..und weiß..und grau...


Gründonnerstag, 28. März

Gründonnerstags..

..-eier sollen Glück bringen. Erzählte meine Mama mal irgendwann vor Jahren, als wir unsere ersten Hühner hatten. Sie hatte das irgendwo gelesen oder gehört und seitdem wurde jedes Jahr ein Ei vom Gründonnerstag als Glücks-Ei fürs Jahr bis zum nächsten Gründonnerstag aufgehoben. Dieses Jahr wird es erstmal kein Gründonnerstagsglücksei geben, weil die Hühner, die den ganzen Winter, zwar unregelmäßig, aber immerhin doch beständig Eier gelegt haben, das Eierlegen nun komplett eingestellt haben..und zwar seit vor gut zwei Wochen dieses gräßliche Winter-im Frühling-Wetter begann.

Donnerstag, 28.März

..die letzten drei Tage...

Ich habe in den letzten drei,vier Tagen einige interessante 'Dinge' erlebt.

Es begann am Montag, als ich spontan, (weil mir der viele Staub auf meinen Büchern, der durchs Öfen heizen entsteht, einfach zu viel wurde) begann, die Bücher auf dem Regalbrett über meinem Werkstatt-Musiksalon-Sofa und die Bücher im Regal am Kopfende dieses Sofas komplett zu entstauben. Und da ich bei dieser Gelegenheit so ziemlich alle Bücher in der Hand hatte, sortierte ich sie auch gleich um und neu ein, denn es waren einige dazu gekommen, die ich einfach nur auf die Bücherreihen abgelegt hatte. Mitten drin in all diesen Büchern lagen einige meiner 'echten', handgeschriebenen Schreibbücher, die ich seit Jahren mit Worten fülle. Und beim Hantieren mit all diesem Druck- und Schreibwerk, als ich Bücher in der Hand hielt, die mich schon viele Jahre begleiten, mich an die Zeiten erinnerte, in denen ich sie las, in denen mir einige besonders wichtig waren... da war es mir, als käme ich von einer langen Reise zurück nach Hause, es war wie das Eintauchen in (m)eine, längere Zeit vergessene, Welt; ein Heimkommen in eine vergessene Geborgenheit.. Schön fühlte sich das an. Und als ich dieses Gefühl wahrnahm, dachte ich auch an dieses internette Schreibbuch hier, und an meine diversen internetten Unternehmungen, die ich so alltäglich tue. Das kam mir in dem Moment alles vergleichsweise 'unwirklich' vor...obwohl es ja wirklich ist..nur eben auf anderer Ebene.

Einen Tag später, am Dienstagnachmittag, geschah es, ohne dass es vorher irgendwelche Anzeichen gegeben hätte, dass die Festplatte meine Computers, der hier seit längerer Zeit unverrückbar fest in seinem Regalchen steht, ganz plötzlich von einem Moment auf den nächsten, den Geist aufgab.

Windows konnte nicht mehr gestartet werden, kein Internet mehr..abgeschnitten. ;-/. Fehler- und 'es geht nix mehr' Meldungen immer wieder... Und da spürte ich auf einmal sehr klar die doch eigene 'Wirklichkeit' dieser internetten Welt bzw. mein Verbundensein mit diversen Leuten über diese internette Welt... Abgesehen von ganz praktischen Details...

Das passte dann auf merkwürdige Weise ganz gut zu der Ttgs zuvor gemachten Erfahrung mit den 'hand-greif-lich-(bar)en' Büchern und Schreibheften, die mir so viel wirklicher vorkamen. (es ja irgendwie auch trotzdem sind.)

Diese Trennung von der internetten Welt lies sich noch ganz gut aushalten, zumal sie nur von kurzer Dauer war. Aber was mir wirklich zu schaffen macht: alles, was auf dieser nicht mehr funktionierenden Festplatte ist.. das ist .. zumindest im Moment: futsch, weg, hin...nicht erreichbar. :-((.

Das schmerz mich ziemlich, da ich, Frau Naiv-Sorglos, die ich mitunter bin :-/...nichts von all dem dort gesichert habe, keine Back-Ups, so gut wie nix (jedenfalls nix mit System hinterlegtes) irgendwo auf USB-Sticks gespeichert..nur ein paar Bilder...aber nicht die, die mir wirklich wichtig sind.

All meine vielen, gesammelten Photos der letzten Jahre, die ich so mag, in die ich beinahe täglich schaue, meine wichtigen Noten, von denen ich mir immer mal wieder was ausdrucke, meine Texte...alles erstmal unerreichbar. :-(((((

Mon Amour meint zwar, wir könnten das ziemlich sicher noch retten, er hat da so ein paar Tricks..aber das dauert noch ein Weilchen. Und jetzt vermisse ich erstmal schmerzlichst meine Photos von Frühling und Sommer...mit denen ich mich über diese derzeit so trostlose Zeit wenigstens bildweise ein wenig retten wollte. Ich wollte ja auch hier täglich ein schönes Frühlings- oder Sommerbild einstellen, solang es draußen noch so gräßlich schnee-ig und kalt ist..mitten im Frühling. (und es scheint so, als bliebe das noch eine ganze Weile weiter so..)

Aber ...einen kleinen Lichtblick, was meine Sehnsucht nach sommerlichen, farbenfrohen Bildern angeht: mein lieber Freund Siegbert, der in Sangerhausen lebt und um meine Rosenliebhaberei weiß, brachte mir bei seinem Besuch im letzten Sommer einen kleinen USB-Stick mit Rosenbildern mit, die er im Rosarium in Sangerhausen gemacht hatte. :-) Und von denen werde ich jetzt also zehren und hier immer mal eines einstellen. Leider sind meine Rosenkenntnisse nicht so umfangreich und gut, dass ich eine Rose auf Grund nur eines Bildes bestimmen könnte (auch wenn es mir vielleicht bei einigen gelänge), aber sei's drum: 'Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...und..allermeist schön... :-)

Und hier also die Rose des Tages:

P1070839_1.JPG


Dienstag, 26. März

So ganz...

..komme ich noch nicht umhin, die äußeren (wetterlichen) Gegebenheiten komplett unerwähnt zu lassen. Denn gestern abend zum Beispiel, als wir in einem Klamottenladen einen der regionalen Radiosender hörten, erzählten sie da grad über Unmengen von Schnee, die in der Ukraine und in Russland fallen und von Temperaturen, zu denen die hiesigen vergleichsweise mild sind.

Am Sonntagabend, kurz vorm Dämmern, als wir unterwegs waren, sahen wir hier auf einem der Felder ein paar Rehe, mitten im Schnee liegen...ich frage mich, warum die sich nicht wenigstens irgendwo im Gestrüpp ein geschütztes Plätzchen suchen??

Gestern abend und heute morgen hörte ich wieder die Kraniche aus dem Wald rufen ... Es fühlt sich irgendwie alles blöd an, mit diesem Winter im Frühling..ich möcht Winde aus Westen, mildere Lüfte...

Und freue mich auf solche Zeiten:

P1050730.JPG

Sonntag, 24. März

Petitessen-Einstellung...Wetters wegen

Also..heute gebe ich die vorläufig letzte Petiesse zum Wetter heraus:

Neuschnee am Morgen vor der Haustür. Seitdem Sonne und dickflockiger Schneefall im Wechsel. Temperatur am Küchenfensterthermometer: 4 Grad Celsius. (Das heisst, man kann getrost nochmal 2 Grad abziehen). Interessanterweise auch dann Schneefall, wenn die Sonne scheint.

In den vergangenen Wintern habe ich es in meinem internetten Schreibbuch so gehalten, dass ich keine Bilder von dem gemacht bzw. eingestellt habe, was ich sowieso nicht leiden kann: Frost und Schnee.

Dass ich es eine Woche lang jetzt doch getan habe, war mehr der Tatsache geschuldet, dass ich es sehr erstaunlich fand, was für Wetter 'die' uns zum Frühlingsanfang präsentieren.

Aber als ich vorhin bei wetter.de schaute...was die vorhergesagte Windrichtung angeht und sah, dass bis inklusive nächsten Sonntag (also Ostersonntag) Winde aus Ost und Nordost angesagt sind...wurde mir klar, dass meine Hoffnung, mit dem Mondphasenwechsel (also nach dem Vollmond) würde sich das Wetter ändern, wohl sehr vermutlich eine trügerische ist :-((...Denn so lang die Winde aus Osten kommen..mit sibirischer Kälte...wie soll da dieses ganze weiße Gelumpe tauen??!!

Und ich mag nicht mehr alle Tage von Neuschnee schreiben!! Schon garnicht im Frühling...

Wetter-Petitessen gibt es erst wieder, wenn es neues, milderes, freundlicheres Wetter gibt!

Solches zum Beispiel:

P1050347_1.JPG

P1050348_1.JPG

Heut morgen, als ich den Hühnern Futter gebracht hatte, ihnen ihr Hühnerhof- Türdl auf- und ihr Fuchs-Fernhalte-Radio angemacht hatte...(es gab grad eine schöne Kantate von Bach zu hören) hörte ich drüben aus dem westlichen Wald Kraniche rufen. Das klang so schön nach Frühling..... Was die wohl machen und wie die wohl was zum Fressen finden, in diesem mistigen hohen Schnee????

Samstag, 23. März

Abendliches und Morgentliches

Bedingt durch den 'Ausflug' vorletzte Nacht und von diesem dauernden Schneegestöber erschöpft und frustriert, ging ich gestern abend schon vor 8 zu Bett. Als ich lag, machten sich diese speziellen 'Voreinschlafgedanken' in meinem Kopf auf den Weg..

Da waren Wortgrüppchen, meist nur zwei Worte, manchmal nur eines, in immer der gleichen Reihenfolge; die waren so eigen und skurril, dass sie glatt ein äußerst schräges 'Gedicht' ergeben hätten. Darum dachte ich: "Mach Licht an und schreibe sie auf, du vergisst sie sonst!'. Aber ich war zu müde, um Licht anzumachen und etwas aufzuschreiben, drum beschloss ich, allerdings zweifelnd, ob das klappen würde (und der Zweifel sollte leider Recht behalten), sie mir ganz genau zu merken, um sie am nächsten Morgen aufzuschreiben. Ließ sie mir also, wie früher zu Schulzeiten beim Gedichte lernen, in ihrer Reihenfolge immer wieder durch den Kopf gehen, bemüht, sie mir einzuprägen...und als ich gut eineinhalb Studen später nochmal aufwachte, da wusste ich sie auch noch..

Aber heut morgen dann...waren sie fort..weg...

Was das Wetter angeht: Heute in der Frühe kurz nach 5, es dämmerte schon, kam der Schneepflug (der kommt nur hier raus, wenn es wirklich viel Schnee in Verbindung mit Wind gibt). Und als ich aufstand, kurz vor 8, schneite es...dicke, fette Flocken. Jetzt, mittags halb 1, scheint die Sonne und es ist kalt. Edwards Thermometer vermeldete minus 4 Grad, das am Küchenfenster knappest unter Null.

Ich leb ja schon ein Weilchen und ich habe es durchaus schon erlebt, dass es auch im März noch Schnee gibt, ich habe genau zum Frühlingsanfang 2001 36 Stunden Schneesturm erlebt...aber so eine beständige kalte Wetterlage wie im tiefsten Winter..habe ich noch nicht erlebt. Die Wettervorhersage für unsere Ecke sagt für die kommenden 8 Nächte folgende Temperaturen voraus: Samstag: - 6; Sonntag: -6; Montag: -7; Dienstag: -6; Mittwoche: -6; Donnerstag: -6 Freitag: -3; nächsten Samstag dann immerhin 0 .

Die Tageshöchsttemperaturen sollen heute bei -2 liegen, an den nächsten Tagen immerhin bei +1, Mittwoch und Freitag sogar +2 und Samstag sagenhafte +4. (Strand-Badewetter!)

Als ich vorhin hier mal ein wenig rumblätterte, zwischen den verschiedenen Seiten, stellte ich fest, dass es auf einigen Seiten (Musik und Rosen) Fehlstellen gibt (auch hier...ganz unten...). :-(((

Auf der Rosenseite habe ich die Fehlstellen wieder aufgefüllt und beschlossen, dem fehlenden Frühlingswetter mit all diesem blöden Schneegedöns draußen zumindest hier ein paar Rosen entgegenzusetzen. Heute war es 'Leda'..mit einigen schönen Bildern von ihrem Blühen in meinem Küchenfensterblumengarten.

Freitag, 22. März

Wetterkram und Tierbegegnungen

Nach sternenklarer Nacht begann der Tag sonnig. (Ich hätte nicht gedacht, dass 'sie' , also die Wettermacher, tatsächlich noch Sonne im 'Sortiment' haben...). Aber das hielt nur bis zum Mittag, danach gab es nur mehr Sonnen-momentchen im Wechsel mit ausreichend Schneegestöber.

Als ich miitags gegen eins in Zingst mal über den Deich schaute, um das Sonnenlicht auf den Schaumkrönchen der Wellen bildweise einzufangen, erwischte ich grad noch ein wenig Sonnenlscheingeschimmer drüben am Strand von Prerow und drei Minuten später war der Zingster Strand, genau wie am Dienstagnachmittag, schon wieder in dichtestes Flockengewirbel gehüllt.

PICT0183.JPG

PICT0190.JPG

Auf der Heimfahrt sahen wir kurz vor zu Hause einen Fuchs auf dem Feld in dichtem Schneetreiben in Richtung östlicher Wald laufen:

PICT0202.JPG

PICT0203.JPG

Als wir nächtens gegen 4 Uhr familienausflugshalber unterwegs waren, trafen wir auf der verschneiten Allee kurz vor Starkow ein schneeweißes Hermelinchen. Das war wirklich ganz gar ..weiß wie Schnee.. wuselte auf der Strasse umher...rannte, offenbar sehr irritiert vom Licht das Autoscheinwerfers, aufgeschreckt los, rasend schnell, also blieb ich stehen, schaltete alle Autolichter aus, wartete...nach eine Weile wieder Licht an..da saß das Tierchen 50 Meter weiter vorn wieder auf der Strasse, schreckte wieder auf, rannte wieder wie um sein Leben..immer auf der Strasse weiter..statt zwischen den Bäumen mal aufs Feld zu wechseln...

So ging das eine ganze Weile, Autolicht aus, warten, Autolicht wieder an.... aber irgendwann, kurz vorm Ort kriegte es doch die Kurve und verschwand...schneeweiß auf dem schneeweißen Feld. Vor Jahren fand ich hier im Küchenfensterblumengarten mal ein verletztes Hermelinchen, das war allerdings braun und nur Schwanzspitze war weiß. Ich weiß garnicht mehr, was mit ihm passiert ist... :-(


Donnerstag, 21. März

Ich möchte...

...ja niemanden langweilen....aber....(es folgt Wetter-Petitesse-chen Nr. 3)

Es schneit....

PICT0157.JPG

..und auch, wenn es auf dem Bild nicht soooo klar erkennbar ist..aber...es schneit...:-((

PICT0169.JPG

Mittwoche, 20. März

FRÜHLINGSANFANG !

Vor lauter Schnee komme ich nicht mal in Ruhe zum Verfassen einer Wetter-Petitesse..:-(

Jedenfalls..es schneit...schon den ganzen Tag lang. Es taut zwar irgendwie auch. Aber das minderte die Schneemengen nicht.

PICT0137_1.JPG

..und es ist Wetter zum Katzen tragen (30 cm Schneehöhe sind für knapp 20 cm Katzenhöhe zuviel)

PICT0133.JPG

Dienstag, 19. März

"Petitessen"

Gestern oder vorgestern, beim Plaudern mit meiner Mama, erzählte sie mir, dass Herr Syberberg, dessen Homepage sie gelegentlich besucht, um dort in seinen Bildern und Worten zu schauen, neuerdings Petitessen über den frisch gewählten Papst heraus gibt. Zum Beispiel dass selbiger Hölderlin deutsch zu zitieren vermag.

Hölderlin....

Nun ja...

Am meisten beeindruckte mich in dieser Erzählung noch das Wort 'Petitessen'. (und nicht, dass der Papst Hölderlin auf deutsch zu zitieren vermag!) Was heisst beeindruckt..es gefiel-gefällt mir. Ich hab es ja mit Wörten und ihren Klängen. Und dieses nun ist mal wieder eines, was mir sehr gefällt. Um selbst auch ein wenig angemessen damit spielen zu können, gebe ich ab sofort auch Petitessen heraus.

Petitessen lebens-nah...übers Wetter. ;-)

Die heutige vermeldet:

...es schneit....

...und schneit....

...und schneit.........

Morgens gegen 7...

PICT0053.JPG

PICT0054.JPG

..und vormittags gegen 9

PICT0060.JPG

PICT0063.JPG

und es schneit nachmittags gegen halb 3 am bodden vor der Meiningenbrücke:

PICT0075.JPG

und am Strand von Zingst, kurz nach 4:

PICT0094.JPG

PICT0089.JPG

und am frühen Abend auf der Fahrt nach Saal am Bodden entlang:

PICT0102.JPG

...aber der nächste Frühling kommt bestimmt...

...vielleicht...

...2014...

Montag, 18. März

Durchhalten!

Heute bekam ich von meiner Mama eine Mail, in der unter anderem folgender ermutigende Satz stand:

"Halte tapfer durch. Der nächste Frühling kommt bestimmt (vielleicht) 2014."

In diesem Sinne..versuche ich also mal tapfer durchzuhalten........

Auch wenn das eine Herausforderung der besonderen Art ist, angesichts grad wieder aufkommenden Schneesturmes....

Anbei einige Bilder von der heutigen Fahrt über Land nach Stralsund. 'Über Land' heisst bei mir: 'hinten rum'. Bodden-nah, über die Dörfer. Da war zwischen Buschenhagen und Günz über eine größere Fläche ein gut Teil des Ackers in der Luft..feiner brauner Lehm, der übers Feld, Strasse und Wiesen floss ...

PICT0045.JPG

PICT0046.JPG

PICT0047.JPG

PICT0049_2.JPG

PICT0050.JPG

PICT0051.JPG

Sonntag, 17. März

März...haben wir März...??!! Diesen Monat, in dem der Frühling anfängt???

Diese ewige kriechende elende Kälte, dieses ewig andauernde Wintergedöns mit Frost und Schnee und diesen eisigen sibirsichen Winden...dieses widerlich kalte Sch..wetter macht mich griesgrämig-missmutigst!

Sonntag, 17. März

"Ein Klavier in Paris"

Heute am späten Vormittag saß ich am Küchentisch, mit einem Glas Teee mit Zitrone und las im letzten Kapitel von diesem wunderbaren Buch. Draußen ist es kalt und es weht(e) heftiger Wind übers Feld, scheinbar mal wieder einer von der Sorte "Direkt-Import aus Sibirien", so lausekalt und östlich, wie er daher geweht kommt.

