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Schreibbuch 2012


Dezember 2012
Dienstag, 04. Dezember
INDEED !!!!
22h
ich befleißige mich im allgemeinen (und im besonderen erst recht) eher selten irgendwelcher 'anglizismen', da ich der meinung bin, die deutsche sprache hat im großen ganzen doch genug wohlklingende, treffende worte, um so ziemlich alle möglichkeiten und unmöglichkeiten des lebens zu beschreiben. und dann gibt es ja noch eine menge 'althergebrachter fremdworte' um die eine oder andere fehlstelle auszufüllen.
aber mitunter, naja..ich gebe zu, in letzter zeit unterläuft mir dieser faux pas öfter (und schon rutsch' ich ins frankophile...aber das eher aus musikalischen gründen...;-)..) ...ertappe ich mich dabei, dass ich geradezu begeistert das englische wort: indeed verwende, wenn ich einer sache/einer idee/einer meinung aus tiefstem herzen und wirklicher überzeugung zustimme.
weil dieses indeed irgendwie viel treffender umschreibt, lautmalerisch umreißt, worum es geht...diese zustimmung aus tiefstem herzen, ganzer seele...
ach ja..und der geist..der fürs rationale-wissenschaftliche usw. zuständig ist...ja, ja, JAAAAA !!!!! ...der natürlich inklusive.

was mir heut abend ein dickes fettes, aus vollster überzeugung klingendes "INDEED!!!!!" entlockte, war die bemerkung eines mitmenschen im forum meines internetten lieblingscafes. überschrift dieses forums-beitrages war:

"366 tage"
es ging da um jahresrückblick/jahresvorblick etc...
und da schrieb einer im kontext der gedanken und beiträge zum thema dies:

"Eine Weisheit, die mir in jungen Jahren mal von einem schwer alkoholkranken Kunstmaler
serviert wurde :

Die Erkenntnis allein hift einen Scheißdreck. Man muß es umsetzen können."


GENAU DAS IST ES !!!!

man kann alles mögliche erkennen...vom eigenen, ganz persönlichen sein, inklusiver aller vorzüge und mängel, bis zu dem sämtlicher mitmenschen...aber aufs eigene kommt es letztlich ja nur an, weil man(n)/frau nur darauf wirklichen einfluss hat
man kann auch schlau sein bis zum sonst wohin...

aber das umsetzen des erkannten/ des wissens...DARUM GEHT ES !!!!

und
das macht 'es' dann...
aus.
oder
an.
in jedem falle wesen-t-lich.



anbei ein bild, was ich vor knapp zwei wochen machte, nachmittags, auf dem weg vom klavierunterricht wieder nach hause...
neulich, donnerstagsnachmittags
neulich, donnerstagsnachmittags

Mittwoch, 05. Dezember
für den heutigen tag...

Franz Schubert:

Moment musical Nr. 4 cis-moll D 780. Moderato

zum Hören:
http://www.youtube.com/watch?v=KlxIqsCEMLE


Donnerstag, 13. Dezember
heute..und nächstes jahr ;-)
21h
...hatte ich meinen vorläufig letzten 'freien' nachmittag.
frei insofern, dass ich daheim war, in meinem haus, mit meiner arbeit daheim beschäftigt.

seit beginn diesen jahres habe ich die herstellung neuer schöner röcke ja schon deutlich zurück gefahren, weil ich beschlossen hatte, mich beruflich komplett umzuorientieren und mich mehr und mehr dem zu widmen, was ich ursprünglich und schon immer machen wollte..lange bevor ich begann, handweberei und später das nähen zu lernen... nämlich der musik.

im mai begann ich dann, auf empfehlung meines lieben freundes und klavierlehrers, kindern klavierunterricht zu geben.
inzwischen haben sich einige schülerinnen 'angesammelt', so dass ich schon einige monate an drei nachmittagen in der woche unterwegs bin, um zu unterrichten.
eine tätigkeit, von der ich früher nie geglaubt hätte, dass sie mir solche freude macht und dass sie so gern angenommen wird.
zudem, was ein großes zusatzglück ist, darf ich jetzt, wann immer ich möchte, klavier üben und spielen, (muss es ja geradezu :-)..) ohne ein schlechtes gewissen zu haben, weil ich doch eigentlich nähen muss...;-)
ab der nächsten woche nun übernehme ich fast den gesamten schüler/innenstamm meines klavierlehrers, der zurück in seine alte heimat zieht und habe ab diesem moment eine 'vollbeschäftigung' als klavierlehrerin. :-). und keine 'freien' nachmittage mehr.

das heißt auch, fürs nähen wird kaum mehr zeit übrig sein. denn die vormittage brauche ich zum klavierspielen. (mal abgesehen von meinen pflichten als hausfrau und hofhalterin. ;-) ..)
darum wird es sich nicht lohnen, diese schöne seite für die schönen röcke weiter zu betreiben. aus diesem grund habe ich das webhosting für www.schoene-roecke.de zum 31.12. 2012 gekündigt. und diese seite wird sehr vermutlich ab dem 1. januar aus den weiten des www verschwunden sein, als wäre sie nie dagewesen.
ein bisschen schade irgendwie.

aber:

loslassen

muss nicht das schlechteste sein.
:-)

jedoch...möchte ich darum nicht auf meine schreibweisen plaudereien verzichten. (und auch auf das eine oder andere hier gepflegte vergnügen nicht)

gestern im schreibgespräch mit jemandem ging es unter anderem ums rezitieren.
dass manches geschriebene, was einem/einer so aus der 'feder' fließt klingt, als würde es rezitiert. und dieser mensch nannte sein jemandem anderes schreiben einen "monolog mit zeugen".
diese formulierung gefiel mir sehr, weil sie meiner intention, dieses 'internette schreibbuch' zu führen sehr nahe kommt. ja..sie vielleicht sogar ganz genau beschreibt.
ich frage mich immer mal wieder, was mich eigentlich dazu veranlasst, dazu 'treibt', hier
zu schreiben, meine 'durch-den-sinn-gänge' potentiell 'aller welt' mitzuteilen...?
klar..die umschreibung 'monologe mit zeugen' begründet es nicht.
aber beschreibt es zumindest recht treffend.
es sind wohl auf jeden fall mit-teilungs-wünsche.
woher auch immer die kommen mögen.
;-).
und so führe ich hier eben meine monologe mit zeugen.
und über die allermeisten dieser zeugen freue ich mich und bekomme auch immer mal wieder freundliche und nette rückmeldungen.
danke! :-)

meinen monologen mit zeugen möcht ich auch weiterhin manche meiner eingefangenen augen-blicke und bilder hinzu gesellen.
möchte meine sammlung stuchbabenwervechslter wörter wereitern..;-)
möchte noch viel mehr meine musikalischen beglückungen teilen..
und wer weiß was noch alles........

darum wird es, wenn es ab dem 1. januar des kommenden jahres hier keinen platz mehr für all das geben wird, eine neue seite für meine 'mir-mit-teilungs-würdigen-ge-wichtig-keiten' geben.
:-)
meinem neuen musikalischen berufs- und lebensweg folgend wird sie
www.claires-kadenzen.de heißen.

diese seite wird sehr wahrscheinlich nicht soo maßgeschneidert schön werden, wie diese hier für die schönen röcke, die extra für mich programmiert wurde.
(ich bedanke mich im nachhinein an dieser stelle nochmal sehr und ausdrücklich für diese sicher mühevolle und so schön gewordene arbeit!).

denn 'die neue' ist eine 'homepage von der stange'.

aber ich denke, es wird uns dennoch gelingen, sie ganz hübsch zu machen.

und ich freue mich darauf : "neues jahr, neues glück" ab dem 1. januar dann dort all das zu versammeln, was mir wichtig und mit-teilungs-würdig er-scheint.

für heute noch ein paar bilder der letzten frostigen tage.
Samstagnachmittag in den Teichweiden
Samstagnachmittag in den Teichweiden
Samstag-Schaukelblick unschaukelnd gen Nordwest
Samstag-Schaukelblick unschaukelnd gen Nordwest
Samstags-Sonnenuntergangslicht
Samstags-Sonnenuntergangslicht
Sonntagnachmittag
Sonntagnachmittag
Schaukelblick 13. December
Schaukelblick 13. December
Donnerstagseichenpuderzucker
Donnerstagseichenpuderzucker

Freitag, 14. Dezember
dass...
11h
..ich winter und alles damit verbundene wirklich ganz und gar nicht leiden kann, habe ich in diesen schreibseiten vermutlich schon mehrfach geäußert.
drum wiederhole ich mich da nicht weiter.
zumal es ja außerordentlich 'un-en vogue' ist...winter und schnee nicht leiden zu können.
;-)
ich mache mir nichts, reineweg gaaaarnicht draus, 'en vogue' zu sein. aber, grad bei diesem thema, bin ich es schlicht leid, meine abneigung begründen/verteidigen zu 'müssen', als wäre es ein krankhafter makel, schnee nicht zu mögen, wenn alles auf mich einredet, wie toll das doch ist...wenn alles so schön weiß und rein ist.
blablablaaaaa.
kalt isses.
und langweilig..dieses ewige weiß rundum.
und nass und kalt, wenn es schmilzt.
und es vermühsamt das leben ungemein.
was daran schön sein soll, werde ich nie begreifen.

im übrigen bin ich der festen überzeugung bin, dass dieser winterenthusiasmus ein produkt der fernbeheizten wohlstandsgesellschaft mit beheizten einkaufszentren etc. ist. ich glaube nicht, dass unsere altvorderen vor gut 100 jahren und mehr, ganz gleich, ob sie in der stadt oder auf dem land lebten, ob sie arm oder reich waren, (okay, die reichen hatten es sicher leichter...wie immer) ähnlich begeistert waren in diesen kalten zeiten. die mussten sich nämlich noch ganz anders um ihr tägliches leben und um ihre behaglichkeiten trotz kälte, eis und schnee kümmern. nämlich : selber

heut morgen jedoch, vielleicht war es auch schon gestern, befand ich aber und jedenfalls, dass schnee zumindest einen ganz klitzeklitzekleinen vorteil hat :
mein pferdchen hat immer blitzblank saubere hufe. ;-)
aber das ist auch wirklich der einzige (schneeige vorteil), den ich ausmachen kann !

wider schnee, eiseskälte und sonstiges winterliches ungemach ein paar bilder vom mai :
Mai - am Weserufer
Mai - am Weserufer
Garten-koloni(e)-al
Garten-koloni(e)-al
am Wegesrand in Worpswede
am Wegesrand in Worpswede
Farbenfroh
Farbenfroh

Dienstag, 18. Dezember
angehalten
ich hatte ein wunderbares zauberpferchen namens zaìd.

kurz nach seinem ersten geburtstag kam es zu mir und fast 18 jahre hat es hier bei uns auf dem hof mit gelebt und unser leben bereichert mit seinem ganz besonderen sein und seiner art, sich auf uns einzulassen.

jetzt ist es fort.
aus dem leben gegangen.

jetzt
ist
stille.

und alles sein hier ... wie angehalten.
mein Zauberpferdchen
mein Zauberpferdchen

Donnerstag, 20. Dezember
erinnerung... musik...
11h
es muss 1999 gewesen sein oder 2000, da bekam ich genau am 24. december heu für mein pferdchen. die von mir so geschätzten kleinen viereckigen ballen.
die wurden gegen mittag vom treckerfahrer direkt auf die hof-auffahrt gekippt und mussten dann weggeräumt werden, ins trockene, denn es war wohl irgendwas nasses vom himmel angekündigt
also taten wir das, heu wegräumen...am nachmittag.
ich glaub es war schon dämmrig. und weil heilig abend war und es genau zur zeit unseres tuns im radio das weihnachtsoratorium von bach zu hören gab, hab ich das radio vor die haustür gestellt und wir haben, heu aufgabelnd, in die schubkarre räumend, es dann in den heuschuppen bringend, das weihnachtsoratorium gehört, teile 1 bis 3.

gestern, als ich abends vom unterricht heim fuhr und im autoradio irgendwelche andere weihnachtsoratoriumsmusik hörte, erinnerte ich mich genau daran...und hatte das gefühl, ich werde es dieses jahr, mit dieser plötzlich so präsenten erinnerung, nicht ertragen...diese von mir so gemochte wunderbare musik zu hören...


ich fühle mich so angehalten.
wie zwischen den welten.

gerade klingt im radio:

Frédéric Chopin Nocturne f-Moll, op. 55 Nr. 1

das klingt mir schön.
und wird , wie ich mich kenne, wohl dann demnächst als notenblatt auf meinem klavier stehen..zum dran üben.
auch ein merkwürdiges gefühl..immer wenn ich jetzt klavier spiele..zu wissen, mein pferdchen hört es nicht mehr. :-((

naja..vielleicht ja doch..aus einer anderen dimension.

aber jedenfalls nicht mehr in der von mir gewohnten und gemochten weise, dass es, wenn ich klavier spiele, mitunter draußen vorm fenster unterm kirschbaum steht und die ohren spielen lässt..

:-((

Mittwoch, 26. Dezember
"der wind...
11h
..der wind.
das himmlische kind..."

es ist mild heute, freundliche 9 grad. das gefällt mir. und wenn ich vor die haustür trete, kann ich 'aufrecht' bleiben, weil sich nicht alles in mir zusammen zieht vor kälte und verkrampft.

als ich am morgen die katzen fütterte, fand ich auf dem boden ein ganz langes, schwarzes haar vom schweif meines pferdchens.
das hat mir wohl der heut heftige wind von der koppel oder wer weiß woher vors haus geweht.
oder war's ein gruß von zaìdchen ? ..aus seiner jetzigen welt, in der er vielleicht unversehrt im pferdchenhimmel rumtobt.
ich hab es aufgehoben und an die halterung des thermometers am küchenfenster geknüpft.
da weht es nun im wind hin und her...
während es von meinem pferdchen, dem schönen braunen mit schwarzer mähne und schwarzem schweif, mit drei weißen hufen und einem schwarzen..wohl nichts mehr geben wird ..als....

:-(

überall auf dem hof, auf den wegen in die verschiedenen 'ecken' des hofes, sind noch die hufspuren von ihm..die hufabdrücke im lehm..auf den 'trampelpfädchen'..

nur vor drei tagen, als es so viel schneite und sehr schnell alles voller schnee war...war es seltsam..auf der koppel hinter seinem stall..nix, keine spur, nur unberührte, weiße fläche...
das zu sehen ist schmerzhaft.
wie es jetzt alle tage ist, weil er nicht mehr da ist.

ich geh nicht mehr auf den wegen, sondern daneben im gras...um die hufspuren nicht zu 'zertrampeln'..die sind mit letzte sichtbare zeichens seines hier gelebt habens..

anbei ein paar bilder..aus dem leben meines pferdchens.
Sommer
Sommer
Schön, dass Ihr vorbei kommt...
Schön, dass Ihr vorbei kommt...
Schwatz übern Gartenzaun
Schwatz übern Gartenzaun
Zaìd und sein Kumpel Max...
Zaìd und sein Kumpel Max...
...auf Nachbars Koppel
...auf Nachbars Koppel
Pferdinands Sanftmut
Pferdinands Sanftmut

Samstag, 29. Dezember
farben, worte..und eine 'bekomm-freude' und umzug...
18h
heute nachmittag waren wir am strand, sand holen für die hühner und die zwerghamster.
es war kurz vorm dämmern und wir waren am nordstrand, da wo nix vom sonnenuntergang zu sehen ist. dennoch war der himmel voller schöner sonnenuntergangsfarbtöne..rosa, blau-grau, orange, gelb...
und diese farben, das blaugrau mit rosa vor allem spiegelten sich auf dem in kleinen wellchen leise ans ufer plätschernden wasser...und dann das rosa noch direkt im nassen sand...
wunderschön war das..dieses licht- und farbenspiel.

nur leider...hatte ich ausgerechnet heute meine kamera nicht dabei.
zumal auch auf der rückfahrt ein hinreißend schön farbig dramatischer sonnenuntergangsabendhimmel überm bodden zu bewundern war.


schon seit tagen wollte ich vermerken, wie ich mich neulich vormittags bei der lektüre eines blattes aus meinem 'abzuarbeitenden' ZEIT-stapels (siehe eintrag vom 16. august)
an einem satzes freute, weil sich der schreiber (oder war es eine schreiberin? ich weiß es nicht) dieses beitrages einer wortkombination bediente, die eher selten ist, die ich aber seeeehr schätze:

"....dass ... steht indes nicht zu erwarten. "

sind solche sätze nicht einfach schön ??!!

und dann gab es heut eine freude für mich: ich bekam ein paket von einer freundin, der ich einige sachen aus meiner hiesigen ausverkaufskollektion geschickt hatte. sie hat sich einiges rausgesucht und den rest der mützen/röcke /stulpen zurück gescchickt. und dem zurück geschickten rest hat sie ein paar sehr schöne dinge aus ihrer produktion beigelegt, samt einigen rosenblütenblättern und lavendelblüten.
darüber habe ich mich so gefreut, dass ich die gaben auf meinem büroregal unterm fenster so hinlegte, dass sie mir eine weile immer 'ins auge fallen' werden, wenn ich hier bin...

davon ein bild für heut nachmittag.


schöne Post
schöne Post

Samstag, 29. Dezember
noch immer....
23h
..heut abend abend ist es genau 2 wochen her...
vorhin wollte ich durch den stall auf die koppel.
der mond schien durch die nach hinten offene tür in die 'box', also in zaìds 'zimmer' im stall hinein, das stroh liegt noch da, als wäre zaìd nur draußen..das heu dort, wo er immer fraß..
ich konnte plötzlich nicht weiter gehen, musste stehen bleiben, an die wand gelehnt und dann liefen mir die tränen....tränen...tränen....
lang stand ich dort im stall, im eingangsbereich, da wo ich zaìd immer sein heu hin legte...schaute durch die obere offene tür hinaus auf die vom mond erhellte koppel....ungläubig...fassungslos...
war dann draußen auf der koppel, stand lange dort im mondlicht, hörte den wind in den eichen, merkwürdige tierlaute aus dem wald...und empfand meines zauberpferdchens abwesenheit so schmerzhaft. sah ihn immerzu vor mir, fühlte mich neben ihm, wie es so oft war...und zeitgleich sein nicht mehr da sein...
mariechen, die katze, die schon im stall zu mir gekommen war und mir auf die koppel gefolgt war, kam still zu mir und hockte sich schnurrend neben mich...bis ich endlich irgendwann aufhören konnte mit dem weinen und nur noch dies gefühl von tränen in den augen blieb und der kloß im hals...

ich wusste nicht, dass ich SOO viele tränen in mir habe...immer noch.
ich kann mich noch immer nicht hinein finden in mein pferdchenloses leben.
bekomme es nicht zu fassen...

ich habe schon mehrere mir lang vertraute, und sehr nahe und sehr geliebte tiere (3 treue hunde, 8 jahre, 11 jahre und 16 jahre und eine 18 jährige katze) verloren. der schmerz war immer groß und der verlust immer schwer gewesen..
aber dass mein pferdchen fort ist....das ist schwerer und schlimmer als all diese abschiede zusammen. eine ganz andere, für mich nicht fassbare dimension...

und ich fühle mich noch immer un-tröst-lich....

vor ein paar tagen, als ich zaìds schweifhar gefunden hatte, kamen mir, als ich wieder drinnen in der küche war, einige zeilen aus einem gedicht von ringelnatz in den sinn:

"
...

Wenn ich tot bin, darfst du garnicht trauern.
Mein Liebe wird mich überdauern.
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.

Lebe, lache gut !
mache deine Sache gut! "

da dachte ich, vielleicht begegnet mir mein zaídchen eines tages in neuem fell...
und das tröstete mich ein ganz klitzekleines bisschen.

aber von diesem tröstchen ist heut abend nichts mehr übrig.
da empfinde ich wieder nur diesen ganz und gar un-glaub-lichen verlust.

die heutigen bilder...vom strand..die entstanden am vorabend dieses 15. decembers, als ich zeit hatte zwischen 2 klavierstunden an verschiedenen orten auf dem darss, nochmal ein kleines weilchen am weststrand entlang zu spazieren. es war zwar nur das eher 'gezähmte' stückchen, kurz vor ahrenshoop, aber immerhin strand.
kalt war es und sehr windig.
und der nasse sand direkt am ufer war gefroren, so dass ich beinahe ins wasser gerutscht wäre...
ich konnte mich mit einem wilden tanz richtung düne gerade noch so davor retten.

abends kam ich heim und gab meinem pferdchen wie immer sein abendbrot, machte ausnahmsweise die hintere stalltür zu, weil so scharfer, sehr sehr kalter ostwind war und schlimme wetter angesagt.
und sagte wie jeden abend beim hinausgehen. "gute nacht, zaìd..."
und am nächsten abend....
war alles anders.

kam die stille....
am späten Nachmittag...
am späten Nachmittag...
..des 14. Decembers
..des 14. Decembers
..am Weststrand
..am Weststrand
...kurz vor Ahrenshoop
...kurz vor Ahrenshoop

 

November 2012
Donnerstag, 01. November
bisher...
17h
bisher war ich immer der meinung, reiher stünden vornehmlich in wassernähe herum.
heute wurde ich eines besseren belehrt.
Feld-Reiher gut getarnt
Feld-Reiher gut getarnt
Feldreiher ohne Gras vor der Linse
Feldreiher ohne Gras vor der Linse

Samstag, 03. November
höhe 23
letzten mittwoch erging es mir wie schon im sommer einmal, als ich mit mon amour nahe barth diesen schönen am bodden gelegenen ort entdeckte...ganz entzückt, etwas sooo schönes zu durchstreifen, was bisher von mir unwahrgenommen 'dichte bei' lag bzw. ja noch immer liegt. ;-)

ich hatte mich mit einem freundlichen freund zu einem spazier-wander-laufgang verabredet. und dieser freund fuhr mit mir zu einem ort, an dem ich noch nie war, obwohl er mir schon fast zeit meines lebens praktisch vor der nase liegt.
okay..zu DDR-zeiten war er wie viele andere schöne flecken landschaft auch, gesperrtes gebiet. aber auch nach 1990 habe ich mich nie dorthin aufgemacht, obwohl ich immer mal wieder gehört hatte, wie schön es dort sein soll.
und so habe ich am letzten mittwoch nun dank jenes freundes also einen zauberhaften, verwunschen-schönen flecken land am-im wasser entdecken können.
:-)

es ist die "höhe 23" , südlich von stralsund, die mir so gefiel.