Ich schau kurz über das kahle Feld, diesen irgendwie trostlosen Winterausblick...um dann für ein kleines Weilchen wieder in den Worten über Klaviere zu versinken.. Traumklaviere.. Letztlich lasen wir ein Kapitel über eine Klaviermarke, von der ich, (ebensowenig, wie der Autor ,(der ein Instrument dieser Marke auf einem seiner Gänge durch Paris im Schaufenster eines Klavierladens entdeckte) noch nie etwas gehört hatte.

"Fazioli"

Und alles, was in diesem Kapitel über diese Klaviere, Flügel natürlich, also Grand Pianos, geschrieben wurde, machte uns so neugierig, dass wir das Internet bemühten und tatsächlich mühelos fündig wurden..überrascht vom Klang dieser Instrumente, der selbst mittels Pc- resp. Laptop-Lautsprecher wunderbar und beeindruckend ist in seiner Klarheit, Präzision, seinem Volumen. Mir kamen diese Klänge wie klares Gebirgsbachgeriesel vor, wenn dieser Vergleich natürlich nur hinkend sein kann, angesichts des Klang-Volumens.. Wir entdeckten unter anderem einen Klangvergleich zwischen einem Fazioli und einem Steinway Flügel, auf beiden wurde etwas von Brahms' 51 Übungen gespielt. Ich habe dieses Beispiel auf der Musikseite eingestellt..

Und geselle diesem heute noch eins von Schuberts Klavierstücken, ebenso auf einem Fazioli gespielt hinzu.

Und werde nun wohl lebenslang von einem Fazioli träumen...;-)... (denn ich werde sehr vermutlich nie zur Gruppe derer gehören, die sich eines dieser wunder-vollen Instrumente leisten könnten.. leider!)

Freitag, 15. März

Freitags-Morgen-Nebel- und Sonnenaugenblicke

PICT0021.JPG

PICT0023.JPG

PICT0027.JPG

PICT0028.JPG

PICT0031.JPG

Donnerstag, 14. März

Hasen, Schneehöhle, Himmel..

Offenbar scheint das ein Vormittagsprogramm zu sein, bei den Hasen auf dem südost--->westlichen Feld... Heute sahen wir sie wieder, zur selben Zeit, geschäftig angehoppelt kommen vom östlichen Wald, zügig übers Feld, bis zum Weg, diesen überquerend...dann lief der eine Richtung Eiche weiter und der andere hoppelte rumschnüffelnd auf dem westlichen Feld weiter, später kamen sie zurück, ebenso geschäftig...

Neuderdings gibt es ein weiteres Gebäude auf dem Hof, allerdings ein Kurzzeitgebäude..wobei, wenn es noch länger so lausekalt bleibt...? Jedenfalls haben meine Männer vor zwei Tagen eine Schneehöhle gebaut..

PICT0003.JPG

Die steht jetzt hier auf dem Hof, abends kann man drin sitzen, und bei Teelichterheizung und Teelichterlicht vorlesen. Es ist zwar wärmer als draußen da drinnen, aber immer noch soo kalt, dass mein Atem beim Vorlesen teilweise die Buchstaben hinter dem Atemnebel verschwinden lässt...

Abends kurz vor 6 auf dem Weg zum Unterricht ein einrucksvoller Sonnenuntergangshimmel überm westlichen Wald:

PICT0011.JPG

PICT0014.JPG

PICT0016.JPG

PICT0018.JPG

PICT0020.JPG


Mittwoch, 13. März

Was...

treibt wohl einen Hasen, der vormittags gegen 10, ziemlich zügig hoppelnd, das Feld von Ost nach West überquert, dann über die 'Strasse' resp. den Feldweg hoppelt, auf die andere Feldseite, dort weiter Richtung Eiche, um dann hinter der Süd-West-Hecke zu verschwinden...?

Geschäfte, Verabredungen...?

...ich muss an "Der Wind in Weiden" denken...

Morgens, bei meiner Fahrt über Land ist die welt mitunter ein solches Glitzerfunkelwerk im Licht der grad aufgegangenen Sonne, dass es wirklich beeindruckend ist. An den Ästen der Bäume, an Gräsern, an Zweigen von Büschen, auf den Schneeresten auf den Feldern glitzert und funkelt es wie auf einem gemalten Bild...aber ehrlich..ich würde auf diesen Glitzerfunkel-Anblick für milderes Frühlingswetter seeeeehr gern verzichten. Der Preis für dieses Wunderwerk sind nämlich lausig kalte Nächte...minus 13 grad..und das im März. Ich finde das schlichtweg unanständig !

Bildweise einfangen konnte ich das Glitzern nicht, da meine Kamera für zwei Tage streikte. :-(


Monatg, 11. März

Gestern und Heute

Gestern: Schnee und heftiger Sturm aus Nord....

Heute: immer noch hinreichender Wind aus Nord und Schnee....

PICT2206.JPG


Freitag, 8. März

Sammelwerk

Jetzt sind schon wieder fast 8 Tage vergangen..die Zeit läuft so ins Land...alle Tage gibt es tausend Tüddelkram und wichtige Dinge zu tun... Und für's Schreiben, Bilder-sammeln bleibt oft genug keine Zeit. Manchnmal gibt es auch so Schreib-Bloc-kaden (sollte es mir jetzt zu denken geben, dass in dem Wort Blockaden mein Nachname steckt???!!), obwohl mir durchaus allerlei durch-den-Sinn-gänge im Kopf sind, ganz zu schweigen von den Augen-Blicken..die mir fest-haltens-wert scheinen und dann doch mangels Kamera oder zu später Kamera oder auf Grund zu schnellen Vergehens....nicht fest-halt-bar sind...

Vor zwei Tagen war ich für einen Vormittagsplausch drüben-unten-nebenan bei meiner Mama. Unter anderem sprachen wir übers Bücher schreiben.

Die Arbeiten, die dazu gehören, was es an Mühen kostet, wie es aber auch das gesamte 'restliche' Tun und Leben beflügeln kann..

Dazu passend las sie mir aus aus Sten Nadolnys Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit ) etwas vor, nämlich die Passage, in der John Franklin sitzt und ein Buch über seine Reise schreiben möchte. Ihm schwebt ein Anzahl von mindestens 100 000 Worten (Sätzen?) vor und das scheint ihm zunächst einmal ein recht mühsam, fast unmöglich zu bewältigendes Unterfangen, er sinniert über die Schwierigkeiten, die für ihn damit einhergehen, mit dem Schreiben zu beginnen und schließlich ermutigt er sich selbst mittels des folgenden Satzes:

"...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.."

Dieser Satz gefiel mir und erheiterte mich zugleich..weil er etwas so unverdrossen Ermutigendes hat..dass es im Grunde doch garnicht so mühsam ist..weil ja eben schon fast ein Dutzend Wörter so gut wie fest stehen...

Was mich angeht..so habe ich mit diesen Schreibseiten ja weiter keinen 'wirklichen' Anspruch, als eben ab und an aufzuschreiben, was mir an Merk-würdig-keiten oder Gedanken mitunter so durch den Kopf geht, oft genug sind es ja nur (scheinbare) Unwichtigkeiten, Kleinigkeiten...oder eben irgendwelchen mehr oder wenigen schrägen Überlegungen. immer mal wieder Beobachtungen...und dennoch ist da in mir drin natürlich doch ein wenig mehr Anspruch...und wie dem (doch ein wenig mehr Anspruch) genügen??!!

vielleicht so: ;-) ----> "...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.." ?

Nur..hat(te) er, John Franklin im Buch, es im Vergleich zu mir leichter..er brauchte sich ja 'nur' zu erinnern und Erlebtes niederzuschreiben..

Zu berichten gäbe, nein gibt es..leider ohne irgendwelche Beweisphotos ..von vier (!) Seeadlern, die am Sonntag lauthals keckernd über den Hof flogen, erst zwei, dann drei in wildem Umeinanderflug Richtung östlicher Wald und dann, als ich auf der Bodentreppe saß, um ihnen zuzuschauen, entdeckte ich ganz weit hoch oben noch einen, der seine Kreise zog...

Gestern sahen wir auf der morgendlichen Fahrt über Land ein Rudel Hirsche ganz dicht neben unsere 'Strasse'. Ich hatte die Kamera sogar dabei, aber als ich sie soweit hatte..waren die Hirsche schon zu weit weg. Es irritierte sie begreiflicherweise, dass das Auto, was eben noch zügig angefahren kam, plötzlich offenbar stehen blieb.

Auf dem Hin- und dem Rückweg sah ich viele Kraniche auf den Mais-stoppeläckern vom letzten Jahr. Aber sie sind ja erst kurz hier und wenn ein Auto am Strassenrand stehen bleibt (weil die Fahrerin die vielen Kraniche photographieren möchte) fliegen sie auf...


Samstag, 2. März

Freitag, 1. März

Die Welt war sonnig und frühlingshaft gestern. Wunderbar passendes 'Terminwetter' gewissermaßen, wenn man den 1. März als Frühlingsbeginn betrachtet. (siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Morgens um 8 ein Termin in Prerow und nachmittags um 2 Unterricht in Prerow und später in Dierhagen. Für die Zeit zwischen Termin und Unterricht habe ich mir bei dem traumhaft schönen Wetter einen umfangreichen Weststrandgang gegönnt.

Anbei ein paar meiner eingefangenen Augen-blicke. Beginnend mit einer Impression von der Boddenseite..

bliesenrade_vormittags.JPG

Mein Blick gen Himmel, auf dem kleinen Weg hinter der Düne, kurz vor dem schönen Platz auf dem wir gern sitzen, um hinaus zu schauen..auf Strand und Meer..

PICT2105.JPG

Mein Blick in die Richtung in die ich wollte:

(gesehen von meinem Lieblingsplatz zwischen Wald und Strand, an dem ich gern sitze: 12_03_03_14_43_25_D500_290.jpg12_03_03_14_32_44_D500_277.jpg )

PICT2115_1.JPG

..am Strand entlang...mit Schatten-und Wellenspiel..

PICT2123.JPG

... und zwischendurch mit Waldausblick...

PICT2135.JPG

... hinaus auf unseren Sommer-Badestrandplatz. Der Pfahl mit den drum herum liegenden Hölzern ist eines der wenigen Sommerstrandbauwerke was Herbst und Winter überlebt hat.

Ich fand die langen Schatten der Bäume am Strand, die noch Mittags halb 12 bis fast zum Wasser reichten, so eindrücklich. Im Sommer sind die ja nicht zu sehen...es sei denn, man wäre schon seeehr in der Frühe dort. Und selbst dann..sähen sie ganz anders aus, da die Bäume dann ja belaubt sind und so ihre Schatten auch ganz anders ausschau(t)en... (wenn es keine Konjunktive gäääbe...;-)....)

PICT2138.JPG

..auf meinem Weg Richtung 'nach hinten' ... ist die Küstenlinie sanft geschwungen..ich mag diese beiden Bilder...mit diesem Bogen im Ufer..

PICT2142.JPGPICT2143.JPG

...und ziemlich weit 'hinten' kommt dann der Punkt bzw, die Stelle, wo man(n)/resp. frau entweder einen großen Sprung tun muss..(zumindest um diese Jahreszeit)

PICT2144.JPG




oder..sich dem Naturbrückenbau anvertrauen...

PICT2147.JPG

...auf meinem Rückweg kam ich an diesem ganz speziellen Wäldchen vorbei...

und schaute dann hinter mich in dieses Wäldchen hinein:

PICT2162.JPG

...und dann direkt vor mich...aufs Wasser..

PICT2163_1.JPG

und schaute nach rechts:

PICT2164.JPG

..und nach links...

PICT2165.JPG

..bevor ich wieder zurück ging....noch einen Sonnenmittagsschlummer auf dem Lieblings-sitz-und-aufs-Wasse-schau-Platz hielt...

Und etwas später zum Unterricht fuhr..


Mittwoch, 27. Februar abends

Gestern und Heute

Gestern am Nachmittag hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas übrige Zeit und nutzte sie für ein Spazierweilchen am Strand.Lausig kalt war es...so feuchter unter-alle-Sachen-durch-Jacke-und-Handschuhe-kriech-Wind wehte..zum Glück kam er mir auf dem Hinweg entgegen und war mir auf dem Rückweg im Rücken..

Grau war das Meer, grau der Himmel..

zingst_26._februar_1.JPG

..grau war der Sand.. (und unmittelbar am Wasser voller weißer Muschelpünktchen)..

zingst_strandgut.JPG

Die Muscheln waren vielfarbig..muschelweise vielfarbig...(es gab neben den hellen noch rosafarbene und schwarze und schwarzbraune Miesmuscheln und Miesmüschelchen-chen-chen...letztere teilweise fast orange.

Der Tang, die langen schmalen Gräser, war grün in Variationen und braun der gefiederte. Sogar einen Bernstein fand ich, orange und gelb und gar nicht mal soooo winzig..fast 1cm lang und ca. 6 mm breit.

Heut morgen, als ich die Hühner raus ließ, hörte ich von irgendwo her einen Amselmann sein erstes(?) Liedchen pfeifen, war erstaunt..dass schon im Februar einer zu hören ist, erinnerte mich, dass ich vor einigen Jahren am 26. Februar den ersten Storch auf der 'Dorfkoppel' stehen sah und freute mich über das Amsellied...und danach habe ich, durchs Amsellied frühlingsgestimmt, 'angeschaukelt'... :-).

Sonne gab es heut auch..und dadurch hatte der ganze Tag immer mal wieder etwas ganz leicht frühlingshaftes. Schön war das. Auch wenn es zum Abend dann doch wieder ziemlich frisch wurde. ;-/

Sonntag, 24. Februar

Ich glaube, es war am Dienstag dass es so sachten begann zu schneien, am Mittwoch, gab es dann richtig wilde Schneestürme, während derer ich das Vergnügen hatte, mit dem Auto unterwegs zu sein...

Und dann war der Schnee da...Und es war viel Schnee und alles war weiß. Was ich ja so gaaarnicht leiden kann und mag. Und obwohl es nie wirklich richtig doll kalt war, es dümpelte immer nur so um minus 2 oder 3 Grad herum, fühlte es sich durch die feuchte Luft und den scharfen Ost-Wind (vermutlich mal wieder direkt aus dem eisigen Sibirien) einfach nur lausig kalt und extrem ungemütlich an. Abgesehen von Freitag, der wunderschön sonnig war, wurde dieses Ekelwetter immer noch von 'stimmungsbeflügelndem' Grau untermalt.

Aber seit gestern taut es so ganz sachten...(allerdings verbunden mit extrem trübsinnig machendem Grau)..und heute, als ich morgens raus ging, um die Katzen zu füttern, fühlte es sich direkt mild und fast Frühlings-luftig an, ich hör(t)e auch einige Vögel Frühlings-tschilpen..:-)).

Ich finde dies ist hinreichend Grund, auf meiner Musikseite hier was Schönes einzustellen, was ich Anfang des Jahres mal entdeckt hatte.. Wenn mir dieses Muaikstück normalerweise irgendwo begegnet, im Radio z. B. hab ich wenig Freude dran, es kommt mir immer so pompös und aufgeblasen daher..

Aber diese Musik in dieser Variante darzubieten...da empfinde ich sie im Hören und Sehen als sehr vergnüglich im besten Wortsinne.

Also..liebe Leserin, lieber Leser, für den Ohrenschmaus bitte zweimal zur Musikseite umblättern..!

Samstag, 23. Februar

Ich kann Winter nicht leiden.... !!!!

Die geradezu überirdische 'Schönheit' ;-// von Schnee am späten Nachmittag kurz vor der Dämmerung...

PICT2076.JPG

Von beinahe ebenso überwältigender 'Schönheit' ..der winterliche Blick auf meine Schaukel...

PICT2079.JPG

Und da mir soviel weiss und grau und dunkel zu fad ist, stelle ich zuletzt noch ein November-Farb-Bild dazu..:-)

PICT1624.JPG

Montag, 11. Februar morgens, - 10 ° C

Die 'Freuden' des Winters und Schaukelblick

Ich hasse es, wenn es so kalt ist, dass ich an allem, was ich anfasse und was metallisch ist, (wie z.B. Riegel von Pferde- und Hühnerstalltüren u.ä.), kleben bleibe, bloss, weil ich nicht GANZ trockene Hände habe.

Es gab lang schon keinen Schaukelblick mehr..Schaukeleien um diese Jahreszeit sind eher selten. Gestern entdeckte ich im Vorbeifahren, als ich heim kam, einen Eiszapfen, an der vorderen linken Ecke meiner Schaukel.

PICT2056_1.JPG


Freitag, 8. Februar, abends spät

Überraschende Entdeckung

Der 8. Februar scheint zu einem Entdeckungstag für wirklich ganz und gar unerwartete Dinge, Angelegenheiten zu werden..

Als ich bei meinem heutigen Weststrandgang über die Düne ging und auf den schmalen Strand schaute, traute ich im ersten Augenblick meinem Augen-Blick nicht.

Denn da stand..

...am Strand...

...aufgeblüht und im Februar-Schneegriesel-Nachmittags-Grau dunkelrot 'leuchtend' , ganz nah am Wasser..eine aufgeblühte Rose.

Irgendjemand hatte sie dort in den Sand gesteckt.

Wer das wohl tat ?

Und warum?

Und wann?

Einerlei..

Für mich war es ersteinmal nur ....

Überraschend und schööön...dieser Anblick.

Und in diesem Überraschenden, so gänzlich Unerwartetem, beglückend...

Später, nach dem Unterricht, auf der Fahrt nach Hause kamen mir dann allerlei Rosen-be-Denk-lichkeiten in den Sinn...

PICT2027.JPG

PICT2028.JPG

PICT2029.JPG

PICT2033.JPG

PICT2039.JPG

PICT2040.JPG

Und ich... die mit dem Hang zu eher merkwürdigen Gedankengängen und Überlegungen...frage mich, wie es dieser Rose da wohl geht..?

So aufgeblüht in der Kälte, im Sand steckend, immer wieder von salzigem Ostseewasser umspült.. jetzt, im Dunklen..

Und morgen früh wird es immer noch kalt sein und die Wellen werden sie weiter umspülen, nass, kalt, salzig...

Sie hat sich von Ihrem Rose-Sein sicher ganz was anderes erwartet...

:-(

Hätte ich sie mitnehmen und ihr einen Platz in einer Vase oder einer Flasche auf dem Küchentisch geben sollen ? .. mit Blick in den verschneitenGarten, hinaus aufs Feld und rüber zum Wald ?

Freitag, 8. Februar, vormittags

Erinnern

Gerade eben sah ich mir Bilder an, von mir, auf meinem Pferdchen...wie ich den Weg vor unserem Haus Richtung Eiche reite..ein Sommerbild...und da war plötzlich ganz präsent, wie es sich immer anfühlte...'da oben' auf meinem Pferdchen, wie der Bilck ein ganz anderer war, der Rhythmus der Schritte....die Gemächlichkeit eine ganz andere oder das Tempo ein ganz anderes...

P1030054.JPG

Ich vermisse es so..das Zusammensein mit Zaíd, auf welcher Ebene auch immer.