(wer sich dazu bilden möchte, kann das unter diesem link tun: http://www.hansestadtstralsund.de/index.php?id=203)

und während ich also ganz entzückt am wasser entlang, über von ginster bewachsene hügelchen, wiesenpfade und unter bäumen entlang spazierte und dabei u.a. reisegeschichten über indien lauschte, fing ich doch ein paar meiner entzückungs-augenblicke bildweise ein.
eine sehr eigene mischung übrigens...durch octobergraue, nordmitteleuropäische gegend am wasser zu spazieren, umgeben von dunkelgrünen ginstergebüschen, von denen einige etliche schöne gelbe blüten trugen (grad so, als wäre es mitten im schönsten mai und nicht ende october) und mir dazu in meinem kopf bilder zu ganz fremden, weit entfernten gegenden in warmen gefilden zu malen...
wie öfter mal, gelang es der kamera nicht, die farben so einzufangen, wie sie wirklich waren . und ich habe nicht, wie beispielsweise mon amour, die geduld, jedes bild solang zu bearbeiten, bis es wieder ausschaut, wie es in der realität licht- und farbhalber wirklich war...(obwohl das sicher lohnend wäre, denn ich habe dasselbe dazu bestens brauchbare bildbearbeitungsprogramm) .
aber..ich hoffe, es lässt sich trotzdem erahnen, wie schön es auf der höhe 23 ist. ;-)
Weißdorn
Weißdorn
Lilablau in Grüngrau
Lilablau in Grüngrau
Maigelb am letzten Octobertag
Maigelb am letzten Octobertag
Ausblick
Ausblick
Wasserwurzelwerk 1
Wasserwurzelwerk 1
Wasserwurzelwerk 2
Wasserwurzelwerk 2
Farbenfangversuch
Farbenfangversuch
Farbenfangversuch en Dètail
Farbenfangversuch en Dètail
Pärklich
Pärklich
bewehrter Durchblick
bewehrter Durchblick

Montag, 12. November
begegnung
23h
heute abend besuchte mich unerwartet meine schöne und sehr gemochte schwester lilith aus dem süden..
wir haben uns schon lang nicht mehr gesehen. und ich bin ganz glücklich, dass wir uns nach so langer zeit mal wieder sehen. :-)

sie hatte musik bei sich, die, ebenso wie ihr besuch, mich an herz und seele berührte:

http://www.youtube.com/watch?v=1CI1plPquK8&feature=related


die heutigen bilder:
..licht und farben der letzten tage.
Herbst-Sonnenlicht
Herbst-Sonnenlicht
drüben...der Wald
drüben...der Wald
im gespräch...mit mon amour
im gespräch...mit mon amour

Freitag, 16. November
musik...
19h
...leider fand ich bei youtube keinen 'eintrag' , der meiner vorstellung und meinem klangerlebnis nahe kam. (dabei handelt es sich um wilhelm kempfs einspielung dieser sonate)
deshalb gebe ich sie also nur wortweise weiter..meine heutige musikalische empfehlung:

Satz 3
und
Satz 4
aus
Beethovens Klaviersonate Nr. 1 op. 2 in f-moll.

anbei bildweise zwei glückliche sommermomente..in denen ich diese musiken auch klingen hören kann
auf dem wasser... zu...klingen
auf dem wasser... zu...klingen
vom wasser aus...im vorübergleiten
vom wasser aus...im vorübergleiten

Freitag, 16. November
..am abend vorgelesen...
23h
seit einigen abenden höre ich auf ndr-kultur mit wachsendem vergnügen gerd westphal aus theodor fontanes roman "Cecile" vorlesen.
ich höre gerd westphal ja sowieso sehr gern, wie er mit seiner stimme den geschriebenen worten leben ein-spricht..
thomas manns buddenbrocks, mit all den vielen schachtelsätzen und umständlichkeiten kann ich selber lesend garnicht ertragen - obwohl ich wirklich gern lese !
vorgelesen von gerd westphal aber sind die buddenbrocks für mich direkt zu genießen ;-).

und nun fontane...

die beobachtungen/beschreibungen fontanes und seine sprache sind an sich ja schon sehr eigen und vergnüglich..
und direkt zum seeehr erheiterten kichern brachte mich der heutige 5. abschnitt, in dem sich unter anderem über ventilations-enthusiasten ausgelassen wurde.

VENTILATIONS-ENTHUSIAST...dieses wort muss man sich mal genussvoll im sinn und auf der zunge zergehen lassen !!!

... ;-).....

mich jedenfalls hat es sehr amüsiert, fontanes ausführungen über ventilations-enthusiasten und ihren widerparts zu folgen. :-)


dazu ein paar bilder von mon photographeur, die entfernt auch was mit 'ventilation' zu tun haben...
von denen da auf dem wasser bleibt zu berichten, dass wir sie im august vom (west-)strand aus beobachteten, wie sie bei wirklich wilden winden und wellen von ahrenshoop aus, mit unglaublichem tempo weit hinaus auf-in die ostsee zischten...weit...weit.....wirklich richtig weit ! hinaus..
und dann sahen wir durch die objektive unserer kameras wie erst der eine umkippte...und der andere weiter zischte...und dann auch der plötzlich umkippte...
dann war eine weile nichts mehr zu sehen..und uns wurde es langsam bang um die beiden. denn es war kein sonderlich heißer sommertag. und dann dieses wilde windwetter mit den wirklich hohen und strudeligen wellen....
doch dann sah ich erst den einen seinen segelmast samt surfsegel wieder hochbekommen und etwas später den anderen auch und dann zischten beide im selben affenartigen tempo wieder aufs land zu..
zwei ventilations-experten
zwei ventilations-experten
ventilations-ergeben
ventilations-ergeben
un-ventiliert
un-ventiliert
licht-spiel
licht-spiel
en dètail
en dètail
Wasser-Ventilations-Enthusiasten
Wasser-Ventilations-Enthusiasten

Sonntag, 18. November
im morgenmantel und mit gummistiefeln...
10h
...stelle ich fest:

dieser tag ist GRAU. :-(.

aber wenigstens ein wenig mild. ;-)

wider das grau setze ich ihm ein pfaffenhütchen auf (auch wenn dem schon das orangefarbene käppchen fehlt), hefte ihm letzte rosenblüten ans revers und füttere ihn mit novembererdbeerchen...

mir ziehe ich die roten hosen an und lasse mir zu meinem draußen tun aus dem autoradio beethoven klingen..

z.b.
die Klaviersonate Nr. 26 in Es-Dur "Les Adieux"..mit den schönen Satzbezeichnungen:

1. 'Les Adieux' Adagio - Allegro"
2. 'L Àbsence' Andante espressivo
3. Le Retour Vivacissimamente

und dann gleich folgend, keinesfalls weniger poetisch beschrieben, die Nr. 27 in e-Moll

1. Mit Lebhaftigkeit und durchaus mit Empfindung und Ausdruck
2. Nicht zu geschwind und sehr singbar vorzutragen
fast das letzte...schon ohne Käppchen
fast das letzte...schon ohne Käppchen
sommerduftend..wider Kälte und Grau
sommerduftend..wider Kälte und Grau
farbenprächtig...wider Grau und Kälte
farbenprächtig...wider Grau und Kälte
überrascht entdeckt
überrascht entdeckt

Montag, 19. November
gläsern...
21h
heut habe ich etwas gesehen, was ich so noch nie gesehen hatte.
aber beginne ich am anfang.
heute war ein nebel-sonne-nebeltag.
also früh am frostigen morgen war es neblig, dann wurde es sehr rasch ein wunderschön sonniges wetter. und später, so gegen halb drei, zog wieder nebel übers land. es war eine art hochnebel, der sich sachte über alles legte und das sonnenlicht ganz gemächlich verschlang.

ich war grad draußen, auf dem weg, als ich gänse hörte, die über den hof flogen. ich schaute hoch, den rufen folgend. und dann sah ich sie.
und was ich sah...war wie ein bild aus einer ganz und gar anderen welt:

sie flogen garnicht weit oben. aber unter ihnen war schon eine schicht nebel. und über ihnen noch pures sonnenlicht. und das beschien sie so, dass es von unten ausschaute, als wären das gläserne vögel.
ich kann es kaum beschreiben..weil es waren ja nur kurze augenblicke..und ich habe so etwas noch nie gesehen !
aber dieser anblick war so...wie aus einem zaubermärchen-film. ganz unwirklich...
die konturen der vögel...ja..wirklich wie aus glas..
ganz durchscheinend und zugleich scharf umrissen.

ich 'schleppe' fast immer und überall meine kleine feine kamera mit mir rum..
ausgerechnet in diesem augenblick heute hatte ich sie nicht dabei.
und ich bedauere das seeeeeeeeeeeeehr!!!
denn ich bezweifle, dass meine worte vermitteln können, was ich zauberhaftes gesehen habe.

Mittwoch, 28. November
ich vermelde...
22h
...am vorvorletzten novembertag diesen jahres zu spätabendlicher stunde:

Sommer- und Weststrandsehnsüchte

anbei ein bild vom 19. august diesen jahres.
das weckte gerade diese sehnsüchte..beim betrachten und erinnern...
Sommersehnsucht
Sommersehnsucht
Oktober 2012
Montag, 01. Oktober
jedenfalls....
18h
...möcht ich nicht eine mücke sein, die vor meinem pc-bildschirm rumschwirrt, wenn ich da sitze, wie gerade, um meine restlichen mützen, stulpen., täschchen hier auf der homepage einzustellen....
denn meine hände können nicht nur "zwei-finger-buchstaben-finde-system-weise" unglaublich schnell (und fehlerunfrei) worte tippen, sondern auch sehr rasch zusammenklatschen...wenn mich mückengesirr nervt.

anbei zwei bilder:
einmal von gestern abend kurz nach sieben... hinterm koppelzaun.
und
einmal heut morgen kurz nach sieben..über land.
letzter September-Sonntagabend kurz nach 7 Uhr
letzter September-Sonntagabend kurz nach 7 Uhr
erster Oktober-Montagmorgen kurz nach 7 Uhr
erster Oktober-Montagmorgen kurz nach 7 Uhr

Sonntag, 07. Oktober
herbst, schaukelblick mit himbeer und aus dem leben eines küchenmessers
es ist ganz wirklich und wahrhaftig herbst geworden.
und das behagt mir so ganz und gar nicht!!
wenn ich raus will, muss ich mich warm anziehen, damit ich nicht friere. und heut bekam ich beim wäsche aufhängen doch wirklich schon richtig echt kalte hände...(entsetzt-kuck-smilie!!!) (und eigentlich ist es blöd, dass ich mich solcher wort-smiles bediene..aber irgendwas haben diese kleinen biester)

letzten, nein vorletzten freitag, als ich nachmittags mit dem fahrrad durch den wald zum weststrand fuhr, duftete der ganze wald nach herbst.
es war der typische waldgeruch, (ein wenig vermischt mit dem, der vom strand hereinwehte..der nach sand und tang und wildesten wellen...) walderde und blaubeerkraut, blätter und nadeln und farn...und alles mit diesem geruch von herbstfeuchte...obwohl die sonne schien...
das roch schön und ich freute mich dran. das war auch leicht..im sonnigen herbstnachmittagslicht.

auch hier lässt sich alles immer herbstlicher an. heut fing ich (nach mittleren ewigkeiten ohne) mal wieder einen schaukelblick ein...als der himmel dunkelgraue wolken mit himbeerrosafarbenen streifchen und anhängseln zeigte.

aber das schaukeln ist weit weniger erquicklich als im sommer..so in der herbstkühle...

und dann ist da noch ein bild...
'aus dem leben eines küchenmessers'.
vorletzten mittwoch, als die teile für die neue kläranlagengrube geliefert wurden und ich, während die teile vom lkw geladen wurden, im gespräch mit dem klärgrubenbauer in den taschen meiner hofjacke rumkramte, fand ich endlich eines meiner schon länger vermissten küchenmesser wieder. da ich aber so ins gespräch vertieft war, legte ich das messerchen, ohne weiter auf mein tun zu achten, auf den rand des klärgrubendeckels..ging später , nach vollbrachter betonteile-abladung wieder ins haus und vermisste mein kleines blaues küchenmesser sehr rasch schon wieder.
an diesem freitag nun wurde bei strömendem regen von einem bagger ein großes loch auf dem hof gegraben und dann hob er (der bagger natürlich), einen nach dem anderen, die ringe der klärgrube dahinein. zum schluss den deckel obenauf. und noch während der deckel an den baggerketten hing, machte mich der kläranlagen-baumeister auf mein kleines blaues küchenmesser aufmerksam, was da ganz still am rande des deckels lag...trotz hin-und hergewackels..und sich vom strassenrand unter der telephonleitung durch, über die wiese bis eben zu den schon gesetzten ringen dahin befördern ließ, ohne abzustürzen und auf nimmer wiedersehen zu verschwinden.

das leben kann doch erfreulich sein. trotz heftigen dauerregens!
abendhimmel mit himbeer
abendhimmel mit himbeer
und schaukelblick gen süd
und schaukelblick gen süd
aus dem leben eines küchenmessers
aus dem leben eines küchenmessers

Sonntag, 07. Oktober
einen !
..also einen wirklichen vorteil hat der herbst mitsamt seiner kühle:
wenn es dunkel ist draußen und im haus in irgendeinem zimmer aus irgendeinem grund das fenster offen ist und man macht dann in diesem zimmer das licht an...oder schläft bei geöffnetem fenster (ohne licht :-)..) dann kommen kaum bis keine mücken und sonstige flatterviecher ins zimmer.
und das ist ganz entschieden von vorteil.
schon des lärms der flatterviecher wegen...den sie dann nicht machen..weil sie ja nicht ins zimmer geflattert kommen...weil sie der kühle wegen abends nicht mehr draußen rumflattern-fliegen-surren-schwirren.... usw.

Mittwoch, 10. Oktober
abendhimmel kanns geben:
..die können wirklich erstaunlich
be-merkens-wert
sein.
Schaukelblick gen Südwest
Schaukelblick gen Südwest

Donnerstag, 18. Oktober
ankündigung oder verkündigung oder kundtu-ung oder kundtat..
15h
wie an verschiedenen stellen auf dieser homepage zu lesen steht, bin ich grad dabei, meine werkstatt so sachten aufzulösen und auch die homepage zum jahresende aufzugeben.
das bedeutet, dass natürlich auch diese schreibseiten und tagebilder dann hier nicht mehr zu lesen sind.
aber...:-)..es wird sie an anderer stelle geben!! gemeinsam mit anderen ideen, die mir so im sinn sind..
ich weiß, dass diese seiten hier regelmäßige leserinnen und leser haben. darüber freue ich mich und ich würde mich auch freuen, wenn diese meine gedankengänge anderswo weiterlesen mögen.:-).
wenn also diese regelmäßigen besucherinnen/besucher meine schreibseiten und tagebilder dann weiter besuchen mögen, so bitte ich darum, mir an meine ausweichmailadresse:
www(dot)schoene-roecke(at)web(dot)de
eine kurze nachricht zu schreiben, dass sie am weiterlesen interessiert sind.
dann sende ich den interessierten in kürze die neue adresse für meine durch-den-sinn-gänge und bilder-fänge zu.

Samstag, 27. Oktober
mobilitäten...
bevor ich heut über autofahrereien sinniere, hier eine musikempfehlung, die ich grad im radio hörte:

Jean Sibelius Impromptu, op. 5 Nr. 5

nun zu dem, was mir gestern beim auto fahren in den sinn kam:
gelegentlich neige ich, vor allem beim autofahren, zu gewissen 'radikalitätchen'..
ich weiß, dass ist weder damenhaft noch sonst irgendwie fein...aber wenn ich in eile bin - und das bin ich ziemlich häufig, weil es mir auf grund der umstände meines lebens selten gelingt, irgendwo beizeiten loszufahren - und dann so schnarchkasper durch die welt fahren......kommen mir mitunter so .. gedanken.

gestern, als ich nachmittags auf dem darss zwischen zwei unterrichtstunden unterwegs war, war ich garnicht unpünktlich unterwegs. aber es lief alles darauf hinaus, dass ich dennoch zu spät kommen würde.
man(n)/frau darf auf dem darss/fischland eigentlich nicht beruflich/dienstlich/terminhalber unterwegs sein, wenn man kein "geht, geht nicht-licht" auf dem dach hat, was einem/einer den weg freiräumen könnte.
denn man kommt einfach nicht mit einer normalen durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 80 km/h voran. auch nicht im herbst, wo doch eigentlich das gros der urlauber/innen wieder fort ist. es bleiben noch genug übrig..und die schaffen es tatsächlich, die durchschnittsgeschwindigkeit (nicht etwa in den orten, sondern außerhalb von ortschaften) locker auf 50/60 km/h zu drosseln...
und da dachte ich, als ich zum ich weiß nicht wievielten male an diesem tag hinter einem touristen herzuckelte, der sich mit maximal 50 km/h durch die landschaft schob, folgendes:

die touristen bringen diesem landstrich ganz gewiss eine menge geld. das ist toll und löblich.
aber..ich finde, man sollte ihnen nach ihrer ankunft im urlaubsgebiet für die dauer ihres urlaubes ihr auto abnehmen !
so dass sie sich nur mehr mittels fahhrrädern oder zu fuß fortbewegen können. denn das tempo, mit dem sie autoweise auf den strassen unterwegs sind (okay, nicht alle, aber ganz schön vielvieleviele!) schaffen sie per fahrrad locker und machen dabei weniger dreck.
klar..es gibt zweifellos schöne landschaft zu besehen, und man kann immer rätseln, wie weit das meer wohl jetzt gerade von der strasse entfernt sein mag...
die himmelsbilder sind mitunter auch grandios..
aber muss man das tempo dann wirklich soweit reduzieren, dass man auch mühelos noch die gräser am strassenrand zählen kann????!!
ich meine, es gibt ja noch paar leute, die tatsächlich was anderes zu tun haben, als urlaubsweise die gegend vom auto aus zu genießen, sondern vielleicht zu bestimmter zeit an einem bestimmten ort sein müssen....

so, und nun zum ausgleich für mein gemecker zwei octoberabendhimmelsbilder .
auf dem einen sind drei rehe zu sehen, die ich erst auf dem photo entdeckte und in der realität garnicht wahrgenommen hatte.
Schaukelblick 6. Oktober
Schaukelblick 6. Oktober
Suchbild mit Rehen
Suchbild mit Rehen

Sonntag, 28. Oktober
abendhimmel
15h
Östlicher Frühabendhimmel 28. October
Östlicher Frühabendhimmel 28. October

Montag, 29. Oktober
schubert und klavierimprovisationen und kraniche
wenn es die impromptus von schubert nicht gäbe....
dann würde mir musikalisch aber wirklich was fehlen....!
und herr lupu kann die ja sooooo wunderbar spielen.

wobei ich gestern auch einen wunderbaren klavierspieler ganz in echt erleben durfte.
robert de lux...der mann am klavier.
er ließ mich staunend und sprachlos zurück über soviel meisterschaft, lebendigkeit, musikalität, tastentanz.....

nach diesem musikalischen zauberwerk, als ich mit dem auto über land unterwegs war, bekam ich eine sms von einem mir sehr lieben 'alten' freund .
die zahl der sms, die ich von diesem freund bisher je bekam, lässt sich locker an etwas über der hälfte der finger einer hand ablesen.
drum war die gestrige besonders bedeutsam. mir jedenfalls. :-) denn darin wurde kranichflug überm haus verkündet.
nun ist kranichflug überm haus in dieser gegend hier um diese zeit ja nichts sooo außergewöhnliches.
aber..die kraniche 'aus dieser sms' ;-) kreisten über einem haus in würzburg !
das würde erklären, warum ich in den letzten tagen deutlich weniger kraniche hier auf den feldern in der umgebung sah..
es scheint, als hätten sich einige der vielen tausend hier schon auf die weiterreise gen süden gemacht. kalt genug ist es inzwischen ja dafür.

heut vormittag kündete lautes rufen vieler solcher vögel von kranichflug hier überm haus.
als ich hinaus ging, sah ich einen großen schwarm weit, weit oben. ganz und gar ungeordnet lange überm hof fliegen, dann sachten noch höher hinaus gen süden treiben..
wie ein zauberbild unterm blauen himmel von der sonne beschienen..und dazu das rufen der vögel...

drum heut also lauter kranichbilder.
vier bilder, die ich neulich vom fahrenden auto aus über land auf einem acker zwischen kenz und redebas und nahe friedrichshofs einfing.
die anderen bilder sind von heut vormittag..und ein freundlicher gruß explizit an clemens. :-)
im heran- und
im heran- und
im vorbeifahren
im vorbeifahren
bildweise eingefangen
bildweise eingefangen
zwischen Kenz und Redebas
zwischen Kenz und Redebas
viele Kraniche...
viele Kraniche...
..die scheinbar...
..die scheinbar...
ohne
ohne
jede Ordnung
jede Ordnung
unterm Himmel tanzen
unterm Himmel tanzen
September 2012
Mittwoch, 05. September
ausnahmezustand
fünf personen.
und jede der fünf personen ist sich absolut sicher: "ich war es nicht!"

dennoch geschah es vor nunmehr 11 tagen irgendwie, auf offenbar sehr mysteriöse weise, dass der abwasserschlauch der waschmaschine nicht da hing, wo er für gewöhnlich immer hängt.

und dann lief die waschmaschine, als niemand im haus war..........

zunächst floss alles ins bad und überschwemmt dort den fußboden.
das ist an sich ja nicht sooo schlimm. etwas läschtig, aber ein relativ leicht behebbarer schaden.
aber ans bad schließt sich das büro an, mit linoleum ausgelegt, was nicht verklebt war. und auf dem linoleum standen, wie üblich in einem büro: schränke und regale und der schreibtisch....
also zunächst das wasser beseitigen.
erst das im bad.
dann das im büro.
und dann im büro alle schränke und regale ausräumen, und das ausgeräumte irgendwo ablegen im kleinen häuschen...das ist schon ein schwieriges unterfangen auf begrenztem raum.
dann die schränke und regale aus dem büro tragen...irgendwo anders hin...im kleinen häuschen oder nach draußen....ein noch schwierigeres unterfangen auf (drinnen)begrenztem raum.

und dann...den frei geräumten estrich trocknen lassen.....

und dann über neuen fußboden nachdenken...und dies dann auch umsetzen.....
das steht gerade an.

das leben in so einem zustand ist alles andere als erquicklich und erfreulich. ich mag so chaotische zustände nämlich überhaupt ganz und garnicht!.

aber zumindest ist draußen..ringsum..die welt immer wieder schön.
so wie gestern morgen auf meiner fahrt über land...
Dienstagsonnennebelmorgen
Dienstagsonnennebelmorgen
vorpommersche Landnebelchen
vorpommersche Landnebelchen
jene drei Bäume
jene drei Bäume

Sonntag, 09. September
zu-fall?
21h
so ein traumschöner, warmer septembertag..!

so schön, dass eine fahrt zum weststrand sein 'musste'.
und so konnte ich jene beiden bäume, von denen ich neulich schrieb bildweise nochmal einfangen.
leider stand noch ein fahrrad am nachbarbaum. schnitte ich es weg, fehlte den beiden jeweils der fuß. das möcht ich ihnen nicht zumuten.

außerdem sah ich gestern merkwürdige spuren im dünensand.
die entdeckte ich an mehreren stellen, als ich hinterm strand war, eben, um jene beiden bäume nochmal querformatig zu photographieren.
zuerst meinte ich, das sei die kriechspur einer schlange..aber dafür schaute das ganze dann doch zu technisch aus. aber was es gewesen sein könnte...keine ahnung.
an ganz vielen stellen war das zu sehen.
später, auf dem rückweg von strand zum parkplatz kamen wir im wald an einer familie vorbei, die plaudernd auf dem weg standen. vater, mutter und wohl eine oma mit einem noch ziemlich kleinen kind, was sich an seinem wagen festhielt und aufmerksam zuhörte, was die großen da sprachen.. der vater erzählte grad offenbar der oma etwas, worin das wort 'neffe' vorkam. und kaum gesagt, plapperte dieses kleine kind unentwegt das wort 'neffe, neffe, neffe...' nach, was uns im weitergehen nachklang. und dazu kam , dass der papa der oma weiter erzählte, dass wohl eben jener neffe (der wohl auch noch nicht ganz so alt ist) derzeit sehr von der zahl 8 fasziniert sei und darum alles , aber wirklich alles 8 mal täte...trampolin springen, sonstwie hüpfen..eben alles, was er grad so unternähme.

was einem abends gegen 7 so alles im wald begegnen kann...
am 9. september, bei wunderbaren abendlichen 23 grad und schon herbstlichem abendsonnenlicht zwischen den bäumen.

später abends kam mir in den sinn, wenn man vom wort

strand
das
t
und das
r
weg ließe.
dann bliebe

sand

übrig.

und, ist es wohl zufall,
dass sich (zumindest im deutschen)

STRAND
und
SAND

reimen?

wie auch immer.
hübsch finde ich es allemal.
und auch, dass, wenn dem strandwort t und r geklaut werden, immerhin noch ein sandwort übrig bleibt.
vollständiger, das Baumliebespaar
vollständiger, das Baumliebespaar
Spuren
Spuren
nochmal
nochmal

Montag, 10. September
begleitung..
seit ungefähr drei monaten liegt in meinem auto eine cd mit klavierkonzerten von bach. die höre ich immer wieder bei meinen verschiedenen fahrten über land..

heut morgen, kurz nachdem wunderschön rotorange mit hübscher wölkchenbegleitung die sonne aufgegangen war:

J.S.Bach Klavierkonzert Nr. 1 in d-moll.
daraus der 3. Satz.

schöööööööööööööööön !

diese musik sei hiermit empfohlen für diesen septembersonnenmorgen.