Auch heut morgen, als ich im Pferdestall war und dort den Stecker fürs Hühner-Radio einsteckte (zwecks Fuchsfernhaltung) und an Zaìds 'Zimmer' vorbei ging... da hängt noch immer die Decke, auf der Stange vorm Nordfenster, von jenem Samstag und macht so einen Schatten und jedes Mal, wenn ich dort vorbei gehe und diesen Schatten wahrnehme, erliege ich für Momente der Illlusion es sei so wie immer, Zaìd stünde da....und würde gleich, wie immer leise brummelnd wiehern, wenn ich in den Stall komme...

Um dann wie jedes Mal seit kanpp 8 Wochen wieder diese Trauer zu spüren... dieses es nicht fassen können, es nicht glauben können...weil es doch noch so weit weg von 'dran' war....

Donnerstag, 7. Februar

Vormittagsbilder und Zusammenhangsfrage

Als ich heut am frühen Vormittag aus Barth zurück kam, sah ich diesen Vogel da sitzen..ganz oben...auf einem der toten Eichenäste.

PICT2025_1.JPG

Und zog ihn mir dann bildweise noch ein wenig heran. Konnte aber nicht erkennen, wer genau das war.

PICT2022.JPG

Am Nachmittag, bevor ich zum Unterricht losfuhr und meine Sachen im Häuschen zusammen suchte, sah ich die Kamera auf dem Schreibtisch liegen und erwog kurz, sie einzupacken. Befand dann aber, dass eh kein 'Wetter und Licht' seien und fuhr also ohne los.

Und dann war es wieder wie schon so oft:

Es scheint da jeweils einen Zusammenhang zu geben zwischen zum einen dem Tatbestand, dass ich beschließe, die Kamera 'heute' nicht mitzunehmen, eben, weil kein 'Wetter und kein Licht'...und sie dann also daheim lasse und zum anderen der dann jeweils eintretenden Tatsache, dass genau dann, wenn ich unterwegs bin, ohne Kamera, es plötzlich die unglaublichsten, wunderbarsten, märchenhaftesten, zauberhaftesten usw. usf. Himmel, Farben, Wettergeschehnisse gibt. Die ich dann anstaunen, bewundern kann..

...und mir wortweise merken muss..was ich so gern augen-blick-lich einfangen möchte.

Ich sollte dem Gedankengang. "..eh kein Wetter und/oder Licht" künftig besser mit tätigem Widerspruch begegnen.

Heute, als ich dann unterwegs war, auf den Landwegen zur B105 gab es ein wildes Schneegestöber in ganz eigenem, un-be-schreib-lichen Licht, was sehr schnell Felder, Wiesen und Bäume einhüllte...aber auf seltene Weise...denn unter dem Schnee schimmerte immer noch die eigentliche Farbe des 'Darunteren' durch und das sah für meine Augen und mein Empfinden zwar nicht schön, aber immerhin beeindruckend aus. Schade, dass ich es nicht bildweise einfangen konnte..meine Worte dafür kommen mir sehr unzureichend vor.

Mittwoch, 6. Februar

Heute früh, bei der allmorgendlichen Fahrt über Land war die Welt noch in Ordnung.

Jetzt ist sie komplett weiß und grau...und es windet....

Dienstag, 5. Februar

"Ein Klavier in Paris"

..heisst ein wunderbares Buch, was mon amour mir neulich mitgebracht hat. Geschrieben hat es T.E. Carhart und es geht darin vor allem um die Liebe zu Klavieren, Flügeln und ich glaube um so ziemlich Alles, was mit Klavieren und Flügeln zu tun hat. Seit vorgestern lese ich in diesem Buch und finde mich ganz überrascht auf seltsame Weise darin selber wieder.. mit meinem ganz persönlichen Verhältnis zu diesen Instrumenten, meiner Liebe, meinem Wissen-Wollen, meinen Sehnsüchten, Wünschen...

Gestern las ich einen Satz darin, der mir be-merkens-wert erschien. Er bezog sich auf den Klavierbaumeister Luc, der sich in einen alten Rosenholz-Steinway Flügel verliebt hatte, der in seine Werkstatt zur Restauration kam und den er gern behalten hätte, für sich selbst. Aber der Platz in seiner kleinen Pariser Wohnung reichte beim besten Willen nicht dafür aus. Dieses Instrument irgendwann an einen Kunden abgeben zu müssen, war ihm eine schwierige Vorstellung. Aber schließlich fand sich doch einer, wo das Loslassen leicht ging.

"..den hat ein Jazzmusiker bekommen. Der kam letzte Woche herein und hat sich beim ersten Ton, den er auf ihm gespielt hat, in ihn verliebt. Ich bin sehr glücklich, dass er an den gegangen ist."

Der Erzähler sinnierte diesem Ereignis nach und formulierte dann diesen Satz, der mir so gefiel, bzw. mir eben be-MERKENS-WERT schien..um ihm nach-zu-sinnen:

" Ich hatte nicht die 'suite' - wie die Franzosen sagen - mitbedacht: die Angleichung eines Vorhabens an die gegebenen Umstände und die laufenden Ereignisse, die dem Leben das Gepräge von Bitterkeit und zugleich auch Sinnhaftigkeit geben."

Was mich angeht..ich werd dieser Angelegenheit...der 'suite'... mal ein wenig nach-sinnen.

Und letztlich hatte ich mich verliebt: Försterflügel bei Ebay

Freitag, 1. Februar

Muscheln...

Heute nachmittag zwischen zwei Unterrichtstunden auf meiner Fahrt über den Darss und das Fischland war ich ein kleines kurzes Spazierweilchen am Weststrand und stellte bei meinen Laufen am Wasser fest, dass ausgesprochen viele gleich große bzw. eher gleich kleine Miesmuscheln am Strand lagen..

Immer so in größeren Ansammlungen.

Muscheln gibt es ja immer am Strand, bei jedem Wetter, die sind einfach immer da...kleine, große, weise, schwarze, rosafarbene...alle möglichen Sorten. Im Sommer haben wir welche am Weststrand entdeckt, die ich zuvor noch nie hier irgendwo an einem Strand gesehen habe. (muss direkt mal schauen, ob ich irgendwo ein Foto davon habe) weiße, mit recht fester, dicker, glatter Schale.

Aber soviele...in der selben bzw. in sehr ähnlicher Größe bzw. eben Kleine...dass ich dachte, "ob die Muscheln im Herbst irgendwie Kinder gekriegt haben??!!" Es waren zwar auch alle möglichen anderen Muscheln dabei..aber die Häufung der gleich-großen-kleinen war sehr deutlich.

PICT1998.JPG

PICT2000.JPG

Jedenfalls wurde mir bei dieser Entdeckung und meiner Frage bewusst, dass ich keine Ahnung habe (und alle die ich bisher fragte, hatten es auch nicht) wie Muscheln sich eigentlich vermehren.

Schlau wurde ich hier: ­

http://weichtiere.at/Muscheln/index.html?/Muscheln/miesmuschel.html

http://www.muschelfischer.de/oeko_biologie.htm

Als ich zurück zum Parkplatz ging und nochmal übern Deich schaute, diesen Blick (es ist übrigens dieses Stück Strand, an dem wir das neue Jahr empfingen) bildweise einzufangen, da erwischte ich da Licht des Prerower Leuchtturmes mit. :-)

PICT2003_1.JPG

Donnerstag, 31. Januar

Donnerstagsnachmittagsblicke

...diese Ziegelwand vom Haus gegenüber zum Beispiel.

PICT1987.JPG

...en detaile

PICT1991_1.JPG

Gestern abend und heut Nacht fegte wilder, heftigster Sturm übers Land. Gestern, am späten Abend gab es sogar Gewitter. Und heut in der Frühe, meine erste Fahrt über Land, war ein einziges Slalomfahren, weil allenthalben Äste auf den kleinen Strassen lagen. (und natürlich immer noch liegen, das heißt, ich werde noch eine Weile Gelegenheit haben, mich im Slalomfahren zu üben. Und wer weiß, wofür ich das 'dermaleinst' noch brauchen kann...)

Ich war erstaunt, dass es keinen Baum umgeweht hatte, denn der Wind war wirklich enorm. Er weht auch jetzt noch...nicht mehr stürmischst. Aber...;-)..hinlänglich..und ausreichend heftig.

Wir sollten am Wochenende mal nach Bernsteinen schauen...

Mittwoch, 30. Januar

Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagsnachmittagsblick

Dies ist mein "Dienstags-, Mittwochs- und - Donnerstagsnachmittags-Klavierlehrerin-neben-dem-Klavier-sitz-ausblick".

Mitunter kann der geradezu spektakulär sein in den verschieden Lichtern und Farben von Sonne, Wolken, Himmel...auf den verschiedenen Hauswänden und in den Hauswinkeln..

Heut war es es nicht. :-(

Aber heute hatte ich endlich mal meine kleine, feine, sehr gemochte Kamera dabei. ;-).

Und habe ihn gewissermaßen mal zur Probe eingefangen. (Damit künftig die 'Spektakuläritäten' besser auffallen..)

PICT1982.JPG Dieses Bild ist leider....v e r s c h w u n d e n ...ich muss es also gelegentlich nochmals einfangen und dann nachreichen.

Dienstag, 29. Januar

Eis-Vergnügen

PICT1972_1.JPG Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Freundin von Winter und seinen sämtlichen Begleiterscheinungen bin.

Denen, die mich nicht kennen, .. ich weiß ;-), das ist die weitaus überwiegende Mehrzahl... sei dies hiermit kundgetan.


Trotz meiner Winter-abneigung hatte ich vorgestern, am Sonntag, tatsächlich mal ein echtes Winter- Wind - Eis - und Schneevergnügen.

Ich war nachmittags nach Rügen gefahren, um meinen freundlichen Freund C. in Bergen zu besuchen. Es war nach etlichen lausekalten, frostigen Wintertagen der erste Tag mit Temperaturen leicht über Null. Dennoch gab es heftiges Schneetreiben und Eis in Schlittschuhlaufqualität. So machten wir uns, wie Tags zuvor besprochen, trotz Schneetreibens also auf den Weg zu einem gefrorenen Gewässer gleich neben der Stadt.

PICT1978_1.JPG

PICT1980_1.JPG Ziemlich vorn standen lauter tote Weidenbüsche mitten im Eis, in denen vereinzelt Kormorannester eingeflochten waren. Dahinter ersteckte sich das Eis über eine große Fläche, auf der nur ein einziger Mensch zu sehen war, der gerade zum Ufer kam, als wir dabei waren, unsere Schlittschuhe anzuziehen. Lustig und freundlich sah er aus..mit weiten Pluderhosen, deren eines Bein irgendwie grau (kariert?) war, das andere leuchtend rot. (und in dieser Bekleidung nicht unbedingt wie die 'Eingeborener' daher kam..)

Der ging also wieder an Land und wir hinaus aufs Eis.

Im Uferbereich und nahe der Weidenbüsche war das Eis recht riffelig und rauh.

Aber hinter den Weiden dann ganz glatt. Dunkel und von hellen Mustern durchzogen.

PICT1977.JPG

Wir hatten den ziemlich heftigen Wind im Rücken und als wir weit genug draußen waren, trieb er uns voran, ohne dass wir einen Schritt tun mussten. Mein langer Rock und C.'s Jacke erwiesen sich als sehr hilfreiche Segel, so dass wir dann sehr rasch ans andere, anfangs so weit entfernte Ufer kamen.Da es schon dunkel wurde, machtren wir uns auf den Rückweg. Der war dann natürlich, gegen den Wind und das heftige Schneetreiben, nicht ganz so komfortabel.

Und ich Sommerfrau kam als ganz und gar weiß beschneite Eis-Schnee-Seefrau Eisbeglückt am Auto an.

Zurück in der warmen Stube gab es dann heißen Sanddorn-Grog. ;-) Und danach ein überaus vorzügliches Mahl.. ;-)). Dankeschööön!!!

Freitag 25. Januar

Ansichts-sache Draufsichts-sache

Die Worte "in Bälde" sehen - so geschrieben besehen - seltsam aus.

Irgendwie so eigen-artig proportionslos.

PICT1883.JPGAnbei eine bildweise Idee zu 'Claires Kadenzen'..

Die war entstanden, als wir dieser Tage über ein Logo für 'Claires Kadenzen' nachdachten.


Dienstag. 22.Januar

Waldiges und Fuchsiges

Am Samstag, es war eine Sonnenscheinsamstag :-), waren wir am frühen Nachmittag im Wald. Kalt und schnee - ig - frostig war es. Wir liefen zum Fuchsberg, dann ein Stück den Weg weiter, Richtung Chaussee und bogen dann rechts auf einen "Weg" in den Wald hinein. Es war derselbe Weg, den ich schon einmal im vorletzten Herbst mit meinem Pferdchen versucht hatte und doch einige Sorge hatte, nachdem wir ein Stück dieses Weges zurückgelegt hatten, ob wir resp. mein Pferdchen da wieder heil raus käme(n)..

Wir, Pferdchen und ich kamen heil hinaus, weil mein Zauberpferdchen äußerst bedachtsam und vorsichtig ein Bein nach dem anderen setzte zwischen tiefen Furchen, wild kreuz und quer liegenden Ästen, Stämmen, Baumstümpfen...

Und wir, mon amour und ich, kraxelten über den von schweren Maschinen zerfurchten Weg.. teilweise in der Mitte, teilweise links und rechts davon mitten durch den Wald.

Dort entdeckte ich plötzlich, mitten in all dem Schnee und den zugefrorenen Wassernn dieses dunkel, rieselnde Gewässerchen. Und wie ich es da so dunkel in dem Weißen, Eisigen, Winterlichen ringsum rieseln sah...

PICT1842.JPG

...erinnerte ich mich eines ähnlichen Bildes von dunkel rieselndem Wasser...allerdings zwischen grünen Moosen..im schwedischen Wald:

P1120528.JPG



Dienstag, 3. September

...Herbst

Es macht derzeit den Anschein, als wolle es, pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1.September, tatsächlich Herbst werden. Am Sonntagmorgen saßen wir in Berlin bei grad noch und bald wieder Sonne am Schlachtensee zum Frühstück in noch fast milden Lüften. Schöön war das...

PICT1419.JPG

Zurück im Norden gab es Sturm und wilde Regenschauer bei lausigen 14 Grad. Blöd war das!

Gestern regnete es den ganzen Tag. Heute am Morgen und zum Abend unentwegt und heftig; so feiner aber unangenehm stetiger Sprühnebelregen, irgendwie deprimabel machendes Wetter. Obwohl es immerhin wieder ein wenig wärmlicher als noch am Sonntag ist.

Ich hätte soooo gern noch ein wenig freundliche Spätsommerwärme und Badewetter... Laut Wettervorhersage schaut das für die nächsten acht Tage sogar recht verheissungsvoll aus.

Aaaaber: "Erstmal haben und damit weg sein!" ;-)


Freitag, 23. August

Und Spinnen...

..von denen manche ihre Netze immer wieder genau in die Tür vom Pferdestall oder Werkzeugschuppen spinnen.... So dass ich, wenn ich geschäftig und schnell (weil ja immer, wenn ich eins tue, noch ungefähr 3782 anderes Zeug anliegt, was dann auch gleich gemacht werden will-muss..) durch eben diese Türen muss, ich ihnen ins Netz laufe...

Läschtig ist das !

Donnerstag, 22. August

Fliegen...

... .......... ....... .... ............ ............... ... ................................. ............, .......... .... .......................... .

.... !


Mittwoch, 21. August

Der Mond...

Gestern abend, als wir auf der Bodentreppe saßen, zogen hüsche Weierschlölkchen - Schleierwölkchen immer am Mond vorbei, ohne dass er dadurch weniger hell geworden wäre. Er bekam nur immer mal neue 'Muster' dazu. Leider war ich nicht 'still-haltig' genug beim Photographieren, so dass die Bilder alle ein wenig verwackelt sind. Und die Kamera fing auch die 'Schleierwolken-Muster' auf dem Mond nicht mit ein, aber doch immerhin genug vom Mond-Licht-Wolken-Dunkel-Spiel.

PICT1364.JPG

PICT1366.JPG

PICT1368.JPG

PICT1369.JPG

Und der Mond heute abend hinter den Erlen auf der Koppel, als ich ein bisschen mit Blende und Belichtung an meiner kleinen feine Konica Minolta rumspielte..

Eigentlich war es noch fast hell, dunkelblauer Himmel, die Erlen waren noch gut als grüne Bäume zu erkennen und der Mond schien in einem sanften Gelborange vom Himmel...

PICT1372.JPG

PICT1373.JPG

Sonntag, 18. August, abends

Immer wieder...

..gibt es Tage, so wie heute, an denen ich es völlig vergesse, mir die Haare zu kämmen. Jedenfalls mitunter an solchen, wo ich den Hof nicht 'ernsthaft'verlasse. Manchmal merke ich es abends dann doch noch, weil ich ja lieber gekämmt zu Bett gehe. (Damit wirre Träume sich in wirren Haaren nicht eingeladen fühlen..;-)...).

Und wenn ich das so schreibe..wie ich so manche andere scheinbare oder tatsächliche 'Belanglosigkeit' meines Lebens be-schreibe..erinnere ich mich wieder, wie ich vor einigen Tagen bei einer meiner Fahrten über Land daran dachte, dass ich tags zuvor hier die Entdeckung eines Spachtels am Grund des Fliesenklebereimers als kleine Alltagsfreude vermerkt hatte. (Dieser Fliesenklebereimer wurde übrigens noch einen Tag zuvor zu sehr, sehr, seeehr später nächtlicher Stunde zwecks Reinigung am nächsten Morgen (wo der Spachtel dann wiedergfunden wurde..) mit Wasser gefüllt; nicht dass irgend jemand denkt wir wären soo blöd und würden Spachtel im Fliesenkleber versenken...!) Und weiter dann dachte ich an einen Freund, der auch seine internetten Schreibseiten hat und mit Gedanken, Bildern, Worten füllt...lauter 'echte, wichtige' Dinge und Angelegenheiten...ernsthaft und be-denkens-wert...

Wie verschieden Leute sind, schreiben.

Ich so oft über all die sogenannten 'Kleinigkeiten' und 'Belanglsoigkeiten', die mir alltäglich so begegnen...

Andere über lauter Schwergewichtiges...Sinn-reiches...

Wobei die scheinbaren Kleinig- und Belanglosigkeiten natürlich ja auch sinn-reich sein können..weil sie immerhin ja meine Sinne beschäftigen..

Aber : "Sie wissen, schon, was ich meine?!"

Sonntag, 18. August, 01:57 Uhr


Glück...

..nachts..zwischen halb Eins und dreiviertel Zwei ganz 'hemmungslos' (..und dabei sicher sein können, dass niemand sich durch mein nächtliches Spiel in irgendeiner Weise gestört fühlt...) piano und forte...Schubert üben : Sonate in C-dur Opus posth. 143, D 784.

Durchs offene Fenster höre ich dazu 'Zillen grirpen''..;-)


Freitag, 16. August

Wolken und Licht...

..am Dienstagabend, als ich vom Unterricht in Saal nach Hause fuhr:

PICT1350_1.JPG

PICT1351.JPG

PICT1353.JPG

PICT1356.JPG

PICT1357.JPG

PICT1358.JPG

PICT1360.JPG

PICT1361.JPG

PICT1362.JPG


Montag, 12. August

Die kleinen Freuden des Alltags..

..wenn man am Grunde des gerade zu reinigenden Fliesenklebereimers einen verschollen geglaubten Spachtel plötzlich wieder findet.. ;-).

Der Sommer indes hat sich von einem 'toscanischen' unversehens wieder in einen sehr nordischen verwandelt. Mit hinreichend wilden Winden von West, ziemlicher Kühle und Sonne nur in Maßen...so dass sich alles schon wieder herbstlich anfühlt.

Schaaaaade! Ich fand die Hitze sooooooo schön.......


Samstag, 10. August

Ich finde...

..Kekse, die nicht schmecken, sollten garnicht erst gebacken, geschweige denn verkauft werden ! Aber man kann doch nun wirklich nicht immer alles selber machen.....

Mittwoch, 7. August

..mal wieder Worte

Es gibt über Land 'Strassen', besser Wege, da kann man, ohne anzuhalten (also auch, ohne groß zu schauen..) von einer 'Nebenstrasse' auf die 'Hauptstrasse' abbiegen, weil auf der Hauptstrasse soooo selten was fährt, dass ziemlich garantiert nie was kommt in dem Moment, wo man abbiegt. (Ja, ja..ich weiß..das ist im gründlich Bedenken ein Fall für die Wahrscheinlichkeits-Freaks..)

Wenn man aber nun abbiegt, von solcher Nebenstrasse, (auf der übrigens noch viel seltener irgendwas unterwegs ist) ohne anzuhalten (und ohne nach rechts und links zu schauen), weil ja auf der Hauptstrasse sowieso nie was kommt.....und dann käme doch mal was..... das wäre blöd.

Abgesehen davon ist seit meinem letzten Eintrag hier, der sich ja vorwiegend mit Hühnern befasste, inzwischen allerlei Zeit vergangen, während der komplett spurlos, zuerst Tonio Kröger, der Hahn und drei Tage später, 'Mascha' , mein Italienerhühnchen verschwunden sind. Vor allem um letztere tut es mir leid. Tonio Kröger trauere ich nicht so nach. Der war zu seinen Hühnern zwar größtenteils sehr gentlemanlike..aber ansonst ein ziemlicher Drachen. Und so einen frischen und gesunden Eindruck machte er schon seit längerem nicht mehr, dass ich mich manchmal schon besorgt fragte, wie er den nächsten Winter überstehen bzw. aushalten sollte mit seinem einem federlosen Bein und den federfreien Flecken am 'Resthahn'. Fuchs oder Habicht ( oder wer immer den sich geholt hat) waren aber sicher froh über weniger Federn am Hahn... Und Natascha, das schwarze Huhn scheint nicht zu wissen, dass das mit dem Brüten nur mit Hahn was wird. Seit längerem schon 'gluckte' sie rum, wenn sie draußen unterwegs war und nun sitzt sie seit gut einer Woche ununterbrochen (frisst nicht mal) mit Hingabe auf dem Nest und macht großes Theater, wenn ich abends die Eier absammele und sie dafür ein wenig beiseite rücken muss....legt auch jeden Tag ein Ei dazu...und versucht Kücken auszubrüten....ohne Hahn


Freitag, 12. Juli

Blickwinkel..und Tatsache

Heute morgen, als ich die Hühner raus ließ, lag Lucretia, das letzte der 'alten' Hühner, tot im Nest.:-(

Gestern abend, als ich die Hühner 'ins Bett' brachte, hockte sie schon, nicht wie üblich, auf der Stange, sondern im Nest und schaute zur Wand und kam nicht zum Futter.

Vorhin saß ich bei den Katzen, die ich grad gefüttert hatte, um sie vor den Hühnern zu schützen, die in ihrer unglaublichen Fressgier ganz rabiat auch die Katzen von ihrem Futter verscheuchen, um sich drüber herzumachen. Da ich nun dabei saß, hielten sie sich doch auf Abstand, nur 'Eierschecke' stolzierte unablässig auf und ab, tat geschäftig dies und das bei den Rosen..und ich fragte mich, als ich ihr so zusah, wie wohl die Welt aus dem Blickwinkel eines Huhnes ausschaut?

Tatsache jedenfalls ist: Hühner können ja ganz witzig und niedlich sein, es kann amüsant sein, ihnen zuzuschauen, und da ist auch noch die Sache mit den schmackhaften und für die Ernährung sehr nützlichen Hühnereiern...

Aber.... Hühnermist... gehört mit zu den für mich allerekelhaftesten Sachen, die in meinem täglichen Leben so vorkommen. Wenn ich bei meinen Gängen über den Hof versehentlich in einen Hühnerdreck trete, es nicht gleich merke und mir der Scheiß dann am Schuh klebt und vor sich hin stinkt...bäääähx ! Abgesehen davon, dass diese 5 Tierchen, die täglich wirklich richtig, richtig, richtig viel Platz haben zum Umherlaufen, immer genau da ihren Dreck lassen müssen, wo ihre Menschen viel unterwegs sind. Also direkt vor der Haustür zum Beispiel..oder auf dem 'Wohnzimmer-Hof'. Das ist wenig rücksichtsvoll und absolut nicht nett !!!!

Montag, 8. Juli

Strassen- und Zirkus-geschichten..bilder

Also... Wohnmobile...ich kann mir vorstellen, dass es sicher sehr nett sein kann, sowas zu haben und Urlaubshalber damit unterwegs zu sein. Mein Freund Siegbert, der letztes Jahr mit so einem Gefährt mit Freunden und Familie in Norwegen unterwegs war, zeigte sich jedenfalls sehr angetan davon.

Aber..wenn man resp. frau als Alltagsmensch unterwegs ist und dann ständig solche Teile vor sich hat (und das ist in dieser Gegend um diese Jahreszeit nun mal sehr häuig der Fall...), die sich in sehr gemächlichem Zuckel'tempo' über die Straßen bewegen...da finde ich sie nur mehr extrem lästig. Heute nachmittag fuhr, nachdem ich bestimmt schon fünf dieser Fahrzeuge überholt hatte (eines davon so lang, dass mindestens 8 Leute einen Urlaub lang bequem darin leben können), eines mitTempo 40 vor mir, was hinten drauf, oben rechts in der Ecke, doch tatsächlich "Rapido" stehen hatte....

Wider mein nicht so freundliches Rumgebrummel über langsame Urlaubsfahrzeuge auf den hiesigen Straßen, heute einige Bilder von meiner letzten 'Verzauberung', als mein Freund Claas mich in die 'Rote Kugel' auf Rügen zu einem zauberhaften französischen Zirkus eingeladen hatte.

PICT0915.JPG

PICT0920.JPG

PICT0931.JPG

PICT0945.JPG

PICT0948.JPG

PICT0965.JPG



Sonntag, 7. Juli

..fest-ge-stellt-es...

Schönheit liegt(fast) immer im Auge der betrachtenden Person.

Schöne Frauen gibt es öfter mal. Schöne Männer ungerechterweise sehr viel seltener.

Und Sachen wegschmeißen kann unglaublich befreiend sein.

Ich habe mich heute von einer Menge lang 'gehüteter' alter Musikkassetten getrennt. Jahrelang habe ich damit rumgehegt und sie dann aber doch nie gehört. Und nun sind sie..wech :-). Aber beim Ausmisten habe ich sehr erfreut wiedergefunden: Kassetten mit "Queen". Die klingen jetzt in der Küche... hach.... ;-). Und.. :-)..Kassetten mit" No means No".. Die lange meine Lieblings-krachmusik waren. Es im Grunde immer noch sind, so ich denn mal welche hören mag.


Freitag, 5. Juli

..abends...

..ob sich in Norddeutschland schon jemals irgendjemand abends reife Maulbeeren aus den Haaren klauben musste?

....morgens...

Zum Freitagmorgen ein bisschen sowas wie Urlaubs-Luxus: kurz nach 8 am ganz und gar menschenleeren Nordstrand sitzen, mit Kaffee und Frühstücksbroten. Keine starken, aber stetige kühle Winde in lauer, grauer Luft, kleine leise Plätscherwellen, graues Meer und ab und an Sonnengeschimmer darauf..und gut ein-einhalb Stunden Weile und Zeit zum genüsslichen am Strand sein...

Nebenher ab und an in der ZEIT lesen: über eine Reitreise durch die Weinanbaugebiete rings um Bordeaux und im 'City-Guide', der sich Stockholm widmet. Beide Artiekl berühren Sehnsüchte und Lüste...zum einen die Lust, viel zu reiten mit meiner lauffreudigen Gypsi, auch mal größere Strecken..irgendwohin...Und zum anderen wieder alle Schwedensehnsüchte, die seit dem Beginn des Sommers in mir schwelen... Wobei Stockholm nun nicht das ist, was mich an Schweden an erster Stelle reizen würde...


Mittwoch, 3. Juli

...Knoten...

..letztlich nahm ich mir für ein Draußen-Frühstück mal wieder etwas von meinem ZEIT-Stapel vom Küchensofa. Es war ein Teil einer Ausgabe vom letzten November und da gab es einen recht langen Artikel über mathematische Knotenprobleme und ihre Lösungen. Was 'die'..also die Mathematikbesessenen so alles behandeln...

Mitten in diesem Artikel war ein Knotenbild, was mir so gefiel, dass ich nicht umhin kam, es abzuphotographieren, damit ich es hier mit einfügen kann.

Ich hab diese Verschlingungen sehr interessiert beäugt und mich gefragt, wie lange die Bäcker dieser Bäckerei wohl geübt haben, bis sie ganz fluffig und ohne Mühe jeden Tag ihre Knoten'brezel'tüten füllen konnten.

PICT0906.JPG

Montag, 1. Juli

Zitierte Schlau-ig-keiten...

Eigentlich..also eigentlich...hab ich es ja nicht so mit Zitaten, sondern eher damit, selber mehr oder weniger gewichtig 'schlaues Zeug' zu denken. Aber, de vez en cuando, also ab und an kann ich dann den Schlauheiten anderer doch nicht widerstehen. Oder erliege doch ihrer Sprachgewandtheit, ihrem Sprachwitz, ihrer Originalität..

Letztlich entdeckte ich in meinem internetten Lieblingscafe auf dem 'Tisch' einer dort anwesenden Person ein Blatt mit einem Zitat von Albert Einstein, was mir seitdem, keine Ahnung warum, auf seltsame Weise nachschleicht. Dieses Zitat lasse ich jetzt mal hier.

"Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Wie er wohl auf diesen Gedanken gekommen ist, der Herr Einstein, was ihn wohl darauf gebracht haben mag ??? Eine Beobachtung, ein Erlebnis.. was Eigenes, was Fremdes..?

(Und was, um alles in der Welt, täte ich, wenn es keine Punkte gäbe..die das selber weiter-denken implizierten... ? Von Konjunktiven rede ich lieber garnicht erst...!)


Sonntag, 30. Juni

Mathilda Ozelot...

..die Katze an meiner Seite, (im Schreibbuch 2012, beim Eintrag vom 22.Februar ist sie zu besichtigen), die ich wirklich liebe, hat eindeutig einen Knall! Ich verstehe nicht, wie eine einzige Katze dermaßen hysterisch, vom leisesten 'ich weiß nicht was' verschreckt und panisch sein kann...?!

Aber ansonst ist sie sehr nett und niedlich. ;-). Und mitunter auch seeeehr anschmiegsam...

Im Übrigen... weiß ich, dass schon wieder 11 wort- und bilderlose Tage vergangen sind. Dabei gäbe es einiges zu berichten (und zu be-Bilder-n!!)! Zum Beispiel von einem wunder-vollen Zirkusabend an einem zauberhaften Ort, nämlich in der "Roten Kugel" in Schweikvitz auf Rügen...oder von zwei Tagen in Sangerhausen im wunderschön blühenden und in unzähligen Nuancen duftenden Europa-Rosarium.

Aber wenn irgend jemand glaubt, ich fände mal Zeit und Ruhe, davon zu schreiben, oder davon, was mir bei meinen Fahrten über Land alles so in den Sinn kommt und wo ich immer wieder denke: "..das werde ich in meinem Schreibbuch lassen..."....

Naja, Fakt ist..ich finde derzeit kaum Zeit und Ruhe zum Schreiben. Schade ist das, denn mir geistert Einiges im Kopf herum..dideldum..

Vielleicht sollte ich weniger drüber sinnieren, über das, was ich eigentlich be-schreiben will, sondern es einfach schreiben...wie's mir in den Sinn kommt...

Und vielleicht finde ich ja doch noch Zeit und Ruhe vom oben erwähnten zu schreiben.

Mittwoch, 19. Juni

Erstaunliches...

..als ich gestern am Nachmittag nach dem Unterricht in Zingst kurz am Strand war, sah ich auf der Seebrücke etwas Erstaunliches, was es bei meinem letzten Strandsein dort (aber ich gebe zu, das ist auch schon paar Wochen her..ich glaube, es war zu der Zeit, als hierzulande noch wildes Schneetreiben war, mitten zum Frühlingsanfang..) noch nicht gab.. seltsam futuristisch anmutendend, aber der Form wegen durchaus faszinierend. Zumindest aus der Ferne.

PICT0872.JPG

Dienstag, 18. Juni

..Jagdflieger..Lärm-gewalt

..es geschieht nicht sehr oft. Aber ab und an doch, dass irgendwelche, weiß der Geier wo (aber sehr vermutlich in Laage, südlich von Rostock) stationierten Jagdflieger, Düsenflugzeuge..keine Ahnung, wie diese Höllenmaschinen korrekt bezeichnet werden, hier in bzw. über der Gegend ihre Übungsflüge absolvieren. Das ist ein solcher martialischer, höllischer Lärm, dass ich in mir drin jedes Mal ganz böse werde. Sie 'tun' mir ja weiter nichts, als dass es eben unglaublich laut ist, wenn sie hier rumdüsen, so dass man draußen einander kaum mehr verstehen kann, wenn man miteinander spricht, aber schon allein dieser Lärm ist so furchtbar, so schlimm und gewalt-tätig...dass in mir immer wieder ist: "Mögen diese Sch..teile in tausend Stückchen zerfallen und dieser Lärm, den sie verursachen, den jeweiligen Piloten bis in alle Ewigkeiten in den Ohren hallen !! "

Ich weiß, das ist absolut nicht nett. Und ganz klar ein Indiz dafür, dass Gewalt, die man(n)/frau aushalten muss und gegen die man(n)/frau sich nicht wehren kann, Leute, die im Grunde friedliche und konstruktive Wesen sind, durchaus böse machen kann.

Dienstag, 18. Juni

Vor 3 Wochen und 1nem Tag...und ein gewicht-iger Satz

...war es, dass ich das letzte Mal hier etwas schrieb. (Hände-überm-Kopf-zusammen-schlag-smilie!)

(Wobei ich mich grad mal wieder ganz ernsthaft frage, was für eine Verwahrlosung dieser Smilie-Gebrauch ist ? Irgendwie sind dieses Gesicherter-chen-dinger ja oft ganz niedlich, und ich muss gestehen, ich mag und benutze sie ganz gern. Es gibt ja auch wirklich 'hübsche'..aber..im Grunde ist das doch wie mit Karten lesen können/wollen und Navigastionsgeräten...)

Dass ich solang schon nichts mehr schrieb, ist den Realitäten des Lebens geschuldet..manchmal ist alles so dicht, dass einfach kein Raum bleibt für Be-schreibungen dessen, was war, was ich sah, erlebte, dachte, meinte... Dabei beginnen die Rosen zu blühen, und ich möchte meine Rosen-Seite hier gern weiter mit Bildern füllen. Es gibt Einiges, was mir in diesen vielen Tagen durch den Sinn ging, was ich hier schreiben wollte..aber dann...finde ich einfach keine Ruhe... :-(.

Schade..eigentlich. Und uneigentlich auch.

Aber ;-)..ich arbeite dran! Und gelobe Besserung :-).

Aber da war noch ein gewicht-iger Satz. Man hatte mir letztlich mal wieder ein vierwöchiges Probeabo für die ZEIT zukommen lassen. Ich schätze diese Zeitung, aber es zeigt sich jedes Mal, wenn ich versuche, sie regelmäßig zu lesen, wieder: Ich habe einfach keine Zeit für die ZEIT. :-(. Und so stapeln sich die Ausgaben wieder auf dem Küchensofa und ich 'arbeite ' sie dann frühstücksweise oder so ab. Gestern abend las ich in der Badewanne immerhin im Feuilletonteil der Ausgabe vom 29.Mai. Da befasste sich der große Artikel einer Seite mit den Filmfestspielen in Cannes und im kleineren Artikel daneben wurde eine Film namens "Die wilde Zeit" besprochen resp. beschrieben Da stand:

"Es sei denn, man wertet es als Botschaft, dass eine solche einfach nicht zu haben ist, weil die Dinge in bewegten Zeiten mehr noch als sonst verworren sind, das Gute Hand in Hand geht mit dem Abgründigen und das Erhabene mit dem Lächerlichen immerzu die Plätze wechselt."

Sinn und Sprache dieses Satzes blieben in mir hängen und klingen in mir nach....

Freitag, 14. Juni

Mein Bick...

..auf oder in die Welt... nach dem freitäglichen Weststrandgang..

PICT0865.JPG


Montag, 27. Mai

Heute....

... vor unglaublichen 28 langen Jahren begann meine Jungendliebe, die drei bunte, intensive Jahre währte. An solchen 'Daten' wirds mir manchmal ganz 'schwummerig'... übers Vergehen der Zeit...

Heute morgen, kurz nach halb sieben lag die Welt rings um den Hof im Mai-Morgen-Sonnen-Nebel, ich sah mein Pferd auf der Koppel kaum, als ich im Stall war.

Wie verwunschen schön war Blick Richtung Süden, zur Eiche:

27._5._mit_Nebel.JPG

..schon eine halbe Stunde später war der Zauber im Maiensonnenlicht zerstoben:

27.5._ohne_Nebel.JPG

Freitag, 24. Mai

Vormittagsritt und Sonnenglitzern auf dem Wasser

Heute vormittag waren wir das erste Mal länger unterwegs, mein Pferdchen und ich. Eine erste größere Runde und auf dem Heimweg hatten wir das erste gemeinsame Galoppvergnügen. So ein ruhiger, entspannter Galop ist immer ein bisschen wie der Himmel auf Erden. Dieses weiche, fließende Dahingleiten.... Und wieder dieses so ungewohnte, einfach gänzlich unaufgeregt-bleiben...