Dienstag, 11. September
morgens gesehen
07h
über land fahren.

ein verhalten trüber morgen mit einigen regentropfen nach dem gestrigen hochsommertag.

hinterm wald geht zwischen grauem wolkenhimmel glutrot und beeindruckend schön die sonne auf.
kurz darauf, als sie schon über den lehmberg schaut, ist sie von einem schmalen wolkenband mittig geteilt. das gibt dem eigentlich runden ball eine seltsam verschlankte form.

später, rechts neben der strasse am feldrand ein traktor. ein john deer, groß und grün, mit geöffneter tür. neben der der linken strassenseite stehen auf dem gras zwei autos . im ersten sitzen in der geöffneten kofferraumklappe zwei landarbeiter und reden miteinander. vielleicht halten sie ihr 'vor-der-arbeit-frühstück'. hinter dem anderen auto steht ein dritter, der sich gerade seine gummistiefel anzieht..
(drei männer für einen trecker?)


es schaut so aus, als wollte die sonne trotz der wolkenübermacht doch noch ein wenig....

Mittwoch, 12. September
schaukelbilder
und sonst nix.
;-)
vor-mittags
vor-mittags
Schaukelkringelei
Schaukelkringelei

Samstag, 22. September
verlustanzeige und "in memoriam"
22h
ich gebe zu, es kommt reichlich spät.
dabei wollte ich es gleich am tag des verlustes tun, aber da war keine zeit.
und dann kamen die letzten sommertage und wollten als sommertage gelebt werden.
und dann..plötzlich.. (obwohl natürlich logisch..nach dem sommer kommt er nun mal.. für mich dennoch unerwartet) begann der herbst. da lag es nicht so nahe, weiter darum zu trauern. denn im herbst braucht frau sowas nicht.
aber ich stöberte dieser tage wieder viel in den sommerbildern und dabei dachte ich dann, nun wäre es doch mal an der zeit: mich zu beschweren.

und vielleicht, wer weiß, die wege des universums sind verworren, kommt ja auch die mitnehmerin meines strohhutes mal hier auf dieser seite vorbei, liest von meinem betrüblichen verlust und bringt mir das geliebte hutexemplar bei ihrem nächsten ostsee-urlaub wieder mit.

ich tue also hiermit den verlust meines sehr geschätzten, viel getragenen sonnenstrohhutes kund.

es geschah am donnerstag, dem 23. august. nachmittags gegen drei oder vier uhr.
wir waren auf dem weg vom parkplatz "Drei Eichen" zum weststrand, mit unserem bootswägelchen und unseren sachen darauf. ich trug, wie üblich um diese jahreszeit, sonne oder keine ;-), meinen strohhut. wir liefen wie immer geradeaus, die ersten vierhundert meter und dann bogen wir ab auf den weg richtung strand.
es kamen uns allerlei leute entgegen, die vom strand richtung parkplatz flohen, denn es hatte begonnen zu regnen. drum nahm ich meinen strohhut ab und schob ihn mit der krempe zwischen die sachen auf unserem wägelchen. nach hundert metern blieben wir für eine kleine wetterplauderei mit 2 freundlichen strandheimkehrern stehen und liefen dann noch ein wenig weiter. aber da hörte es auf zu regnen und es verlangte mich wieder nach meiner behütung..
doch...:-((...mein hut..der war nicht mehr da.

also lief ich zurück..denn es waren ja höchstens dreihundert meter, den ich ihn nicht auf dem kopf hatte und auf denen er vom wägelchen gefallen sein musste.
aber..so sehr ich schaute, links und rechts..nirgendwo war mein hut.

irgendjemand muss ihn aufgehoben und mitgenommen haben.
in dieser kurzen zeit!! :-(((((

und auch später, als wir am abend heim gingen..fand er sich..nowhere.

das betrübt mich sehr.
denn ich liebe diesen hut, auch wenn er schon ein kleines loch in seinem geflecht hatte.

ich liebe hüte überhaupt und sowieso.
auf frauenköpfen, wie auch auf männerköpfen.
und trage selbst gern hüte.

nur..mir steht nicht jeder hut.
leider!

aber dieser. :-).

stand mir.

abr nun ist er fort...bei irgendeiner anderen frau. :-((
ob sie ahnt, wie sehr ich den verlust dieses schon leicht schadhaften hutes bedauere????!

ich finde es jedenfallls extrem un-nett..einen auf dem weg liegenden strohhut einfach mitzunehmen, statt ihn irgendwo hübsch an ein ästchen zu hängen, dass die hut-verliererin ihn wieder finden kann.

in memoriam heute lauter bilder von mir mit meinem sehr geliebten strohhut.

und sollte die auf-dem-weg-finderin-und-mitnehmerin dieses MEINES hutes jemals diese zeilen lesen..so bitte ich sie seeeeehr.......ihn mir wieder zukommen zu lassen !!!!!
MEIN wunderbarer Strohhut
MEIN wunderbarer Strohhut
als er noch MEINER war
als er noch MEINER war
und mich wohl behütete
und mich wohl behütete
Boots-tauglich
Boots-tauglich
hilfreich als Strandbegleitung
hilfreich als Strandbegleitung
und stets kleidsam ;-)
und stets kleidsam ;-)
nicht ganz und gar sturmfest
nicht ganz und gar sturmfest
aber auch im Wald gut tragbar
aber auch im Wald gut tragbar
und leicht ramponiert auch zum Sonnenuntergang
und leicht ramponiert auch zum Sonnenuntergang

Dienstag, 25. September
Admiralitäten
Admiral Grün
Admiral Grün
Admiral Blau
Admiral Blau

 

August 2012
Donnerstag, 02. August
besuch bei den hühnern
19h
vor drei tagen gab es am spätern nachmittag ein unglaubliches gezeter im hühnergatter. ich sprang von meinem renovierungstun im häuscheneingang auf, weil ich fürchtete, es wäre wieder der fuchs/die füchsin dort, um den hühnern an den kragen zu gehen.

aber..weder im hühnergatter noch im stall war ein fuchs oder sonst irgendwas hühnergefährliches zu entdecken. ich redete also den hühnchen und ihrem ebenfalls höchst empört gackernden hahn gut zu und ging wieder an meine arbeit.
doch das panische gegacker hörte nicht auf, hörte nicht auf, hörte nicht auf....
also ging ich abermals schauen und entdeckte schließlich in der hinteren ecke, bei den futternäpfen eine ziemlich große taube, mit ringen an beiden beinen, die dort ganz offensichtlich nach futter suchte.
sie flog nicht auf, als ich mich ihr näherte. flutschte aber durch den zaun, als ich nach ihr greifen wollte und flog schließlich aufs dach vom kleinen häuschen.
später muss sie noch einen versuch gemacht haben, sich mit den hühner anzufreunden, denn ich sah sie ziemlich dicht bei den sich unentwegt weiter aufregenden hühner sitzen. aber die scheinen kein interesse an freundschaftlichem austausch gehabt zu haben, denn am abend als ich die hühner 'ins bett bringen' wollte, entdeckte ich an dieser stelle einige flaumige taubenfederchen dort am boden.
die hühner weiter zeternd und schimpfend, die taube auf dem dach vom hühnerstall.
die taube war einige tage hier und dann, so plötzlich wie gekommen, wieder fort.
die Besuchs-Taube
die Besuchs-Taube

Freitag, 03. August
zwei abendhimmelsbilder
der heutige abendhimmel.
Abendhimmel
Abendhimmel
3. August 2012
3. August 2012

Sonntag, 05. August
eins zu vier
seit tagen (ich könnte, um die länge der zeit, die ich damit schon zubringe, angemessen zu verdeutlich, auch schreiben: seit tagenden...) bin ich damit beschäftigt, den eingangsbereich unseres häuschens, die 'veranda' endlich mal so zu gestalten, wie ich das schon lange vorhabe. das beeinhaltet eine komplette leer-räumung, komplette ent-tapetizierung, ent-weißung, ent-fussboden-ung. decke und wände neu be-malung, fußbodenverfliesung, scherben-bekunst-ung etc.......
der raum verwandelt sich mit den farben, die nun darin sind, von der veranda ins "mediterranum". und es ist viel viel viel zu tun...und dann kommt das schlimmste..alles wieder einräumen.......

da bleibt wenig raum für schreibweises sinnieren.

aber hin und wieder doch ein paar augenblicke für das eine oder andere bild...
Besuch im \
Besuch im \"Mediterranum\"
5. August südwestwärts
5. August südwestwärts
Sonnenuntergangsschaukelblick am 5. Aug
Sonnenuntergangsschaukelblick am 5. Aug
5. August nordwestwärts
5. August nordwestwärts
schaukelnd in den Himmel geschaut
schaukelnd in den Himmel geschaut

Freitag, 10. August
ernte und schweden vor einem jahr
23h
sie ernten den weizen, der auf dem feld vorm häuschen steht.
mitten in der nacht !!
begonnen haben sie gegen 9 heute abend. ich wollte es - bzw. habe es sogar versucht - bildweise einfangen. von meiner schaukel aus. (sonnuntergangshalber war nichts zu holen heute, außer grau. da kam die mähdreschende abwechslung gerade recht.)
aber frau konica minolta fand es schon zu duster. :-( und die bilder wurden so verschwommen-verwackelt, dass ich sie hier nicht einstellen werde.

es ist ja auch.... !
also dass es neuerdings schon wieder sooo früh dunkel wird....?!!!!! (wenn ich kamera wäre, würde ich bei diesem miesen licht abends gegen neun auch kein anständiges bild mehr machen wollen. ehrlich!)
ich hatte mich gerade so schön eingerichtet in den hellen nächten....und im sommer. auch wenn es nun nicht gerade sonderlich sommerlich war die letzten tage.

vor genau einem jahr...waren wir in schweden. in sörmland. in harrys häuserchen unweit von nyköping. (hier müsste jetzt eigentlich jetzt ein verliebtheits-smilie hin, weil ich mich so in diesen teil schwedens mit seiner zauberhaften schärenlandschaft verliebt habe.)
das häuserchenanwesen befand sich oberhalb eines kleine sträßchens. umgeben von wald und wiesen. mit kuhnachbarn, mitten im wald.

frühmorgens aufstehen..hinaus in den (meist)sonnigen schwedischen morgen,der noch ein wenig kühl von der nacht und doch schon ein wenig sonnengewärmt..
ein paar schritte über die steine, durchs gras.. über alte wurzelstöcke, äste, zweige.. durch blau- und preiselbeergestrüpp.. und dann.. blaubeeren pflücken fürs erste petit dèjeuner.
selbiges einzunehmen mit schwedischem joghurt am tisch in der sonne, nahe dem großen stein. meist ganz allein, in gedanken versunken, bevor die anderen aufwachen.
oder gleich direkt dort bzw. darauf im schneider(innen;-)..)sitz..wenn die sonne den porösen, grauen, glatten stein schon etwas angewärmt hatte, am vorderen ende dieses aus der erde gewachsenen felsens, der sich mittig über einen großteil des hofes zog.

ach ja..schweden............

diese jahr gibt es zuviel baustellen hier auf dem hof...da gibt es keine schwedenreise. :-(.
und so muss ich meine sehnsüchte bezähmen..ihnen erinnerungsgeschichten erzählen und erinnerungsbilder zeigen..

drum werde ich.. vielleicht.. in memoriam..in diesen tagen bildweise immer mal wieder genau den tag des vorigen jahres zitieren.
und beginne heute damit. (und bitte darum, die mitunter über-/unterbelichteten bilder mit freundlicher milde zu betrachten...)

(wo die mähdrescher auf dem abendlichen feld nun mal bildweise nicht einzufangen waren. dabei hat so eine nächtliche ernte durchaus auch was.)
le petit dejèuner
le petit dejèuner
besagter Stein-felsen
besagter Stein-felsen
Stendörren am 10. August 2011
Stendörren am 10. August 2011
Stendörren
Stendörren
Stendörren einmal mehr
Stendörren einmal mehr
ein Stück Ostsee bei Stendörren
ein Stück Ostsee bei Stendörren

Samstag, 11. August
" Am Strand sein ist wie verliebt sein. Das Meer ist die Heimat süßer Sehnsucht. "
08h
(diese sätze standen neulich in einer zeitschrift in einem artikel über die faszination, die meere seit jeher und immer noch auf menschen ausüben.)
vor ein paar tagen, anfang letzter woche sind wir abends mal an den weststrand gefahren. eigentlich wollten wir bernsteine finden..weil so wilder wind war.....
jaaa..ich weiß, solang der wind windet wird das eher nix.

es war ein eher bewölkter abend, überaus windig, man hörte das wellengebraus schon im wald auf dem weg zum strand. und dann, beim übergang über den deich, kurz vorm blick auf den wellentanz..das sonnenlicht....
wilde wellen mit schaumkronen, die schräg an den strand liefen, rollten..und am himmel zwischen den wolken die sonne, die sich gerade bettfein machte.
und ..keine menschen am strand. die urlauber scheinen bei solchem wetter ihre quartiere, restaurant und kneipen zu bevorzugen ;-).

wir haben uns brot und käse und wein mitgenommen und saßen nach einem stückchen strandweg dann hinter einem kleinen sandwall, zwischen ästen und hinter provisorischem windschutz aus einem handtuch und einem pullover da..mit blick aufs meer..hinaus aufs wilde wellenspiel in grünblaugrau und die grauen wolken..mit fitzelchen vom glutrot der eben untergehenden sonne.

als ich da so saß..glücklich und zufrieden darüber, am strand zu sein.. dachte ich einmal mehr: auch wenn mich immer wieder (vor allem in der zeit zwischen november und april) sehnsüchte plagen, in mildere gegenden auszuwandern oder zu ziehen, wenn ich immer mal wieder mit süddeutschland und seinen schönen landschaften und dem doch etwas milderen klima liebäugele oder gar mit ganz fremden, milden/warmen gegenden....als ich da so saß, meeresnah und geborgen in dieser ganz eigenen strandschönheit dort: wenn ich das meer nicht in schnell erreichbarer nähe hätte..ich würde es garnicht aushalten!! so ohne..
Deichübergang
Deichübergang
Sonnenuntergangsvorspiel am Wasser
Sonnenuntergangsvorspiel am Wasser
Augustabend am Weststrand
Augustabend am Weststrand
Ostsee- und Strandgut; mein rechter Fuß samt Flattergewand
Ostsee- und Strandgut; mein rechter Fuß samt Flattergewand
Sonnenuntergangsglut mit Frachtschiff
Sonnenuntergangsglut mit Frachtschiff

Montag, 13. August
Am Strand sein ist wie verliebt sein....
23h
..ein weiterer Abend am Weststrand. Diesmal ohne Sturm und Wolken- und Wellenspiel. Aber dafür mit Sonnenuntergang in Postkartenqualität. ;-)
Inklusive vorbeiziehendem Segelschiff.
ein Schiff von Süden...
ein Schiff von Süden...
...fährt nach Norden
...fährt nach Norden
und schon vorbei...
und schon vorbei...
Sonnenuntergang, ohne Schiff, am Meer ;-)
Sonnenuntergang, ohne Schiff, am Meer ;-)

Donnerstag, 16. August
morgengedanken
09h
ein milder, aber eher trüber sommermorgen.
draußen auf dem deckchair sitzend frühstücken, mit blick auf das gestern abgeerntete feld.
relative stille ringsum. ab und zu vom wald im südwesten das dröhnen der motorsägen..und dann, nach einer weile das immer furchtbar klingende krachen des nieder stürzenden baumes. das geht mir jedes mal durch und durch.
aber..ich brauche es ja auch..das holz. für so vieles.

neben mir auf dem boden ein stapel "ZEIT".
immer mal wieder gönne ich mir eine "ZEIT". um jedes mal wieder festzustellen: ich habe keine zeit für die ZEIT. :-((
und so stapeln sich nicht zuende gelesene ausgaben am rand des küchensofas und werden dann über wochen stück für stück 'abgearbeitet'.
eben bei so einem alleinsamen sommermorgen-frühstück draußen auf dem deckchair.

das frühstück gegegssen, der caffee getrunken. die ZEIT beiseite gelegt, den blick gehoben, hinaus aufs feld, rüber zum wald...

dasitzen. zufrieden sein. und still.

da war in meinem kopf:

'der reichtum des allein-seins..'

....

'die fülle und das glück des zweisam-seins..'


und dann, dem nach-gesonnen, familienhalber im weitesten sinne weitergedacht..

' die möglichkeiten und mitunter un-möglichkeiten des dreisam/viersam/fünfsam usw.-seins...'

Donnerstag, 16. August
gelegentlich..
22h
..mag ich vanille-eis mit gefrorenen roten früchten.

Samstag, 25. August
am strand sein ist wie verliebt sein..
in der vergangenen woche gab es mal ein wenig so was wie urlaub.
der fand vorwiegend am von mir sooo gliebten weststrand statt.
ich mochte diesen strand von allen mir bekannten stränden hier an der ostseeküste schon immer am meisten. vielleicht, weil der weg dorthin durch den wald führt, weil die küste so ganz besonders ist, das meer dort ungezähmter scheint..

zu be-schreiben gäbe es viel von-über diese strand-verliebt-glück-seeligkeiten.
aber..;-)..ich beschränke mich auf ein paar bildweise impressionen vom am und auf dem meer sein..

sonntag, 19. august.
der laut medien heißeste tag in deutschland.
am strand ließ es sich wunderbar sein...
von Drei Eichen zum Weststrand
von Drei Eichen zum Weststrand
Sonne Wolken Meer und Möwe
Sonne Wolken Meer und Möwe
Sonne Wolken Meer und Boot
Sonne Wolken Meer und Boot
Sonnenspiel
Sonnenspiel
Sonnenspiel en dètail
Sonnenspiel en dètail
Kanuweise
Kanuweise
Weststrand vom Kanu aus
Weststrand vom Kanu aus
kurz vor der Heimreise
kurz vor der Heimreise
Strandeinfangen
Strandeinfangen

Montag, 27. August
strandbilder
heute begann wieder der 'nach-dem-sommer-alltag'.

aber was bleibt....egal ob sommerferienzeit oder alltag, wann auch immer im jahr:

das meer in meiner nähe, mich dem meer so verbunden zu fühlen....
dieses 'am strand sein ist wie verliebt sein...'
egal, wie das wetter ist.

heut war es seeeehrest windig am nordstrand. und hinreißend in jeder hinsicht. ;-)
Nordstrandmorgen, am 27. August gegen 8 Uhr
Nordstrandmorgen, am 27. August gegen 8 Uhr
meine eine am Nordstrand
meine eine am Nordstrand

Freitag, 31. August
auf die gefahr hin....
..dass es langweilig wird....;-)

doch noch ein paar weststrandbilder.
wenn ich freitagsnachmittags arbeitsweise unterwegs bin, habe ich immer eine pause zwischen den arbeitszeiten, die auf der fahrt über land gerade ausreicht für einen kurzbesuch an meinemunserem lieblingsstrand.
er ist immer derselbe und zugleich immer anders....

sei es die breite des strandes, die form der dünen, sei es das, was das meer an den strand spült, seien es die bauten, die von angeschwemmtem holz errichtet werden oder das, was strandbesucherinnen und -besucher aus tang, muscheln, holzstückchen in den sand legen....
ganz zu schweigen von den immer verschiedenen seinsformen des meeres...

das photo vom baumliebespaar ist eigentlich eines im hochformat . gewesen. (für hier habe ich es zuschneiden, zurecht stutzen müssen)
darin erkennt man wirklich schön, wie innig sie mit-um-ineinander verwachsen dem himmel entgegen wachsen. diese bäume, eine kiefer und eine buche, sind in den ersten drei, vier metern an drei oder vier stellen wirklich richtig ineinander verwachsen, neigen sich weiter oben noch einmal einander zu und schauen dann in mit ihren kronen in verschiedene richtungen...
ich hätte dies bild auch gern vollständig im hochformat hier präsentiert. aber das gibt die software für diese seite leider nicht her. also gibt es nur ein kleines stück der beiden.
aber vielleicht versuche ich bei meinem nächsten besuch dort, doch einmal, die beiden querformatig ganz bildweise einfangen zu können.
Weststrandbauwerke
Weststrandbauwerke
gefundenes Weststrandherz 31. August
gefundenes Weststrandherz 31. August
Erinnerung ;-)
Erinnerung ;-)
Baumliebespaar
Baumliebespaar

 

Juli 2012
Sonntag, 01. Juli
gelegentlich...
..eröffnen sich ganz neue, überraschende 'weltsichten'.
die im bild ist schon ein gut einen monat alt...ich hatte vergessen, sie hier einzustellen, hatte es aber vor und drum wird mein neuer blick auf die welt heute nachgereicht. ;-)
neuer weltblick
neuer weltblick

Dienstag, 03. Juli
verliebt in edward....
als ich vor gut 4 wochen erwog, mir 'einen neuen' zuzulegen, war dies nicht irgendwelchem wollen nach einem neuen, sondern schlichter und allerdringendster notwendigkeit geschuldet. ich nahm also halbherzig und von der notwendigkeit getrieben, verschiedene modelle in augenschein und entschied mich dann an einem dienstag anfang juni holterdipolter, innerhalb weniger stunden für 'ihn'. eine woche später kam er dann ganz real in mein leben..und innerhalb kurzer zeit war ich komplett verliebt in 'edward', den neuen.
denn er erwies sich zuerst einmal als äußerst schnucklig..mit allerlei netten, mir das leben angenehm versüßenden luxuriösitäten. zudem erwies und erweist er sich als beeindruckend genügsam in dem, was er so (ver-)braucht..und...es wird ihm allgemein von allen seiten eine grundsolidität nach- bzw. vorhergesagt..die sich freilich auf die dauer noch erweisen muss. fakt ist jedenfalls, nach drei wochen täglichen miteinanders und einer wunderbaren nachtfahrt zwischen montag und dienstag, bin ich noch immer hübsch verliebt in edward und freu mich auf weitere gemeinsame zeiten ;-).
Edward
Edward

Mittwoch, 04. Juli
morgenstimmung
08h
als ich heut morgen, viertel nach 6 mit musik geweckt wurde, bekam ich ziemlich lang die augen nicht wirklich auf..war unendlich müde..
aber dieser morgen ist ein so wunderschöner, zauberhafter sommermorgen, dass mir innerhalb kurzer zeit alle müdigkeit verflog. :-)
anbei zwei morgenstimmungsbilder von meiner frühmorgendlichen fahrt über land.

die musik, die teile meiner morgenfahrt begleitete, passte, was den text angeht, nicht unbedingt zu dieser heiteren sonnensommermorgenstimmung, aber der klang und die interpreation des liedes dennoch perfekt zu mir bzw. meiner stimmungan diesem morgen.
es ist eines meiner liebsten lieder von nightwish.. (auch wenn die es wiederum 'nur' gecovert haben und ich, by the way, mit den allermeisten vieos zu ihren liedern nichts anfangen kann )

wer es nachhören mag, findet es da: http://www.youtube.com/watch?v=srvxUv0NjlU
Morgenstimmung über Land
Morgenstimmung über Land
heimwärts morgens
heimwärts morgens

Mittwoch, 04. Juli
alternative...
wem die morgenmusik nicht so zusagt...;-)... für die oder den habe ich heut noch diese wunderschöne musik zu empfehlen. ich übe grad selber an einer deutlich abgespeckten klavierversion, strebe aber danach, eines tages diese bearbeitung von e. petri auch zu spielen...