..gleich wieder daheim:

24.5._nach_dem_Galopp.JPG

Nachmittags, bei meinem Freitäglichen Strand'gang' beließ ich es diesmal dabei, einfach im Sand zu liegen und mich am Sonnenglitzern auf dem Wasser zu freuen:

24.5._sonnenglitzern.JPG

.. prüfte auf dem Rückweg noch die potentielle Badetauglichkeit des Wassers:

PICT0746.JPG

..und bedauerte diese Muschel:

PICT0757.JPG


Mittwoch 22. Mai

Lektüre...

Meine derzeitige 'immer mal Zwischendurch-Lektüre: Tania Blixen "Mottos meines Lebens" Betrachtungen aus drei Jahrzehnten

Ich selbst habe es ja nicht so mit Mottos..Motti.. und erst recht nicht mit Motten... Ich lese die Gedanken dieser Frau auch immer mit seltsam gemischten Gefühlen. Als ich dieser Tage in ihren Betrachtungen über 'Moderne Ehe' las, geschrieben 1923/24, als sie in Afrika war, knickte ich ein Eselsohr in die Seite, die folgendes beschrieb:

"Es verhält sich mit einer ehrwürdigen Institution oft so, dass das, was am längsten von ihr lebt, der Name ist, denn für viele Menschen hat der Name mehr Wirklichkeit als die Idee. Dass der Inhalt aufgezehrt ist, die Schale sich aber aufrecht erhalten kann, das ist bisweilen ein Zustand, der alle Teile zufireden stellt, und ein Vorschlag, sich des Namens zu entledigen, würde vielleicht aufrührerisch wirken zu einem Zeitpunkt, in dem der Gedanke und das Ding schon verwittert sind, wie Staub im Grabe. ... "

Anbei ein Blick auf diese drei Bäume auf der 'Höhe', an denen ich mich bildweise seit Beginn meines internetten Schreibbuches immer wieder freue:

22.5._morgens_kurz_vor_7.JPG


Sonntag, 19. Mai

Der 3 G- Tag

Die Farben des Tages: Grau, Grün, Gelb....

Samstag, 18. Mai

Fassungs-losigkeiten...

Seit 2 Wochen ist Gypsi nun bei uns. Dieses wunderbare neue Pferdchen..was mein Herz in 'NullkommaNichts' ;-) so erobert hat. Sie ist so liebenswürdig...wie Zaìd...obwohl sie ganz anders ist. Sie läuft überall umher wie Zaìd, kommt, wenn ich pfeife, so wie Zaíd.

Und sie läuft mir allermeist wie ein Hündchen hinterher...schön ist das. Das hat so etwas Weiches, Vertrautes.. (so wie überhaupt alle Tiere des Hofes über kurz oder lang dahin kommen, wo ich mich längere Zeit draußen aufhalte.)

Was mir aber ganz neu ist und woran ich mich direkt erstmal gewöhnen 'muss', dass mein Pferd so völlig unerschrocken und scheinbar durch nichts wirklich aus der Ruhe zu bringen ist.. sie IST einfach..unerschrocken, ruhig, gelassen... da....

Und immer wieder geht es mir so, wenn ich sie irgendwo auf dem Hof stehen/gehen sehe, oder abends, wenn ich ihr ihr Händchen 'Freizeit-Pellets' gegeben habe und ihr beim Fressen zusehe, wie sie da steht...im Stall, ihr Futter kaut, einfach da ist....dass ich genauso fassungs-los bin, dass da nun wieder ein Pferd einfach da ist...wie ich völlig fassungs-los war, als mein so heißgeliebter Pferdinand gestorben war. Nur dass die Fassungslosigkeit jetzt in die ganz entgegengesetzte Richtung geht.

Seit Zaìds Tod war der Hof hier irgendwie wie tot, auf seltsame Weise leb-los...dieses Pferd gehörte so sehr dazu.

Und jetzt...seit Gypsi da ist, ist 'es' wieder lebendig hier.

Und ich....

...bin glücklich...

...über sie und mit ihr...

18._5..JPG


Freitag, 17. Mai

Heute...

... konnte ich das erste Mal barfuss und kurzärmlig meinem freitäglichen Strandvergnügen frönen. Fussbad inklusive. Schön war das...!

im Sand:

17.5._.JPG

...übers Wasser (man beachte den Sonnenflecken ganz hinten am Horizont..nur um den ging es mir bei diesem Bild ! )

17.5._meerweise.JPG

Was mich in jedem Mai aufs Neue fasziniert.. die scheinabr unendliche Vielfalt von Grüntönen. Nun habe ich zwar eine kleine feine Kamera...aber ich habe immer das Gefühl, sie fängt das, was mich so berauscht, nicht wirklich ein...;-(. Aber...;-)...Ich versuche es dennoch immer wieder.

Einmal mit dem Grün hinterm Strand:

17._5._hinterm_Strand.JPG

Und was mich auch jedes Mal (und das ist mehrmals täglich ;-)...) fasziniert...der grüne 'Tunnel' unserer Strasse :

PICT0636.JPG

17.5._tunnelweise_heimw__rts.JPG

Donnerstag, 16. Mai

Augenblicke...

PICT0600.JPG

PICT0602.JPG

16.5._siesta.JPG

16.5. schaukel-blick_1.JPG

Montag, 13. Mai

Abends..

PICT0594.JPG

Freitag, 10. Mai

Amsel - iges

In den großen Weiden an unserem Teich singt immer eine Amsel bzw. ein Amslerich. Als wir die letzten Tage viel im Garten waren, hörte ich immer wieder zwischendurch einen Pfiff, der ganz genauso klingt wie der, mit dem ich immer nach meinem Pferdchen gepfiffen habe, wenn es am anderen Hofende war und mit dem ich jetzt auch Gypsi immer rufe. Anfangs war ich sehr irritiert, als ich diesen Pfiff hörte, weil ich dachte: "Wer ist denn da und pfeift hier ständig rum?" Bis mir klar wurde, dass das diese Amsel ist, die in ihr Geflöte und Tirilieren immer diesen Pfiff einbaut. ;-)

Heut abend, als ich noch mal in den Garten wollte, Gypsi in Betrachtung von Feld und Wald versunken:(Vormittags hatten wir unseren ersten Ausritt, drüben im Wald...schööööööön war's...)

PICT0578.JPG

Donnerstag, 9. Mai

Waldspaziergang, Nachmittagswetter und Abendhimmel

Heute vormittag habe ich den ersten Spaziergang mit Gypsi gemacht. Wir waren hinten auf der Wiese und im Wald.Die Stille, die Düfte vom Raps, von den blühenden Hecken, der Klang und die Grüntöne des Waldes... und mein neues, wunderbares, mich verzauberndes Pferdchen..was mir folgte, sich alles anschaute und beschnoberte...

PICT0562.JPG

PICT0565.JPG

PICT0566.JPG

Danach waren wir im Garten, bis wilde Wetter unser Tun für eine Weile unterbrachen..

PICT0567.JPG

..aber der späte Nachmittag und der Abend waren dann wieder sehr schön :-). Und..himmelwärts besehen..durchaus ein wenig spektakulär:

PICT0574.JPG

PICT0577.JPG

Mittwoch, 8. Mai

Schattenbaden, Nebelkrähe und Farbenspiel

Gestern hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas Zeit für ein Strandweilchen.

PICT0554.JPG

Es gibt ja die Sache mit dem 'Schattenboxen'.. ich entschied mich fürs Schatten-baden..

PICT0550.JPG PICT0549.JPG


Dann entdeckte ich eine Nebelkrähe, die sich am Strand verlustierte..

PICT0551.JPG

..und freute mich an den Farben vom Strandhafer, dem Grün der Bäume hinter der Düne und dem Blau des Himmels über Allem..

PICT0553_1.JPG

Dienstag, 7. Mai

'Ankommen'

Gypsi lebt sich ein in ihrem neuen Zuhause.:-) Sie läuft kaum mehr zum Zaun an die Stelle, wo sie herkam und hat sich die letzte Nacht das erste Mal auch hingelegt in ihrem Stall zum Schlafen. Sie erkundet alle Plätze hier auf dem Hof, läuft mir hinterher wie ein Hündchen, wenn ich draußen bin. (was ich derzeit natürlich sehr viel bin, um ihr den Umzug zu erleichtern) und kuschelt sich mitunter richtig an. Dann legt ihren Kopf auf meine Schulter und steht dann da und döst... schööön ist das. Und sie beeindruckt mich immer wieder mit ihrer unglaublichen Ruhe.

Heut hat sie zum ersten Mal das Haus 'ihrer Menschen' näher untersucht ;-) ..

PICT0538.JPG


Montag, 6. Mai

Montag-Morgen-Stilles-Glück

PICT0523.JPG

PICT0524.JPG

PICT0532.JPG

Sonntag, 5. Mai

PFERDCHEN-GLÜCK !!!!!

Am Sonntag vor genau einer Woche, um diese Zeit am Vormittag, wäre ich im Traum nicht darauf gekommen, dass mein und unser aller Wünschen für ein neues Pferdchen hier auf dem Hof sich so rasch und leicht und wunderbar erfüllen könnte... aber jetzt, seit gestern, ist Gypsi da..ein wunderbares neues Pferdchen und ganz und gar würdige Nachfolgerin für Zaìd...der sie ganz sicher zu uns 'geschickt' hat. Ich bin GLÜCKLICH.

... auf dem Weg, gleich zu Hause:

PICT0485.JPG

'ausgeladen' ..wobei 'ausgeladen' nicht das richtige Wort ist, denn Gypsi stieg im Grunde ganz alleine aus, ruhig und bedächtig - obwohl sie durch die Fahrt sichtlich gestresst war - Schritt für Schritt nach hinten, bis sie draußen war. Und dann tat sie auch nicht etwa einen erleichterten 'endlich draußen ! Sprung', sondern stand da und blickte sich aufmerksam um und dann führte ich sie 'hoch', zu ihrer Koppel und ihrem Stall:

PICT0488.JPG

..angekommen auf der für sie neuen Koppel an einem ganz unbekannten Ort...dementsprechend unruhig ist sie und läuft viel auf und ab im Trab..

PICT0496_1.JPG

... und immer wieder läuft sie eilig zum 'Durchgang', der nun zugehängt ist..in die Richtung, aus der wir sie hochgeführt haben:

PICT0507.JPG

PICT0505_1.JPG

Zum Abend habe ich meinen alten Marktstand bei ihr auf der Koppel aufgebaut, ein Bett hineingestellt und ihr die erste Nacht Gesellschaft geleistet. Mit der Zeit kam sie zur Ruhe und heute dann begann sie sich 'umzutun'....

PICT0513.JPG

Montag, 29. April

Lektüre

Meine Lektüre derzeit, in den kleinen Zwischendurchzeiten, die ich zum Lesen habe: Kurt Tucholsky : "Schloss Rheinsberg"..was mich immer wieder erfreut (schon allein deshalb, weil darin auch eine Claire vorkommt, die auch gern sprachlich herum albert..). Ich habe schon wieder einige Seiten mit Eselsohren versehen, weil ich so gern daraus zitieren möchte, weil mich die Sprache so vergnügt...

Zum anderen, weit entfernt von jener Leichtigkeit, die in Rheinsberg schwingt, lese ich von Tschingis Aitmatow: "Die Richtstatt".

Ich habe dieses Buch schon lange in meinem Regal stehen, habe es aber noch nie zu Ende gelesen. Dabei ist eines meiner Lieblingsbücher auch von Aitmatow: "Der Tag zieht den Jahrhundertweg". Ein wunderbares Buch! Aber offenbar habe ich dieses Buch mal irgendwann an irgendwen verliehen...ich finde es zu meinem großen Bedauern nicht mehr in meiner Büchersammlung. Nun also "Die Richtstatt". Aber ich habe noch keine Worte dafür...

Aufklärung

Mein Freund Claas, der gestern zu Besuch war, klärte mich, als ich ihm von meinen freitäglichen Strand-Rosen-Funden erzählte, über die immer wieder am Strand zu findenden Blumen auf; er kennt dieses Phänomen von Rügen, von der Ostküste Kap Arkonas. Da werden auch immer wieder Blumen an den Strand gespült, manchmal ganze Gebinde...

Sie stammen von Seebestattungen.

Da hätte ich ja auch mal selber drauf kommen können....... !


Sonntag, 26. April

Aus der Zeit gefallen...

Am Freitag, meinem Lieblingswochentag, sagten sehr plötzlich 3 meiner Klavierkinder wegen Krankheit den Unterricht ab und so hatte ich plötzlich den Rest des Nachmittges für mich. Zeit für einen Gang durch den Wald zu unserem Lieblingsweststrandstückchen.. Ganz und gar menschenleer waren Wald und Strand im Grau des Nachmittages..eine merkwürdige Stille...durchbrochen nur von vereinzelten Vogelrufen im Wald und dem sehr leisen 'Rauschen' klitzekleiner Wellen am Strand. Ich lief ein ganzes Stückchen, bis nach hinten zu unserem Badeplatz, saß und lag da eine längere Weile mit Blick aufs graue, leise klingende Wasser..ab und an regnete es leicht... und da begann es, dass der Tag, der Nachmittag aus der Zeit zu fallen schien.. ich kann's nicht anders beschreiben als so: aus der Zeit gefallen..

Sehr merkwürdig fühlte sich das an. Und ein wenig trostlos auch.

Manchmal, zumal um diese Jahreszeit mit den noch eher gedeckten Farben, wirkt dieser Wald auf mich wie eine ganz ferne Gegend..irgendwo im Süden...in Africa...

PICT0403.JPG

PICT0411.JPG

PICT0413.JPG

PICT0415.JPG

Mein Lieblings-übers-Wasser-Schauplatz von 'unten' besehen :

PICT0441.JPG

Und Rosen fand ich wieder am Strand..

PICT0440.JPG

PICT0443.JPG

..der roten Blüte, die da im Sand lag, konnte ich nicht widerstehen..;-)

PICT0446.JPG



Samstag, 27. April

Sprich...

Sprichworte...Sprichwörter..welches ist denn nun das richtige Wort für diese 'Dinger' ?

Wenn ich nichts zu tun hätte, würde ich mich mal einer Untesruchung widmen und dann vielleicht eins der allseits beliebten Lebensratgeberbücher verfassen..und zwar zum Thema: Sprichworte.

Welche Sprichwörter brauchbar, aufs Leben anwendbar sind und welche getrost mal aussortiert werden könnten, weil sie z.B pure Aufschneiderei sind. Heut morgen kam mir, keine Ahnung warum, der Spruch "Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann." in den Sinn.

Also ich kann dank langjähriger Übung recht leidlich mit einer Axt umgehen...würde mir aber nicht anmaßen zu behaupten, dass diese meine Fertigkeit einen Zimmermann ersetzen würde...leider.

Gestern nachmittag, als die Welt wie aus der Zeit gefallen war in Stille, Grau und Regengetröpfel, am Weststrand..an unserem Lieblingsstrandstück..

PICT0449_1.JPG

Freitag, 26. April

...derzeit....

..ist's mir nicht so nach Worten. Aber nach Augen-blicken ist's mir immer...

Gestern Mittag hatte ich mir ein wenig Zeit zu vertreiben...

PICT0396.JPG

PICT0397.JPG

PICT0399.JPG

PICT0400.JPG

Mittwoch, 24. April

Hühnerbraten mit Musik :-(

Seit geraumer Zeit haben die Hühner ihren Freigang zwecks Fuchs-fernhaltung ja mit Musik aus dem Radio, NDR Kultur übrigens.. Leider scheint sich der Fuchs inzwischen an klassische Musik inzwischen gewöhnt zu haben. (Ich sollte vielleicht zu Punk oder anderer Krach-Musik übergehen..?) Heute hat er sich Esmeralda (oder Lucretia..ich kann die beiden nicht auseinander halten, sie sehen sich so ähnlich) geholt und die zweite der beiden 'alten Damen' ziemlich böse am Rücken verletzt. Die anderen Hühner und der Hahn konnten sich durch Flucht (also Flug übers Hühnerhofgatter) retten...

Nun müssen sie wieder im Stall bleiben :-((((, die Armen, bei dem schönen Frühlingswetter..und bekommen nur abends, wenn wir im Garten arbeiten, unter Aufsicht etwas Freilauf...

Montag, 22. April

Petitesse-chen

Eierschecke und Natascha sind 'spät-auf-die-Stange-Hüpferinnen'. Wenn alle anderen, Hühnerchen samt Tonio Kröger-Hahn, schon im Stall sind, auf der Stange sitzen und sich Hühnerweise leise Gute Nacht Geschichten zugackern, laufen diese beiden Junghühnchen noch im Hühnerhof rum und picken hier und dort...eh sie sich dann endlich auch mal bequemen...

Sonntag, 21. April

Sonntagsaugenblicke...

..an denen ich mich freute...

PICT0374.JPG

PICT0375.JPG

PICT0376.JPG

PICT0377.JPG

PICT0386.JPG

Freitag, 19. April

Lieblingstag !

Der Freitag ist mein Lieblingswochentag. Ich weiß, das ist absolut nichts besonderes..so wird es einer Menge Leuten gehen, die unter der Woche arbeiten. Aber der Freitag ist nicht darum mein Lieblingswochentag, weil danach das Wochenende kommt, sondern weil meine Unterrichtstunden am Freitag so hübsch verteilt liegen, dass ich mir jeden Freitagnachmittag ein Weststrandspazierweilchen gönnen kann.

Es ist immer der gleiche Strand, immer die gleiche Ostsee..oder um es gewichtiger klingen zu lassen, immer das gleiche Meer ;-)...und doch ist es (ja, ja..logischerweise natürlich) immer anders, manchmal sogar innerhalb weniger Minuten anders (siehe 1. und 4. Bild)....aber immer erfreulich, ...schön, oft beglückend....

PICT0364.JPG

PICT0366.JPG

PICT0367.JPG

PICT0369.JPG

Donnerstag, 18. April

..seit einigen Tagen Wetter, welches das Wort 'Frühlingswetter verdient...milde Lüfte, Sonnenschein, Wärme.

Petitessen verschiedenster Art sind zu vermeldeden, kleiner und größere:

Heute warme Winde aus Westen, seit Samstag gibt es vier neue Hühnerchen auf dem Hof; 'legereife Junghennen':

"Natascha", ein schwarzes Hühnchen mit hübschen braunen Brustfederchen, der Sorte 'Legegeier', "Mascha"..ein in sehr eigenem Braun gesprenkeltes, eher schlankes Hühnchen der Sorte 'Italiener', "Eierschecke", ein helles, sehr furchtsames, hysterisches Sussex- Hühnchen und "Streuselkuchen", gewichtig daherkommend und ganz unfurchtsam, graudunkelweiß getupft, ein Sperberhuhn. Sie legen brav niedliche kleine Eier, die grad mal halb so groß sind, wie die der anderen Hühner.

Streuselkuchen, Eierschecke und Natascha

PICT0349.JPG

Masche und Streuselkuchen

PICT0357.JPG

Neulich las ich Stefan Heim, 'der König David Bericht'. ...seltsam angerührt und erstaunt, dass dieses Buch in der DDR erscheinen durfte; seit einigen Tagen Lew Tolstoi, 'Frühe Erzählungen'... tauche ein in untergegangene Welten und fühle mich zugleich ans Heute erinnert.