"Schafe können sicher weiden" von Johann Sebastian Bach, dargeboten von Leon Fleisher

http://www.youtube.com/watch?v=Xgyz0XqDEEA&feature=related

Freitag, 06. Juli
strandzauberhaftes...
13h
ich lebe ja nun, wie glaube ich, schon mal irgendwo hier in diesem internetten schreibbuch vermerkt, fast mein ganzes leben 'hier oben', küstennah. und war darum auch schon unzählige male an den ostseestränden ringsum.
sei es direkt hier auf dem darss oder auf hiddensee oder drüben auf rügen, habe strand und meer bei schon in allen jahreszeiten, bei so ziemlich allen wettern und in so ziemlich allen zuständen erlebt. hochsommerlich, tiefstwinterlich eisig mit schnee und eis am strand und eis in allen variationen auf dem wasser, frühlingshaft, herbststürmisch...also wirklich viel(st)gestaltig...

heute waren wir für ein kurzkleines badevergnügen an unserem 'schnell-mal-an-strand-zum-baden-strand' zwischen prerow und zingst. und was ich da heute sah und erlebte, habe ich so noch nie erlebt-gesehen.
zunächst einmal ist das wetter heut sowieso einfach nett (und, wenn es noch einen ticken wärmer wäre, wäre es das ideale 'claire-wetter'): weiche, linde, feuchtwarme luft..hier auf dem hof zeigt das thermomter freundliche 25 grad, edwards thermomter unterwegs vermeldete in barth 23,5 grad, in prerow 20 grad und direkt hinterm deich 19 grad. dennoch fühlte es sich dort, trotz eher grauer als sonniger luft mild und angenehm an. und dann kam das überraschende. denn als wir über den deich an den strand kamen, war der strand vor aufgewirbeltem sand an einigen abschnitten kaum zu erkennen. das ist an und für sich nichts ungewöhnliches. das ungewöhnliche heute: es war aufgewirbelter sand, in der luft, der den strand wie nebel verhüllte..aber es war kein wirklicher wind zu spüren. genauso merkwürdig waren die wellen, gut einen meter hoch...die unentwegt brausend an den strand rollten, unüberseh- und unüberhörbar mit schönsten schaumkronen, dennoch konnten wir am strand stehen und sitzen ohne irgendwelchen (störenden) wind zu spüren...man hätte auch zum längeren liegen nicht mal einen windschutz gebraucht.

wunderbar waren die wilden wellen, ideale drin-rum-tobe-wellen.
auch wenn das wasser nicht so gaaaanz warm war. - hab grad nachgeschaut : 13 grad. naaaaaaaaja! und na gut, dass ich das nicht vorher wusste, sonst wäre mein bade-enthusiasmus vermutlich etwas kleiner gewesen..;-).
eher ungemütlich dagegen waren die von den wellen verursachten unebenheiten im sand im wasser. es ging nicht wie sonst glattsandig unter den füßen zu, sondern ständig trat man in irgendwelche löcher die unregelmäßig überall veteilt waren, war plötzlich viel weiter unten als gerade noch ..und wenn dann gerade in dem moment eine der meter-wellen kam.... ;-)

dennoch, alles in allem: schöööööön war's da heute.....:-))

nur leider, leider, leider....:-( war keine kamera dabei....die die sandnebel und das schöne wellenspiel bildweise hätte festhalten können. die geneigten leserinnen und leser müssten also meiner beschreibung glauben..


p.s. hab grad nochmal nachgelesen: also die gemessene wassertemperatur bei zingst:13, 5 grad , windstärke 2-3 aus westnordwest, wellen kamen aus nordnordost und waren (bei zingst) 0,2 meter hoch, aber die an unserem badestrand richtung prerow waren wirklich gut einen meter hoch..ich war ja drin...!

Samstag, 07. Juli
Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll
Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll

Freitag, 20. Juli
es gab....
..ja nun schon beinahe unanständig lang weder worte noch bilder.
ich bitte meine treuen besucherinnen und besucher freundlich um nachsicht.

manchmal ist das leben so dicht oder so schnell oder so dicht und so schnell, dass zwar fürs bilder fangen raum bleibt, aber für's schreiben nicht.
drum heute zwischendurch und fürs erste wenigstens mal drei ansichten...von dreieinhalb tagen bremen letzte woche.
in den nächsten tagen gibt es dann (möglicherweise) noch ein paar andere.
bremen für talfahrer
bremen für talfahrer
bremen mit kaninchen
bremen mit kaninchen
bremen mit schwänen
bremen mit schwänen

Freitag, 20. Juli
selbstausgebrütet
12h
..naja...nicht wirklich, sondern natürlich von den schwalbeneltern, aber bei uns im werkzeugschuppen...
zwei von vier
zwei von vier
fast selbst
fast selbst
ausgebrüteten Schwälbchen
ausgebrüteten Schwälbchen

Freitag, 20. Juli
das blaue kamel
als wir vorletzten dienstag in bremen neben der weser mit dem auto durch die stadt fuhren, nach einer ansatzweise abenteuerlichen fahrt auf schmalen kleingartenspartenpfaden (die eigentlich eher für fahrräder und fußgängliche passagiere gedacht schienen) inklusive kleinem zwangspäuschen hinter verschlossenem schlagbäumchen, sagte mon amour plötzlich, 'da ist ein blaues kamel auf dem wasser!'. ich nahm das hin als irgendein späßchen und schaute nicht nach rechts, da ich einigermaßen konzentriert mit den mir fremden straßen beschäftigt war.
dann hielten wir wenig später (absolut tornadosicher parkend..;-)...) unter einer brücke für ein spaziergängchen am wasser. und als ich ausgestiegen war und auf den fluß schaute, kam da tatsächlich: ein wunderschön blau leuchtendes kamel auf der weser angeschwommen....
das schwamm flußaufwärts, dann wieder flussabwärts, immer hin und her...
und gefiel. :-)

als musikempfehlung für heute:

Johann sebastian Bach, Klavierkonzert Nr. 1 in d-moll BWV 1052 , erster Satz, Allegro

(hab bei youtube leider nichts gefunden, was mir gefiel, so dass ich hierzu keinen link einstellen kann)
da kommt
da kommt
ja tatsächlich
ja tatsächlich
ein ganz und gar
ein ganz und gar
blaues kameeeeeel
blaues kameeeeeel
unter der (vermutlich tornadosicheren) brücke hervor
unter der (vermutlich tornadosicheren) brücke hervor

Sonntag, 22. Juli
entdeckung
15h
da kann man resp. frau jahrelang, jahrendelang am selben ort leben, in der weltgeschichte umher reisen (oder auch nicht), alle möglichen gegenden entdecken..meist sind es die, die etwas entfernter liegen...;-)...
und weiß oft nicht, was neben den bekannten landschaftlichen schönheiten noch für welche in der näheren umgebung liegen..
wie das eben so ist..mit dem gehen/fahren auf bekannten pfaden...

am monatgabend waren wir in barth, mon amour und ich, und beschlossen, nochmal kurz ans wasser zu fahren.
mon amour wollte gern mal einen neuen wasserplatz entdecken und so bogen wir auf dem zum hafen eingeschlagenen weg rechts ab in gänzlich unbekanntes gelände, dorthin, wo wir den bodden vermuteten.
zunächst ließ sich alles recht gewerbegebietsmäßig an. aber dann wurde es wieder 'landschaftlich' und schließlich geradezu entzückend.
wir entdeckten eine wunderschöne gegend.. mit wald, kiefern, ufer mit schilf hinter den kiefern, grasbewachsenen wegen..sanft-freundlichem charakter.
edward, der uns da hinaus gefahren hatte, bekam einen platz am wegesrand und dann gingen wir zu fuß weiter durch den wald, am waldesrand entlang, über wiesen, am ufer entlang und freuten uns an völlig neuen blicken übers wasser und unserer schönen landschaftlichen entdeckung...mit dem festen vorsatz, sie gelegentlich bei tage ausgiebiger zu erkunden.
anbei ein paar eingefangene bilder von diesem glücklich-leise-schönen-landschafts-abend:
Montagabendboddenblick
Montagabendboddenblick
Montagabendblick Richtung Pruchten
Montagabendblick Richtung Pruchten
mein von oben Montagabendblick auf mon amour
mein von oben Montagabendblick auf mon amour
Montagabend-Marienkäferbett
Montagabend-Marienkäferbett
Montagabendboddenspiegelbild und 2 Vögel
Montagabendboddenspiegelbild und 2 Vögel
Montagabendboddenbild und 20 Vögel
Montagabendboddenbild und 20 Vögel
Barth aus neuem Blickwinkel
Barth aus neuem Blickwinkel

Sonntag, 22. Juli
zustimmung
heut mittag las ich in einer zeitschrift in einem artikel über die sehnsucht der menschen nach dem meer. und da war dieser satz:

" Am Strand sein ist wie verliebt sein. Das Meer ist die Heimat süßer Sehnsucht. "

ja..irgendwie sowas ist es wohl.

dieses entzücken jedes mal, wenn ich über den deich komme, das meer sehe, hinunter an den strand gehe..dann dort bin..diese gefühl da zu sein und sehnsüchtig zugleich zu sein.

letzten samstag waren wir mal wieder am weststrand..bei wildem wind und wilden, schräg an den strand rollenden wellen.
samstag nach gewitter am weststrand
samstag nach gewitter am weststrand
das meer nach gewitter am weststrand
das meer nach gewitter am weststrand
mon photographeur nach gewitter am weststrand
mon photographeur nach gewitter am weststrand

Sonntag, 22. Juli
zitiert
21h
es gibt unter meinen büchern eines, was ich besonders mag.
geschrieben hat es romain gary (roman kasev).
die handlung dieses romans spielt in den dreißiger/vierziger jahren des letzten jahrhunderts in der normandie. es ist ein buch, in dem es um weisheit, humor, liebe, 'die jagd nach dem blau'... um widerstand und lebenskunst geht.
ich empfinde es beim lesen immer wieder als zauberhaft und wunderbar ...

heute ein stückchen davon zitiert:

"Dann kauften sie einen Drachen, so wie man eine Eintrittskarte für eine Vorstellung erwirbt, und warfen ihn achtlos in den Kofferraum ihres Autos. Das war umso peinlicher, als mein Onkel, wenn er sich so seiner Leidenschaft hingab, gleichgültig allem gegenüber wurde, was um ihn herum passierte, und nicht merkte, dass einige unserer Besucher sich auf seine Kosten lustig machten. Eines Tages konnte ich auf dem Heimweg meine Empörung nicht zurückhalten vor lauter Wut über die Bemerkungen, die ich aufgeschnappt hatte, während mein Vormund seinen absoluten Liebling - einen JEAN-JACQUES ROUSSEAU mit Flügeln in Form aufgeschlagener Bücher, deren Seiten im Wind flatterten - aufsteigen ließ. Ich lief mit ausladenden Schritten hinter ihm her, die Brauen gerunzelt, Fäuste in den Taschen, so hart aufstampfend, daß meine Strümpfe auf die Fersen rutschten.
"Onkel, diese Pariser haben sich über Sie lustig gemacht: sie haben gesagt, Sie seien übergeschnappt."
Ambroise Fleury blieb stehen. Nicht im entferntesten beleidigt, schien er sogar eher zufrieden.
" Ach ja? Das haben sie gesagt?"
Da schleuderte ich ihm aus der Höhe meiner ein Meter vierzig diesen Satz entgegen, den Marcellin Duprat einmal über ein Kundenpaar des Clos Joli fallenließ, das sich über die Rechnung beschwert hatte:
" Das sind Leute niederer Herkunft!"
" Es gibt keine Menschen niederer Herkunft", sagte mein Onkel.
Er beugte sich vor, legte vorsichtig JEAN JACQUES ROUSSEAU ins Gras und setzte sich hin. Ich ließ mich neben ihm nieder.
"Sie haben mich also für verrückt erklärt. Tja, stell dir vor, diese feinen Herren und Damen haben recht. Es liegt doch auf der Hand, daß ein Mann, der sein ganzes Leben den Drachen widmet, irgendwie einen kleinen Spleen haben muß. Nur stellt sich hier die Frage der Interpretation. Manche nennen es einen 'Spleen' , andere sprechen vom 'göttlichen Funken' . Manchmal ist es sehr schwer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Doch wenn du jemand oder irgend etwas wirklich liebst, dann gib ihm alles, was du hast, ja sogar alles, was du bist, und kümmere dich nicht darum, was andere dazu sagen..."
Heiterkeit huschte über seinen dicken Schnurrbart.
"Das ist es, was du wissen musst, wenn du ein guter Postbeamter werden willst, Ludo. "

in diesem sinne...eine gute nacht allseits. ;-)

anbei noch zwei bilder vom heutigen abend am bodden
himmelwärts -
himmelwärts -
 - über Schilf und Boddenwasser
- über Schilf und Boddenwasser
und der Mond
und der Mond
 an diesem 22 Juli 2012
an diesem 22 Juli 2012

Montag, 23. Juli
sauerkirschernte...(mit staren)
13h
..konzert für ein bis zwei "schu ....!!!!" und mehrstimmiges handklatschorchester

Mittwoch, 25. Juli
sommer
23h
..endlich, endlich..ist es mal sommer. tags hat es 30 grad im schatten - ich liebe und genieße es über alle maßen !! :-) - und auch abends ist es noch so warm, dass man gestrost erst nach vollbrachtem tagwerk abends 20 nach sechs zum strand losfahren kann und dort in herrlicher sonne und wärme sein und baden kann.
später dann, wenn die sonne schon relativ dicht überm wasser steht...geht es wieder heim...
und da lassen sich plötzlich roas-orange-golden-schimmernde abendsonnenlichtstreifchen entdecken..hinter/zwischen und vor/zwischen buhnenpfählen, auf denen irgendwelche kinder sandkuchen hinterlassen haben...
Mittwochabend am Badestrand
Mittwochabend am Badestrand
Sandkuchen von der einen
Sandkuchen von der einen
und von der anderen Seite
und von der anderen Seite

Freitag, 27. Juli
immer noch sommer..mit überraschungspäckchen
diese sommerwoche... ...... endlich temperaturen, die das wort sommer verdienen.

anbei ein bildchen vom sommerlichen feld vorm hof zur mittagsstunde.

und noch ein bild von meiner tagesfreude, einem wunderbaren überraschungspäckchen:-) aus süddeutschland.

ausgebreitet sind die überraschungserfreulichkeiten auf einem stapel 'unkaputtbares holz'.
('unkaputtbares holz ist die sorte holzklötze, die sich aufgrund von ästen oder schrägwüchsigkeiten o.ä. partout nicht hacken lassen wollen...und darum nochmal kleiner gesägt werden müssen.)

auch hier nochmal ein vergnügtes

"danke, liebe christine ! (und allzeit gute fahrt!! ), das ist eine wunderschöne idee, die du grad unter die leute bringst :-)"
Hochsommermittagsblick
Hochsommermittagsblick
Überraschungspost
Überraschungspost

Samstag, 28. Juli
2 fragen
12h
es gibt ja diesen spruch, dass sich leute z.b. "wie die geier" auf etwas stürzen bzw. darüber hermachen.
seit wir wieder hühner auf dem hof haben und ich so erlebe, wie die sich allergierigst auf alles stürzen, was fressbar scheint oder fressbar ist, frage ich mich (jetzt kommt also frage nr.1) ganz ernsthaft warum es nicht heißt: "wie die hühner" ??

deren gier ist doch wirklich nicht zu überbieten !
wenn sie nicht so klein wären und dadurch irgendwie ja doch 'beherrschbar'..man könnte sich direkt vor ihnen fürchten.

und nun zur frage nummer 2, auch auf die hühner und ihre fressgier bezogen. denn sobald hühner irgendwas fressbares finden/bekommen, stürzen sie sich mit äußerster gier drauf und picken es, ohne auch nur ansatzweise zu zögern, in rasender geschwindigkeit hintereinander weg.
wenn ich ihnen dabei so zusehe, frage ich mich:

haben hühner sowas wie einen geschmacks-sinn ???

so schnell, wie die alles, was ihnen fressbares vor den schnabel kommt, runterschlucken, bleibt doch gar keine zeit zum schmecken.

oder ??!!

weiß wer was dazu??

Sonntag, 29. Juli
tagesbild
22h
drei farben (ein stock und eine hand)


BLAU


*


WEISS


*


ROT
drei farben
drei farben
Juni 2012
Freitag, 01. Juni
der gestern arg gefledderte hahn ist noch immer sehrest mallade..aber lebt noch und frisst sogar. 'spricht' auch noch mit seinen hühnern..

kühl ist es heute im norden.
wie welt ist grün in unendlich vielen tönen, die blüten meiner rugoasrosen leuchten und duften. sonne, blauer himmel, darüber verteilt größere weiße wolken und über allem stürmische winde, die mit großer vehemenz übers feld heran fegen und in den eichen vorm haus wilde gesänge klingen lassen.

das wesentliche neben..in..über allem :

auf

..diversen ebenen..
..oder..
..aus unterschiedlichen blickwinkeln..
..oder..
..mit verschiedenem draufblick..
..oder..

:-)

..in jeder hin--->sicht... :
amour
amour

Freitag, 01. Juni
nachmittäglich nachgereichtes
16h
vorgestern fand ich vorm pferdestall im gras ein kleines vogelnestchen.
ganz zart und filigran, feinst aus gräsern, schweifhaaren meines pferdchens, moos und hühnerfedern gewunden. ich hatte schon sorge es sei das nest der rotschwänzchen, die im holzschuppen gebrütet haben und deren junge ich dort immer tschilpen höre. aber das ist schönerweise noch da und die rotschwänzcheneltern keckern den gazen tag vorm holzschuppen im apfelbaum und den wildrosenbüschen herum.
also muss dieses kleine feine zarte der letzte sturm am dienstag irgendwo fortgerissen haben. keine ahnung, wer darin gewohnt haben mag..irgendwer sehr kleines jedenfalls.
ich habe es in eine der trockenen holunderwurzeln in meinem steingärtchen bei der pumpe gesetzt, weil ich es so hübsch finde.
anbei ein bildchen von diesem wunderwerkchen.
und eines von meiner wunderbar duftenden rugosarose 'moje hammarberg'.
Wunderwerkchen Fundstück
Wunderwerkchen Fundstück
Rosa Rugosa Moje Hammarberg
Rosa Rugosa Moje Hammarberg

Freitag, 01. Juni
lebenserfahrungen - ein gedanke
im sessel der eigenen erfahrungen sitzen und neue erfahrungen, die ganz anders sein können, nicht für möglich halten.

erstrebenswert finde ich:

im sessel der eigenen erfahrungen sitzen können, so gemütlich und vielleicht auch unbequem, wie eben auf grund der eigenen erfahrungen möglich und dennoch fähig sein, jederzeit aufzustehen, um neue, ganz andere erfahrungen machen zu können...
man(n)/frau sollte also darauf achten, dass die gemachten erfahrungen einem/einer nicht das 'restliche leben' verbauen...

Samstag, 02. Juni
durch-den-sinn-gänge und fragen zum thema RÜCK-SICHTEN
08h
am donnerstagabend, im gespräch mit mon amour, kam mir das wort 'rücksichten' in den sinn.
und, dass ich aus verschiedenen gründen an manchen stellen keine lust mehr auf rücksichten habe. unter anderem aus rücksicht auf mich selber, aus rücksicht auf meine ganz eigenen interessen.
und mit diesem wort im kopf...kam mir (..wort-spielerin, wort-zerpflückerin, die ich ja immer wieder gern bin..) in den sinn, das dies ja auch mal ein sehr be-denkens-wertes, nach-denkens-wertes wort ist!
als dazu passende sätze kamen dann auch gleich diese:

'sei doch mal ein bisschen rücksichtsvoll!'

'kannst du nicht etwas rücksichtsvoll(er) sein??!'

'nimm doch mal rücksicht'

'kannst du keine rücksicht nehmen?'

RÜCK - SICHT

wenn ich das wort auseinandernehme..bzw. teile, in die worte, aus denen es zusammengesetzt ist:
'rück'
und
'sicht'

also die sicht, auf etwas bzw. wen, was bzw. der/die (zu-) rück liegt, im bereits vergangenen..zeitlich besehen..?
zurück sehen...auf etwas bzw. wen, was bzw. der/die hinter einem/einer liegt..zeitlich oder auch räumlich besehen..?

was bedeutet das ??

auf etwas/jemanden hinter einem/einer liegenden zurück-sehen...??
was bringt das zurück sehen mit sich??
was erfordert es??

wenn ich dem sinn der beiden worte ganz sklavisch folge, käme ich auf die schlussfolgerung:
kann man(n)/frau dann nicht letztlich immer nur auf die dinge/ereignisse/ personen rück-sicht nehmen..die mit der eigenen person/geschichte zusammenhängen?
und, diesem schluss folgend, kann ich denn wirklich (und ehrlichen herzens !) auf etwas/jemanden rück-sicht nehmen, was/der/die mit mir persönlich garnichts zu tun hat(te) ?
muss ich das...??!!
aus lauter rücksicht womöglich?!

wie wäre es dann, dieser sklavischen wortauslegung weiter folgend, mit der rücksicht auf dinge/personen in gegenwart und zukunft bestellt..??
ließe sich darauf dann rück-sicht nehmen...??
und wenn ja wie denn..? rück-sicht ..auf etwas/wen, was/wer vor einem/einer liegt??

ein weiterer gedankengang zu diesem wort :
wie (nah oder fern)verwandt sind 'rücksicht' und (selbst auferlegte) zensur ??!!
bedingen sie möglicherweise einander?!
oder sollten sie einander besser ausschließen?
oder noch besser von vornherein nichts miteinander zu tun haben?

und weiter:
kann man(n)/frau auf andere(s) rücksicht nehmen, ohne sich selbst dabei zu vernachlässigen, resp. die rücksicht auf sich selbst zu verlieren?
und wenn ja...wie weit kann man(n)/frau rücksicht auf andere(s) nehmen, ohne die rücksicht auf sich selbst zu verlieren?


ansonst stürmt es noch immer, genauso wild und überaus läschtig..LÄSTIG !!! .. wie gestern.
und es ist unangenehm kalt in dieser stürmischen welt auf dem feld. :-(

Montag, 04. Juni
fuchsiges....:-((
tja...die sache mit dem fuchs und den hühnern...fand heute leider eine fortsetzung.
die letzten tage waren die verbliebenen 4 hühnchen und der leidende hahn im stall eingesperrt geblieben, ich habe ihnen neben dem morgen- und abendfutter immer mal grünzeug gebracht und versucht, ihnen das stall-leben so erträglich wie möglich zu machen...aber sie standen dauernd an der tür und haben gegen die scheibe gepickt...und ganz offenbar nicht verstanden warum und wieso. naja..wie auch..wenn man als huhn sonst ca. 10000qm fläche zum würmer sammeln und gräslein un dlöwenzahnblütenzupfen hat...
so habe ich gestern also den zaun, der unsere gemüsebeete auf der koppel vor hühnerbesuch und hühnerfrass schützen sollte abgebaut und habe daraus ein überschaubares gatter direkt vorm hühnerstall, also in sichtweite des hauses, gesteckt, dass sie wenigstens ein wenig auslauf haben und bisschen grün zum selber rupfen und die chance auf ein ab un dzu verirrtes würmchen oder fliegchen oder mücklein..
gestern und heute hatten sie den auch..bis vorhin...
da saß ich hier am pc, schrieb was und hörte plötzlich gegacker.
alarmiert rannte ich sofort raus...barfuss, leider mit nichts werfbarem in der hand und sah, wie ein stattlicher fuchs (vielleicht war es ja auch die füchsin) durch die offene hühnerstalltür rückwärts raus kam..in gerangel mit dem hahn. mein rufen im laufen sorgte dafür, dass er den hahn losließ und richtung gatterzaun flüchtete..zunächst verfing er sich in den maschen, aber dann glückte ihm doch irgendwie die flucht...:-((
der hahn war nicht weiter verletzt...aber :-(((( es sind nur mehr drei hühner da.
chantal...mon amours lieblingshuhn und beste mitarbeiterrin beim bau von stampflehmwänden...fehlt.
vom gestohlenen huhn fanden wir nirgendwo auch nur ein federchen, vom fuchs auch keine spur, obwohl wir das ganze grundstück absuchten...

da werde ich nun also mal .. chantal und oh huhn lola zu ehren.. einen trauermarsch auf dem klavier spielen...

und nun..müssen sie wirklich drin bleiben, bis wir ein fuchs- und habicht- und marderhundsicheres gehege gebaut haben.
nur...wenn sie tagelang im stall bleiben müssen....ist nichts mehr los mit jeden tag pro huhn ein ei. damit war es schon gestern vorbei, nach nur zwei tagen stallhaft.
oh huhn lola
oh huhn lola
chantal und esmeralda
chantal und esmeralda

Montag, 04. Juni
froher widerruf !!!
..:-))...

chantal lebt !

eben, als ich draußen war, um rosenblütenblätter zu sammeln, entdeckte ich ...chantal...das gefangen-weggeschleppt-gefressen geglaubte huhn...quietschvergnügt und mopsfidel unterm kirschbaum....und brachte sie dann zu ihren anderen hühnern in den stall...und da bleiben sie nun wirklich...bis..wie schon geschrieben...es räuber-sicheren draußen-aufenthalt für sie gibt.

ist herr oder frau fuchs also leeeeeeer ausgegangen heut. :-)
ist zwar schade für die kinderchen von fuchsens...aber mäuse wird es wohl genug geben. jedenfalls sah ich mein kätzchen mathilda eben mit einer...maus .. natürlich.

Dienstag, 05. Juni
aha !
20h
auf dem küchentisch lag ein buch, ich habe darin gelesen und fand folgende stelle:


" Sie kommt", sage ich zu Brigitte und Gustavo, als ich die Küche betrete. "Sie heißt Esmeralda."
Aha", sagt Brigitte, so wie nur sie es sagen kann. Irgendwie betont sie jede Silbe, ja, jeden Buchstaben so, dass das Wort groß und bedeutsam wird, wie die Äußerung eines Präsidenten, und sowohl als liebenswürdigstes Kompliment als auch als tiefster Vorwurf gedeutet werden kann. Brigittes Aha passt für jede Situation. Und so, wie sie es sagt, könnte man schwören, dass man dieses Wort bisher nicht gehört hat, zumindest nicht mit dieser Bedeutung. Ein Wort von ihr, ein einziges Aha, hat uns schon aus hoffnungslosen Situationen gerettet, uns aber auch direkt in die Katastrophe geworfen.
"Was gibt's zu essen ?"
"Tagessuppe", antwortet Gustavo.
Ich schöpfe mir aus dem großen Topf meinen Teller voll. Die Suppe besteht aus Kartoffeln, Mohrrüben, Lauch, Sellerie und Fisch, dicke Stücke des Hechts, den wir neulich aus dem See geholt haben. Auf der Brühe treiben Kräuterwölkchen aus Thymian und Basililkum. Fischsuppe, das ist gut, denke ich.
"Da ist irgendwas mit den Vögeln", sage ich. "Sie beobachtet sie die ganze Zeit."
"Aha."
Wir hören Bewegung im Salon, hören Schritte, die in unsere Richtung tapsen, so kleine Schritte haben wir hier im Haus noch nie gehabt, das klingt wie Kinderfüße oder wie die Schritte eines Vögelchens. Als sie die Küche betritt, haben wir die Löffel aus der Hand gelegt und sitzen erwartungsvoll da. "

aus "Frag nicht nach meinem Namen" von Stefan Casta


anbei zwei sonnenwolkenhimmellandschaftsbilder von einem unserer abendspaziergänge im mai.
Abendspaziergang
Abendspaziergang
am 17. Mai
am 17. Mai

Dienstag, 05. Juni
abendschaukeleien
22h
vorhin, als ich nach ein- oder zweitägiger pause mal wieder dem sonnenuntergang nachschaukelte und mich an den schönen himmelsfarben freute, dachte ich, ob oder wie lohnenswert es wohl wäre, diesen abendlichen sonnenuntergangsnachschaukelhimmel bildweise einzufangen.
also jeden abend...an derselben stelle...ein anderer himmel, ein anderes farbenspiel.

??

und während zwei eichen weiter ein amselrich sein liedchen trällerte und in der südlichen hecke und dem fuchsbergwald andere amselmänner ihres, klang direkt aus dem feld das schlagen einer wachtel. jedes jahr wundere ich mich wieder, wie sie in diesem zugegifteten feld überleben.und jedes jahr ist wieder eine (mindestens) aufs neue da...und wachtelt herum.

ich hab überlegt wenn ich da sitzen bliebe, auf der schaukel, bis es wirklich dunkel wäre...welche geräusche dann da wohl dazu kämen ?
denn das fiel mir schon öfter auf, wenn ich abends im dunklen draußen bin eine weile..da sind geräusche, meist von dicht überm boden zu hören, die sonst über tag nicht zu hören sind.
aber..by the way.. es wird ja um diese jahreszeit sowieso nix mit dem ganz komplett dunkel werden. auch nicht mitten in der nacht und später.
immer zieht da dieser feine hellfarbige streifen am horizont...von west über nord bis nach osten....
05 juni westnordwest
05 juni westnordwest
05 juni nordwest
05 juni nordwest

Mittwoch, 06. Juni
abendschaukelbilder
da war ja gestern diese idee, jeden abend - möglichst zur selben zeit - denselben blick (der ja dann doch nie derselbe sein kann...) einzufangen. also den von meiner schaukel übers feld, rüber zum wald..in den himmel hinein-hinauf..

manchmal ist er dann aber eben wirklich gänzlich unaufregend, unanregend, unspektakulär und eigentlich keineswegs 'einfang-würdig'. aber so ein grauer abendhimmel möchte ja vielleicht auch mal bildweise ' verewigt' sein?
und dann, auf einem gang vor der schaukelei war noch ein anderer bildweise eingefangener augenblick..den ich mir anders vorgestellt hatte...aber so ist er nun, wie er ist und auch hier.
Abendschaukelblick 6 Juni
Abendschaukelblick 6 Juni
handweise im gras bei den eichenchen
handweise im gras bei den eichenchen

Samstag, 09. Juni
die kunst...
09h
...mit einem glas wein in der hand, kleckerfrei zu schaukeln..
und natürlich ebenso, des weines zu genießen, ohne, dass der wein der weingenießenden person irgendwohin ins gesicht schwappt, beim schaukel - hin- und hergeschwinge...

gestern abend ging ich mit einem glas rotem wein in der hand zu meiner schaukel an meiner lieblingseiche. es war schon spät, irgendwas zwischen viertel und halb 12.
es war noch nicht so richtig dunkel, dennoch war der weg dorthin merkwürdigerweise ein klein wenig weiter.. als er das sonst im tageslicht so ist. ;-)...

als ich dann schaukelnd saß: vor mir das dunkle feld, dahinter, noch viel dunkler, schon beinahe schwarz, die silhouette des waldes im westen. im nordwesten und in norden unten am horizont die sonnenuntergangsfarben...rosalila, teilweise verdeckt von dunkelgrauen wolken und nach oben hin, in den abend-/nachthimmel verlor sich das sonnenuntergangslicht- und farbenspiel in sanftes türkis und grüngelb.
zwischen den ästen der eiche sah ich genau eingebettet zwischen jeweils zweien, wie einen schmuckstein eingefasst einen stern...jenachdem, ob ich grad vor oder zurück schwang..
und mit diesem neuen fast mitternächtlichen schaukelblick also, dem tag nachsinnend, des rotweins genießen....

:-)

und wer sich jetzt wundert, dass ich hier so gänzlich ungeniert und hemmungslos des genitivs gebrauche - die oder den verweise ich auf kurt tucholsky: "Schloß Gripsholm" .

und werde, beweishalber, ein stück daraus, weil ich es so hübsch finde, den geneigten leserinnen und lesern hier präsentieren:

"...
So schritten wir selbander dahin.
Da blieb die Prinzessin stehn, um sich zu pudern. " Ich begreife nicht, wie man sich in Gottes freier Natur pudern kann", sagte ich. " Die Luft hat doch.. der Teint ist... " - " Du gewinn den Nobelpreis und halt den Schnabel", sagte sie. "Hör mal, ich sage Dir das wirklich..." - " Daddy, das verstehn die Männer nie - und wir verstehn uns doch wirklich gut. Jeder seins, lieber Daddy. Du schminkst dich nicht, und ich genieße des Puders. So ist das!"

ach..ich könnte ja gleich weiter zitierend abschreiben, weil das eine so wunderbare und zauberhafte geschichte mit so viel klugen gedanken darin ist..aber... ;-) wem die paar sätze leselust machten...wie gesagt, zu finden sind sie in tucholskys sommergeschichte
"Schloss Gripsholm".

und da wir im vorigen sommer genau dort waren, bei gripsholm slott, heut ein paar bilder von diesem ort.
am besten gefiel mir dort, direkt im schloss, das theaterchen. so verwunschen, heimlich, schön.... leider war photographieren nicht erlaubt...darauf wurde ich umgehend hingewiesen, als ich es probieren wollte.
aber,,man kann es sich vorstellen..es befindet sich in dem turm, der auf dem zweiten bild zu sehen ist. ;-)
Gripsholm
Gripsholm
Gripsholm Slott
Gripsholm Slott
Gewächshaus
Gewächshaus
Runenstein
Runenstein
Text für den Runenstein
Text für den Runenstein

Samstag, 09. Juni
im übrigen...
10h
ich las gerade meine vorhin geschriebenen worte nochmal...denn im allgemeinen schleichen sich allerlei vertitatipppveeelers ein, wenn ich so munter schreibend vor mich hin plaudere ...
und so lese ich also nach dem hochladen alles nochmal nach.. manchmal gleich, manchmal später, manchmal einmal, der sicherheit halber aber meist mehrmals. fast immer entdecke ich ein paar meiner 'spezialitäten' : hinzugefügte buchstaben, die sich beim schnelltippen dazwischen schieben, unterschlagene buchstaben, bcuhsatben an der falschen stelle im wort ;-) und...meine spezielle macke, der ich irgendwie nicht beikomme: den letzten buchstaben eines wortes nicht ganz hinten am wort, sondern vorn am nächsten wort einzusortieren...
(letzteres kommt besonder gern bei worten wie: un d vor oder wen n vor oder al s oder nich t oder vielleich t oder diesem oder jenem anderen wörtchen.. ;-)..)

jedenfalls beim überfliegen-lesen des heute geschriebenen stellte ich fest:

das wort

" kleckerfrei "

sieht irgendwie komisch aus, wenn es da so geschrieben/getippt steht..irgendwie so nicht fehlerfrei.. aber auch wenn ich es mir ganz genau besehe und meine sämtlichen rechtschreibkenntnisse in der deutschen sprache zu rate ziehe..ich entdecke keinen fehler im wort.
vielleicht ist es ja auch die kombination: 'kleckerfrei zu schaukeln'..die das wort so fehlerbehaftet ausschauen lässt ?
weil man bei 'kleckerfrei' vielleicht nicht unbedingt schaukeln assoziiert?
andererseits.....
wer weiß...schon..dies oder das...

naja......

und

hmmm......

und

jedenfalls........

sieht man(n)/frau da mal wieder :
mitunter kann ein eindruck auch (ent-) täuschen, punkt !

Sonntag, 10. Juni
sonnenuntergangsfarbenspiele
also, um meiner idee mit den abendlichen himmelsbildern nicht die treue zu versagen..auch wenn es dann doch nicht jeden abend etwas werden mag..
abends vorm Hoftor 10. Juni
abends vorm Hoftor 10. Juni
auf dem Weg zur Schaukel
auf dem Weg zur Schaukel
Schaukelblick nach Nordwest 10. Juni
Schaukelblick nach Nordwest 10. Juni

Dienstag, 12. Juni
worte...
es gibt worte, die haben so was ganz spezielles, dass ich denke, 'denen möcht ich in mir drin mal nachlauschen und nach-sinnen, was wohl an ihnen ist'..

da wäre zum beispiel das kleine, aber unglaublich ausdrucksreiche wörtchen: "OHA!."
das verwende ich neuerdings öfter und als mir das bewusst wurde, dachte ich an die textpassage über das "Aha " von Brigitte, die ich vor einigen tagen hier eingestellt hatte...und frage mich, ob es da einen zusammenhang gibt..... ;-).
ich vermute jedenfalls dass "Oha!" einen ähnlich großen anwendungsraum, wie das beschriebene "Aha." , füllen kann....;-)

und dann gibt es worte, da bin ich schlicht nur verblüfft, dass es sie überhaupt ganz echt und wirklich, als 'anerkanntes wort' gibt.
zum beispiel eben, im gespräch mit meinem liebsten, tauchte das wort
"Entscheidungsdiagramme "auf. zunächst hat es mich einfach nur erheitert und ich dachte, das wäre eine wortschöpfung von mon amour. aber...war-ist es nicht.
klar...lässt sich diesem wort einfach und schnell etwas zuordnen. aber dann taucht bei mir die frage auf: wozu, um alles in der welt, bräuchte man sowas, ein 'Entscheidungsdiagramm' ????
bringt einen/eine das irgendwie weiter..sowas zu haben, zu nutzen..so ein entscheidungsdiagramm.???
hilft es beim entscheiden weiter??

keine ahnung.

anbei jedenfalls, fern von jeder entscheidungsdiagrammpraxis oder -theorie, das gestrige sonnenuntergangsnachschaukelblickbild.
und im hintergrund aus der werkstatt als musik eine länger nicht gehörte, aber seeeehr gemochte cd vom 'Blauen Einhorn'
"Wird sein Musik"..

es gibt durchaus leichteres, als dabei still am schreibtisch zu sitzen und behördenkram zu erledigen, wie ich es neben meiner augenblicklichen schreibbuchschreiberei grad eigentlich tu(n muss)...
tanzen ist dabei-dafür das einzig wirklich angebrachte...
Sonnenuntergangsnachschaukelblick 11Ju
Sonnenuntergangsnachschaukelblick 11Ju

Mittwoch, 13. Juni
vor allem grau..;-)
23h
heute hatte ich zwei termine in prerow, einen ganz am morgen, einen am frühen nachmittag. beide male nutzte ich, um am strand ein bisschen sand für die hühner mitzunehmen.
die armen sind ja immer noch in stallhaft..des räuberischen fuchses wegen. ab und an bekommen sie 'freilauf'.
und für die stallzeiten haben sie zur federpflege ihr ostsee-sand-band in einer großen schachtel.
tonio kröger, der heldenhafte verteidiger seiner hühner ,erholt sich übrigens so gaaaanz sachten. immerhin hören wir ihn seit gestern in der frühe wieder krähen. :-)
das war seltsam, die erste zeit nach dem fuchs-überfall...tagelang kein krähen vom hahn. eine merkwürdige stille.
aber nun tut er wieder. fängt auch schon wieder an, im stall nach den leuten zu hacken, die gerade die körner bringen... ;-)

anbei ein paar eingefangene bilder vom tag..vorwiegend in grau gehalten.

dass mein auto dabei ist: ich fing es gestern bildweise ein, wie es da so auf dem hof stand. irgendwie war mir gerade so und ich dachte: 160 000 km hat es mich schon durch die welt befördert...wie weit, wie viel das ist!
und dann dachte ich an die anderen autos, die ich vorher hatte. an die kilometer, die sie mich bzw. die ich sie ;-) umhergefahren habe: ca.45 000 km. das vorherige. etwa 150 000 km das vorvorherige, ein wunderbarer, bordeauxroter passat ;-) das davorige nur etwa 5000 km und das noch vorherige, was mein erstes gefährt war, ca. 130 000 km. macht alles zusammen: fast 500 000km. irgendwie eine seltsame vorstellung..sooo viele zurückgelegte, selber gefahrene kilometer. obwohl es vermutlich in der 'modernen zeit', in der man(n/frau sich eben viel mit autos bewegt, im vergleich noch garnicht mal soo viel ist....
seltsam mutet es mir dennoch an...so maßlos irgendwie. in verschiedener hinsicht...
aber für das leben hier draußen, mitten am ende der welt, ist ein auto ja fast unverzichtbar...
morgens kurz nach 8 über den deich
morgens kurz nach 8 über den deich
morgens kurz nach 8 am wasser
morgens kurz nach 8 am wasser
morgens kurz nach 8 - Plätscher-Wellchen
morgens kurz nach 8 - Plätscher-Wellchen
mein RiRaRezzo
mein RiRaRezzo
13. Juni Gartenblick
13. Juni Gartenblick

Freitag, 15. Juni
klempenow....
...in 9 tagen ist jahrmarkt in klempenow. (siehe auch unter Termine oder www.burg-klempenow.de).
und es ist wie in jedenm jahr...in den tagen davor..da ist eigentlich und uneigentlich auch..;-)..für nix anderes wirklich zeit.

darum gibt es derzeit nur sporadisch einträge. und vermutlich auch eher in form eigenfangener augen-blicke...als fest-gehalten-geschriebener gedanken...
14. Juni an der Südwand des Hauses
14. Juni an der Südwand des Hauses
Leda noch knospig in Gesellschaft
Leda noch knospig in Gesellschaft
Wildrosen am Lieblingswiesenweidenplatz
Wildrosen am Lieblingswiesenweidenplatz
Rose de Resht
Rose de Resht
eine einzige
eine einzige
14. Juni Schaukelblick gen Süden
14. Juni Schaukelblick gen Süden

Samstag, 16. Juni
augen-blicke
zwei schöne augenblicke vom gestrigen freitag:
Distelrosen
Distelrosen
Freitagnachmittagshirsche
Freitagnachmittagshirsche

Sonntag, 17. Juni
teichweise augenblicke...
also zu den neuerungen, unseren teich betreffend, gehört auch ein floß, was mon amour neulich abends aus einem stapel rosafarbener styroporplatten (selbstverständlich ver- und zerkrümelungssicher verpackt!!!) und noch einigen umherliegenden brettern gebaut hat. darauf kann man von einem ufer zum anderen staken oder gemütlich liegend sich über den teich treiben lassen....und z.b. den fröschen beim quaken zuschauen. :-)
heut habe ich das zur mittagsruhe mal gemacht.
derzeit ist sehr viel entenflott (entengrütze) auf dem teich. an manchen tagen ist er ganz und gar grün davon und aus diesem grün tauchen dann grüne frösche auf..welche sorte das nun genau ist..ob gras- oder teichfrösche..da müsste ich nachschauen. grün sind sie mit grünen streifen und schwarzen bzw. goldschimmernden augen.
ab und an blasen sie dann ihre backen auf und quaken sich und den anderen eins vor...dieses gemütliches tagesquaken, was ich so gern höre, wenn ich im garten bin...
das habe ich heute bildweise eingefangen.
gleich quakt es
gleich quakt es
Quak-Frosch und unquakiger Froschkumpel
Quak-Frosch und unquakiger Froschkumpel
Quak-Frosch dichte bei
Quak-Frosch dichte bei
Quak-Frosch Floß-längsseits
Quak-Frosch Floß-längsseits
Quak-Frosch im Abgeschwimm
Quak-Frosch im Abgeschwimm

Montag, 18. Juni
der gestrige...
..abendschaukelblick...
17. Juni nordwest
17. Juni nordwest

Dienstag, 19. Juni
tagesbilder...
auch für den gestrigen tag gibt es nur ein paar bilder. ein paar gefangene momente. schade, dass sich der duft der rosen hier nicht übermitteln lässt.

ein abendhimmelsbild gibt es nicht. denn der abend war stürmischst, als wären wir mitten im tiefsten herbst. und ganz grau und regenwolkenverhangen dunkel. das war schade, denn ich hatte gelsen, dass heftige sonnenstürme am 16./17. juni auf der erde nördlich des 45. breitengrades schöne nordlichter produzieren sollten....
und ich hätte sooo gern mal eines gesehen....
am liebsten von meiner schaukel aus ;-)).
Leda fängt an
Leda fängt an
Pause -
Pause -
Russeliana mit Holunderblüten
Russeliana mit Holunderblüten
vorm Gewitter im Nordwesten
vorm Gewitter im Nordwesten

Dienstag, 19. Juni
mal wieder...
es gab lange kein bild von diesen drei bäumen, die ich auf meiner morgendlichen fahrt immer sehe und die ich so mag.
das liegt zum größten teil daran, dass sie den größten teil des jahres vor eher unspektakulärem himmel stehen.
heut morgen gab der himmel zumindest ein bißchen was her, obwohl kaum farben da waren. es war nur die verteilung des lichtes, die mir gefiel. allerdings ließ sich das mit der kamera nicht so einfangen, wie es war. (ich bin eben keine photographin und muss da wohl noch einiges lernen..;-)...)
und eben, als ich das bild verkleinerte und und es mir nochmal anschaute, fand ich, dass auch diese bäume merkwürdig 'gerupft' ausschauen in diesem jahr, mit deutlich weniger blattwerk. sonst waren es immer üppig belaubte kronen...
auch im wald drüben gibt es eine stelle, wo viele bäume nur sehr spärlich belaubt sind.
und hier bei uns sind etliche der kleinen sauerkirschbäumchen in den kirschhecken am zaun fast ganz abgestorben, ganz kahl, wie im winter. vielleicht noch drei blättchen irgendwo..
ein großer alter süßkirschbaum ist ganz und gar hin. ein kleiner walnussbaum ebenso. der süßkirschbaum vorm werkstattfenster hat auch viel weniger blätter als sonst.
was das nur ist??

die hühner bekommen übrigens jetzt kontrollierten freilauf in dem provisorischen gehege vor ihrem stall. der zaun ist unter strom gesetzt (weidezaunstrom natürlich) und außerdem klingt zur fuchsabwehr ndr-kultur aus einem kleine dort installierten radio. und es schaut so als, als würde den hühnern die beschallung mit klassischer musik durchaus behagen .
die drei auf dem Lehmberg
die drei auf dem Lehmberg

Freitag, 22. Juni
gespräche in beziehungen..im allgemeinen und im besonderen
wesen einer beziehung (übrigens egal, um welche art beziehung es sich handelt!) ist es ja unter anderem, dass man(n)/frau miteinander in allerlei form kommuniziert. ein nicht unerheblicher teil dieser kommunikation ist sicher das miteinander reden..gespräche führen..
(schön empfinde ich es übrigens, wenn man(n)/frau einander tatsächlich im überwiegenden teil versteht in dem, was man(n)/frau einander mit-teilt. und geradezu ideal und wunderbar finde ich es, wenn dies in einer paar-/liebesbeziehung der fall ist. aus erfahrung habe ich gelernt, dass sowas auch bei allem guten willen gründlich schief gehen kann...und sehe ein gelingen nicht mehr als selbstverständlichkeit, sondern als ein großes glück an.)

in meinem/unserem liebes-beziehungs-leben-reden gibt es gespräche über alltäglichkeiten, besonderheiten, ideen, 'praktikabalitäten', dieses und jenes, das leben (und die liebe) im allgemeinen und besonderen, sinn und unsinn..auch im allgemeinen und besonderen...mitunter über hühner, hunde, pferde... immer wieder musik... undundundundund....