Sonntag, 14. April

Es wird...

..allmählich wieder farbig..in der Welt. :-)

PICT0330.JPG

und Hummel-brummelig..;-)

PICT0346.JPG

und da, wo sich neulich Schnee türmte, kann Mariechen jetzt wieder ihren Vormittagschlummer halten:

PICT0335.JPG


Montag, 8. April

Zwischen (den) - Welten

Es gab schon wieder einige Tage weder Worte noch Bilder. Dabei waren-sind sie alles andere, als wort- und bilderlos. Und ich habe auch ein paar Augen- und Schaukel-Blicke eingefangen... Aber unser Internet ist grad ein wenigseeeehr laaaaaangsam....und der neu eingerichtete Computer tut auch noch nicht so flink, wie er soll... . Jedenfalls ist da nicht so recht Raum für Worte und Bilder. Und so laaaaaaangsam macht das alles auch keinen Spaß. Man resp. frau hat ja schließlich auch noch was anderes zu tun..

Aber heut abend kamen mir zwei (Bilder) in den Sinn..die brauchen jetzt doch mal: Zeit und Raum.

Eines aus (m)einem anderen Leben (obwohl es(also mein Leben) das Gleiche ist...) und einer anderen Zeit:

P1080175.JPG

und eines.....

ja...

si,

qui,

yes,

da...

manchmal ist sowas ganz nützlich, so ein klares...vor allem immer ein ganz klares 'JA' für sich selbst !

lauter_ja_s.JPG

(Oster-) Sonntag, 31. März

Osterspaziergang

Morgens, kurz vor 6 Uhr (Winterzeit), bzw. 7 Uhr (Sommerzeit), Blickrichtung Süd und Ost

PICT0211.JPG

PICT0214.JPG

PICT0217.JPG

PICT0218.JPG

PICT0219.JPG

PICT0221.JPG

PICT0222.JPG

Abends, kurz vor 7 (Sommerzeit) Blickrichtung West. Ich hab noch nie so viele Rehe so dicht beieinander hier auf dem Feld gesehen.

PICT0224.JPG

Karfreitagabend, 29. März

Schloß Gripsholm

Gestern abend dacht ich aus unerfindlichen Gründen an Mariefred, dieses kleine Städtchen in Schweden, zu dem das Schloß Gripsholm gehört, hatte ein paar Bilder vor Augen (denen ich jetzt hier aus Gründen derzeit noch unerreichbaren Festplatteninhalts keine Photos folgen lassen kann)..erinnerte mich einiger Strassenzüge, des Schlosses, des Sees... und nahm darauf hin das schmale Bändchen aus meinem Bücherregal, in dem Tucholskys beide 'Schloss-Geschichten' stehen "Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm", schlug einfach irgendwo auf..ich glaube, ich wollte schauen, an welcher Stelle Tucholsky die Ferienwohnstatt beschrieb, und landete zunächst bei der Überfahrt des Geschichten- Paares von Dänemark nach Schweden und freute mich wieder sehr über die folgende Passage (da ich doch selber so gern des Genitivs gebrauche...;-)...)

"Hast du schwedischen Geldes?" fragte die Prinzessin träumerisch. Sie führte gern einen gebildeten Genitiv spazieren und war demzufolge sehr stolz darauf, immer 'Rats' zu wissen. "

...Jaaaa...die Sache mit dem Genitiv... die hat bei aller Bildung doch auch immer was Heiteres. Finde ich.. ;-)

Und dann, als ich weiter gelesen hatte, fand ich mich, mich meiner Gripsholm-Slot-Besichtigung vorletzten Sommer erinnernd, sehr einer Meinung mit Herrn Tuchcholsky:

"Aber am allerschönsten war das Theater. Sie hatten in der Burg ein kleines Theater - vielleicht damit sie sich während der Belagerungen nicht so langweilen mussten. "

Ja, dieses Theater hatte auch mich richtig verzaubert. Es war so schummerig beleuchtet, geheimnisvoll und märchenhaft in dem runden Turm, mit plüschigen Bänken im Rund, Säulen mit Gold, Bemalungen an den Wänden und den Decken und allerlei Bühnenbildern, die an den Rand geschoben waren, sowie zusammengerafften schweren Vorhängen, die über der Bühne hingen... Phototgraphieren war verboten. Leider. Und so kaufte ich eine Postkarte von diesem Theaterchen, aber sie gibt nicht ansatzweise den Zauber dieses kleinen märchenhaften Burg-Theaters wieder. Ich werde sie dennoch morgen mal einscannen oder abphotographieren und dann mit hier einsortieren.

Für heute abend gibt es wider das eintönige Weiß da draußen ein Bild von einer Mai-Grün-Glückseeligkeit:

12_05_14_17_34_18_D500_136.jpeg

(Kar-)Freitag, 29. März

Es ist...

nicht zu fassen...

....aber...

...es schneit...:-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((.

Ich möchte...BITTE !!!!..... solches Wetter:

P1010265.JPG

Das schaut doch entschieden hübscher aus, als dieses aufregend-anregend-belebende klinische Weiß...in weiß und grau..und weiß..und grau...


Gründonnerstag, 28. März

Gründonnerstags..

..-eier sollen Glück bringen. Erzählte meine Mama mal irgendwann vor Jahren, als wir unsere ersten Hühner hatten. Sie hatte das irgendwo gelesen oder gehört und seitdem wurde jedes Jahr ein Ei vom Gründonnerstag als Glücks-Ei fürs Jahr bis zum nächsten Gründonnerstag aufgehoben. Dieses Jahr wird es erstmal kein Gründonnerstagsglücksei geben, weil die Hühner, die den ganzen Winter, zwar unregelmäßig, aber immerhin doch beständig Eier gelegt haben, das Eierlegen nun komplett eingestellt haben..und zwar seit vor gut zwei Wochen dieses gräßliche Winter-im Frühling-Wetter begann.

Donnerstag, 28.März

..die letzten drei Tage...

Ich habe in den letzten drei,vier Tagen einige interessante 'Dinge' erlebt.

Es begann am Montag, als ich spontan, (weil mir der viele Staub auf meinen Büchern, der durchs Öfen heizen entsteht, einfach zu viel wurde) begann, die Bücher auf dem Regalbrett über meinem Werkstatt-Musiksalon-Sofa und die Bücher im Regal am Kopfende dieses Sofas komplett zu entstauben. Und da ich bei dieser Gelegenheit so ziemlich alle Bücher in der Hand hatte, sortierte ich sie auch gleich um und neu ein, denn es waren einige dazu gekommen, die ich einfach nur auf die Bücherreihen abgelegt hatte. Mitten drin in all diesen Büchern lagen einige meiner 'echten', handgeschriebenen Schreibbücher, die ich seit Jahren mit Worten fülle. Und beim Hantieren mit all diesem Druck- und Schreibwerk, als ich Bücher in der Hand hielt, die mich schon viele Jahre begleiten, mich an die Zeiten erinnerte, in denen ich sie las, in denen mir einige besonders wichtig waren... da war es mir, als käme ich von einer langen Reise zurück nach Hause, es war wie das Eintauchen in (m)eine, längere Zeit vergessene, Welt; ein Heimkommen in eine vergessene Geborgenheit.. Schön fühlte sich das an. Und als ich dieses Gefühl wahrnahm, dachte ich auch an dieses internette Schreibbuch hier, und an meine diversen internetten Unternehmungen, die ich so alltäglich tue. Das kam mir in dem Moment alles vergleichsweise 'unwirklich' vor...obwohl es ja wirklich ist..nur eben auf anderer Ebene.

Einen Tag später, am Dienstagnachmittag, geschah es, ohne dass es vorher irgendwelche Anzeichen gegeben hätte, dass die Festplatte meine Computers, der hier seit längerer Zeit unverrückbar fest in seinem Regalchen steht, ganz plötzlich von einem Moment auf den nächsten, den Geist aufgab.

Windows konnte nicht mehr gestartet werden, kein Internet mehr..abgeschnitten. ;-/. Fehler- und 'es geht nix mehr' Meldungen immer wieder... Und da spürte ich auf einmal sehr klar die doch eigene 'Wirklichkeit' dieser internetten Welt bzw. mein Verbundensein mit diversen Leuten über diese internette Welt... Abgesehen von ganz praktischen Details...

Das passte dann auf merkwürdige Weise ganz gut zu der Ttgs zuvor gemachten Erfahrung mit den 'hand-greif-lich-(bar)en' Büchern und Schreibheften, die mir so viel wirklicher vorkamen. (es ja irgendwie auch trotzdem sind.)

Diese Trennung von der internetten Welt lies sich noch ganz gut aushalten, zumal sie nur von kurzer Dauer war. Aber was mir wirklich zu schaffen macht: alles, was auf dieser nicht mehr funktionierenden Festplatte ist.. das ist .. zumindest im Moment: futsch, weg, hin...nicht erreichbar. :-((.

Das schmerz mich ziemlich, da ich, Frau Naiv-Sorglos, die ich mitunter bin :-/...nichts von all dem dort gesichert habe, keine Back-Ups, so gut wie nix (jedenfalls nix mit System hinterlegtes) irgendwo auf USB-Sticks gespeichert..nur ein paar Bilder...aber nicht die, die mir wirklich wichtig sind.

All meine vielen, gesammelten Photos der letzten Jahre, die ich so mag, in die ich beinahe täglich schaue, meine wichtigen Noten, von denen ich mir immer mal wieder was ausdrucke, meine Texte...alles erstmal unerreichbar. :-(((((

Mon Amour meint zwar, wir könnten das ziemlich sicher noch retten, er hat da so ein paar Tricks..aber das dauert noch ein Weilchen. Und jetzt vermisse ich erstmal schmerzlichst meine Photos von Frühling und Sommer...mit denen ich mich über diese derzeit so trostlose Zeit wenigstens bildweise ein wenig retten wollte. Ich wollte ja auch hier täglich ein schönes Frühlings- oder Sommerbild einstellen, solang es draußen noch so gräßlich schnee-ig und kalt ist..mitten im Frühling. (und es scheint so, als bliebe das noch eine ganze Weile weiter so..)

Aber ...einen kleinen Lichtblick, was meine Sehnsucht nach sommerlichen, farbenfrohen Bildern angeht: mein lieber Freund Siegbert, der in Sangerhausen lebt und um meine Rosenliebhaberei weiß, brachte mir bei seinem Besuch im letzten Sommer einen kleinen USB-Stick mit Rosenbildern mit, die er im Rosarium in Sangerhausen gemacht hatte. :-) Und von denen werde ich jetzt also zehren und hier immer mal eines einstellen. Leider sind meine Rosenkenntnisse nicht so umfangreich und gut, dass ich eine Rose auf Grund nur eines Bildes bestimmen könnte (auch wenn es mir vielleicht bei einigen gelänge), aber sei's drum: 'Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...und..allermeist schön... :-)

Und hier also die Rose des Tages:

P1070839_1.JPG


Dienstag, 26. März

So ganz...

..komme ich noch nicht umhin, die äußeren (wetterlichen) Gegebenheiten komplett unerwähnt zu lassen. Denn gestern abend zum Beispiel, als wir in einem Klamottenladen einen der regionalen Radiosender hörten, erzählten sie da grad über Unmengen von Schnee, die in der Ukraine und in Russland fallen und von Temperaturen, zu denen die hiesigen vergleichsweise mild sind.

Am Sonntagabend, kurz vorm Dämmern, als wir unterwegs waren, sahen wir hier auf einem der Felder ein paar Rehe, mitten im Schnee liegen...ich frage mich, warum die sich nicht wenigstens irgendwo im Gestrüpp ein geschütztes Plätzchen suchen??

Gestern abend und heute morgen hörte ich wieder die Kraniche aus dem Wald rufen ... Es fühlt sich irgendwie alles blöd an, mit diesem Winter im Frühling..ich möcht Winde aus Westen, mildere Lüfte...

Und freue mich auf solche Zeiten:

P1050730.JPG

Sonntag, 24. März

Petitessen-Einstellung...Wetters wegen

Also..heute gebe ich die vorläufig letzte Petiesse zum Wetter heraus:

Neuschnee am Morgen vor der Haustür. Seitdem Sonne und dickflockiger Schneefall im Wechsel. Temperatur am Küchenfensterthermometer: 4 Grad Celsius. (Das heisst, man kann getrost nochmal 2 Grad abziehen). Interessanterweise auch dann Schneefall, wenn die Sonne scheint.

In den vergangenen Wintern habe ich es in meinem internetten Schreibbuch so gehalten, dass ich keine Bilder von dem gemacht bzw. eingestellt habe, was ich sowieso nicht leiden kann: Frost und Schnee.

Dass ich es eine Woche lang jetzt doch getan habe, war mehr der Tatsache geschuldet, dass ich es sehr erstaunlich fand, was für Wetter 'die' uns zum Frühlingsanfang präsentieren.

Aber als ich vorhin bei wetter.de schaute...was die vorhergesagte Windrichtung angeht und sah, dass bis inklusive nächsten Sonntag (also Ostersonntag) Winde aus Ost und Nordost angesagt sind...wurde mir klar, dass meine Hoffnung, mit dem Mondphasenwechsel (also nach dem Vollmond) würde sich das Wetter ändern, wohl sehr vermutlich eine trügerische ist :-((...Denn so lang die Winde aus Osten kommen..mit sibirischer Kälte...wie soll da dieses ganze weiße Gelumpe tauen??!!

Und ich mag nicht mehr alle Tage von Neuschnee schreiben!! Schon garnicht im Frühling...

Wetter-Petitessen gibt es erst wieder, wenn es neues, milderes, freundlicheres Wetter gibt!

Solches zum Beispiel:

P1050347_1.JPG

P1050348_1.JPG

Heut morgen, als ich den Hühnern Futter gebracht hatte, ihnen ihr Hühnerhof- Türdl auf- und ihr Fuchs-Fernhalte-Radio angemacht hatte...(es gab grad eine schöne Kantate von Bach zu hören) hörte ich drüben aus dem westlichen Wald Kraniche rufen. Das klang so schön nach Frühling..... Was die wohl machen und wie die wohl was zum Fressen finden, in diesem mistigen hohen Schnee????

Samstag, 23. März

Abendliches und Morgentliches

Bedingt durch den 'Ausflug' vorletzte Nacht und von diesem dauernden Schneegestöber erschöpft und frustriert, ging ich gestern abend schon vor 8 zu Bett. Als ich lag, machten sich diese speziellen 'Voreinschlafgedanken' in meinem Kopf auf den Weg..

Da waren Wortgrüppchen, meist nur zwei Worte, manchmal nur eines, in immer der gleichen Reihenfolge; die waren so eigen und skurril, dass sie glatt ein äußerst schräges 'Gedicht' ergeben hätten. Darum dachte ich: "Mach Licht an und schreibe sie auf, du vergisst sie sonst!'. Aber ich war zu müde, um Licht anzumachen und etwas aufzuschreiben, drum beschloss ich, allerdings zweifelnd, ob das klappen würde (und der Zweifel sollte leider Recht behalten), sie mir ganz genau zu merken, um sie am nächsten Morgen aufzuschreiben. Ließ sie mir also, wie früher zu Schulzeiten beim Gedichte lernen, in ihrer Reihenfolge immer wieder durch den Kopf gehen, bemüht, sie mir einzuprägen...und als ich gut eineinhalb Studen später nochmal aufwachte, da wusste ich sie auch noch..

Aber heut morgen dann...waren sie fort..weg...

Was das Wetter angeht: Heute in der Frühe kurz nach 5, es dämmerte schon, kam der Schneepflug (der kommt nur hier raus, wenn es wirklich viel Schnee in Verbindung mit Wind gibt). Und als ich aufstand, kurz vor 8, schneite es...dicke, fette Flocken. Jetzt, mittags halb 1, scheint die Sonne und es ist kalt. Edwards Thermometer vermeldete minus 4 Grad, das am Küchenfenster knappest unter Null.

Ich leb ja schon ein Weilchen und ich habe es durchaus schon erlebt, dass es auch im März noch Schnee gibt, ich habe genau zum Frühlingsanfang 2001 36 Stunden Schneesturm erlebt...aber so eine beständige kalte Wetterlage wie im tiefsten Winter..habe ich noch nicht erlebt. Die Wettervorhersage für unsere Ecke sagt für die kommenden 8 Nächte folgende Temperaturen voraus: Samstag: - 6; Sonntag: -6; Montag: -7; Dienstag: -6; Mittwoche: -6; Donnerstag: -6 Freitag: -3; nächsten Samstag dann immerhin 0 .

Die Tageshöchsttemperaturen sollen heute bei -2 liegen, an den nächsten Tagen immerhin bei +1, Mittwoch und Freitag sogar +2 und Samstag sagenhafte +4. (Strand-Badewetter!)

Als ich vorhin hier mal ein wenig rumblätterte, zwischen den verschiedenen Seiten, stellte ich fest, dass es auf einigen Seiten (Musik und Rosen) Fehlstellen gibt (auch hier...ganz unten...). :-(((

Auf der Rosenseite habe ich die Fehlstellen wieder aufgefüllt und beschlossen, dem fehlenden Frühlingswetter mit all diesem blöden Schneegedöns draußen zumindest hier ein paar Rosen entgegenzusetzen. Heute war es 'Leda'..mit einigen schönen Bildern von ihrem Blühen in meinem Küchenfensterblumengarten.

Freitag, 22. März

Wetterkram und Tierbegegnungen

Nach sternenklarer Nacht begann der Tag sonnig. (Ich hätte nicht gedacht, dass 'sie' , also die Wettermacher, tatsächlich noch Sonne im 'Sortiment' haben...). Aber das hielt nur bis zum Mittag, danach gab es nur mehr Sonnen-momentchen im Wechsel mit ausreichend Schneegestöber.

Als ich miitags gegen eins in Zingst mal über den Deich schaute, um das Sonnenlicht auf den Schaumkrönchen der Wellen bildweise einzufangen, erwischte ich grad noch ein wenig Sonnenlscheingeschimmer drüben am Strand von Prerow und drei Minuten später war der Zingster Strand, genau wie am Dienstagnachmittag, schon wieder in dichtestes Flockengewirbel gehüllt.

PICT0183.JPG

PICT0190.JPG

Auf der Heimfahrt sahen wir kurz vor zu Hause einen Fuchs auf dem Feld in dichtem Schneetreiben in Richtung östlicher Wald laufen:

PICT0202.JPG

PICT0203.JPG

Als wir nächtens gegen 4 Uhr familienausflugshalber unterwegs waren, trafen wir auf der verschneiten Allee kurz vor Starkow ein schneeweißes Hermelinchen. Das war wirklich ganz gar ..weiß wie Schnee.. wuselte auf der Strasse umher...rannte, offenbar sehr irritiert vom Licht das Autoscheinwerfers, aufgeschreckt los, rasend schnell, also blieb ich stehen, schaltete alle Autolichter aus, wartete...nach eine Weile wieder Licht an..da saß das Tierchen 50 Meter weiter vorn wieder auf der Strasse, schreckte wieder auf, rannte wieder wie um sein Leben..immer auf der Strasse weiter..statt zwischen den Bäumen mal aufs Feld zu wechseln...