....undundundundund.... mitunter führen mon amour und ich gespräche resp. plaudereien über weiß der kuckuck was, wo mon amour dann plötzlich feststellt, 'dies' wäre doch jetzt mal ein fall für mein internettes schreibbuch.
meist sind das wortwechsel, wo es um die weniger ernsten dinge des lebens geht.
und dann denke ich dann : "oh ja !!!, das schreibe ich mal auf..."
dann reden wir weiter und weiter und weiter und weiter..., kommen von einem zum anderen, vom hundertste ins tausendste..und dann...wenn ich mal wieder hier sitze, um etwas, was mir grad im sinn ist, wort- oder bildweise festzuhalten, dann erinnere ich mich, "da war doch neulich was im gespräch..."
und dann...:-(( ist es :-(...weg.

vorhin im reden, war wieder etwas, wo angemerkt wurde, dies wäre ja nun wieder mal schreibbuch'würdig'.....
und wieder mal kam eins zum anderen, vom allgemeinen zum besonderen (und wieder zurück...) und als ich, um es 'gleich' festzuschreiben nachfragte, war die erheiterung zitatgetreu nicht mehr erinnerbar.
aber ungefähr ging es darum:

"wenn man eine trethupe über'n löffel balbiert, was passiert dann ??
und wenn ja...WARUM ???"

eventuelle anfragen, was eine trethupe ist und antworten auf diese fragen bitte an die redaktion. ;-)

Freitag, 22. Juni
sommeranfang
07h
heut beginnt der sommer.
gegen jede sommerliche wettervorstellung mit komplett grauem himmel, grauer luft, morgendlichen 15 einhalb grad und leisem, aber sehr vereinahmendem und dichtem nieselregen. na, die pflanzen wird es freuen nach langen vor allem trockenen wochen.
der gestrige sommersonnenwendesonnenuntergangshimmel ließ sowas schon erahnen..

morgen und übermorgen ist jahrmarkt auf burg klempenow. am kleinen flüßchen tollense
45 ausgewählte kunsthandwerksleute, musik, bücher, kunst, kultur, regionale kulinaria...und dies alles an diesem zauberhaften platz.
ich freu mich drauf !!!! und beginne gleich zu packen...

und weil ich mal etwas platz in der werkstatt schaffen möchte, gibt es die schönen röcke diesmal zu deutlich herabgesetzten preisen. wer also schon eine weile geliebäugelt hat und im erreichbaren umkreis ist....hier für kurzentschlossene marktbesucherinnen und -besucher die adresse mit anfahrtsskizze , bildern von anderen jahrmärkten und programm für den diesjährigen:
www.burg-klempenow.de
Sommersonnenwendehimmel 2012 Südwest
Sommersonnenwendehimmel 2012 Südwest
Sommersonnenwendsuntergang 2012
Sommersonnenwendsuntergang 2012

Mittwoch, 27. Juni
abendschaukelbilder
Abendschaukelblick am 27. Juni
Abendschaukelblick am 27. Juni
ein wenig später
ein wenig später
die Weite rangeholt
die Weite rangeholt

Donnerstag, 28. Juni
nachgereichtes
...so, nun sind einige wort- und bilderlose tage ins land gegangen.

der klempenower jahrmarkt liegt hinter mir und damit auch ein ganzes stück gelebten lebens...mehr dazu ein anderes mal.

heute nur ein paar bilder...zwei vom aufbruch hier zuhause am freitagabend, als wir (viel später, als geplant) an meinem sonnenuntergangsschaukelplatz vorbei kamen
und vier augenblicke vom dort in klempenow sein. ich hätte viel mehr bilder einfangen können..aber irgendwie...tat ich's nicht..manchmal muss man(n(/frau einfach doch nur schauen, drin sein, er-leben....
Sonnenuntergangs-Abfahrt nach Klempenow
Sonnenuntergangs-Abfahrt nach Klempenow
Sonnenuntergangschaukel ohne Schauklerin
Sonnenuntergangschaukel ohne Schauklerin
Samstagmittag in Klempenow
Samstagmittag in Klempenow
Turmfalkenbabies im Klempenower Burgturm
Turmfalkenbabies im Klempenower Burgturm
wagemutig
wagemutig
Sonntagmorgen um 6 in Klempenow
Sonntagmorgen um 6 in Klempenow

Samstag, 30. Juni
regenbilder
ich war abends im garten...nach dem regen...
Regenrosen
Regenrosen
Abendregenrose
Abendregenrose
Mai 2012
Sonntag, 13. Mai
Ausgeflogen..nach Worpswede
Wenn man resp. frau in Bremen ist, und auch nur ansatzweise Sinn für Kunst hat, gehört es sich ja geradezu, nach Worpswede zu fahren.
Ich weiss nicht warum, (und ich weiss, es ist mal wieder geradezu naiv), aber ich habe mir diesen Ort viel kleiner verträumter, leiser...vorgestellt. stattdessen entpuppte es sich als ein Platz vor allem zum Leute beobachten und 'anstaunen'...

Und ,gänzlich kunstbanausig -), machte mir am meisten Freude eine Wiese mitten in einem Waldstück, die sich unvermutet auftat und auf der wunderschön gelb und duftend Ginster blühte..
Einer dieser Ginsterbüsche hatte in seinen dunkelgelben Blüten schöne dunkelorangerote Tupfen...
Worpsweder Sonntagnachmittagsvergnügen
Worpsweder Sonntagnachmittagsvergnügen
Worpsweder Waldwiesenginster
Worpsweder Waldwiesenginster

Montag, 14. Mai
titel-los
so gesehen
so gesehen

Montag, 14. Mai
Entdeckungen
Mitunter lassen sich Landschaften entdecken, in die ich mich spontan verlieben kann...
Heut waren wir in so einer unterwegs, ein wenig südwestlich (?..ich muss direkt nochmal schauen, nach der korrekten Himmelsrichtung) von Bremen, in der Gegend von Wildeshausen.
So eine zauberhafte Gegend ! Ganz überraschend und irgendwie 'unerwartet'...
Abwechslungsreich von Natur aus, durch Heidelandschaft, Wiesen, Felder, Wälder, sanfte Hügelchen und einen Fluss und dies alles in für meine Augen sehr angenehmen Maßstäben...
Heide beim Restruper Gräberfeld
Heide beim Restruper Gräberfeld
heide-verliebt
heide-verliebt
wiesenlandschafts-verliebt
wiesenlandschafts-verliebt
fluss-verliebt
fluss-verliebt

Donnerstag, 17. Mai
Bilder fangen...
vor einigen wochen ging mir mein kleines silbernes 'bildereinfangkästchen' ganz und gar...kaputt...es tat und tut einfach nicht mehr und ich konnte bildweise nichts mehr einfangen. das fand ich sehr schade, weil es immer wieder momente oder bilder gibt, die ich gern festhalte(n würde).
aber :-) wunderschönerweise hat mon amour photographeur mir neulich eine entzückende kleine minolta-kamera gefunden (die das wort 'bildereinfangkästchen wirklich nicht verdient, soo formidabel, wie sie ist) und erworben und nun kann ich wieder...bilder fangen und festhalten...

schön ist das und macht mir grosse freude!!

gestern nachmittag fing ich ..tassenweise...ein bildchen/momentchen ein, was mir gefiel.
Mittwochnachmittag
Mittwochnachmittag

Sonntag, 20. Mai
lebens-zeiten..
12h
ein sonniger sonntag, wir frühstücken auf der koppel in der sonne...beginnen dies und jenes, im garten, am teich...später sitz ich mit einem caffee nochmal am tisch in der sonne, höre vögel und das tages-wärme-quaken der frösche, genieße die wärme, das grün..wie wunderschön es gerade ist in der welt, bedenke unser tun...draußen...dass man ja auch weit 'wichtigeres und dringenderes' tun könnte.........
und hab für mich und meine sein/erleben diesen satz im sinn. " wirklich gelebt wird im sommer, die übrige zeit ist es nur ein irgendwie 'überleben'.., eine zeit ( also jene 'übrige', jenseits von frühlings- und sommerglückseeligkeiten) in der ich mich selbst als irgendwie nur 'unvollständig' wahrnehme und erlebe...

bildweise heut nochmal ein stück von dieser zauberhaft schönen gegend, in der wir letztlich unterwegs waren.
zauberort
zauberort

Sonntag, 20. Mai
am strand
...wellengeplätscher, blauer himmel, allerschönst wärmende sonne hinterm windschutz, erfrischender wind direkt am strand und - ostwindbedingt - sehr frisches wasser in der ostsee...
zum baden konnte ich nur meine füsse überreden. ;-/

mon amour fand...
vergraben im sand...
(sicher des reimes wegen ! )
ein entzückendes kleines miesmüschelchen..
was ich gern auf meinem schönen tuch liegen sah...
am strand
am strand

Montag, 21. Mai
meisenweise
heut vormittag, als ich mal draußen war, hatte sich durchs offene fenster eine kohlmeise in die werkstatt verflogen. als ich in den raum kam, wollte sie flüchten, wieder hinaus, flog aber unglücklicherweise das andere geschlossen fenster an... :-(( und war dann eine ganze weile ziemlich mallade. ließ sich auf meiner hand umher tragen, schaute verwundert in die welt und machte keinerlei anstalten, davon zu fliegen..weder im haus noch draußen..

aber nachdem wir ihr ein würmchen als kleinen imbiss angeboten hatten, den sie auch zu sich nahm, flog sie dann doch auf..in den kirschbaum hinauf.

schön!
meine heutige Meise
meine heutige Meise

Dienstag, 22. Mai
im falschen jahrhundert..?
gestern schrieb mir eine freundin zu meinen bildern, die ich bei facebook und in einem anderen, allerdings nett kleinen überschaubaren, internetten forum, habe dies:

"wenn ich Deine Fotos anschaue.. dann hab ich immer das Gefühl, Du bist im falschen Jahrhundert gelandet...
das 18. Jhd wäre sicherlich der Volltreffer.... :-)) ♥"

manchmal hab ich das gefühl auch, dass ich irgendwie im falschen jahrhundert gelandet bin..wenn ich so mich und meine merk-würdigkeiten be-denke, meinen latenten hang zum 'kitsch', mein 'bekennend altmodisch sein'...na mich eben..wie ich so bin....

aber...als ich all dem dann so nachsann, kam mir spontan der titel des wunderbaren films:
"Wir können auch anders!" von detlev buck in den sinn.

und dazu dann dies bild vom sonntagabend:

(fortsetzung folgt......
vielleicht.....
jenachdem.....ob...oder ...wie....der coup gelingt ;-).....)
Der Ganove und seine Braut planen...den nächsten Coup
Der Ganove und seine Braut planen...den nächsten Coup

Dienstag, 22. Mai
tagesbilder
zum abend noch ein paar bilder vom tag.
Morgenfreude
Morgenfreude
Morgenfreude einmal näher
Morgenfreude einmal näher
das schöne Leben
das schöne Leben
Esmeralda möchte baden
Esmeralda möchte baden
kühle Winde
kühle Winde

Mittwoch, 23. Mai
teichvergnügen
es gibt hier auf dem grundstück einen teich von nicht gerade unbeträchtlichen ausmaßen...zumindest im vergleich mit gewöhnlichen gartenteichen ;-).
er ist umwachsen von unmengen weidenbüschen, vielen kleinen und zwei riesengroßen weidenbäumen, desweiteren von unmengen schlehdornbüschen, vielen holunderbüschen, allerlei wilden rosen, außerdem einigen haselnussbüschen und drei jungen, aber schon recht respektablen kastanienbäumen.
im und an dem teich leben unzählige arten von insekten, außerdem schnecken, molche und alle möglichen arten von fröschen (im internetten schreibbuch vom vorigen frühjahr gibt es bilder von den blauen moorfröschen!). ab und an kommen reiher, häufig stockenten, letztes jahr wurde sogar ein otterbesuch gesichtet-vermeldet. und manchmal waren auch schon teichhühnchen dort, die da gebrütet haben.
und immer piepen, zwitschern, trällern, flöten alle möglichen vögel in den büschen dort..

immer habe ich es bedauert, dass der bewuchs an diesem teich soo dicht ist, das es fast unmöglich war, ans wasser zu gelangen. nur mühsam, gebückt und mit der ständigen gefahr, böse zerkratzt zu werden. das fand ich auch deshalb so schade, weil innerhalb dieser heckenwildnis an verschiedenen stellen so huschlig gemütlich wirkende räume waren, in denen ich mich gern ab und an aufgehalten hätte..(das sind wohl reste von höhlenbauträumen aus kindertagen, die trotz teich mit hecke auf/an dem ich damals spielen konnte, nicht alle verwirklicht wurden..)
drum beschloss ich also in diesem frühjahr bzw. schon im spätwinter, dem undruchdringlichen dickicht mal zu leibe zu rücken und wir begannen also, vor allem schlehen weg zu schneiden..und so war bis zum april plötzlich eine ganz neue landschaft auf diesem teil des grundstückes entstanden, die fast etwas parkähnliches hat. nun kann man an zwei stellen direkt zum teich gelangen, es gibt gänge zum schlendern unter den büschen und angenehm schattige räume für sonnen- und hitzeflüchtlinge ;-).
und seit gestern nun gibt es eine geradezu luxuriöse neuerung dazu. denn mein liebster baute uns aus balken und brettern, die wir hier auf dem hof noch fanden, einen steg vom ufer in den teich. und auf dem kann man nun also 'aufs wasser hinaus' spazieren und sich dort niederlassen... zum frühstücken, für ein zwischendurch-caffee-oder plauderpäuschen..man kann einfach nur dort auf den brettern sitzen oder deutlich komfortabler im liegestuhl, man kann die füsse ins wasser baumeln lassen oder vom steg mittels einer leiter höchst formidabel ins wasser zum baden-schwimmen gelangen.
es lässt sich natürlich auch einfach darauf liegen und (wenn rücklings liegend) in den himmel hinauf oder (bäuchlings liegend) ins wasser hinab-hinein schauen und dann zu staunen... über all das gewusel im nass..

alles in allem:

schön ist das!!! das leben mit steg am teich :-)
am Teich am Morgen
am Teich am Morgen
Sonnenuntergangslichtchen am Teich
Sonnenuntergangslichtchen am Teich
Teichschneckchen
Teichschneckchen
Teichschneckchen kurzzeitig an Land
Teichschneckchen kurzzeitig an Land
Tiefteichforschende
Tiefteichforschende

Freitag, 25. Mai
kleiner gruß
..einer "ganz gemächlich und nur mal zwischendurch spazierreiterin" für meinen freund t.

wenn es keine roten arbeitshosen gäbe, wäre sie jedenfalls niemals ganz in rot aufs pferd gekommen....
wenn es keine roten arbeitshosen gäbe...
wenn es keine roten arbeitshosen gäbe...

Montag, 28. Mai
fehlermeldung
seit einigen tagen ist es (mal wieder) extrem schwierig hier in meinem internetten schreibbuch texte und bilder einzustellen. bei so ziemlich jedem versuch wird mir in mannigfacher ausführung vermeldet:

" in dem Script ist ein Fehler aufgetreten.
Zeile: 78
Zeichen: 9
Fehler: Das Objekt unterstützt die Eigenschaft oder Methode nicht.
Code: 0
URL: http://widgets. montiera.com/widgets/SoftonicFB/account.html?
cmpid=123&wdgtid=Softonic_base_facebook&fb_xd_fragment

Soll diese Seite weiterhin ausgeführt werden?

ja/nein "

zunächst einmal wundere ich mich doch sehr, was auf meiner internetten schreibuchseite irgendwelche verweise auf facebook zu suchen haben? und wenn ich dann auf 'ja' klicke, erscheinen weitere solcher fehlermeldungen..immer munter weiter und irgendwann, schwuppdiwupp ist alles geschriebene, fotoeingestellte, was grad in arbeit ist...wech....:-(((((.
und da soll frau unverärgert bleiben ?????????!!!
vor ein paar tagen schrieb ich den programmierer dieser wunderbaren seite auf dies ärgerliche phänomen hin an, bekam zwar keine antwort, aber immerhin ging dann zumindest für einen tag mal alles wieder fehlerfrei. wobei ich nicht weiß, ob das eine mit dem anderen zusammenhängt. ;-)
aber nun geht es eben wieder nicht mehr. :-((((((((((((((((((((((((((((((

es ist nicht mehr lust..das schreiben und bildern..sondern beständiger frust ;-((( !!!

da die kommunikation mit eben diesem programmierer bedauerlicherweise nicht gaaaanz so leicht ist und ich ihn aus diesem grunde nicht dauernd behelligen möchte, versuch ich halt so, schreibbuchweise über die runden zu kommen. das bedingt aber eben..leiderleiderleider...ausfälle.

und das, wo ich zum einen doch meine schreibweisen plaudereien sooo gern pflege und sie gern mit bildern 'verziere' und ich zum anderen doch meine besonders treuen leser/innen auch nicht enttäuschen möcht, die regelmässig zu besuch kommen und nun inzwischen ja glauben müssen, ich wäre der schreibfaulheit anheim gefallen.... (nebenher..ich wüsste ja wirklich zuuu gern, wer z.b. aus münchen und berlin das ist, die/der da fast alle tage auf mein schreibbuch zu besuch kommen!!! ihr könnt mir ruhig mal schreiben :-).
jedenfalls..dies sei hier ausdrücklich angemerkt !!!.. freue mich mich sehr über diese besonders treuen leserinnen/leser .

Montag, 28. Mai
ostseeliches
ich lebe ja nun schon fast mein ganzes leben 'hier oben', im nordosten deutschlands in nicht allzu ostseeferner gegend.
man könnte also annehmen, ich hätte mich daran gewöhnt, relativ ostseenah zu leben und das meer als etwas 'gewöhnliches' zu sehen/nehmen. irgendwie habe ich mich auch daran gewöhnt (wenn ich mal von dem eher unlieblichen klima hier absehe, an das ich micht nicht und nicht und nicht gewöhnen kann-will...)
dennoch ist es jedesmal, wenn ich dann am wasser bin wieder so, dass ich grenzenlos erstaunt und beglückt bin...plötzlich da zu sein, so rasch raus dem alltäglichen mit allem, was dazu gehört, plötzlich wie im urlaub zu sein....

und so sehr und wie oft ich mir ..- des hier eher rauhen und kühlen wetters wegen - wünsche, wo anders leben zu können, irgendwo in milderen, lieblicheren gegenden..wenn ich dann am wasser stehe und übers meer schaue, denke ich, ohne meer in der nähe würde ich es nirgendwo auf dauer aushalten.

über den deich...plötzlich auf der düne stehen...für einen moment innehalten und übers wasser schauen...ins grenzenlose...
dann hinunter zum strand..den sand unter den füssen spüren..das wasser sehen, wie es immer gleich und zugleich immer anders ist...mal mit ganz kleinen leisen wellchen, die sachte leise ans ufer plätschern, mal mit mittleren, die beständig rauschend an den strand rollen, und immer wieder auch mit laut und wild brausenden, tobenden großen wellen, die mit vehemenz an den strand kommen...
und dann wieder gibt es tage, da liegt es still und glatt wie ein spiegel..
die vögel...
der himmel über allem, die gräser auf der düne..die käferchen im sand...

seit gut einer woche ist das wetter sooo schön, dass es uns einige male nachmittags hinaus an den strand zog. unter der woche ist das schöner, weil es dort dann (noch!) nicht so voll ist. was an arbeit liegen bleibt, wird dann eben am abend gearbeitet :-).
und beim letzten unserer strandausflüge habe ich plötzlich mir offenbar innewohnende und mir bisher dahin gänzlich unbekannte kräfte entdeckt, die es mir ermöglichten, auch in 11 grad kaltem wasser vergnügt baden zu können...ohne hinterher halb tot zu sein.. (wer mich und meinen kältehass und meine extremen hitzebedürftigkeiten kennt..darf mir jetzt gern applaudieren ;-)...)
ich sehe
ich sehe
hübsche Wellchen
hübsche Wellchen
und Hiddensee
und Hiddensee
und ganz in der Ferne sogar Moen
und ganz in der Ferne sogar Moen
die üblichen Verdächtigen
die üblichen Verdächtigen
Vögelchenspürchen
Vögelchenspürchen
und versuche bildweise
und versuche bildweise
den käfergast auf meiner hand einzufan
den käfergast auf meiner hand einzufan

Dienstag, 29. Mai
schaukeleien und stürmisches
gestern abend saß ich auf meiner neuen, mich sehr beglückenden 'übers-feld-schau-und-sonnenuntergangs-bestaun-schaukel'. die hat mir letzte woche mein liebster an einen ast meiner lieblingseiche gehängt, und damit zwei lang von mir gehegte wünsche zugleich erfüllt: nämlich den, einen platz an/unter genau dieser eiche zu haben, die ich so besonders mag, um übers feld zu schauen. und dazu den, einer schaukel.. denn ich träum schon länger von schaukeln aller art über den ganzen hof verteilt..;-). und hab nun also immerhin schon zwei..mein sehr geliebtes hollywoodschaukelchen und nun noch diese.

(ich weiß, hollywoodschaukeln haftet der ruch des (günstigstenfalls) spießbürgerlichen an.
aber wenn man(n)/frau sich traut, eben dies mal auszublenden oder gar gänzlich zu ignorieren, dann bleibt völlig wertneutral und objektiv dies festzuhalten:
auf einer, am besten schön gepolsterten, hollywoddschaukel zu sitzen oder zu liegen, (idealerweise auf einer hollywoodschaukel,die im grünen steht!) und dann darin sanft hin und herzuschaukeln..das ist keine sieben schritte mehr von paradiesischen sinnen- und seelenzuständen entfernt. :-))

da saß ich also gestern sonnenuntergangsnachschaukelnd auf meiner eichenastschaukel, bestaunte den wieder mal wunderschön farbigen abendhimmel und nahm dann im nordosten diese schmalen, fein verzerrten wolken wahr, die stets sturm verkünden.
konnte -wollte-mochte es aber nicht so recht glauben, dass sie auch diesmal sturm ankündigen sollten...denn der abend war so mild mit nur linden winden...und all die letzten tage war es sooo schön...
aber...heute...ist die welt tatsächlich wildest stürmisch. und grau und kühl dazu.:-((
überhaupt gar kein schönes wetter.

aber;-)..werkstattwetter...da entstehen grad schööööne kissen...zum draußen oder drinnen auf dem boden oder auf stühlen sitzen...
und dazu klingen, von wilhelm kempf wunderschön gespielt, klaviersonaten von beethoven...


seit einigen tagen blühen meine rugosarosen. schöööön ist das.
ich schwelge in den blütenfarben und vor allem in den düften.
und ich sammele, wie in jedem jahr ihre blütenblätter, um daraus allerlei rosenköstlichekeiten zu bereiten...und so duftet es jetzt in der küche immer wieder geradezu betörend fein nach rosen.....hmmmmm...


ansonst bliebe noch zu schreiben, dass ich meine schreibbuchschreibereien hier wohl vorläufig einstellen werde. es ist einfach zu nervig, dass dieses programm nicht mehr so funktioniert wie es das normalerweise tat und dass mir bei jedem versuch, einen text oder bilder hier einzustellen alles zusammenbricht.
und es ist höchst ärgerlich, ich zeit um zeit um zeit hier versitze für ein paar sätze oder bilder.
ich weiß nicht, wo der fehler liegt, ob in der programmierung für diese seite oder irgendwo auf meinem rechner...
so werde ich schreibbuchschreibenderweise möglicherweise vorläufig etwas kürzer treten. denn ich hab ja nun wirklich eine menge anderer dinge zu tun, als stunde um stunde damit zu verbringen, hier texte oder bilder hochzuladen (so gern ich dies ansonst tu) !

meine geneigten leserinnen und leser (vor allem die treuen unter ihnen!!) bitte ich freundlich um nachsicht .

und um geduld..für/auf bessere zeiten...;-)

kommt zeit...kommt rat..;-)

..kommt gute tat !
Vorm Hof übers Feld
Vorm Hof übers Feld
Abendschaukelblick
Abendschaukelblick
Lieblingseiche mit Schaukel
Lieblingseiche mit Schaukel
Sonnenuntergangsgeschaukel
Sonnenuntergangsgeschaukel

Mittwoch, 30. Mai
nachsatz zum gestrigen vorsatz, ein paar fragen und bedenklichkeiten zu amtspapieren
aaaalso...ich kenne mich ja ein wenig und weiß, dass ich der versuchung des schreibweisen plauderns sicher immer mal wieder anheim fallen werde.(diese plauderlust..ich kann fast nichts dafür !! da sind meine schon mindestens zweihundert jahre alten italienischen gene dran schuld!!!) auch wenn ich weiß, dass es hier auf dieser seite eigentlich grad nur mühsamst möglich ist.

drum werde ich es zwischendurch doch immer mal wieder versuchen, wenn mir was im kopf rumschleicht und meint, es möcht internetterweise mit-ge-teilt werden...für den fall, dass plötzlich, unerwartet und für uns alle unfassbar... es doch wieder leicht oder zumindest ohne größere mühen und tausende versuche geht.... ;-)

wobei ich mich grad beim schreiben und dem dieser (internetten) schreiblust nachsinnen frage:

warum eigentlich..mag ich es so, manche meiner durch-den-sinn-gänge aufschreiben zu wollen??
woher kommt dieses bedürfnis, manche dieser durch-den-sinn-gänge anderen mitteilen zu wollen??
was steht hinter diesem bedürfnis?
warum mag ich manches von dem, was ich sehe oder erlebe auch bildweise teilen ?

und...was erwarte/verspreche ich mir eigentlich von all dem ???


ich tue heut vormittag 'bürodienst'.
es hat sich soviel angesammelt und beim sortieren/aufräumen/wegordnen aller möglichen zettel, schreiben etc.stellte ich fest, dass ich es immer ungemein erfreulich finde, wenn auf papieren von ämtern, behörden, versicherungen und co. die mir so ins haus flattern und die dann immer irgendwohin ordentlich weggeheftet gehören...wenn also auf solchen A4 papieren am linken rand mittig so ein kleiner schwarzer strich ist, damit man sie ohne falten o.ä leicht lochen kann.
der vollkommene luxus sind natürlich diese papiere, die schon vorgelocht hier ankommen, so dass sie gleich ohne weitere mühe weggeheftet werden können.
wobei mir einfällt...vielleicht werden die meisten ja deshalb nicht vorgelocht, damit man sie in die hand nimmt..und sie tatsächlich liest??!! und nicht ungelesen abheftet ? ;-)


einen schönen tag allerseits !

Donnerstag, 31. Mai
es scheint....
..als hätte ich die ursache für die beständigen fehlervermeldungen bei meinen schreibbucheintragsversuchen nun nach erfolgter kommunikation in verschiedene richtungen doch gefunden und wie es scheint, das läschtige problem erfolgreich behoben. :-)

jedenfalls kann ich bei diesem jetzigen schreibbucheintragsversuch bisher ganz fehlervermeldungsfrei schalten und walten wie 'früher'..was mich sehr freut.

und um zu schauen, ob es auch bei den bildern wieder fehlerfrei tut, gibt es heut ein bildchen von unserem letztlichen ausflug zum restruper gräberfeld..da trafen wir zwei hasen...hübsch mitten auf einem waldweg sitzend.
Häschen bei den Grossteingräbern
Häschen bei den Grossteingräbern

Donnerstag, 31. Mai
schaukeliges, donnerstage im allgemeinen und besonderen und hühnerdramen
22h
von gestern abend noch:
das geräusch des westwindes um meine ohren, wenn ich dem sonnenuntergang nachschaukel.
heute abend regnet es...nach längerer zeit und schon ganz trockner erde.. das erste mal. es ist ein sanfter, leiser regen...als ich schaukeln war, saß ich unterm dem blätterdach meiner eiche im trocknen.
mathilda, meine kätzchen, was heut geburtstäglich ist, war mitgekommen und leistete mir mit gelegentlichen blicken nach mäusen am feldrand, freundlich gesellschaft..

schaukelnd sann ich diesem donnerstag nach, der heute mal wieder......(um es freundlich zu umschreiben) seeeehr eigen war.

die sache mit den donnerstagen...ich schrieb schon letztes jahr am 12. mai in diesem schreibbuch hier:

"tatsache ist, dass donnerstage in hohem maße dazu neigen komische oder blöde tage zu sein."

und heute war mal wieder so ein im großen ganzen typischer donnerstag. also im großen ganzen randvoll mit blödem zeuch..zeug, natürlich.
und dass der vorige donnerstag, als mon amour und ich uns nachmittags einen gänzlich unalltäglichen ausflug ans wasser erlaubten, einer der traumzauberhaftesten donnerstage überhaupt war, fällt ganz eindeutig in die kategorie "Ausnahmen bestätigen die Regel !"

es fing schon heut morgen an...mit traumweisen misslichkeiten, zog sich in den tag mit seltsamen wortwechseln, schlecht gelaunten mitmenschen, ignoranten mitmenschen, missgünstigen mitmenschen, auto-misslichkeiten, ...
nachmittags waren wir in der stadt, was auch eher unerfreulich war und abends, als wir zurück waren, kamen von unseren fünf hühnern abends nur drei in den stall zum weizen.. tonio kröger, den hahn, fanden wir zusammengesunken unter der schubkarre hinter dem pferdestall, völlig zerfleddert, mit einem tiefen loch im rücken. aber wenigstens noch lebend. als wir ihn in den hühnerstall brachten, raffte er sich sogar auf, obwohl es wirklich übel um ihn steht, um mit all seinem stimmlichen repertoire an gnugger- und gurrlauten wie jeden abend seinen hühnern beim weizenabendbrot zu versichern, dass er ganz gewiss auf sie aufpassen, sie beschützen und für sie sorgen wird...

wir fanden dann eine federspur vom pferdestall über die koppel führend bis zum südlichen koppelzaun, aber nirgendwo das dazugehörige huhn oder teile davon. und da die letzten federn im/unterm gebüsch am zaun lagen, vermute ich den fuchs als räuber.
die federn von tonio kröger waren in großen haufen/büscheln an mehreren stellen auf der koppel und am rand vom gemüsegarten verteilt. es schaut aus, als hätte er tapfer versucht, seine hühner zu verteidigen..offenbar muss ihm kämpfend dann die flucht gelungen sein. ich hoffe er überlebt den angriff !!!

mein taschen-ei-leg-huhn isolde fand ich hinterm gemüsegarten vor der schlehenhecke am teich...hin- und hergerissen zwischen ängstlich schauen und vor erschöpfung einschlafend..aber unverletzt lebendig :-).

als ich später nochmal hinausging, fand ich eine spur durch das gras zum hinteren tor..da hat er sich wohl eingeschlichen...der räubernde huhndieb und hahnverletzer.
nun müssen die hühncherchen wohl erstmal paar tage im stall bleiben. und dann müssen wir wohl ihren für hühnermaßstäbe sicher unermesslichen freilauf hier wohl doch wieder eingrenzen..damit man sie besser im blick hat.
schade..es war immer so nett..egal wo auf dem hof wir uns grad aufhalten, es dauert nie lang und die hühner gesellen sich dazu..in ihrer ganz speziellen netten hühnerigen art...
im Stall
im Stall
hinterm Stall
hinterm Stall
mitten auf der Koppel
mitten auf der Koppel
Tonios Krögers Schwanzfdern
Tonios Krögers Schwanzfdern
Isolde
Isolde

 

April 2012
Sonntag, 01. April
die sache mit dem wetter..
vor ein paar tagen habe ich diesen wunderschönen frühling und seine wetterlichen erfreulichkeiten so gelobt. das war wohl etwas verfrüht.. seit drei tagen nun wehen eher kühle und sehr heftige winde übers land. und überhaupt fühlt sich das draußen sehr kühl an. geradezu ungemütlich kühl..
aber :-))..schöne himmelsfarben haben 'sie' dennoch. gestern abend ging im westen die sonne in einem schönen farbenspiel unter. und beleuchtete dabei den wald im osten und die weiden an unserem teich in einem wunderschönen feuer-rot-orange.
anbei drei bildchen davon..
Samstagabend im Westen
Samstagabend im Westen
Samstagabend im Osten
Samstagabend im Osten
die himmelsrotfeuerweide am teich
die himmelsrotfeuerweide am teich

Donnerstag, 05. April
gründonnerstag
heut war ausstellungseröffnung im "Adligen Fräuleinstift" in barth.
stefanie alraune siebert hat wieder ihre wunderbaren puppen und textilen kreationen in szene gesetzt..diesmal als variete am barther bodden.
wir befanden uns also in bester gesellschaft.

der tag war so sonnig und licht-schön, dass dem ausstellungsbesuch noch ein fahrt über land ins schlemminer schloss folgte. im park lockte ein riesiger, entwurzelter baum, der schräg an einem anderen lehnte..ich wäre sooo gern dort hinauf..die welt von oben zu sehen..und schickt dann mein schuhe..stellvertretend für mich. ;-)

im schloss die wunderbare entdeckung eines alten steinways im restaurant.....
in bester gesellschaft
in bester gesellschaft
ich würde sooo gern hoch hinaus
ich würde sooo gern hoch hinaus
statt meiner meine schuhe
statt meiner meine schuhe
ein steinway im schloss schlemmin
ein steinway im schloss schlemmin

Sonntag, 08. April
ostersonntag...
es war und ist ein sonniger und extrem kalter ostersonntag.
das letzte mal war es 2008 zu ostern so kalt, als wir im allgäu waren und als es schneite am ostersonntag, obwohl es zwei tage zuvor noch über 20 grad hatte.

am morgen gedanken, gefunden in einem text über christa wolf, wohl zwei sätze von ihr, die mich sehr beeindrucken, mir über tag immer wieder in den sinn kommen, die ich bedenkenswert finde.

"Was ist Glück? Die Fähigkeit Bindungen einzugehen."

was macht bindungen aus..??

beziehen sie sich 'nur' auf zwischenmenschliches, auf welchen ebenen auch immer..?
bezieht sich dies auch auf bindungen zu 'materiellem', immateriellen...?
welche dieser bindungsfähigkeiten tragen schlüssel zum glück um den hals?

wohl alle irgendwie..
manche mehr?
manche weniger?
nein..jedes auf seine weise.

die bindungen zu den menschen, die ich liebe... sind ganz sicher teil meines glückes.
die bindungen zu den frauen und männern, mit denen ich freundschaften pflege...bescheren mir immer wieder glückliche momente und zeiten.
die bindung zu der oder an die landschaft, in der groß geworden bin, küstennah, ostseenah, mit weiten gegenden...und viel himmel...war schon immer so sehr teil meines glückes, dass ich vor heimweh krank wurde, als ich damals mein abitur in potsdam, 'fern 'von hier, machte.
oder die (ver-)bindung zu bzw. an die toscana und manche italienische landschaften, die mir so vertraut und nah siond, als hätte ich schon leben dort verbracht, kennte sie so, wie die hiesige..
die bindung zu dem stück land auf dem ich seit jahren lebe..ein ganz spezielles bindungsglück..

eine meiner glücks-bindungs-fähigkeiten zu den immateriellen 'dingen' ist auf jeden fall immer musik:

heute habe ich dies wieder deutlich gespürt bei diesen musiken, die ndr-kultur mir beim essen kochen krendenzte:

Peter Tschaikowky, Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 , daraus: Allegro con grazia

und

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-dur op. 19, daraus: Adagio
frühlingsglück
frühlingsglück

Montag, 09. April
ostermontag..
meinen gestrigen gedanken zum glück der fähigkeit zu bindungen folgend..kam mir am späten abend bei einer fahrt über land in den sinn, ob für diesen satz nicht, wie für viele andere auch, ein umkehrschluss gälte?

:-((


der duft von regen auf erde....

Mittwoch, 11. April
auftakt in doppelter hinsicht und ein "lord"
zuallererst, bevor ich mich heut den worten widme, ein begeisterungswürdiger fund. gestern abend fand ich in der küche eine karte mit konzert-terminen vom "Blauen Einhorn".
davon inspiriert schaute ich mal wieder auf deren website und fand dort einen hinweis auf videos vom Blauen Einhorn bei youtube und höre nun mal wieder überaus fasziniert zu, während ich hier sitze und schreiben möchte, die interpretation eines liedes von wladimir wyssotzki

http://www.youtube.com/watch?v=ksqpQf72aOY&feature=BFa&list=UUSpuAi5x0ev0lfV6z7WizxA&lf=plcp

dabei wollte ich ursprünglich von einem ganz anderen 'auftakt' schreiben.
gestern abend, als wir im fast dunklen nach vollbrachtem tun am teich saßen und aufs wasser und die spiegelbilder der bäume sahen, der stille lauschten...da hörte ich neben der stille und schönem amselgesang aus der großen weide, sehr verhalten, aber vernehmlich, in ganz tiefem ton die ersten frösche quaken . ich vermute fast, dass es die moorfrösche sind, die drüben am andern ufer in den pfützen ihre laichbatzen abgesetzt haben.
später ging ich nochmal hinaus auf die koppel, im nun ganz dunklen, stand am zaun und lauschte hinüber zu der großen pfütze auf dem feld..hörte dort wieder die frösche 'gnuggern'. sie hatten jetzt in den kalten tagen pausiert. auch dort zaghaft leise, tief klingende quakversuche. und von weiter hinten, aus einem der tümpel kamen vereinzelt ganz 'echte quaker'.
schön war das und hat mich gefreut.und irgendwann ganz bald dann gibt es allabendlich wieder die froschkonzerte, die mich an verschiedenen lebensorten eigentlich schon fast mein ganzes leben im frühjahr in den schlaf begleiten.

abends im bad an der wand über der wanne saß ein 'lord', der über tag wohl durchs offene fenster hereingekommen war. da ich ihn (oder war es doch eine 'sie'..also eine lady ?) ausnehmend hübsch fand, hab ich ihn (resp. sie) bildweise eingefangen. ;-)
der lord im badezimmer
der lord im badezimmer

Mittwoch, 11. April
nochmal ...
..eine vom blauen einhorn dargebotene weisheit, diesmal ohne töne, nur ein stückchen text, was ich zugehört-gemerkt-wiedergebe:

"Zwei Klezmer ziehen über Land und treffen auf jemand, der seßhaft ist; Eine Ziege. Sie steht da und meckert traurig und sie sagen zu ihr: " Was tust Du? Das Leben ist ein Spaß, es ist ein Lied! Es ist nicht angemessen, grämlich drein zu blicken! "

das ist mit sicherheit nicht der weisheit letzter schluss, weil das leben nun manchmal so und manchmal so ist. aber es ist immerhin eine be-denkens-werte sichtweise!

"Schpil mir Tsigajner"


ansonst bedenke ich in den letzten 8 tagen mich und mein derzeitiges leben auf dem schreibuch-seitigen beobachtungs-/ -seziertisch:
wie zensiert dieses wissen, regelmäßig oder relativ alltäglich beobachtet /'seziert' zu werden, meine worte??, provoziert worte und bilder resp. sorgt dafür, dass ich sie mir verkneife...??!!

da bleibt mir derzeit nur, meine lebensweisheit nr.23 ins spiel zu bringen:
lebensweisheit nr. 23
lebensweisheit nr. 23

Donnerstag, 12. April
eine verlosung...
heute ein suchbild mit ???? kleinen laubfröschen..passt zwar nicht zur jahreszeit, aber immerhin entfernt zum gnuggern der frösche. ;-)

wer raus findet, wieviel frösche auf diesem bild versammelt sind, kann mir die lösung bis zum 13. mai per email schicken. unter den richtigen einsendungen werden 3 meiner seidenhängerchen verlost :-))
suchbild mit einigen laubfröschlein
suchbild mit einigen laubfröschlein

Sonntag, 15. April
mitunter...
...
mitunter
mitunter
machen schuhe
machen schuhe
ein unternnehmen aus oder an
ein unternnehmen aus oder an

Montag, 16. April
eine himmlische geschichte..
die gegend hier, in der wir leben, ist ja nicht unbedingt das, was in die kategorie 'lieblich' fiele.
dennoch hat sie in ihren erscheinunsgformen...von erde, pflanzen, himmel und licht..immer wieder so unglaublich schönes, so noch nicht gesehenes, zu bieten.
und diese erscheinungsformen von land, licht, pflanzen und himmel inspirieren mich gelegentlich zu gedankengängen, die mir sonst nie in den sinn gekommen wären. da gibt es dann z.b. bilder vom acker und zwei paar schuhen...ich weiß, diesen fehlen (noch) die gedanken..wortweise. fand noch nicht die zeit, sie formulieren.
oder ich bin einfach sprachlos, ob der schönheiten, die mir hier begegnen oder mich hier umgeben können.

mon amour-photographeur fing vor einigen tagen in der frühe bildweise den mond ein..der in seiner morgendlichen untergangsschönheit die unlieblichkeit des landes einfach überschien.. ;-)

drum präsentiere ich heute, an diesem stürmischen sonnentag mal himmlisch schöne morgenmondbilder. ;-)
Bitte meine Damen und Herren
Bitte meine Damen und Herren
schauen Sie nur
schauen Sie nur
wie unglaublich
wie unglaublich
wunderschön der Mond
wunderschön der Mond
hinterm westlichen Wald untergehen kann.
hinterm westlichen Wald untergehen kann.

Freitag, 20. April
lebensbögen, fundstücke
heut kam mir die frage in den sinn:
entstehen aus der verbindung gänzlich verschiedener dinge 'lebens-bögen'..die sich wie geschwungene brücken durch oder über ein leben ziehen?

je nachdem, was wie miteinander verbunden ist?

meine derzeitige lektüre:

von Christa Wolf "Ein Tag im Jahr 1960 -2000"


christa wolf beschreibt darin jeweils den 27. september eines jahres, ausgehend von einem aufruf in der moskauer zeitung 'iswestja' an die schriftsteller der welt, diesen tag so genau wie möglich zu beschreiben. christa wolf tat dies 1960 und dann viele jahre weiter, um letztlich 40 beschriebene 27. september als buch zu veröffentlichen.
ich las dieses buch schon zweimal, finde es aber immer wieder lebenswert, weil es immer wieder andere dingem sind, an denen ich darin 'hängen' bleibe.
und bleibe auch diesmal wieder bei manchen passagen hängen, weil mir darin eigene fragen/gedanken begegnen..oder einfach be-merkenswerte oder be-denkenswerte oder frag-würdige sätze:

solche wie diese, nach dem sinn des schreibens

"Mein Horror vor dem Vergessen, das, wie ich beobachtet habe, besonders die von mir so geschätzten Alltage mit sich reißt. Wohin? Ins Vergessen eben."

und wenn es nicht die alltäglichkeiten sind, die beschrieben werden?

sätze, wie dieser, die das schreiben überhaupt erklären:

"Das Leben von Menschen groß machen, die zu kleinen Schrietten verurteilt scheinen..."

dazu erinnere ich mich an den gestrigen vormittag, als ich mit meinem auto in der werkstatt im nächsten ort war.
wie gern ich wort- und/oder bildweise diese situation eingefangen hätte: die werkstattbetreiber (vater und sohn) in ihrer werkstatt, zwei hochgebockte autos, ihr tun daran/damit.
dann erst ein mann, der dazu kam, die hin- und hergehenden worte zwischen den männern, die offenbar nach festen regeln laufenden spielchen unter ihnen im worte wechseln.... dann noch ein mann, der dazu kam..und sofort einstieg in diese 'gesellschafts-spiel-runde'..wie sie eine weile 'gepflegt' wurde und dann wieder auseinader lief..

banaler alltag und skurriler film zugleich.


und irgendwie auch passend dazu aus christa wolfs beschreibung des 27. septembers 1960:

"Vor dem Einschlafenn denke ich, daß aus Tagen wie diesem das Leben besteht. Punkte, die am Ende, wenn man Glück gehabt hat, eine Linie verbindet. Daß sie auch auseinanderfallen können zu einer sinnlosen Häufung von Zeit, daß nur eine fortdauernde Anstrengung den kleinen Zeiteinheiten, in denen wir leben, einen Sinn gibt...."