So ging das eine ganze Weile, Autolicht aus, warten, Autolicht wieder an.... aber irgendwann, kurz vorm Ort kriegte es doch die Kurve und verschwand...schneeweiß auf dem schneeweißen Feld. Vor Jahren fand ich hier im Küchenfensterblumengarten mal ein verletztes Hermelinchen, das war allerdings braun und nur Schwanzspitze war weiß. Ich weiß garnicht mehr, was mit ihm passiert ist... :-(


Donnerstag, 21. März

Ich möchte...

...ja niemanden langweilen....aber....(es folgt Wetter-Petitesse-chen Nr. 3)

Es schneit....

PICT0157.JPG

..und auch, wenn es auf dem Bild nicht soooo klar erkennbar ist..aber...es schneit...:-((

PICT0169.JPG

Mittwoche, 20. März

FRÜHLINGSANFANG !

Vor lauter Schnee komme ich nicht mal in Ruhe zum Verfassen einer Wetter-Petitesse..:-(

Jedenfalls..es schneit...schon den ganzen Tag lang. Es taut zwar irgendwie auch. Aber das minderte die Schneemengen nicht.

PICT0137_1.JPG

..und es ist Wetter zum Katzen tragen (30 cm Schneehöhe sind für knapp 20 cm Katzenhöhe zuviel)

PICT0133.JPG

Dienstag, 19. März

"Petitessen"

Gestern oder vorgestern, beim Plaudern mit meiner Mama, erzählte sie mir, dass Herr Syberberg, dessen Homepage sie gelegentlich besucht, um dort in seinen Bildern und Worten zu schauen, neuerdings Petitessen über den frisch gewählten Papst heraus gibt. Zum Beispiel dass selbiger Hölderlin deutsch zu zitieren vermag.

Hölderlin....

Nun ja...

Am meisten beeindruckte mich in dieser Erzählung noch das Wort 'Petitessen'. (und nicht, dass der Papst Hölderlin auf deutsch zu zitieren vermag!) Was heisst beeindruckt..es gefiel-gefällt mir. Ich hab es ja mit Wörten und ihren Klängen. Und dieses nun ist mal wieder eines, was mir sehr gefällt. Um selbst auch ein wenig angemessen damit spielen zu können, gebe ich ab sofort auch Petitessen heraus.

Petitessen lebens-nah...übers Wetter. ;-)

Die heutige vermeldet:

...es schneit....

...und schneit....

...und schneit.........

Morgens gegen 7...

PICT0053.JPG

PICT0054.JPG

..und vormittags gegen 9

PICT0060.JPG

PICT0063.JPG

und es schneit nachmittags gegen halb 3 am bodden vor der Meiningenbrücke:

PICT0075.JPG

und am Strand von Zingst, kurz nach 4:

PICT0094.JPG

PICT0089.JPG

und am frühen Abend auf der Fahrt nach Saal am Bodden entlang:

PICT0102.JPG

...aber der nächste Frühling kommt bestimmt...

...vielleicht...

...2014...

Montag, 18. März

Durchhalten!

Heute bekam ich von meiner Mama eine Mail, in der unter anderem folgender ermutigende Satz stand:

"Halte tapfer durch. Der nächste Frühling kommt bestimmt (vielleicht) 2014."

In diesem Sinne..versuche ich also mal tapfer durchzuhalten........

Auch wenn das eine Herausforderung der besonderen Art ist, angesichts grad wieder aufkommenden Schneesturmes....

Anbei einige Bilder von der heutigen Fahrt über Land nach Stralsund. 'Über Land' heisst bei mir: 'hinten rum'. Bodden-nah, über die Dörfer. Da war zwischen Buschenhagen und Günz über eine größere Fläche ein gut Teil des Ackers in der Luft..feiner brauner Lehm, der übers Feld, Strasse und Wiesen floss ...

PICT0045.JPG

PICT0046.JPG

PICT0047.JPG

PICT0049_2.JPG

PICT0050.JPG

PICT0051.JPG

Sonntag, 17. März

März...haben wir März...??!! Diesen Monat, in dem der Frühling anfängt???

Diese ewige kriechende elende Kälte, dieses ewig andauernde Wintergedöns mit Frost und Schnee und diesen eisigen sibirsichen Winden...dieses widerlich kalte Sch..wetter macht mich griesgrämig-missmutigst!

Sonntag, 17. März

"Ein Klavier in Paris"

Heute am späten Vormittag saß ich am Küchentisch, mit einem Glas Teee mit Zitrone und las im letzten Kapitel von diesem wunderbaren Buch. Draußen ist es kalt und es weht(e) heftiger Wind übers Feld, scheinbar mal wieder einer von der Sorte "Direkt-Import aus Sibirien", so lausekalt und östlich, wie er daher geweht kommt.

Ich schau kurz über das kahle Feld, diesen irgendwie trostlosen Winterausblick...um dann für ein kleines Weilchen wieder in den Worten über Klaviere zu versinken.. Traumklaviere.. Letztlich lasen wir ein Kapitel über eine Klaviermarke, von der ich, (ebensowenig, wie der Autor ,(der ein Instrument dieser Marke auf einem seiner Gänge durch Paris im Schaufenster eines Klavierladens entdeckte) noch nie etwas gehört hatte.

"Fazioli"

Und alles, was in diesem Kapitel über diese Klaviere, Flügel natürlich, also Grand Pianos, geschrieben wurde, machte uns so neugierig, dass wir das Internet bemühten und tatsächlich mühelos fündig wurden..überrascht vom Klang dieser Instrumente, der selbst mittels Pc- resp. Laptop-Lautsprecher wunderbar und beeindruckend ist in seiner Klarheit, Präzision, seinem Volumen. Mir kamen diese Klänge wie klares Gebirgsbachgeriesel vor, wenn dieser Vergleich natürlich nur hinkend sein kann, angesichts des Klang-Volumens.. Wir entdeckten unter anderem einen Klangvergleich zwischen einem Fazioli und einem Steinway Flügel, auf beiden wurde etwas von Brahms' 51 Übungen gespielt. Ich habe dieses Beispiel auf der Musikseite eingestellt..

Und geselle diesem heute noch eins von Schuberts Klavierstücken, ebenso auf einem Fazioli gespielt hinzu.

Und werde nun wohl lebenslang von einem Fazioli träumen...;-)... (denn ich werde sehr vermutlich nie zur Gruppe derer gehören, die sich eines dieser wunder-vollen Instrumente leisten könnten.. leider!)

Freitag, 15. März

Freitags-Morgen-Nebel- und Sonnenaugenblicke

PICT0021.JPG

PICT0023.JPG

PICT0027.JPG

PICT0028.JPG

PICT0031.JPG

Donnerstag, 14. März

Hasen, Schneehöhle, Himmel..

Offenbar scheint das ein Vormittagsprogramm zu sein, bei den Hasen auf dem südost--->westlichen Feld... Heute sahen wir sie wieder, zur selben Zeit, geschäftig angehoppelt kommen vom östlichen Wald, zügig übers Feld, bis zum Weg, diesen überquerend...dann lief der eine Richtung Eiche weiter und der andere hoppelte rumschnüffelnd auf dem westlichen Feld weiter, später kamen sie zurück, ebenso geschäftig...

Neuderdings gibt es ein weiteres Gebäude auf dem Hof, allerdings ein Kurzzeitgebäude..wobei, wenn es noch länger so lausekalt bleibt...? Jedenfalls haben meine Männer vor zwei Tagen eine Schneehöhle gebaut..

PICT0003.JPG

Die steht jetzt hier auf dem Hof, abends kann man drin sitzen, und bei Teelichterheizung und Teelichterlicht vorlesen. Es ist zwar wärmer als draußen da drinnen, aber immer noch soo kalt, dass mein Atem beim Vorlesen teilweise die Buchstaben hinter dem Atemnebel verschwinden lässt...

Abends kurz vor 6 auf dem Weg zum Unterricht ein einrucksvoller Sonnenuntergangshimmel überm westlichen Wald:

PICT0011.JPG

PICT0014.JPG

PICT0016.JPG

PICT0018.JPG

PICT0020.JPG


Mittwoch, 13. März

Was...

treibt wohl einen Hasen, der vormittags gegen 10, ziemlich zügig hoppelnd, das Feld von Ost nach West überquert, dann über die 'Strasse' resp. den Feldweg hoppelt, auf die andere Feldseite, dort weiter Richtung Eiche, um dann hinter der Süd-West-Hecke zu verschwinden...?

Geschäfte, Verabredungen...?

...ich muss an "Der Wind in Weiden" denken...

Morgens, bei meiner Fahrt über Land ist die welt mitunter ein solches Glitzerfunkelwerk im Licht der grad aufgegangenen Sonne, dass es wirklich beeindruckend ist. An den Ästen der Bäume, an Gräsern, an Zweigen von Büschen, auf den Schneeresten auf den Feldern glitzert und funkelt es wie auf einem gemalten Bild...aber ehrlich..ich würde auf diesen Glitzerfunkel-Anblick für milderes Frühlingswetter seeeeehr gern verzichten. Der Preis für dieses Wunderwerk sind nämlich lausig kalte Nächte...minus 13 grad..und das im März. Ich finde das schlichtweg unanständig !

Bildweise einfangen konnte ich das Glitzern nicht, da meine Kamera für zwei Tage streikte. :-(


Monatg, 11. März

Gestern und Heute

Gestern: Schnee und heftiger Sturm aus Nord....

Heute: immer noch hinreichender Wind aus Nord und Schnee....

PICT2206.JPG


Freitag, 8. März

Sammelwerk

Jetzt sind schon wieder fast 8 Tage vergangen..die Zeit läuft so ins Land...alle Tage gibt es tausend Tüddelkram und wichtige Dinge zu tun... Und für's Schreiben, Bilder-sammeln bleibt oft genug keine Zeit. Manchnmal gibt es auch so Schreib-Bloc-kaden (sollte es mir jetzt zu denken geben, dass in dem Wort Blockaden mein Nachname steckt???!!), obwohl mir durchaus allerlei durch-den-Sinn-gänge im Kopf sind, ganz zu schweigen von den Augen-Blicken..die mir fest-haltens-wert scheinen und dann doch mangels Kamera oder zu später Kamera oder auf Grund zu schnellen Vergehens....nicht fest-halt-bar sind...

Vor zwei Tagen war ich für einen Vormittagsplausch drüben-unten-nebenan bei meiner Mama. Unter anderem sprachen wir übers Bücher schreiben.

Die Arbeiten, die dazu gehören, was es an Mühen kostet, wie es aber auch das gesamte 'restliche' Tun und Leben beflügeln kann..

Dazu passend las sie mir aus aus Sten Nadolnys Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Langsamkeit ) etwas vor, nämlich die Passage, in der John Franklin sitzt und ein Buch über seine Reise schreiben möchte. Ihm schwebt ein Anzahl von mindestens 100 000 Worten (Sätzen?) vor und das scheint ihm zunächst einmal ein recht mühsam, fast unmöglich zu bewältigendes Unterfangen, er sinniert über die Schwierigkeiten, die für ihn damit einhergehen, mit dem Schreiben zu beginnen und schließlich ermutigt er sich selbst mittels des folgenden Satzes:

"...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.."

Dieser Satz gefiel mir und erheiterte mich zugleich..weil er etwas so unverdrossen Ermutigendes hat..dass es im Grunde doch garnicht so mühsam ist..weil ja eben schon fast ein Dutzend Wörter so gut wie fest stehen...

Was mich angeht..so habe ich mit diesen Schreibseiten ja weiter keinen 'wirklichen' Anspruch, als eben ab und an aufzuschreiben, was mir an Merk-würdig-keiten oder Gedanken mitunter so durch den Kopf geht, oft genug sind es ja nur (scheinbare) Unwichtigkeiten, Kleinigkeiten...oder eben irgendwelchen mehr oder wenigen schrägen Überlegungen. immer mal wieder Beobachtungen...und dennoch ist da in mir drin natürlich doch ein wenig mehr Anspruch...und wie dem (doch ein wenig mehr Anspruch) genügen??!!

vielleicht so: ;-) ----> "...schon fast ein Dutzend Wörter stehen so gut wie fest.." ?

Nur..hat(te) er, John Franklin im Buch, es im Vergleich zu mir leichter..er brauchte sich ja 'nur' zu erinnern und Erlebtes niederzuschreiben..

Zu berichten gäbe, nein gibt es..leider ohne irgendwelche Beweisphotos ..von vier (!) Seeadlern, die am Sonntag lauthals keckernd über den Hof flogen, erst zwei, dann drei in wildem Umeinanderflug Richtung östlicher Wald und dann, als ich auf der Bodentreppe saß, um ihnen zuzuschauen, entdeckte ich ganz weit hoch oben noch einen, der seine Kreise zog...

Gestern sahen wir auf der morgendlichen Fahrt über Land ein Rudel Hirsche ganz dicht neben unsere 'Strasse'. Ich hatte die Kamera sogar dabei, aber als ich sie soweit hatte..waren die Hirsche schon zu weit weg. Es irritierte sie begreiflicherweise, dass das Auto, was eben noch zügig angefahren kam, plötzlich offenbar stehen blieb.

Auf dem Hin- und dem Rückweg sah ich viele Kraniche auf den Mais-stoppeläckern vom letzten Jahr. Aber sie sind ja erst kurz hier und wenn ein Auto am Strassenrand stehen bleibt (weil die Fahrerin die vielen Kraniche photographieren möchte) fliegen sie auf...


Samstag, 2. März

Freitag, 1. März

Die Welt war sonnig und frühlingshaft gestern. Wunderbar passendes 'Terminwetter' gewissermaßen, wenn man den 1. März als Frühlingsbeginn betrachtet. (siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsanfang )

Morgens um 8 ein Termin in Prerow und nachmittags um 2 Unterricht in Prerow und später in Dierhagen. Für die Zeit zwischen Termin und Unterricht habe ich mir bei dem traumhaft schönen Wetter einen umfangreichen Weststrandgang gegönnt.

Anbei ein paar meiner eingefangenen Augen-blicke. Beginnend mit einer Impression von der Boddenseite..

bliesenrade_vormittags.JPG

Mein Blick gen Himmel, auf dem kleinen Weg hinter der Düne, kurz vor dem schönen Platz auf dem wir gern sitzen, um hinaus zu schauen..auf Strand und Meer..

PICT2105.JPG

Mein Blick in die Richtung in die ich wollte:

(gesehen von meinem Lieblingsplatz zwischen Wald und Strand, an dem ich gern sitze: 12_03_03_14_43_25_D500_290.jpg12_03_03_14_32_44_D500_277.jpg )

PICT2115_1.JPG

..am Strand entlang...mit Schatten-und Wellenspiel..

PICT2123.JPG

... und zwischendurch mit Waldausblick...

PICT2135.JPG

... hinaus auf unseren Sommer-Badestrandplatz. Der Pfahl mit den drum herum liegenden Hölzern ist eines der wenigen Sommerstrandbauwerke was Herbst und Winter überlebt hat.

Ich fand die langen Schatten der Bäume am Strand, die noch Mittags halb 12 bis fast zum Wasser reichten, so eindrücklich. Im Sommer sind die ja nicht zu sehen...es sei denn, man wäre schon seeehr in der Frühe dort. Und selbst dann..sähen sie ganz anders aus, da die Bäume dann ja belaubt sind und so ihre Schatten auch ganz anders ausschau(t)en... (wenn es keine Konjunktive gäääbe...;-)....)

PICT2138.JPG

..auf meinem Weg Richtung 'nach hinten' ... ist die Küstenlinie sanft geschwungen..ich mag diese beiden Bilder...mit diesem Bogen im Ufer..

PICT2142.JPGPICT2143.JPG

...und ziemlich weit 'hinten' kommt dann der Punkt bzw, die Stelle, wo man(n)/resp. frau entweder einen großen Sprung tun muss..(zumindest um diese Jahreszeit)

PICT2144.JPG




oder..sich dem Naturbrückenbau anvertrauen...

PICT2147.JPG

...auf meinem Rückweg kam ich an diesem ganz speziellen Wäldchen vorbei...

und schaute dann hinter mich in dieses Wäldchen hinein:

PICT2162.JPG

...und dann direkt vor mich...aufs Wasser..

PICT2163_1.JPG

und schaute nach rechts:

PICT2164.JPG

..und nach links...

PICT2165.JPG

..bevor ich wieder zurück ging....noch einen Sonnenmittagsschlummer auf dem Lieblings-sitz-und-aufs-Wasse-schau-Platz hielt...

Und etwas später zum Unterricht fuhr..


Mittwoch, 27. Februar abends

Gestern und Heute

Gestern am Nachmittag hatte ich zwischen zwei Unterrichtsstunden in Zingst etwas übrige Zeit und nutzte sie für ein Spazierweilchen am Strand.Lausig kalt war es...so feuchter unter-alle-Sachen-durch-Jacke-und-Handschuhe-kriech-Wind wehte..zum Glück kam er mir auf dem Hinweg entgegen und war mir auf dem Rückweg im Rücken..

Grau war das Meer, grau der Himmel..

zingst_26._februar_1.JPG

..grau war der Sand.. (und unmittelbar am Wasser voller weißer Muschelpünktchen)..

zingst_strandgut.JPG

Die Muscheln waren vielfarbig..muschelweise vielfarbig...(es gab neben den hellen noch rosafarbene und schwarze und schwarzbraune Miesmuscheln und Miesmüschelchen-chen-chen...letztere teilweise fast orange.

Der Tang, die langen schmalen Gräser, war grün in Variationen und braun der gefiederte. Sogar einen Bernstein fand ich, orange und gelb und gar nicht mal soooo winzig..fast 1cm lang und ca. 6 mm breit.

Heut morgen, als ich die Hühner raus ließ, hörte ich von irgendwo her einen Amselmann sein erstes(?) Liedchen pfeifen, war erstaunt..dass schon im Februar einer zu hören ist, erinnerte mich, dass ich vor einigen Jahren am 26. Februar den ersten Storch auf der 'Dorfkoppel' stehen sah und freute mich über das Amsellied...und danach habe ich, durchs Amsellied frühlingsgestimmt, 'angeschaukelt'... :-).

Sonne gab es heut auch..und dadurch hatte der ganze Tag immer mal wieder etwas ganz leicht frühlingshaftes. Schön war das. Auch wenn es zum Abend dann doch wieder ziemlich frisch wurde. ;-/

Sonntag, 24. Februar

Ich glaube, es war am Dienstag dass es so sachten begann zu schneien, am Mittwoch, gab es dann richtig wilde Schneestürme, während derer ich das Vergnügen hatte, mit dem Auto unterwegs zu sein...