(und mir fällt auf beim lesen, dass auch christa wolf eine 'schwäche' für das setzen von punkten hat... ;-) )

worte-fundstücke also immer wieder beim lesen...
und
und hin und wieder, wenn ich in den bildern auf meinem pc rumstöbere: bilder-fundstücke.

heute ein fundstück im doppelten sinn:

fridolin

den fand - respektabler - den traf mon amour neulich im wald:
fridolin schaut zur tür raus
fridolin schaut zur tür raus
und entschließt sich, heut mal auszugehen.
und entschließt sich, heut mal auszugehen.

Samstag, 21. April
testbilder und "wahrheiten" über hühner
08h
als ich den gestrigen eintrag in diesem schreibbch verfasst und dann hochgeladen hatte, stellte ich fest, dass 'internetterweise' von den zwei eingestellten bildern unterm text nur eines zu sehen ist. vom anderen ist nur der titel, einmal in schwarz und einmal in blau zu sehen. klickt man den blauen titel an, öffnet sich zwar das bild..aber ich fände es ganz hübsch, wenn es auch so zu sehen wäre.
drum, um dieses merkwürdige phänomen mal zu untersuchen/zu beobachten und zu schauen, ob das jetzt immer so ist, dass von den einegstellten bildern nur eines zu sehen ist, eröffne ich heut mal eine reihe testbildeinstellungen...

da es ja noch früh am tag ist, steht die erste reihe unter dem motto

"hühner am morgen, vertreiben kummer und sorgen!"

in wahrhheit ist es so, dass die hühner frühmorgens, wenn ich ihnen ihr stalltürchen geöffent und das frühstück serviert habe, als erstes hierher vors haus rennen, den katzen das futter stehlen und mir dann vor die haustür schieten. :-((

die andere wahrheit ist, dass hühner in ihrer hühnerigen art wirklich geniale tierchen sind..
ihren geschäftigkeiten zuzuschauen, hat etwas überaus beruhigendes, geradezu meditatives. zu beobachten, wie tonio kröger, der sehr machohaft stolze gockel der fünf hühner, aufmerksam und zuvorkommend seinen hennen jeden krümel, jedes würmchen anbietet und 'nebenher' mit allerlei lauten vor allerlei gefahren warnt, das ist rührend.

mitunter lassen sich die hühnchen sogar zur mitarbeit im garten und beim bauen animieren...;-), chantal ist dabei besonders zu loben. zu zeiten ist sie mon amours beste mitarbeiterin. und esmeralda ist gern mal auf dem schuppendach unterwegs..
esmeralda auf dem dach
esmeralda auf dem dach
flugübung 1
flugübung 1
flugübung2
flugübung2
konferenz vor der haustür
konferenz vor der haustür

Samstag, 21. April
mittags-test-bilder
13h
nun also die nächste bilder-test-reihe..
bei der morgendlichen scheinen ja nun alle bilder sichtbar zu sein. aber das zweite von gestern mag sich immer noch nicht zeigen.:-(

passend zur mittagszeit ein ausflug an den weststrand..der auch zur mittagszeit stattfand..allerdings schon einige samstage zurück.
weststranddeich
weststranddeich
seh ich aus, als hätte ich es eilig..
seh ich aus, als hätte ich es eilig..

Samstag, 21. April
konzertbeginn
22h
festzuhalten wäre zum einen, dass mit dem heutigen abend die froschkonzert-saison begonnen hat, was mich sehr freut.

was mich überhaupt nicht freut, dass es neuerdings ungeheuer schwierig ist, auf/in diesem schreibbuch ganz mormal texte und/oder bilder hochzuladen. da frage ich mich, wo der fehler liegt??
auf dem server? was leicht möglich wäre, denn dieser server hatte in letzter zeit häufiger ausfälle. :-((
in der saft-..resp. software?

ich weiss es nicht..es ärgert mich und ich weiss nicht, wie ich dies problem lösen soll..???
vielleicht...ganz vielleicht gelingt es ja noch...ein paar schöne bilder vom mondaufgang und sternenhimmel hinter/über unserem hof ins spiel zu bringen, die mon amour photogapheur einfing.

Sonntag, 22. April
schade...!
08h
nein..das bilder einstellen gelang nicht, gelingt nicht.

schaaaade !!!

Sonntag, 22. April
kleine übungen...
..im los-lassen...

daran denke ich öfter in den letzten tagen.
ausgehend davon, dieses internette schreibbuch hier ginge mir 'verlustig'..ohne dass ich vorher meine worte kopiert hätte.
das fiele mir schwer, ich würde es bedauern, denn irgendwie hänge ich an dieser ansammlung von worten und bildern..aus welchen gründen auch immer.
aber wenn es so wäre..dann wäre es eben so.

schriebe oder schreib ich eben woanders..was neues und stellte neue bilder dazu !

irgendwann schrieb ich hier mal von dem kleinen silbernen kästchen, was in meiner werkstatt steht, was es mir ermöglicht, radioweise alle möglichen klassik- und kultursender des landes zu empfangen. eine feine sache, wenn ndr-kulur, deutschland-radio oder ndr-info mal wieder zu fad sind. (was leicht passieren kann) :-)
ich habe es immer sehr geschätzt, zu hören, was kulturell andere gegenden deutschlands 'bewegt'..und darum gern dieses kästchen 'bemüht'.
nun ist es aber so, dass eben dieses kästchen nicht mir gehört und der tag sich naht, an dem es auf reisen gehen wird...

drum also eine kleine übung im los-lassen. ohne nochmal reinzuhören.. die verbindungskabel zum verstärker ziehen, den netzstecker, das kabel zur satellitenschüssel...und : ciao bello...!

letztlich ist los-lassen immer die beste variante..den verdacht habe ich schon paar jahre, was auch immer es sei..
was nicht bleiben kann oder mag: los-lassen und frei sein...
(hemdsärmeliger ausgedrückt: "alles raus, was keinen mietzins zahlt!!" )

aus der werkstatt klingt aus der (verbleibenden ;-)..) musikmaschine der soundtrack von 'Alles auf Zucker" (ein herrlicher film übrigens!) und da singt einer:

" es kommt so oder so, es wird traurig oder froh, es heisst ja oder nein, es kann sein und doch nicht sein...es wird leicht oder schwer..aber wer weiss das woher...?"

in diesem sinne also ..wenn die zeit gekommen zu sein scheint: los-lassen..fort-lassen..woran man(n)/frau gewöhnt ist, was liebgewonnen ist..

drachen fliegen womöglich auch am besten, wenn man zu guter letzt die schnur, an der sie hängen und die man in der hand hält: los-lässt...?

dann ginge es hinauf..in den himmel :-)

und wer weiss vorher schon, wie schön es da sein kann......

:-))
wendelgetreppt
wendelgetreppt

Sonntag, 22. April
Zum Abend....
22h
Robert Schumanns Klavierkonzert in a-moll.

Eingespielt 1973 vom rumänischen Pianisten Radu Lupu gemeinsam mit dem LSO unter Andrè Previn.

~

unbeschreiblich....

~

wunder-schön....

Dienstag, 24. April
merk-sätze
07h
gestern abend spät wieder in christa wolfs letztlich genanntem buch gelesen. ("Ein Tag im Jahr" ) und wieder an einigen sätzen hängen geblieben, die mir be-merkens-wert waren.
weil ich zum beispiel den impuls, der hinter solchem satz stehen kann, aus meinem eigenen (er-)leben kenne..ohne ihn je so beschrieben haben zu können:

"..ich wusste vorher, dass darin meine Problematik bestand: Das Schlimmst zu verhüten suchen, ohne genau zu wissen, ob das Mittelschlimme nicht schlimmer wäre. "

ist es nicht genau das, was jede/jeden immer wieder die obskursten dinge tun (oder eben auch lassen) lässt??

und eine seite weiter:

"Das Motiv der Einsamkeit, das immer anklingt, wenn man sich, und sei es in Gedanken, auf das 'Eigentliche' versteift."

auch wieder etwas, worin ich mich wiedererkennen kann..etwas, was mir partiell auch innewohnen kann.
aber nicht nur mir...;-), wenn ich mich so umsehe im kreise derer, die mir mehr oder weniger vertraut sind, von deren intentionen ich weiß..es scheint ein phänomen zu sein was offenbar vielen menschen eigen ist.

und was wäre die konsequenz aus dem wissen um diese möglichkeit ?
gesetzt den fall, man wolle genau dieser einsamkeit entkommen..
wobei solche einsamkeit ja auch vorteile haben kann..

oder verwechsele ich 'einsamkeit' jetzt mit 'allein sein'..???

dem muss ich auch nochmal nachlauschen in mir...

dem einsam sein.....
und
dem allein sein.....

was macht das eine aus, was das andere? was unterscheidet das eine vom anderen?

ich hatte vor über 20 jahren einen wunder-vollen freund, der hat mir auf einen zettel mal diesen satz geschrieben:
"alle sind wir gemeinsam einsam!"

???

ich weiss bis heute nicht, ob ich ihm recht geben soll-kann oder ihm widersprechen mag. mal ist es so, mal ist es so.


der tag will gelebt werden..

nicht einsam ! :-)

Dienstag, 24. April
nachsatz
..dem heut morgen geschriebenen nach-denkend..also der sache mit der einsamkeit und dem allein sein, kam mir noch dies in den sinn:

man(n)/frau kann auch im ALLEIN SEIN gänzlich und komplettest UNEINSAM sein !

Dienstag, 24. April
noch einer (nachsatz)
..und genauso ist dann doch möglich (wie vor vielen jahren mein freund es schon schrieb) unter vielen (leuten), also in einem gemeinsam sein, komplett einsam zu sein.

Samstag, 28. April
belanglosigkeiten --->erfreulichkeiten und altmodisches zeug
ich hab ja eine schwäche dafür, mich gelegentlich an oder mit scheinbaren (oder tasächlichen?) belanglosigkeiten aufzuhalten..
und mitunter erweisen sich so scheinbar belanglose dinge dann als erfreulichkeiten.

kaffee kochen und dazu in einem kleinen topf milch auf dem herd erhitzen. das milchtöpfchen also auf den herd stellen und schnell noch dies oder jenes tun............und dann....rechtzeitig wieder beim milchtopf mit der heißen milch sein, bevor sie überkocht. :-) da kann der tag eigentlich schon garnicht mehr komplett in den eimer gehen !

eine andere belanglosigkeit.: baumwolltaschentücher.
ich (sowieso in vielerlei hinsicht bekenndend altmodisch) gehöre zu der vermutlich sehr kleinen bevölkerungsgruppe, die dieses altmodische 'zeug' noch hat und benutzt. vorhin, nach dem röcke bügeln, hatte ich mal wieder einige dieser alten, feinen baumwolltücher unter meinem bügeleisen, teils mit spitze, teils fein bestickt oder schön bedruckt...
bügeln an sich ist eine eher fade tätigkeit, ich mag das nicht, schiebe es immer vor mir her..aber taschentücher bügeln..das ist was sehr spezielles..und hat direkt eine sinnlich erfreuliche komponente.
jedenfals fragte ich mich heute, wieviel prozent der bundesdeutschen bevölkerung wohl noch solche baumwolltaschentücher besitzt und benutzt..??

und während dieses tuns und belanglosgikeiten bedenkens kam mir unvermitelt das bild vom marktplatz in nyköpig (schweden, sörmland) in den sinn..wie hübsch es in diesem städtchen ist..
ein marktplatzbild fand ich nicht in meiner bildersammlung, aber eines vom fluss, der dieses städtchen durchfließt. (falls das bild hochladen abwechslungshalber mal wieder klappen sollte.....)
nyköping
nyköping

 

März 2012
Mittwoch, 21. März
tonio kröger und seine hühner !
im letzten november, als ich in schmadebeck zum gänsemarkt war und mit meinem stand für die schönen röcke mit all den anderen kunsthandwerkern/kunsthandwerkerinnen im viehhaus stand, war da ein huhn, was sich stets in meiner nähe aufhielt. es ließ sich auf den arm nehmen, wärmte unter seinen flügeln meine hände und legte schlußendlich in meine tasche, die am boden stand, ein ei. :-)
da konnte ich garnicht anders, als es am abend mitzunehmen, gemeinsam mit zwei anderen hühnern. die drei damen zogen also in unseren seit jahren leer stehenden hühnerstall ein und wurden benamst: isolde (die legerin des tascheneies). yolanda und und okunlola. (oh huhn lola) leider starb yolanda nach zwei wochen. als ersatz für sie wurden zwei neuen hühner gekauft und getauft: chantal und esmeralda.
und vor zwei wochen nun bekamen wir von unserem nachbarn seinen hahn und sein letztes huhn geschenkt. diese beiden heißen nun tonio krüger und lucretia.
tonio kröger entpuppt sich in 'seiner' neuen hühnerschar als aufmerksammer gockel mit netten macho-allüren. nur sein mitgebrachtes ziemlich zerfleddertes huhn lässt er etwas links liegen.:-( ich hoffe lucretia leidet nicht darunter..
chantal
chantal
esmeralda
esmeralda
oh huhn lola
oh huhn lola
entschlossene damen
entschlossene damen
tonio kröger als general
tonio kröger als general

Freitag, 23. März
sonnenmorgen...
07h
es gibt morgenstimmungen, die sind von solcher schönheit und solchem zauber...dass ich nur staunen kann.

heut gibt es nach einer klaren, sternreichen nacht einen wunderbar sonnen-vernebelten morgen. die luft ist erstaunlich mild, der nebel ist stellenweise so dicht, dass man keine 50 meter weit sehen kann und trotzdem ist sonne über allem.
ich höre von überall her die kraniche rufen und das tschilpen und piepen aller möglichen vögel..

als ich vor sieben uhr über land fuhr: die großen, noch kahlen alleebäume in diesem sonnen- und nebellicht. ..wie aus einer zauberwelt.
schaderweise hatte ich mein bilder-einfang-kästchen nicht dabei und befürchte, dass meine worte nicht ausreichen, diese schönheiten zu be-schreiben..

auf jeden fall machen sie glücklich , diese frühmorgendlichen schönheiten um mich herum! und zu all dem und meiner freude an diesem morgen passt ganz wunderbar der dritte satz von tschaikowskys zweitem klavierkonzert, was vorhin im radio zu hören war.


anbei noch ein bildchen ein paar morgen zurück von der gerade mit frühstück beglückten hühnerschar. ;-)


p.s. seit gestern 'gnuggern' die frösche in unserem teich und in der großen pfütze auf dem feld hinter der koppel. das heißt, sie werden wohl bald laichen und bald auch ihre quak-konzerte beginnen, die ich so mag. schön !
frühstück für die hühner
frühstück für die hühner

Freitag, 23. März
abends..
19h
..ein spaziergang im sonnenuntergangslicht..das himmelsfarbenspiel..davor die feinen silhouetten der bäume..der duft der erde und ringsum aus den wäldern vielerlei amsel- und anderer vogelsang..

Sonntag, 25. März
frühling
20h
was für ein frühlingsbeginn in diesem jahr!
der frühling lässt sich tatsächlich mal als frühling an. abgesehen von zwei nebelfeuchten, kühlen tagen gibt es immerzu wunderschöne sonnenglückstage mit vogelsang, kranichrufen, fröschegnuggern und schönen himmeln. die welt wird jeden tag ein klitzebisschen grün-lebendiger und bunt-schöner. die silbrig schimmernden weidenkätzchen werden gelbgoldschimmerig, erste hummeln brummeln umher..
und es lässt sich sogar schon draußen frühstücken unter himmelsblau, sonnenschein, hummelbrumm und vogelsang.

der erste storch wurde schon am 12. märz gesichtet.
(allerdings nicht von mir, sondern vom herzensmann und meiner mama. (beweisfoto siehe unten) ;-)
der erste storch in diesem jahr
der erste storch in diesem jahr
frühlingssonntagsfrühstück
frühlingssonntagsfrühstück

Montag, 26. März
zwei morgenbilder und ein abendbild
die morgenstimmungen sind in diesen ersten frühlingstagen besonders schön. es ist ein licht wie in märchenfilmen.
sonne, himmelsfarben, kleine vorpommersche landnebelchen..allüberall..dicht überm boden oder in lichter höhe..zum drunter durchlaufen oder zum drin frieren ;-)...
anbei zwei bildchen.
man beachte beim zweiten bild die morgenlichtschimmeraur(or)a um den schattenkopf des photographen.

und am abend entdeckte ich die ersten zweieinhalb veilchenblüten im garten. eine davon fing ich mir bildweise ein.
morgens aus osten richtung hof geschau
morgens aus osten richtung hof geschau
der morgenstimmungsphotograph mit aurora
der morgenstimmungsphotograph mit aurora
das erste veilchen
das erste veilchen

Mittwoch, 28. März
kompromisse
08h
heut, bei meiner allmorgendlichen frühfahrt über land dachte ich über den sinn und un-sinn von kompromissen nach.
un-sinn übrigens nicht im sinne von was blödem oder dummen. sondern wirklich ganz im wort-sinn als etwas, was keinen sinn hat.

mitunter können kompromisse hilfreich sein...
und mitunter können sie das leben so ausbremsen oder durcheinander bringen...
...dass man(n)/frau sich hernach nur verwundert fragen kann:
"WARUM, um alles in der welt, kompromissierte ich eigentlich???!!!"

wann-woran oder wie erkenne ich, ob ein kompromiss, den ich machen möchte, sinn hat oder keinen?
sagt es mir mein verstand oder mein 'bauch'..und wem von beiden soll-kann ich glauben ??


ich möcht mich diesem thema gern noch ausführlicher widmen, aber fürs erste rufen die tagesgeschäfte..

anbei ein bildchen von den drei bäumen, an denen ich mich bei jeder dieser frühmorgendlichen fahrten freue. der schön-farbige morgenhimmel hinter-über ihnen und die sonne, die gerade über den 'berg' schaut.

bei der freude über diesen sonnenaufgang fiel mir noch ein vers aus einem bilderbuch ein, was ich als kleines mädchen hatte und was ich sehr mochte. dies pappbilderbuch beginnt mit diesen worten:

"Die Sonne rollt als goldner Ball
vor unsre Fensterscheiben.
Jetzt können wir auf keinen Fall noch faul im Bettchen bleiben...."

stimmt...frühmorgens ist es in der welt meist am allerschönsten. :-)

heut war die sonne eine feuerrot-goldener ball überm lehmberg und hinter den bäumen in nachbardorf. wunderschön !!
mittwochsmorgensonne
mittwochsmorgensonne

Donnerstag, 29. März
meerweise
am donnerstagabend waren wir meerweise; in prerow auf der seebrücke und ein klein wenig am strand neben der brücke. in heftigem, kaltem wind und schönem sonneuntergangsleuchten. schon von der seebrücke aus sah ich unter mir, direkt am strand, nah beim wasser diese muscheln liegen, in denen sich bernsteine finden lassen. als wir dann im schon fast dämmerlicht von der brücke kamen, noch ein stück am strand entlang zu schlendern, fand ich genau in den von oben gesehenen muscheln einen kleinen gelben bernstein. :-)
anbei zwei bilder zum bernsteinchen-finde-glück.
nein..doch bloss eines...das andere passt formatell nicht so ganz.
dann eben noch zwei andere..vom am wasser-sei-vergnügen. ;-)
ich hab einen gaaanz kleinen gefunden
ich hab einen gaaanz kleinen gefunden
schööön ist es am strand
schööön ist es am strand
da hinten haben wir früher gezeltet
da hinten haben wir früher gezeltet
Februar 2012
Donnerstag, 09. Februar
es ist...
..ja wirklich nicht zu glauben, WIE lang hier schon schreibweises schweigen und bilderlose leere herrschen.

heut morgen, als ich über land fuhr, dabei links und rechts die schnöde weiß schneebedeckten felder sah und mir so meine mitunter abstrusen gedanken dazu machte, dachte ich, dass es doch an der zeit wäre, dieses manko mal wieder auszugleichen. mit worten und bildern.
ich beginne mal ganz vorsichtig mit zwei bildern von einem vögelchen-nestchen, was ich im letzten november auf der koppel am rand der schlehenhecke in den zweigen einer jungen schlehe entdeckte und bildweise einfing.
jetzt im januar, als es der schlehenhecke ein wenig an die zweige ging, photographierte ich es noch einmal. (bevor ich es notgedrungenermaßen behutsamst umquartierte..ich hoffe, die bewohnerin und der bewohner mögen wieder einziehen im frühling..)
im november
im november
und im jänner
und im jänner

Mittwoch, 15. Februar
wilde winde....
..aus nordwest ..
wehen übers feld auf den hof und lecken schnee und eis weg. sie kommen mit sonne und blauem himmel und freundlichen 4 grad im plusbereich. :-)
ich freu mich (ausnahmsweise) an ihnen..weil ich schnee und eis und kälte doch so garnicht leiden mag.

am tor beim flieder stecken die ersten beiden winterlinge ihre köpfe durch den tauenden schnee..


nachmittags 17:25 uhr

dieses februar-spät-nachmittags-tauwetter-licht...mit sonne, wolken in allen farbtönen zwischen creme, weiss, hellgrau und regenwolkendunkelblaugrau, stückchenweise blauer himmel ..dies alles durch die gläser meiner sonnenbrille beim autofahren..
wie es über die felder oder in die wälder hinein fällt...
seeeeer speziell.
eben 'ganz typisches' februarspätnachmittagstauwetterlicht. ;-)



nachzureichen wären für gestern sehr zwei schöne musiken, die mir ndr-kultur kredenzte:

frederic chopin: 'regentropfenprelude'
franz schubert: 'ständchen' D 957 (auch schwanengesang genannt)



und für heute..selber gespielt:

robert schumann: 'von fremden ländern und menschen'

Donnerstag, 16. Februar
12h
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60, daraus: Adagio - Allegro vivace

Mittwoch, 22. Februar
dialog mit der katze
13h
ich stehe in der küche, um mir etwas vom gestrigen essen warm zu machen. draußen auf dem fensterbrett sitzt mathilda ozelot (mathilda ozelot, die neue "katze an meiner seite", nachfolgerin meiner wunderbaren katze marlene) und vermeldet, dass sie jetzt wieder ins haus möchte. ich unterbreche also mein pfannengerühre und öffne das fenster für sie. sie springt herein, frisst was und streicht mir dann um die beine, setzt sich schließlich hinter mich und maunzt mich an, bis ich sie streichel.
aber..frau kann ja nicht ewig die katze streicheln, wenn in der pfanne das essen warm wird. also widme ich mich wieder dem pfanneninhalt.
mathilda mauzt weiter und weiter und weiter.
leise und diskret, wie es so ihre art ist, aber beständig. bis ich mich genötigt sehe, ihr dies zu erklären: "mathilda, ich KANN dich nicht streicheln. ich brate grad meine mäuse! "
sie hatte da keine einsicht....erst das läuten des telephons brachte uns beide aus diesem wortwechsel.
ich war geistesgegenwärtig genug, die flamme unter der pfanne vorm gang zum telephon auszumachen .......;-)
mathilda ozelot auf der pirsch
mathilda ozelot auf der pirsch