Und dann war der Schnee da...Und es war viel Schnee und alles war weiß. Was ich ja so gaaarnicht leiden kann und mag. Und obwohl es nie wirklich richtig doll kalt war, es dümpelte immer nur so um minus 2 oder 3 Grad herum, fühlte es sich durch die feuchte Luft und den scharfen Ost-Wind (vermutlich mal wieder direkt aus dem eisigen Sibirien) einfach nur lausig kalt und extrem ungemütlich an. Abgesehen von Freitag, der wunderschön sonnig war, wurde dieses Ekelwetter immer noch von 'stimmungsbeflügelndem' Grau untermalt.

Aber seit gestern taut es so ganz sachten...(allerdings verbunden mit extrem trübsinnig machendem Grau)..und heute, als ich morgens raus ging, um die Katzen zu füttern, fühlte es sich direkt mild und fast Frühlings-luftig an, ich hör(t)e auch einige Vögel Frühlings-tschilpen..:-)).

Ich finde dies ist hinreichend Grund, auf meiner Musikseite hier was Schönes einzustellen, was ich Anfang des Jahres mal entdeckt hatte.. Wenn mir dieses Muaikstück normalerweise irgendwo begegnet, im Radio z. B. hab ich wenig Freude dran, es kommt mir immer so pompös und aufgeblasen daher..

Aber diese Musik in dieser Variante darzubieten...da empfinde ich sie im Hören und Sehen als sehr vergnüglich im besten Wortsinne.

Also..liebe Leserin, lieber Leser, für den Ohrenschmaus bitte zweimal zur Musikseite umblättern..!

Samstag, 23. Februar

Ich kann Winter nicht leiden.... !!!!

Die geradezu überirdische 'Schönheit' ;-// von Schnee am späten Nachmittag kurz vor der Dämmerung...

PICT2076.JPG

Von beinahe ebenso überwältigender 'Schönheit' ..der winterliche Blick auf meine Schaukel...

PICT2079.JPG

Und da mir soviel weiss und grau und dunkel zu fad ist, stelle ich zuletzt noch ein November-Farb-Bild dazu..:-)

PICT1624.JPG

Montag, 11. Februar morgens, - 10 ° C

Die 'Freuden' des Winters und Schaukelblick

Ich hasse es, wenn es so kalt ist, dass ich an allem, was ich anfasse und was metallisch ist, (wie z.B. Riegel von Pferde- und Hühnerstalltüren u.ä.), kleben bleibe, bloss, weil ich nicht GANZ trockene Hände habe.

Es gab lang schon keinen Schaukelblick mehr..Schaukeleien um diese Jahreszeit sind eher selten. Gestern entdeckte ich im Vorbeifahren, als ich heim kam, einen Eiszapfen, an der vorderen linken Ecke meiner Schaukel.

PICT2056_1.JPG


Freitag, 8. Februar, abends spät

Überraschende Entdeckung

Der 8. Februar scheint zu einem Entdeckungstag für wirklich ganz und gar unerwartete Dinge, Angelegenheiten zu werden..

Als ich bei meinem heutigen Weststrandgang über die Düne ging und auf den schmalen Strand schaute, traute ich im ersten Augenblick meinem Augen-Blick nicht.

Denn da stand..

...am Strand...

...aufgeblüht und im Februar-Schneegriesel-Nachmittags-Grau dunkelrot 'leuchtend' , ganz nah am Wasser..eine aufgeblühte Rose.

Irgendjemand hatte sie dort in den Sand gesteckt.

Wer das wohl tat ?

Und warum?

Und wann?

Einerlei..

Für mich war es ersteinmal nur ....

Überraschend und schööön...dieser Anblick.

Und in diesem Überraschenden, so gänzlich Unerwartetem, beglückend...

Später, nach dem Unterricht, auf der Fahrt nach Hause kamen mir dann allerlei Rosen-be-Denk-lichkeiten in den Sinn...

PICT2027.JPG

PICT2028.JPG

PICT2029.JPG

PICT2033.JPG

PICT2039.JPG

PICT2040.JPG

Und ich... die mit dem Hang zu eher merkwürdigen Gedankengängen und Überlegungen...frage mich, wie es dieser Rose da wohl geht..?

So aufgeblüht in der Kälte, im Sand steckend, immer wieder von salzigem Ostseewasser umspült.. jetzt, im Dunklen..

Und morgen früh wird es immer noch kalt sein und die Wellen werden sie weiter umspülen, nass, kalt, salzig...

Sie hat sich von Ihrem Rose-Sein sicher ganz was anderes erwartet...

:-(

Hätte ich sie mitnehmen und ihr einen Platz in einer Vase oder einer Flasche auf dem Küchentisch geben sollen ? .. mit Blick in den verschneitenGarten, hinaus aufs Feld und rüber zum Wald ?

Freitag, 8. Februar, vormittags

Erinnern

Gerade eben sah ich mir Bilder an, von mir, auf meinem Pferdchen...wie ich den Weg vor unserem Haus Richtung Eiche reite..ein Sommerbild...und da war plötzlich ganz präsent, wie es sich immer anfühlte...'da oben' auf meinem Pferdchen, wie der Bilck ein ganz anderer war, der Rhythmus der Schritte....die Gemächlichkeit eine ganz andere oder das Tempo ein ganz anderes...

P1030054.JPG

Ich vermisse es so..das Zusammensein mit Zaíd, auf welcher Ebene auch immer.

Auch heut morgen, als ich im Pferdestall war und dort den Stecker fürs Hühner-Radio einsteckte (zwecks Fuchsfernhaltung) und an Zaìds 'Zimmer' vorbei ging... da hängt noch immer die Decke, auf der Stange vorm Nordfenster, von jenem Samstag und macht so einen Schatten und jedes Mal, wenn ich dort vorbei gehe und diesen Schatten wahrnehme, erliege ich für Momente der Illlusion es sei so wie immer, Zaìd stünde da....und würde gleich, wie immer leise brummelnd wiehern, wenn ich in den Stall komme...

Um dann wie jedes Mal seit kanpp 8 Wochen wieder diese Trauer zu spüren... dieses es nicht fassen können, es nicht glauben können...weil es doch noch so weit weg von 'dran' war....

Donnerstag, 7. Februar

Vormittagsbilder und Zusammenhangsfrage

Als ich heut am frühen Vormittag aus Barth zurück kam, sah ich diesen Vogel da sitzen..ganz oben...auf einem der toten Eichenäste.

PICT2025_1.JPG

Und zog ihn mir dann bildweise noch ein wenig heran. Konnte aber nicht erkennen, wer genau das war.

PICT2022.JPG

Am Nachmittag, bevor ich zum Unterricht losfuhr und meine Sachen im Häuschen zusammen suchte, sah ich die Kamera auf dem Schreibtisch liegen und erwog kurz, sie einzupacken. Befand dann aber, dass eh kein 'Wetter und Licht' seien und fuhr also ohne los.

Und dann war es wieder wie schon so oft:

Es scheint da jeweils einen Zusammenhang zu geben zwischen zum einen dem Tatbestand, dass ich beschließe, die Kamera 'heute' nicht mitzunehmen, eben, weil kein 'Wetter und kein Licht'...und sie dann also daheim lasse und zum anderen der dann jeweils eintretenden Tatsache, dass genau dann, wenn ich unterwegs bin, ohne Kamera, es plötzlich die unglaublichsten, wunderbarsten, märchenhaftesten, zauberhaftesten usw. usf. Himmel, Farben, Wettergeschehnisse gibt. Die ich dann anstaunen, bewundern kann..

...und mir wortweise merken muss..was ich so gern augen-blick-lich einfangen möchte.

Ich sollte dem Gedankengang. "..eh kein Wetter und/oder Licht" künftig besser mit tätigem Widerspruch begegnen.

Heute, als ich dann unterwegs war, auf den Landwegen zur B105 gab es ein wildes Schneegestöber in ganz eigenem, un-be-schreib-lichen Licht, was sehr schnell Felder, Wiesen und Bäume einhüllte...aber auf seltene Weise...denn unter dem Schnee schimmerte immer noch die eigentliche Farbe des 'Darunteren' durch und das sah für meine Augen und mein Empfinden zwar nicht schön, aber immerhin beeindruckend aus. Schade, dass ich es nicht bildweise einfangen konnte..meine Worte dafür kommen mir sehr unzureichend vor.

Mittwoch, 6. Februar

Heute früh, bei der allmorgendlichen Fahrt über Land war die Welt noch in Ordnung.

Jetzt ist sie komplett weiß und grau...und es windet....

Dienstag, 5. Februar

"Ein Klavier in Paris"

..heisst ein wunderbares Buch, was mon amour mir neulich mitgebracht hat. Geschrieben hat es T.E. Carhart und es geht darin vor allem um die Liebe zu Klavieren, Flügeln und ich glaube um so ziemlich Alles, was mit Klavieren und Flügeln zu tun hat. Seit vorgestern lese ich in diesem Buch und finde mich ganz überrascht auf seltsame Weise darin selber wieder.. mit meinem ganz persönlichen Verhältnis zu diesen Instrumenten, meiner Liebe, meinem Wissen-Wollen, meinen Sehnsüchten, Wünschen...

Gestern las ich einen Satz darin, der mir be-merkens-wert erschien. Er bezog sich auf den Klavierbaumeister Luc, der sich in einen alten Rosenholz-Steinway Flügel verliebt hatte, der in seine Werkstatt zur Restauration kam und den er gern behalten hätte, für sich selbst. Aber der Platz in seiner kleinen Pariser Wohnung reichte beim besten Willen nicht dafür aus. Dieses Instrument irgendwann an einen Kunden abgeben zu müssen, war ihm eine schwierige Vorstellung. Aber schließlich fand sich doch einer, wo das Loslassen leicht ging.

"..den hat ein Jazzmusiker bekommen. Der kam letzte Woche herein und hat sich beim ersten Ton, den er auf ihm gespielt hat, in ihn verliebt. Ich bin sehr glücklich, dass er an den gegangen ist."

Der Erzähler sinnierte diesem Ereignis nach und formulierte dann diesen Satz, der mir so gefiel, bzw. mir eben be-MERKENS-WERT schien..um ihm nach-zu-sinnen:

" Ich hatte nicht die 'suite' - wie die Franzosen sagen - mitbedacht: die Angleichung eines Vorhabens an die gegebenen Umstände und die laufenden Ereignisse, die dem Leben das Gepräge von Bitterkeit und zugleich auch Sinnhaftigkeit geben."

Was mich angeht..ich werd dieser Angelegenheit...der 'suite'... mal ein wenig nach-sinnen.

Und letztlich hatte ich mich verliebt: Försterflügel bei Ebay

Freitag, 1. Februar

Muscheln...

Heute nachmittag zwischen zwei Unterrichtstunden auf meiner Fahrt über den Darss und das Fischland war ich ein kleines kurzes Spazierweilchen am Weststrand und stellte bei meinen Laufen am Wasser fest, dass ausgesprochen viele gleich große bzw. eher gleich kleine Miesmuscheln am Strand lagen..

Immer so in größeren Ansammlungen.

Muscheln gibt es ja immer am Strand, bei jedem Wetter, die sind einfach immer da...kleine, große, weise, schwarze, rosafarbene...alle möglichen Sorten. Im Sommer haben wir welche am Weststrand entdeckt, die ich zuvor noch nie hier irgendwo an einem Strand gesehen habe. (muss direkt mal schauen, ob ich irgendwo ein Foto davon habe) weiße, mit recht fester, dicker, glatter Schale.

Aber soviele...in der selben bzw. in sehr ähnlicher Größe bzw. eben Kleine...dass ich dachte, "ob die Muscheln im Herbst irgendwie Kinder gekriegt haben??!!" Es waren zwar auch alle möglichen anderen Muscheln dabei..aber die Häufung der gleich-großen-kleinen war sehr deutlich.

PICT1998.JPG

PICT2000.JPG

Jedenfalls wurde mir bei dieser Entdeckung und meiner Frage bewusst, dass ich keine Ahnung habe (und alle die ich bisher fragte, hatten es auch nicht) wie Muscheln sich eigentlich vermehren.

Schlau wurde ich hier: ­

http://weichtiere.at/Muscheln/index.html?/Muscheln/miesmuschel.html

http://www.muschelfischer.de/oeko_biologie.htm

Als ich zurück zum Parkplatz ging und nochmal übern Deich schaute, diesen Blick (es ist übrigens dieses Stück Strand, an dem wir das neue Jahr empfingen) bildweise einzufangen, da erwischte ich da Licht des Prerower Leuchtturmes mit. :-)

PICT2003_1.JPG

Donnerstag, 31. Januar

Donnerstagsnachmittagsblicke

...diese Ziegelwand vom Haus gegenüber zum Beispiel.

PICT1987.JPG

...en detaile

PICT1991_1.JPG

Gestern abend und heut Nacht fegte wilder, heftigster Sturm übers Land. Gestern, am späten Abend gab es sogar Gewitter. Und heut in der Frühe, meine erste Fahrt über Land, war ein einziges Slalomfahren, weil allenthalben Äste auf den kleinen Strassen lagen. (und natürlich immer noch liegen, das heißt, ich werde noch eine Weile Gelegenheit haben, mich im Slalomfahren zu üben. Und wer weiß, wofür ich das 'dermaleinst' noch brauchen kann...)

Ich war erstaunt, dass es keinen Baum umgeweht hatte, denn der Wind war wirklich enorm. Er weht auch jetzt noch...nicht mehr stürmischst. Aber...;-)..hinlänglich..und ausreichend heftig.

Wir sollten am Wochenende mal nach Bernsteinen schauen...

Mittwoch, 30. Januar

Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagsnachmittagsblick

Dies ist mein "Dienstags-, Mittwochs- und - Donnerstagsnachmittags-Klavierlehrerin-neben-dem-Klavier-sitz-ausblick".

Mitunter kann der geradezu spektakulär sein in den verschieden Lichtern und Farben von Sonne, Wolken, Himmel...auf den verschiedenen Hauswänden und in den Hauswinkeln..

Heut war es es nicht. :-(

Aber heute hatte ich endlich mal meine kleine, feine, sehr gemochte Kamera dabei. ;-).

Und habe ihn gewissermaßen mal zur Probe eingefangen. (Damit künftig die 'Spektakuläritäten' besser auffallen..)

PICT1982.JPG Dieses Bild ist leider....v e r s c h w u n d e n ...ich muss es also gelegentlich nochmals einfangen und dann nachreichen.

Dienstag, 29. Januar

Eis-Vergnügen

PICT1972_1.JPG Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Freundin von Winter und seinen sämtlichen Begleiterscheinungen bin.

Denen, die mich nicht kennen, .. ich weiß ;-), das ist die weitaus überwiegende Mehrzahl... sei dies hiermit kundgetan.


Trotz meiner Winter-abneigung hatte ich vorgestern, am Sonntag, tatsächlich mal ein echtes Winter- Wind - Eis - und Schneevergnügen.

Ich war nachmittags nach Rügen gefahren, um meinen freundlichen Freund C. in Bergen zu besuchen. Es war nach etlichen lausekalten, frostigen Wintertagen der erste Tag mit Temperaturen leicht über Null. Dennoch gab es heftiges Schneetreiben und Eis in Schlittschuhlaufqualität. So machten wir uns, wie Tags zuvor besprochen, trotz Schneetreibens also auf den Weg zu einem gefrorenen Gewässer gleich neben der Stadt.

PICT1978_1.JPG

PICT1980_1.JPG Ziemlich vorn standen lauter tote Weidenbüsche mitten im Eis, in denen vereinzelt Kormorannester eingeflochten waren. Dahinter ersteckte sich das Eis über eine große Fläche, auf der nur ein einziger Mensch zu sehen war, der gerade zum Ufer kam, als wir dabei waren, unsere Schlittschuhe anzuziehen. Lustig und freundlich sah er aus..mit weiten Pluderhosen, deren eines Bein irgendwie grau (kariert?) war, das andere leuchtend rot. (und in dieser Bekleidung nicht unbedingt wie die 'Eingeborener' daher kam..)

Der ging also wieder an Land und wir hinaus aufs Eis.

Im Uferbereich und nahe der Weidenbüsche war das Eis recht riffelig und rauh.

Aber hinter den Weiden dann ganz glatt. Dunkel und von hellen Mustern durchzogen.

PICT1977.JPG

Wir hatten den ziemlich heftigen Wind im Rücken und als wir weit genug draußen waren, trieb er uns voran, ohne dass wir einen Schritt tun mussten. Mein langer Rock und C.'s Jacke erwiesen sich als sehr hilfreiche Segel, so dass wir dann sehr rasch ans andere, anfangs so weit entfernte Ufer kamen.Da es schon dunkel wurde, machtren wir uns auf den Rückweg. Der war dann natürlich, gegen den Wind und das heftige Schneetreiben, nicht ganz so komfortabel.

Und ich Sommerfrau kam als ganz und gar weiß beschneite Eis-Schnee-Seefrau Eisbeglückt am Auto an.

Zurück in der warmen Stube gab es dann heißen Sanddorn-Grog. ;-) Und danach ein überaus vorzügliches Mahl.. ;-)). Dankeschööön!!!

Freitag 25. Januar

Ansichts-sache Draufsichts-sache

Die Worte "in Bälde" sehen - so geschrieben besehen - seltsam aus.

Irgendwie so eigen-artig proportionslos.

PICT1883.JPGAnbei eine bildweise Idee zu 'Claires Kadenzen'..

Die war entstanden, als wir dieser Tage über ein Logo für 'Claires Kadenzen' nachdachten.


Dienstag. 22.Januar

Waldiges und Fuchsiges

Am Samstag, es war eine Sonnenscheinsamstag :-), waren wir am frühen Nachmittag im Wald. Kalt und schnee - ig - frostig war es. Wir liefen zum Fuchsberg, dann ein Stück den Weg weiter, Richtung Chaussee und bogen dann rechts auf einen "Weg" in den Wald hinein. Es war derselbe Weg, den ich schon einmal im vorletzten Herbst mit meinem Pferdchen versucht hatte und doch einige Sorge hatte, nachdem wir ein Stück dieses Weges zurückgelegt hatten, ob wir resp. mein Pferdchen da wieder heil raus käme(n)..

Wir, Pferdchen und ich kamen heil hinaus, weil mein Zauberpferdchen äußerst bedachtsam und vorsichtig ein Bein nach dem anderen setzte zwischen tiefen Furchen, wild kreuz und quer liegenden Ästen, Stämmen, Baumstümpfen...

Und wir, mon amour und ich, kraxelten über den von schweren Maschinen zerfurchten Weg.. teilweise in der Mitte, teilweise links und rechts davon mitten durch den Wald.

Dort entdeckte ich plötzlich, mitten in all dem Schnee und den zugefrorenen Wassernn dieses dunkel, rieselnde Gewässerchen. Und wie ich es da so dunkel in dem Weißen, Eisigen, Winterlichen ringsum rieseln sah...

PICT1842.JPG

...erinnerte ich mich eines ähnlichen Bildes von dunkel rieselndem Wasser...allerdings zwischen grünen Moosen..im schwedischen Wald:

P1120528.JPG


<